Die Lioma von Erwen

Zwei ungleiche Geschwister

Die Lioma von Erwen Band 1

Sarah Wulff

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Beschreibung

Amriss und Teth sind zwei ungewöhnliche Geschwister.
Wer ihnen begegnet, sieht das auf den ersten Blick. Denn Teth ist ein Lioma - oder zumindest seit Kurzem. Was mit ihm passiert ist, wissen auch Amriss und Teth nicht genau. Nur eines ist sicher: die Menschen ihrer Heimat haben bereits einen Lioma getötet und würden es erneut tun. So bleibt den Geschwistern keine Wahl. Sie müssen Hafgard verlassen und einen Weg finden, Teths Verwandlung rückgängig zu machen, oder er wird nie gefahrlos nach Hause zurückkehren können.
Auf ihrer Reise erwarten sie etliche Hindernisse.
Jahrhundertealte Vorurteile, der Wahnsinn eines alten Kriegers, und Teths unglaublicher Starrsinn.

SARAH WULFF, geboren 1993, arbeitet hauptberuflich als Software-Programmiererin, und das Schreiben diente ihr schon seit dem 14. Lebensjahr als kreativer Ausgleich zu Schule und Beruf. Als jemand, der auf dem Land aufgewachsen ist, schätzt sie die Natur ebenso wie die Wunder der modernen Technik. Ihre Heimat ist das schöne Dreiländereck zwischen dem Saarland, Luxemburg und Frankreich. Bei "Die Lioma von Erwen - Zwei ungleiche Geschwister" handelt es sich um ihre erste Veröffentlichung.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 28.10.2020
Verlag Books on Demand
Seitenzahl 562 (Printausgabe)
Dateigröße 715 KB
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783752694505

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5/5

Ein gelungenes Debüt über wichtige sozial-gesellschaftliche Themen

Eine Kundin/ein Kunde aus Wallerfangen am 07.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Teths und Amriss‘ Geschichte beginnt in Hafgard, einer kleinen Siedlung in Erwen. Dort lernen wir die Geschwister und ihr familiäres Umfeld näher kennen, begleiten sie durch ihren Alltag und erfahren bereits mehr über die Lioma – eine hundartige Spezies mit flauschigem gelocktem Fell und zwei Hörnern auf dem Kopf (siehe Cover). Genau in solch ein Wesen verwandelt sich urplötzlich Teth – und damit nimmt die Geschichte Fahrt auf. Denn klar ist: Nachdem die Menschen ihrer Heimat bereits einen Lioma getötet haben, steht für Amriss und Teth fest: Sie können nicht in Hafgard bleiben, sondern müssen ihr Zuhause verlassen und selbst herauszufinden, wieso sich Teth in einen Lioma verwandelte und wie sie das rückgängig machen können. Was sie dabei noch nicht ahnen: Von ihnen hängt die Zukunft des Zusammenlebens von Menschen und Lioma ab. Ihr Weg führt die Geschwister durch Erwen. Was mir dabei besonders gut gefiel, ist, dass wir als Leser nah an ihnen dran sind und so diese abwechslungsreiche Welt hautnah mit ihnen entdecken. Dadurch fiel es mir leicht, mich in die Beiden hinein zu versetzen. Wir erleben aus erster Hand, was es heißt, auf Ablehnung zu stoßen und ungerecht behandelt zu werden, aber auch wie es ist, Hilfe zu finden. Auf ihrer Reise begegnen Amriss und Teth den unterschiedlichsten Charakteren, die mir durch ihre Art teilweise echt ans Herz wuchsen und von denen ich gerne noch mehr lesen würde. Viele von ihnen unterstützen die Geschwister bei ihrem Vorhaben, andere wiederum machen ihnen das Leben schwer. Aber was dieser Roman auch für ein Abenteuer, wenn da nicht der Wahnsinn eines alten Kriegers wäre, der als Antagonist für so manche Spannung sorgt. So lauern auf die ungleichen Geschwister so manche Gefahren, denen sie sich stellen müssen. Im Fokus stehen allerdings die inneren Konflikte der Protagonisten – eine willkommene Abwechslung zu vielen anderen Romanen, die mit inzwischen überdramatisierten Handlungen aufwarten. Die Themen Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Vertrauen und vor allem Toleranz stehen im Vordergrund. Dabei lohnt es sich, aufmerksam zu lesen, denn wer beim Anfang der Geschichte aufpasst, kann die einzelnen Puzzleteile nach und nach zusammensetzen und so das Ende der Geschichte bereits erahnen. Aber auch so lässt sich die Geschichte von Sarah Wulff gut lesen. Erwähnen möchte ich überdies den gelungenen Schreibstil, der sich flüssig liest und eine ausgewogene Mischung aus witzigen wie ernsten Dialogen und Detailbeschreibungen enthält. Weiterer Pluspunkt: Alle Szenen und Formulierungen wirken bewusst gesetzt und passen daher hervorragend in die Geschichte. Man merkt: Die Autorin hat sich wirklich Gedanken über den Aufbau gemacht und wie aus dem Nachwort zu entnehmen ist, sich auch Zeit gelassen. Das tut dem Roman gut. Spannend ist auch die Mischung verschiedener Genre zwischen Sci-Fi und Fantasy – ein Roman für Jugendliche und Erwachsene.

5/5

Ein gelungenes Debüt über wichtige sozial-gesellschaftliche Themen

Eine Kundin/ein Kunde aus Wallerfangen am 07.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Teths und Amriss‘ Geschichte beginnt in Hafgard, einer kleinen Siedlung in Erwen. Dort lernen wir die Geschwister und ihr familiäres Umfeld näher kennen, begleiten sie durch ihren Alltag und erfahren bereits mehr über die Lioma – eine hundartige Spezies mit flauschigem gelocktem Fell und zwei Hörnern auf dem Kopf (siehe Cover). Genau in solch ein Wesen verwandelt sich urplötzlich Teth – und damit nimmt die Geschichte Fahrt auf. Denn klar ist: Nachdem die Menschen ihrer Heimat bereits einen Lioma getötet haben, steht für Amriss und Teth fest: Sie können nicht in Hafgard bleiben, sondern müssen ihr Zuhause verlassen und selbst herauszufinden, wieso sich Teth in einen Lioma verwandelte und wie sie das rückgängig machen können. Was sie dabei noch nicht ahnen: Von ihnen hängt die Zukunft des Zusammenlebens von Menschen und Lioma ab. Ihr Weg führt die Geschwister durch Erwen. Was mir dabei besonders gut gefiel, ist, dass wir als Leser nah an ihnen dran sind und so diese abwechslungsreiche Welt hautnah mit ihnen entdecken. Dadurch fiel es mir leicht, mich in die Beiden hinein zu versetzen. Wir erleben aus erster Hand, was es heißt, auf Ablehnung zu stoßen und ungerecht behandelt zu werden, aber auch wie es ist, Hilfe zu finden. Auf ihrer Reise begegnen Amriss und Teth den unterschiedlichsten Charakteren, die mir durch ihre Art teilweise echt ans Herz wuchsen und von denen ich gerne noch mehr lesen würde. Viele von ihnen unterstützen die Geschwister bei ihrem Vorhaben, andere wiederum machen ihnen das Leben schwer. Aber was dieser Roman auch für ein Abenteuer, wenn da nicht der Wahnsinn eines alten Kriegers wäre, der als Antagonist für so manche Spannung sorgt. So lauern auf die ungleichen Geschwister so manche Gefahren, denen sie sich stellen müssen. Im Fokus stehen allerdings die inneren Konflikte der Protagonisten – eine willkommene Abwechslung zu vielen anderen Romanen, die mit inzwischen überdramatisierten Handlungen aufwarten. Die Themen Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Vertrauen und vor allem Toleranz stehen im Vordergrund. Dabei lohnt es sich, aufmerksam zu lesen, denn wer beim Anfang der Geschichte aufpasst, kann die einzelnen Puzzleteile nach und nach zusammensetzen und so das Ende der Geschichte bereits erahnen. Aber auch so lässt sich die Geschichte von Sarah Wulff gut lesen. Erwähnen möchte ich überdies den gelungenen Schreibstil, der sich flüssig liest und eine ausgewogene Mischung aus witzigen wie ernsten Dialogen und Detailbeschreibungen enthält. Weiterer Pluspunkt: Alle Szenen und Formulierungen wirken bewusst gesetzt und passen daher hervorragend in die Geschichte. Man merkt: Die Autorin hat sich wirklich Gedanken über den Aufbau gemacht und wie aus dem Nachwort zu entnehmen ist, sich auch Zeit gelassen. Das tut dem Roman gut. Spannend ist auch die Mischung verschiedener Genre zwischen Sci-Fi und Fantasy – ein Roman für Jugendliche und Erwachsene.

5/5

Zwei Geschwister, aber nur ein Gestaltwandler!

Michaela Rödiger aus Grünberg am 29.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil ist gut lesbar und man kann sich die Charaktere und ihre Umgebung gut vorstellen. Das Cover in vielen Brauntönen gehalten zeigt Teth als Lima mit seinem Halstuch. Passt prima zum Roman und seinem Inhalt. Vom Stil würde ich es ehr in die Rubrik für ältere Kinder und Jugendliche damit sehen. Der Klappentext macht neugierig auf einen Fantasy Roman mit Gestaltwandler. Fazit: Zu Anfang braucht man etwas, um sich in die Geschichte und deren Handlung einzufinden, man muss erstmal einen Überblick über die Protagonisten und ihre Geschichte kennenlernen – danach lässt es sich gut lesen. Auch ist das Setting und die Personen sind sehr gut beschrieben so dass man sie sich recht gut bildhaft vorstellen kann. Wir lernen Amriss und Teth kennen, sie sind Geschwister, ungewöhnlich ist das einer von ihnen ein Lioma ist. Aber das auch erst seit sehr kurzer Zeit. Warum und wieso das ist die Frage, die auch die beiden umtreibt. Nur eines ist sicher, in ihrer Heimat können sie nicht bleiben, denn die Menschen dort haben zu mindestens einen Lioma getötet. Sie würden bestimmt wieder töten. Also verlassen die beiden ihre Heimat Hafgard und begeben sich auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise. Es erwarten sie Hass, alte Vorurteile, ein lang bestehender Krieg - Teth`s unglaublicher Starrsinn. Ein Roman der auch von Menschen mit anderer Religion oder Hautfarbe handeln könnte. Vorurteile, Hass, Fremdenfeindlichkeit inkl. – aber es gibt Hoffnung, auch auf ein Zusammenleben von Lioma und Menschen? Der bei einem klassischen Fantasy Roman zu findenden Spannungsbogen fehlt allerdings weitgehend. Vom Alter her denke ich eher an einen Roman für schön ältere Kinder und Jugendliche – siehe auch das Cover und sein Stil. Mir persönlich fehlte leider etwas die Spannung, die Charaktere und die Handlung waren aber interessant gestaltet und sympathisch. Auch konnte man sich gut in die Gefühle der Geschwister versetzen. Die Liebe von Abriss zu ihrem Bruder, ihr Mut und ihre Tapferkeit. Aber auch in Teth als das Einsetzen der Verwandlung beginnt und die Welt auf einmal anders ist und ihn auch anders wahrnimmt - vielem begegnet er mit seinem eigen Starsinn. Darum gibt es von mir 4 Sterne für den Roman.

5/5

Zwei Geschwister, aber nur ein Gestaltwandler!

Michaela Rödiger aus Grünberg am 29.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil ist gut lesbar und man kann sich die Charaktere und ihre Umgebung gut vorstellen. Das Cover in vielen Brauntönen gehalten zeigt Teth als Lima mit seinem Halstuch. Passt prima zum Roman und seinem Inhalt. Vom Stil würde ich es ehr in die Rubrik für ältere Kinder und Jugendliche damit sehen. Der Klappentext macht neugierig auf einen Fantasy Roman mit Gestaltwandler. Fazit: Zu Anfang braucht man etwas, um sich in die Geschichte und deren Handlung einzufinden, man muss erstmal einen Überblick über die Protagonisten und ihre Geschichte kennenlernen – danach lässt es sich gut lesen. Auch ist das Setting und die Personen sind sehr gut beschrieben so dass man sie sich recht gut bildhaft vorstellen kann. Wir lernen Amriss und Teth kennen, sie sind Geschwister, ungewöhnlich ist das einer von ihnen ein Lioma ist. Aber das auch erst seit sehr kurzer Zeit. Warum und wieso das ist die Frage, die auch die beiden umtreibt. Nur eines ist sicher, in ihrer Heimat können sie nicht bleiben, denn die Menschen dort haben zu mindestens einen Lioma getötet. Sie würden bestimmt wieder töten. Also verlassen die beiden ihre Heimat Hafgard und begeben sich auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise. Es erwarten sie Hass, alte Vorurteile, ein lang bestehender Krieg - Teth`s unglaublicher Starrsinn. Ein Roman der auch von Menschen mit anderer Religion oder Hautfarbe handeln könnte. Vorurteile, Hass, Fremdenfeindlichkeit inkl. – aber es gibt Hoffnung, auch auf ein Zusammenleben von Lioma und Menschen? Der bei einem klassischen Fantasy Roman zu findenden Spannungsbogen fehlt allerdings weitgehend. Vom Alter her denke ich eher an einen Roman für schön ältere Kinder und Jugendliche – siehe auch das Cover und sein Stil. Mir persönlich fehlte leider etwas die Spannung, die Charaktere und die Handlung waren aber interessant gestaltet und sympathisch. Auch konnte man sich gut in die Gefühle der Geschwister versetzen. Die Liebe von Abriss zu ihrem Bruder, ihr Mut und ihre Tapferkeit. Aber auch in Teth als das Einsetzen der Verwandlung beginnt und die Welt auf einmal anders ist und ihn auch anders wahrnimmt - vielem begegnet er mit seinem eigen Starsinn. Darum gibt es von mir 4 Sterne für den Roman.

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