Produktbild: Imperator
Band 1

Imperator Roman

Aus der Reihe Imperator
35

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3117 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426460719

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

Knaur eBook

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400 (Printausgabe)

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3117 KB

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Deutsch

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9783426460719

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    5/5

    11.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Spannende Wendungen in Rom - Anna...

    Spannende Wendungen in Rom - Anna versucht das Geheimnis um den Mord an ihrer Mutter zu lüften und gerät dabei zwischen Mafia und obskure Veranstaltungen der Schönen und Reichen. Verschiedene Perspektiven beleuchten das Geschehen von allen Seiten und erhöhen die Spannung.

  • Bewertung

    aus Landau

    5/5

    22.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Außergewöhnliche Idee

    Rom. Ein paar Verrückte glauben, sie wären die Reinkarnation verschiedener römischer Kaiser. Doch sind diese Leute wirklich verrückt? Leider haben es alle zu großer Macht in vielen einflussreichen Bereichen geschafft und sich nun verschworen, eine von ihnen geglaubte Ordnung wieder herzustellen. Derweil möchte Anna in der Metropole den Mord an ihrer Mutter aufklären und tarnt sich als Paparazzi. In diesem Kreis lernt sie Spartaco kennen, der viele Beziehungen hat und sich in der Stadt gut auskennt. Als sich plötzlich unglaubliche Vermutungen verdichten und mysteriöse, bedrohliche Dinge geschehen, scheint ein Zusammenhang mit dieser okkulten Gruppe nicht mehr unmöglich. Ich bin begeistert! Bisher kannte ich den Autor lediglich dem Namen nach und hatte noch kein Buch von ihm gelesen. Das wird sich nun ändern, denn Schreibstil und Ideen sind genau nach meinem Lesegeschmack. Der Klappentext hielt hier definitv, was er versprach. Dieser originelle Fantasy-Thriller glänzte für mich durch die Verbindung verschiedener Elemente. Der Schleier zwischen Realität und Fiktion schien hauchdünn zu sein und ließ Parallelwelten stückchenweise hindurch diffundieren. Hört sich seltsam an, fügte sich aber erstaunlich gut in diese spannende Geschichte. Zentrale Elemente erinnerten mich an den Film „Eyes Wide Shut“, die Paparazzi an den Tod von Prinzessin Di, die Behauptungen der Menschen eine Reinkarnation von Imperatoren zu sein an MK-Ultra-Programme, usw. Am Ende blieb dann doch die Frage, ob die betroffenen Figuren vielleicht einfach nur größenwahnsinnig oder Opfer einer Art Bewusstseinskontrolle wurden. Ich fand die Idee jedenfalls sehr spannend. Die Protagonisten zeigten sich meines Erachtens recht oberflächlich und wenig präsent. Ich wusste am Ende nicht wirklich viel über sie. Allerdings störte mich das überhaupt nicht, denn die Handlung präsentierte sich so rätselhaft, dass alle ausschweifenden oder tiefgehenden Schilderungen zu einzelnen Charakteren eher störend gewesen wären. Interessant fand ich, dass es verschiedene Handlungsstränge gab, die gleichwertig nebeneinander liefen, sich nur punktuell berührten und sich trotzdem im gleichen mysteriös-magischen Terrain befanden. Einzig die Erlebnisse des Detektivs waren mir dann doch zu verrückt, um im Rahmen dieser Geschichte ernst genommen zu werden. Leider konnten mir die meisten brisanten Situationen, die Anna und Spartaco bewältigen mussten, kein Gefühl von höchster Gefährlichkeit vermitteln. Ich fand diese Szenen von der Handlung her hochspannend, doch emotional konnte ich nur wenig mitfiebern. Insgesamt gesehen gebe ich aber eine klare Leseempfehlung. Ein rätselhafter Thriller, mit vielen offenen Fragen, die hoffentlich in einer Fortsetzung beantwortet werden. Ich bleibe auf jeden Fall dran. / 4,5 Sterne

  • Tamara

    aus Datteln

    5/5

    21.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Imperatoren in Rom

    In dem Moment, in dem ich die Danksagung gelesen habe, ist mir erst klar geworden, dass das Buch nicht von Kai Meyer geschrieben wurde. Die Idee schon, aber das Buch selbst eben nicht. Ich habe erfahren, dass die Grundform, gar kein Buch, sondern ein Hörspiel von Audible ist, dass nun, nachdem die erste Staffel bereits erschienen ist, von Lisanne Surborg in eine Buchform gebracht worden ist. Mir war gar nicht klar, das es sowas gibt... Und vielleicht ist das schon der Grund, warum mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte. Aber fangen wir vorne an... Ich bin mit Kai Meyer aufgewachsen. Als Kind füllte die fließende Königin und Jolly, die Wellenläuferin meine Bücherregale. Später kam die Arkadien-Trilogie hinzu, Asche & Phönix und all die anderen Bücher. Immerzu war ich begeistert und habe auf ein neues Buch aus des Autors Feder hingewartet. Auch die anderen Bücher von ihm, die nicht im Bereich Jugendliteratur lagen, habe ich gelesen. Von der Vatikanverschwörung bin ich ein besonderer Fan. Und dann kam die Krone der Sterne... die ich zwar beendet habe, aber deren drei Büchern ich relativ wenig abgewinnen konnte. Und leider hat mich auch Kai Meyers neustes Werk nicht erwischt. Das liegt nicht am Schreibstiel, denn der ist flüssig und absolut gut zu Lesen. Zwar kenne ich das Hörspiel nicht, aber ich schätze, dass Lisanne Surborg, so nah wie möglich am Original geblieben ist. Nein, ich denke, dass ich kein Fan von IMPERATOR bin, liegt an Folgendem: 1) Der Sixties Flair hat mich nicht erwischt. Das Buch ist sehr stark von den eigenen Erinnerungen des Autors an diese Zeit geprägt und das ist deutlich zu spüren. Leider ist dieses ganze High-Society Gezänk noch nie so meine Welt gewesen und liegt auch weniger in meinem Interessenbereich. 2) Das Buch wurde als Hörspiel mit mehreren Folgen angedacht. Es ist also eigentlich gar kein Buch. Dadurch hatte ich oft das Gefühl ein wenig Leerlauf zu haben. Als würde man eine Serie, die eigentlich zum Schauen gedacht ist, lesen... Wisst ihr, was ich meine? Eine Folge Serie oder auch Hörspiel ist ja ähnlich aufgebaut wie ein Buch an sich: Erst kommt die Einleitung, die sich langsam zu einer Geschichte aufbaut und dann in einem Höhepunkt endet. So war das im Buch auch, aber immer wieder und wieder und dazwischen eben diese Aufbauphase... oder auch der Leerlauf in dem meiner Meinung nach wenig passiert ist. Mir kam das Buch während des Lesens häufig so vor als würde ich auf etwas "warten". 3) Der Fantasy-Anteil war mir nicht ... "groß genug", wäre irgendwie falsch. Ich versuche es mal so: Die Story mit den wiedergekehrten Imperatoren des römischen Reiches ist krass. Krass anders, krass ausgefallen. Und irgendwie ziemlich abgespaced. Aber Fantasy, keine Frage. Ich fand die Idee leider bis zum Ende seltsam. Anderseits gab es außer dieser unerklärlichen Wiedergeburt aber keinen anderen wirklichen Fantasy-Anteil in dem Buch, außer der Andeutung zweier Übermächte (der Ordnung und des Chaos) und einem Affen... Ich weiß nicht... Mir hat das nicht so richtig geschmeckt. Klar, verstehe ich, was der Autor hier, wie in seiner Danksagung erwähnt, versuchen wollte; eine Gradwanderung an der Fantasy entlang Richtung Thriller für ein anderes Publikum (Audible), als für das er sonst schreibt, aber: Nein. Mir hat das wirklich nicht gefallen. Daher muss ich schlussendlich einfach zugeben, dass das Buch zwar an sich nicht schlecht ist, aber nicht meinen Geschmack getroffen hat. Ich habe schon gesehen, dass Kai Meyer bereits ein weiteres Buch in Richtung Jugendbuch geschrieben hat (FürimmerHaus), welches sich wieder ganz nach meinem Geschmack anhört. Daher werde ich mal schauen, ob dieses mich wieder so fesseln kann, wie ich es gewohnt bin. Wenn nicht, fürchte ich, dass sich Kai Meyers Schreibstil und meine Leseinteressen ein wenig voneinander fort entwickelt haben. Das wäre natürlich schade. Aber so ist das im Leben. Die Rezension soll das Buch also weder als gut oder schlecht bewerten. Ich möchte hier lediglich klar machen, was mir nicht gefallen hat und warum nicht. Ob du es liest sei dir selbst überlassen. Bist du Kai Meyer Fan wie ich und hattest du auch Schwierigkeiten mit "Die Krone der Sterne"? In dem Fall würde ich dir davon abraten das Buch zu Lesen. Ansonsten musst du selbst wissen ob du in die Filmszene der 60ger einsteigen möchtest. Das Buch hat eine gute Story mit einem Fitzelchen Fantasy, sie ist gut und flüssig geschrieben und an sich auch relativ spannend. Dennoch, würde ich an dieser Stelle eher das Hörspiel empfehlen, denn das Buch ist als Hörspiel entworfen worden und sollte in seiner Originalfassung gehört werden. Ich denke da ist das Empfinden auch noch einmal ganz anders!

  • Barbara T.

    aus Hagen

    5/5

    07.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Fantastische Reise nach Rom der 60er Jahre

    Der Schauplatz des Romans ist Rom in den 60er Jahren: “eine Stadt, in der monumentale Geschichte und heruntergekommene Gegenwart in einer der unzähligen Bars zusammen Kaffee tranken – und niemand wunderte sich darüber.“ (19) Im Cafe de Paris trifft man abends die High Society, tagsüber besuchen das Cafe die Touristen, die nach prominenten Gesichtern Ausschau halten. Auch der Privatdetektiv Gennaro Palladino verweilt hier täglich. Er tut es aber aus beruflichen Gründen, denn hier bekommt er Informationen, an die sonst keiner kommt. Von der einflussreichen Contessa Amarante bekommt er einen besonderen Auftrag. Er soll im Mordfall von Fausto ermitteln, einen bekannten Maler und guten Freund der Contessa. Nach dem Mörder ihrer Mutter sucht Anna Savarese, die aus London nach Rom gekommen ist. Anna wohnt bei ihrem Onkel Bruno, der sein Lebensunterhalt mit den Fotos von Prominenten verdient. Mit ihm und seinem Paparazzi-Team durchquert Anna das nächtliche Rom, besucht die exklusiven Clubs und Bars in der Jagd nach prominenten Gesichtern. Bei Paparazzos lernt sie Spartaco kennen, der sie bei ihrer Recherche kräftig unterstützt. Als Sohn eines Adeligen verschafft er Anna Zutritt zu der geheimen Welt des römischen Adels. Beide entdecken Verschwörungen und Geheimnisse, die bisher im Dunklem verborgen lagen. Auch Palladinos Ermittlungen nehmen einen unerwarteten Verlauf. Der Ermittler, der selbst ein doppeltes Spiel spielt, gerät unter Einfluss der finsteren Mächte und muss drastische Entscheidungen treffen. Der Roman „Imperator“, der erste Teil einer Trilogie, basiert an dem Hörspiel, das bereits 2020 erschienen ist. Er ist eine gelungene Mischung aus Thriller, historischen Fakten und Phantastik. Die ganze Geschichte ist sehr spannend und gleichzeitig lehrreich. Denn viele Details aus der römischen Vergangenheit, die Legenden über die römischen Kaiser, sowie Fakten aus der Nachkriegszeit und die politischen Ereignisse der sechziger Jahre, die in diesem Roman wichtige Rolle spielen, sind historisch belegt. Sehr interessant und bildhaft erscheint die Stadt Rom auf den Seiten des Buches. Im Nachwort erzählt Kai Meyer über seine Faszination für den italienischen Film und seine Recherchen vor Ort. Beim Lesen des Buches hatte ich oft das Gefühl selbst durch diese fantastische Stadt zu wandern, so realistisch und detailreich sind die Bilder, die das Autoren-Duo in diesem Buch vermittelt. Der Thriller punktet durch seine temporeiche Handlung, Verschwörungstheorien, Konflikte und Intrigen zwischen den einzelnen Protagonisten und auf der politischen Ebene, starke Charaktere und Exkursionen in die römische Vergangenheit. Faszinierend war für mich vor allem Annas Geschichte, die in Rom die Wahrheit über den gewaltsamen Tod ihrer Mutter herausfinden will. Palladinos Geschichte mit vielen phantastischen Elementen verwirrt zuerst, aber im Verlauf der Handlung bereichert sie unheimlich das Ganze und sorgt für gute Unterhaltung. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und bin gespannt auf ihre Fortsetzung. Der Thriller bekommt meine wärmste Empfehlung!

  • Barbara T.

    aus Hagen i.Bremischen

    5/5

    07.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Fantastische Reise nach Rom…

    Fantastische Reise nach Rom der 60er Jahren Der Schauplatz des Romans ist Rom in den 60er Jahren: (…)“eine Stadt, in der monumentale Geschichte und heruntergekommene Gegenwart in einer der unzähligen Bars zusammen Kaffee tranken – und niemand wunderte sich darüber.“ (19) Im Cafe de Paris trifft man abends die High Society, tagsüber besuchen das Cafe die Touristen, die nach prominenten Gesichtern Ausschau halten. Auch der Privatdetektiv Gennaro Palladino verweilt hier täglich. Er tut es aber aus beruflichen Gründen, denn hier bekommt er Informationen, an die sonst keiner kommt. Von der einflussreichen Contessa Amarante bekommt er einen besonderen Auftrag. Er soll im Mordfall von Fausto ermitteln, einen bekannten Maler und guten Freund der Contessa. Nach dem Mörder ihrer Mutter sucht Anna Savarese, die aus London nach Rom gekommen ist. Anna wohnt bei ihrem Onkel Bruno, der sein Lebensunterhalt mit den Fotos von Prominenten verdient. Mit ihm und seinem Paparazzi-Team durchquert Anna das nächtliche Rom, besucht die exklusiven Clubs und Bars in der Jagd nach prominenten Gesichtern. Bei Paparazzos lernt sie Spartaco kennen, der sie bei ihrer Recherche kräftig unterstützt. Als Sohn eines Adeligen verschafft er Anna Zutritt zu der geheimen Welt des römischen Adels. Beide entdecken Verschwörungen und Geheimnisse, die bisher im Dunklem verborgen lagen. Auch Palladinos Ermittlungen nehmen einen unerwarteten Verlauf. Der Ermittler, der selbst ein doppeltes Spiel spielt, gerät unter Einfluss der finsteren Mächte und muss drastische Entscheidungen treffen. Der Roman „Imperator“, der erste Teil einer Trilogie, basiert an dem Hörspiel, das bereits 2020 erschienen ist. Er ist eine gelungene Mischung aus Thriller, historischen Fakten und Phantastik. Die ganze Geschichte ist sehr spannend und gleichzeitig lehrreich. Denn viele Details aus der römischen Vergangenheit, die Legenden über die römischen Kaiser, sowie Fakten aus der Nachkriegszeit und die politischen Ereignisse der sechziger Jahre, die in diesem Roman wichtige Rolle spielen, sind historisch belegt. Sehr interessant und bildhaft erscheint die Stadt Rom auf den Seiten des Buches. Im Nachwort erzählt Kai Meyer über seine Faszination für den italienischen Film und seine Recherchen vor Ort. Beim Lesen des Buches hatte ich oft das Gefühl selbst durch diese fantastische Stadt zu wandern, so realistisch und detailreich sind die Bilder, die das Autoren-Duo in diesem Buch vermittelt. Der Thriller punktet durch seine temporeiche Handlung, Verschwörungstheorien, Konflikte und Intrigen zwischen den einzelnen Protagonisten und auf der politischen Ebene, starke Charaktere und Exkursionen in die römische Vergangenheit. Faszinierend war für mich vor allem Annas Geschichte, die in Rom die Wahrheit über den gewaltsamen Tod ihrer Mutter herausfinden will. Palladinos Geschichte mit vielen phantastischen Elementen verwirrt zuerst, aber im Verlauf der Handlung bereichert sie unheimlich das Ganze und sorgt für gute Unterhaltung. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und bin gespannt auf ihre Fortsetzung. Der Thriller bekommt meine wärmste Empfehlung!

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    Maria Decker

    Thalia Nordhausen – Marktpassage

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    5/5

    17.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    Willkommen im Rom der 60er Jahre

    Auftragsmorde, ausufernde Parties, Verschwörungen, Paparazzi, ein Pavian und Menschen, die denken, sie wären die Kaiser von Rom - Was klingt, wie ein abgedrehter Traum, ist das Werk von Kai Meyer und Lisanne Surborg. Studentin Anna ist sich sicher, dass sie in Rom auf Hinweise stößt, die den wirklichen Mörder ihrer Mutter enthüllen. Doch um in Rom überleben zu können, muss sie sich als Paparazzo verdingen. Dabei kommt sie in Kontakt mit jungen Fotografen Spartaco, der ihr den Zugang zu einer anderen Welt eröffnet. Doch im Hintergrund zieht eine mächtige Gruppierung die Strippen und diese will nichts weiter als das alte Rom wieder auferstehen zu lassen. Koste es, was es wolle. Mit "Imperator" (was es zuvor bereits als Hörspiel gab) ist Kai Meyer in Zusammenarbeit mit Lisanne Surborg eine phantastische Kriminalgeschichte gelungen, die mich in ihren Bann gezogen hat. Die Charaktere haben (viele) Ecken und Kanten und wirken daher umso realer. Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt und nimmt dadurch schnell an Fahrt auf. Die Grundidee fand ich äußerst spannend und man konnte nie wirklich wissen, wohin die Reise geht. Man wurde also ständig überrascht und in die Irre geführt. Die Spannung blieb bis zum Ende bestehen und das habe ich bisher nur selten erlebt. Alles in allem war "Imperator" ein phantastischer Lesegenuss, der zum Nachdenken anregte.
  • Zum Bewerterprofil von S. Elle

    S. Elle

    Thalia Eisenach

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Vom Hörspiel zum Buch.

    Kai Meyer kehrt zu seinen düsteren Geschichten zurück. Rom in den 1960iger Jahren, ein Ort wo so manch abgehalfterter Prominente aus der ganzen Welt sein Leben in exzessiven Partys auskostet oder manchmal sogar noch einen zweitklassigen Film dreht. Und unter ihnen zahlreiche Paparazzi, die die besten Schnappschüsse in die Finger kriegen wollen. Die junge Anna reist von Großbritannien in die ewige Stadt, um dort den mysteriösen Tod ihrer Mutter aufzuklären. Dabei schließt sie sich der Fotografengruppe ihres Onkels an und gerät in ein Netzt aus dunklen Geheimnissen und Intrigen der Reichen und Berühmten, immer auf der Suche nach Antworten. An ihrer Seite der gutaussehende Spartaco, der mit seinen Beziehungen eine große Hilfe wird. Merkwürdige Aufzeichnungen über Patienten einer Anstalt tauchen plötzlich auf, für die sich auch der Privatdetektiv Palladino interessiert. Doch was haben römische Imperatoren und einflussreiche Faschisten damit zu tun? Ein ziemlich abgedrehtes Abenteuer, das durch die Clubs der Swinging Sixties bis zu schwarzen Messen und den Palazzi der Stadt führt. Kai Meyer verwebt Historisches mit Fiktivem, holt den Leser aus seiner eigenen Welt direkt in Roms Straßen, die so lebendig beim Lesen werden. Mit Lisanne Surborg hat er sich eine wunderbare Schriftstellerin ins Boot geholt, die es versteht, Kai Meyers Fantasie, Detailverliebtheit und Faszination am Filmgeschäft der damaligen Zeit, sehr gut niederzuschreiben. Mir hat ihr Stil, die sprachliche Umsetzung richtig gut gefallen! Trotz der düster-schaurigen Ereignisse kam bei mir selbst etwas wie Urlaubsstimmung auf. Wie gerne würde ich die, alle von echten Orten inspirierten, Schauplätze sofort besuchen! Die Geschichte ist wie eine Mischung aus „Der Pate“ und einem Actionstreifen von Quentin Tarantino, spannend, mit guten Wendungen, die nicht vorausschaubar sind, ein paar Leichen, Verrückten und Momenten, bei denen ich erst einmal irritiert war und unbedingt die Auflösung wissen wollte. Das Gemeine aber, „Imperator“ ist nur der Beginn einer mehrteiligen Reihe. Daher wird der Leser nur halbwegs aufgeklärt zurückgelassen. Spannung steigt. „Imperator“ macht viel Spaß, erinnert an mystische Geschichten, wie „Das zweite Gesicht“ oder „HEX“ (beide von Kai Meyer), und ist gewürzt mit einer Prise Originalität, die ruhig ein bisschen verrückt und speziell sein darf.

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