Die Grenzen des Glücks

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Eine Reise an den Rand Europas

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Beschreibung

Im September 2020 brennt auf der griechischen Insel Lesbos Moria nieder, das größte Flüchtlingslager Europas. Wenige Wochen nach dem Brand fliegt der Schriftsteller Anselm Oelze nach Lesbos, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Er erlebt eine Insel, auf der der Ausnahmezustand zur Regel geworden ist, und fragt, wie es dazu kommen konnte. Er erlangt Zutritt zu dem in Windeseile errichteten neuen Camp Kara Tepe und kann mit Menschen sprechen, die dort leben müssen. Außerdem verfolgt er die Arbeit der Medien und blickt hinter die Kulissen der Hilfsorganisationen. Doch er denkt auch über seine Rolle als Beobachter und die eigene Wahrnehmung des Geschehens nach. Und so ist der Bericht seiner Reise nicht nur eine eindringliche literarische Reportage, sondern vor allem eine hellsichtige Reflexion über lieb gewordene Selbstverständlichkeiten, über die eigene Verantwortung, die Macht der Grenzen und die Zufälligkeit des Glücks.

Anselm Oelze, geboren 1986 in Erfurt, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Philosophical Theology in Freiburg und Oxford. Nach seiner Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin forschte und lehrte er an der Universität Helsinki und an der LMU München. 2019 erschien bei Schöffling & Co. sein Debütroman "Wallace", mit dem er für den Debütpreis der lit.COLOGNE nominiert war. Für "Grenzen des Glücks" erhält er den Literaturpreis Meißen. Er lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Leipzig.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling & Co.

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Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1324 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761976

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Tobias Groß

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Die Grenzen des Glücks sind auch die Grenzen der Menschlichkeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grenzen zwischen Humanität und Unmenschlichkeit liegen dicht beieinander. Stellvertretend dafür steht besonders ein paradiesisches Eiland in der griechischen Ägäis: die Mittelmeerinsel Lesbos. Sie ist ein „Paradebeispiel“ für das Versagen internationaler Politik und den Egoismus der europäischen Nationalstaaten. Denn Lesbos ist für hundertausende Geflüchtete die Hölle auf Erden und garantiert nicht das Paradies. Um sich selbst ein Bild von der Situation im Flüchtlingslager Moria zu machen, welches seit seinem Bestehen regelmäßig für traurige Schlagzeilen bekannt ist, reiste der Autor Anselm Oelze im Spätsommer 2020 nach Lesbos. „Getarnt“ begab er sich in das provisorische Lager Kara Tepe, welches offiziell gar nicht existiert, jedoch schlimmer ist als sein abgebrannter und zerstörter Vorgänger. Seine Erlebnisse und die Eindrücke über die unmenschlichen Zustände hat er in ‘Die Grenzen des Glücks‘ für die Nachwelt festgehalten. Anselms Oelzes Essay ist eine politische Reportage über die Ränder der Menschlichkeit. Einfühlsam, ehrlich und philosophisch übt er Kritik am Vogel-Strauß-Verhalten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten. Und an Landesgrenzen an sich, welche eben nicht endlich sind, sondern nur ein Ausdruck aktuell vorherrschender Souverenität und zwanghafter Kontrolle. ‘Die Grenzen des Glücks‘ ist ein lesenswerter (aber viel zu kurzer) Essay, der den Lesenden die Unmenschlichkeit direkt aufzeigt – und nicht nur über diese aus sicherer Entfernung berichtet.
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Die Grenzen des Glücks sind auch die Grenzen der Menschlichkeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Grenzen zwischen Humanität und Unmenschlichkeit liegen dicht beieinander. Stellvertretend dafür steht besonders ein paradiesisches Eiland in der griechischen Ägäis: die Mittelmeerinsel Lesbos. Sie ist ein „Paradebeispiel“ für das Versagen internationaler Politik und den Egoismus der europäischen Nationalstaaten. Denn Lesbos ist für hundertausende Geflüchtete die Hölle auf Erden und garantiert nicht das Paradies. Um sich selbst ein Bild von der Situation im Flüchtlingslager Moria zu machen, welches seit seinem Bestehen regelmäßig für traurige Schlagzeilen bekannt ist, reiste der Autor Anselm Oelze im Spätsommer 2020 nach Lesbos. „Getarnt“ begab er sich in das provisorische Lager Kara Tepe, welches offiziell gar nicht existiert, jedoch schlimmer ist als sein abgebrannter und zerstörter Vorgänger. Seine Erlebnisse und die Eindrücke über die unmenschlichen Zustände hat er in ‘Die Grenzen des Glücks‘ für die Nachwelt festgehalten. Anselms Oelzes Essay ist eine politische Reportage über die Ränder der Menschlichkeit. Einfühlsam, ehrlich und philosophisch übt er Kritik am Vogel-Strauß-Verhalten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten. Und an Landesgrenzen an sich, welche eben nicht endlich sind, sondern nur ein Ausdruck aktuell vorherrschender Souverenität und zwanghafter Kontrolle. ‘Die Grenzen des Glücks‘ ist ein lesenswerter (aber viel zu kurzer) Essay, der den Lesenden die Unmenschlichkeit direkt aufzeigt – und nicht nur über diese aus sicherer Entfernung berichtet.

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von Anselm Oelze

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