Produktbild: Die Grenzen des Glücks

Die Grenzen des Glücks Eine Reise an den Rand Europas

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20/11,8/1,2 cm

Gewicht

144 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-133-9

Beschreibung

Rezension

»Aus den Erlebnissen Oelzes ist ein beeindruckendes Buch entstanden, das zugleich eine literarische Reportage und ein erhellender Essay ist.«
Tino Dallmann, MDR Kultur

»Oelze ist ein belesener und kluger Beobachter,(...) er schreibt ein großes kleines Buch über die moralische und politische Ungleichheit und über die staatliche Inszenierung von Souveränität und Kontrolle.«
Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, Newsletter »Prantl's Blick«

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20/11,8/1,2 cm

Gewicht

144 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89561-133-9

Herstelleradresse

Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
Kaiserstraße 79
60329 Frankfurt am Mai
DE
info@schoeffling.de

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    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

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    4/5

    12.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Grenzen des Glücks sind auch die Grenzen der Menschlichkeit

    Die Grenzen zwischen Humanität und Unmenschlichkeit liegen dicht beieinander. Stellvertretend dafür steht besonders ein paradiesisches Eiland in der griechischen Ägäis: die Mittelmeerinsel Lesbos. Sie ist ein „Paradebeispiel“ für das Versagen internationaler Politik und den Egoismus der europäischen Nationalstaaten. Denn Lesbos ist für hundertausende Geflüchtete die Hölle auf Erden und garantiert nicht das Paradies. Um sich selbst ein Bild von der Situation im Flüchtlingslager Moria zu machen, welches seit seinem Bestehen regelmäßig für traurige Schlagzeilen bekannt ist, reiste der Autor Anselm Oelze im Spätsommer 2020 nach Lesbos. „Getarnt“ begab er sich in das provisorische Lager Kara Tepe, welches offiziell gar nicht existiert, jedoch schlimmer ist als sein abgebrannter und zerstörter Vorgänger. Seine Erlebnisse und die Eindrücke über die unmenschlichen Zustände hat er in ‘Die Grenzen des Glücks‘ für die Nachwelt festgehalten. Anselms Oelzes Essay ist eine politische Reportage über die Ränder der Menschlichkeit. Einfühlsam, ehrlich und philosophisch übt er Kritik am Vogel-Strauß-Verhalten der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten. Und an Landesgrenzen an sich, welche eben nicht endlich sind, sondern nur ein Ausdruck aktuell vorherrschender Souverenität und zwanghafter Kontrolle. ‘Die Grenzen des Glücks‘ ist ein lesenswerter (aber viel zu kurzer) Essay, der den Lesenden die Unmenschlichkeit direkt aufzeigt – und nicht nur über diese aus sicherer Entfernung berichtet.

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