Produktbild: Die Kobra von Kreuzberg

Die Kobra von Kreuzberg

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2924 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843723763

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2924 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843723763

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  • Ulrike Frey

    aus Haltern am See

    5/5

    24.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Jüngste des Clans

    Auf dem schwarzen Cover sehen wir die Köpfe zweier Menschen mit Masken, darüber den Namen des Autors Michel Decar, zwischen den beiden den Titel "Die Kobra von Kreuzberg". Beverly Kaczmarek hat nicht das große Glück. Sie liest in der Zeitung, dass ihre Brüder wieder mal einen Coup gelandet haben, nämlich Fabergé-Eier aus der St. Petersburger Eremitage entwendeten, und sie? Sie schafft es gerade mal, zwei wirklich wertvolle Vasen zu stehlen. Deren vorheriger Besitzer gehört zur Berliner Unterwelt und weiß allerdings schnell, wer ihm diese gemopst hat. So ein Pech, dass sie ihn für ihren großen Plan benötigt. Er verlangt nun im Gegenzug einen weiteren Raubzug. - Allerdings muss sie auf jeden Fall ihren Plan umsetzen, damit sie von ihrer Familie endlich anerkannt wird. Sie findet die Hilfe des Wetteranarchisten Dragan Vivovic, der zu ihr steht. - Ob es klappt, die Quadriga vom Brandenburger Tor zu stehlen, muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Michel Decar versteht es, mit leichten Worten von Ort zu Ort, von Person zu Person, von Handlung zu Handlung zu springen - und wir begleiten ihn dabei. Er hat einen hervorragenden Humor, den er seinen beiden Hauptprotagonisten auf den Leib schreibt. Es macht Spaß, die Situationskomik dieses Romans zu erleben. Besonders viel Freude machte es das überraschende Ende. Eine herzerfrischende Krimiparodie, die ich sehr gerne gelesen habe. Der Roman "Die Kobra von Kreuzberg" erschien im März 2021 im Verlag Ullstein.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    31.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lieber Kobra als Python

    Wenn man Beverly Kaczmarek nach ihrem Beruf fragen würde, käme als Antwort wahrscheinlich Meisterdiebin, obwohl sie sich dessen nach ihrem letzten Coup nicht mehr so sicher ist. Ist ja auch schwierig, in einer Familie zu reüssieren, in der sie immer mit ihren weitaus erfolgreicheren Brüdern konkurrieren muss. Die haben es drauf, klauen so hochpreisige Objekte wie Fabergé-Eier aus der Eremitage in St. Petersburg und machen sich dann noch lustig über ihre kleine Schwester, die es noch nicht einmal schafft, ihre Beute verlustfrei zu transportieren. Hat sie doch eine der beiden erbeuteten Wegwood-Vasen ihres letzten Bruchs fallen lassen. Jetzt will sie es sich und den anderen beweisen und plant den Supercoup. Die Quadriga vom Brandenburger Tor, die soll es sein. Michel Decar war für mich ein unbekannter Autor, und so wusste nicht, worauf ich mich mit seinem neuen Roman einlassen würde. Und der Start war in der Tat holprig. Ich habe mich zu Beginn mehrmals gefragt, ob ich wirklich die Story einer durchgeknallten Räuberschwester lesen will, die einen unmöglichen Coup plant. Aber je weiter die Story fortschritt, umso mehr war ich von dem ungewöhnlichen Stil und der rotzigen Sprache angetan. Wir finden hier Versatzstücke unterschiedlicher Genre: Ein guter Schuss Pulp und Trash, eine Prise Familiengeschichte, etwas Krimi, jede Menge Situationskomik, Ironie und schräge Kommentare über Gott und die Welt, aber auch verborgene Anspielungen auf den Status Quo der Gesellschaft. Hier werden gekonnt Klischees eingesetzt und ausgehebelt und jede Menge Typen aufgefahren, die im Gedächtnis bleiben werden. Ob das nun Dragan, der anarchistische Wetterterrorist oder die neben der Spur laufende Museumsdirektorin ist, jede/r ist für sich ein Unikat und passt wie die Faust auf’s Auge zu dieser Story, die einfach nur gute Laune macht. Lesen!

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    4/5

    07.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rasante, herrlich schräge Gaunerkomödie mit Gute-Laune-Garantie

    „Die Kobra von Kreuzberg ist ein vollkommen verrückter, funkensprühender Roman, den ich dem Genre Heist Story zuordnen würde und der seinesgleichen sucht. Angelegt als Kriminalkomödie wird bei diesem Genre die Planung, die Vorbereitungen und der Raub selbst aus Sicht der häufig sympathischen Täter erzählt. Michel Decar bietet seinen Lesern eine Gaunerwelt vom Feinsten, voller Witz und Ironie, flott geschrieben und mit schrägen, skurrilen Charakteren, die bis ins kleinste Detail getreu skizziert sind. Sie wirken so echt und lebendig, mein Kopfkino war schon auf der ersten Seite startklar und einsatzbereit. Eingebettet sind diese Figuren in eine rasante Räuberpistole voller irrwitziger, funkelnder und grandioser Ideenvielfalt. Unverhofft ist man plötzlich auf Seiten der Gesetzesbrecher und fiebert mit Beverly mit, dass ihr eigentlich undurchführbar scheinender Plan von Erfolg gekrönt sein wird. Voller überschäumender Situationskomik und flotten, messerscharfen Dialogen wird man wie von einer Welle erfasst und mitten hinein in die Berliner Unterwelt gespült. Die irre Story ist schon allein für sich klasse, aber die teilweise bitterbösen und damit so, so guten , Meinungen und Mutmaßungen setzen dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen obendrauf. Gespickt mit wunderbaren Anspielungen, gerade auch denjenigen, die zwischen den Zeilen herauspurzeln, wurde mir ein unvergleichliches Lesevergnügen zuteil.

  • Michael Sterzik

    aus Wallenhorst

    4/5

    28.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diebe, Berlin, Wetter und viel Wortwitz

    Meisterdiebe und Ganoven haben in der belletristischen Literatur immer schon einen besonderen Stellenwert. Diese edle Robin-Hood Ideologie hat neben etwas romantisch-verruchten, auch eine gewisse unabhängige Freiheit in der diese Diebe und Räuber leben. Nicht unbedingt böse – aber halt Individualisten, die sich mit ihren eigenen Lebenseinstellung über Wasser halten. Der Schriftsteller Michel Decar greift dieses Thema in seinem neuesten Roman „Die Kobra von Kreuzberg“ auf. Das Buch ist eine trashige Räuberpistole, eine herbe, derbe Sprache, viel Situationskomik und eine völlig überdrehte rhetorische Dialoge, mit netten Anspielungen und Andeutungen. Ein Roman der sich selbst nicht ernst nimmt – eine Geschichte , die durchaus faszinierend unterhaltsame Züge aufweist. Alleine schon der Storyplot ist abgefahren, wer kommt schon auf die Idee, die Quadriga auf dem Brandenburger Tor zu stehlen!? Es gibt dabei unzählige Argumente genau, dieses nicht zu tun, es nicht zu versuchen und vor allem, wer will das Wahrzeichen überhaupt später kaufen? Die junge Diebin Beverley Kaczmarek, deren Familie sich traditionell, beruflich interpretiert in Verbrecherkreisen bewegt, und schon eine Menge Unfug angestellt hat, sieht sich mit ihren Brüdern in einer wirklich ernst zu nehmenden Challenge, höher, schneller, weiter, auffälliger, berühmter…ein aberwitziges Rennen um mediale Beachtung. Michel Decar verwendet in seinem Roman, eine ganze Menge von klassischen Vorurteilen und Klischees, aber bekanntlich sind diese zwar übertrieben, aber im Kern steckt dann doch eine gewisse Wahrheit. Für Beverly Kaczmarek läuft es überhaupt nicht. Eigentlich ist sie nach Berlin gekommen, um im großen Stil Museen und Juweliere auszuräumen, doch so richtig wollen ihre Pläne nicht zünden. Denn während ihre Brüder Fabergé-Eier aus der St. Petersburger Eremitage entwenden und es damit in die internationale Presse schaffen, ärgert sich über ihre mittelmäßige Ausbeute. Also beschließt sie einen Coup zu landen, der an Logistik und Tollkühnheit neue Standards setzen wird, und etwas wirklich Großes zu stehlen: die Quadriga auf dem Brandenburger Tor.(Verlagsinfo) Ein Roman in einer Pop- und Gesellschaftskultur angesiedelt – völlig überzeichnet, ironisch und sarkastisch geprägt. „Die Kobra von Kreuzberg“ wirkt polarisierend und ist schwer einzuordnen. Je nachdem über welchen Humor der Leser sich angesprochen fühlt, wird er viel lachen und schmunzeln können, aber es wird auch Stimmen geben, die mit diesem vorliegenden Roman überhaupt nichts anfangen können. Michel Decar schreibt mit einer gewissen Leichtigkeit, die einen anspricht. Originell in jedem Fall – frech und spritzig. Fazit „Die Kobra von Kreuzberg“ schlängelt sich mit aberwitzigen Ideen, überspitzten Dialogen und schafft es dennoch, eine gewisse ernsthafte Note zu geben, über die man nicht nur lachen, sondern auch nachdenken kann. Ein Roman, wie ein schöner Strandtag mit verschiedenen Wetterkrisen – gut zu empfehlen. Michael Sterzik

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Alexandra Gerhard

    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln – City-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weiß nicht, wann ich mich das...

    Weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so kaputt gelacht hab, liebe Lesefreunde! Die Figuren sind so was von schräg, der Schreibstil wirklich witzig. Bischen Spannung ist auch dabei (Oschans Iläwen in Berlin) einziger Kritikpunkt: die wörtliche Rede ist komisch dargestellt.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von Beverly und der Quadriga

    Ein Krimi für alle Leser:innen, die normalerweise nur ungern Geschichten über Mord und Totschlag lesen. Beverly Kaczmareks witziges Hauptstadtabenteuer ist Spannungsroman und abgedrehte Gesellschaftssatire zugleich – die absolut nicht ernst genommen werden darf. Eine skurrile Situation reiht sich an die nächste, ein Charakter ist schräger als der Andere. Zwar ist Geschichte um den Raub der Quadriga auf dem Brandenburger Tor absolut unrealistisch und sprachlich (zu) leicht konstruiert, doch genau dieser Trashfaktor macht dieses Buch aus. Michel Decars »Die Kobra von Kreuzberg« ist ein lesenswerter Krimi für zwischendurch, der trotz seines derb-schwarzen Humors zu überzeugen weiß und der deutschen Gesellschaft immer wieder den Spiegel vorhält.

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