Eine junge Frau auf den Spuren ihrer Vorfahren. Eine Reise, die sie tief in die geheimnisvolle Welt der Düfte eintauchen lässt. Und eine Entdeckung, die das Glück in greifbare Nähe rückt ...
Elena lebt glücklich mit ihrem Mann in Paris, wo sie in einer kleinen Parfümerie die Emotionen ihrer Kunden in kostbaren Düften verewigt. Nur ganz selten denkt sie noch an den alten Palazzo im Herzen von Florenz, wo die Frauen ihrer Familie viele Jahre lang nach der verlorenen Rezeptur für das Parfüm ihrer Großmutter gesucht haben. Ein Duft, der so perfekt war, dass er den Mensch in all seinen Facetten erfassen konnte. Das ändert sich, als Elenas Mutter sie einlädt, nach Florenz zu kommen und mit ihr auf eine Reise aufzubrechen, die sie einander wieder näherbringen soll. Und nicht nur das - während die beiden auf den Spuren der Vergangenheit wandeln, drängt ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht ...
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Gefühle haben es schwer
Bücher in meiner Hand am 31.08.2021
Bewertungsnummer: 1559158
Bewertet: eBook (ePUB)
Vor sechs Jahren hab ich "Die Rosenfrauen" gelesen. Ein Roman, der mir sehr gut gefiel, auch wenn ich mit Elena ein wenig Mühe hatte. Dass nun, so viele Jahre später, ihre Geschichte weiter erzählt wird, fand ich erstaunlich, war natürlich aber sehr interessiert.
Elena gründete damals am Ende des Romans zusammen mit ihrer Freundin Monique die Firma "Absolue" und lebte glücklich mit Cail und ihrer Tochter Beatrice zusammen. Aktuell soll sie für einen Kunden ein spezielles Parfüm gestalten, doch Elena hat keinen Zugang mehr zu ihrer Kreativität. Sie leidet still und getraut sich kaum jemanden anzuvertrauen. Als ihre Mutter Susanne, mit der Elena sich nicht gut versteht, sie nach Florenz einlädt, nimmt sie die kurze Auszeit an.
Susanne sprach die Einladung nicht uneigennützig aus, sie möchte Elena endlich von ihrem bisher unbekannten Vater erzählen. Doch Susanne ist, genau wie Elena, keine Frau, die einfach so ihre Probleme von der Seele redet. Weshalb erst eine Reise, zu der Susanne Elena einlädt, die nach Japan, nach Indien und nach Saudi-Arabien führt, zur Aufklärung und Aussprache beiträgt.
Optimal wäre es, man würde den ersten Band direkt vor diesem hier lesen, oder gegebenenfalls nochmals lesen, damit man sich auch völlig sicher ist, die Zusammenhänge noch richtig im Kopf zu haben. In einigen Szenen war ich mir nämlich nicht sicher, ob die sich in Band 1 tatsächlich so abgespielt haben oder doch ein wenig anders waren. Es ist bei mir zu lange her, ich kann mich zum Beispiel nicht mehr an Moniques Geschichte erinnern und deshalb auch nicht sagen, ob ich ihre Entwicklung gut finde oder nicht.
Was ich am ersten Band als Trägheit bezeichnet habe, wird hier zur Distanz zu den Charakteren. An die Figuren kommt man ganz schlecht ran. Sympathisch war der nette Cail, der träumt und sich praktisch immer richtig verhält. Elena und Suzanne (liegts an der Familie?) bleiben gefühlskalt, obwohl sie sich Mühe geben. Die Autorin konnte mir zu den beiden Frauen keine Nähe vermitteln.
Es gab zwar keine Längen im Roman und ich las den Roman flüssig durch, aber ein Manko für mich waren die Zeitabstände. Diese werden oft länger beschrieben, als sie tatsächlich sind. Zum Beispiel gab es einige Situation auf der Reise, die sich nach mehreren Wochen anhören, dabei sind es nur einige Tage.
Cristina Caboni hat sich ihren Wunsch erfüllt und die Geschichte um Elena zu Ende erzählt. Ob es diese Fortsetzung aber gebraucht hätte?
Für mich nicht. Denn das Ende dieses Romans lässt mich unzufrieden zurück. Einige neue Konstellationen bergen viel Konflikte. Kulturkonflikte sind es vor allem, die auch in Susannes Geschichte nur angerissen erzählt wurden. Gerade diese Erfahrungen würden Elena in Zukunft helfen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, was Susanne erlebte und wie sie sich fühlte, doch die Autorin transportierte das nicht weiter an Elena oder an mich als Leserin. Deshalb wirkt "Das Versprechen der Rosenfrauen" vor allem auch im Gegensatz zum ersten Band recht oberflächlich.
Fazit: Leider eine leicht gefühlskalte und deshalb eher oberflächlich erzählte Fortsetzung. Wer noch nicht hat, sollte den ersten Band unbedingt im Voraus lesen.
3.5 Punkte.
Das Versprechen der Rosenfrauen
zauberblume am 20.09.2021
Bewertungsnummer: 1571364
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Die Rosenfrauen“ waren der herausragende Debütroman der Autorin Cristina Caboni, mit dem sie gleich einen Bestseller gelandet hat. Nun gibt es eine Fortsetzung „Das Versprechen der Rosenfrauen“. Und ich war und bin immer noch total begeistert.
Der Inhalt: Elena lebt glücklich mit ihrem Mann in Paris, wo sie in einer kleinen Parfümerie die Emotionen ihrer Kunden in kostbaren Düften verewigt. Nur ganz selten denkt sie noch an den alten Palazzo im Herzen von Florenz, wo die Frauen ihrer Familie viele Jahre lang nach der verlorenen Rezeptur für das Parfüm ihrer Großmutter gesucht haben. Ein Duft, der so perfekt war, dass er den Menschen in all seinen Facetten erfassen konnte. Das ändert sich, als Elenas Mutter sie einlädt, nach Florenz zu kommen und mit ihr auf eine Reise aufzubrechen, die sie einander wieder näherbringen soll. Und nicht nur das – während die beiden auf den Spuren der Vergangenheit wandeln, drängt sich ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht…
Einfach sensationell! Für mich ist dieses unglaubliche Leseerlebnis wieder ein absolutes Highlight. Der Schreibstil der Autorin ist einfach gigantisch. Ich tauche von der ersten Seite an, sofort in die Geschichte ein, die vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht. Ich finde mich in Paris, Florenz wieder und genieße all die beeindruckenden Orte. Ich freue mich, wieder auf alte Bekannte zu treffen, die mir immer noch vertraut sind. Elena, ist eine äußerst liebenswerte Protagonistin, die eine ganz besondere Gabe – die auch schon ihre Großmutter besaß – hat und die jeder Frau und jedem Raum den passenden Duft zuordnet. Ich habe ihren tollen Kompositionen in der Nase und gerade die Irisfrau hat es mir angetan. Ins Herz geschlossen habe ich auch ihre bezaubernde Tochter Bea und ihren äußerst sympathischen Mann Cail. Eindruckend, was Elena mittlerweile auf die Füße gestellt hat und doch fehlt ihr ein kleinen Puzzleteil in ihrem Leben. Mit ihrer Mutter begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise, ich bin beeindruckt von China, Japan und Saudi Arabien. Und am Ende der Reise hält ihre Mutter eine große Überraschung für Elena bereit. Diese wird einen Einfluss auf ihr zukünftiges Leben nehmen. Einfach toll! Der Spannungsbogen war spitzenmäßig, ich konnte die tolle Lektüre nicht mehr aus der Hand legen.
Eine äußerst gefühlvolle Traumlektüre, die mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Für mich ein Meisterwerk, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Übrigens das Cover ist auch wieder ein echter Hingucker.
Meinung aus der Buchhandlung
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ich rieche beim Lesen die Düfte!!!
Caboni schafft es, mich in das Buch und die Geschichte zu entführen. Toll und detailreich beschreibt sie die Düfte, die Umgebung - als wäre man selber dabei.
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Die Fortsetzung von Elenas Geschichte ist eine Reise in die Vergangenheit mit Folgen für die Gegenwart und Zukunft. Sie erzählt viel über Familienbande, Geheimnisse, Blüten, Düfte und Essenzen, die ich beim Lesen oft in der Nase hatte.
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