Viktor

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

21,6/14,7/3,9 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2021

Verlag

Urachhaus

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

21,6/14,7/3,9 cm

Gewicht

674 g

Auflage

2

Übersetzer

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8251-5257-4

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Sehr Lesenswert

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 13.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das wir jüdisch waren, wusste ich von Kind an, nicht aber, was es bedeutete“. (S.17) Viktor Judith Fanto Die junge Geertje van den Berg lebt in Nijmegen, den Niederlanden und studiert dort Jura. 1939 flohen ihre jüdischen Eltern und Großeltern aus Wien nach Belgien, wo sie sich nach kurzer Zeit erneut vor den Nazis verstecken mussten. Nach dem Krieg emigrierten diese nach Holland. Schon lange ist ihre ganze Familie katholisch und sie versuchen jegliche Dinge, die sie mit dem Judentum in Verbindung bringen könnten, zu verwischen. Wann immer Geertje gewisse Themen wie „Religion" oder "Flucht vor den Nazis“ bei ihrer Familie anspricht, verfällt diese ins Schweigen. Nur wenn Geertje mal wieder vorlaut ist, murmelt ihr Großvater: „Das muss sie von Viktor haben!“ Viktor, so viel hatte sie herausgefunden, war der Bruder ihres Großvaters, ein Betrüger, der ein Lotterleben mit Glücksspiel, Betrügereien, Pferdewetten und gefälschten Ausweisen führte, ein Mann, der sich nicht um gesellschaftliche Konventionen kümmerte. Die Autorin schreibt ihr Buch auf zwei Zeitebenen: - 1994: In diesem Erzählstrang versucht Geertje die Vergangenheit ihrer Familie zu beleuchten, gleichzeitig möchte sie sich zum Judentum bekennen. - 1914: Wir begleiten die Familie Rosenbaum durch den ersten und zweiten Weltkrieg, wobei Viktor die Hauptperson ist. Er ist das „schwarze Schaf“ der Familie und sein Vater lässt keine Gelegenheit aus, ihm sein Fehlverhalten vorzuhalten. Viktor ist ein flüssiges und sehr lesenswertes Buch. Unglaublich gut haben mir die Konversationen zwischen Viktor und seinem Vater bzw. Schwester gefallen. Und auch das Leben der Juden in Wien zur Zeit des Anschlusses an das Nazi-Deutschland, per Volksentscheid (!), war sehr aufschlussreich. Dank des Stammbaumes auf den ersten Seiten des Buches konnte ich mich schnell einlesen. Judith Fanto beschreibt hier eindrucksvoll und auf literarisch hohem Niveau ihre Familiengeschichte. Ein weiteres Schicksal der dunkelsten und traurigsten Zeit der deutschen Geschichte. Leseempfehlung 4½ Sterne

Sehr Lesenswert

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 13.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das wir jüdisch waren, wusste ich von Kind an, nicht aber, was es bedeutete“. (S.17) Viktor Judith Fanto Die junge Geertje van den Berg lebt in Nijmegen, den Niederlanden und studiert dort Jura. 1939 flohen ihre jüdischen Eltern und Großeltern aus Wien nach Belgien, wo sie sich nach kurzer Zeit erneut vor den Nazis verstecken mussten. Nach dem Krieg emigrierten diese nach Holland. Schon lange ist ihre ganze Familie katholisch und sie versuchen jegliche Dinge, die sie mit dem Judentum in Verbindung bringen könnten, zu verwischen. Wann immer Geertje gewisse Themen wie „Religion" oder "Flucht vor den Nazis“ bei ihrer Familie anspricht, verfällt diese ins Schweigen. Nur wenn Geertje mal wieder vorlaut ist, murmelt ihr Großvater: „Das muss sie von Viktor haben!“ Viktor, so viel hatte sie herausgefunden, war der Bruder ihres Großvaters, ein Betrüger, der ein Lotterleben mit Glücksspiel, Betrügereien, Pferdewetten und gefälschten Ausweisen führte, ein Mann, der sich nicht um gesellschaftliche Konventionen kümmerte. Die Autorin schreibt ihr Buch auf zwei Zeitebenen: - 1994: In diesem Erzählstrang versucht Geertje die Vergangenheit ihrer Familie zu beleuchten, gleichzeitig möchte sie sich zum Judentum bekennen. - 1914: Wir begleiten die Familie Rosenbaum durch den ersten und zweiten Weltkrieg, wobei Viktor die Hauptperson ist. Er ist das „schwarze Schaf“ der Familie und sein Vater lässt keine Gelegenheit aus, ihm sein Fehlverhalten vorzuhalten. Viktor ist ein flüssiges und sehr lesenswertes Buch. Unglaublich gut haben mir die Konversationen zwischen Viktor und seinem Vater bzw. Schwester gefallen. Und auch das Leben der Juden in Wien zur Zeit des Anschlusses an das Nazi-Deutschland, per Volksentscheid (!), war sehr aufschlussreich. Dank des Stammbaumes auf den ersten Seiten des Buches konnte ich mich schnell einlesen. Judith Fanto beschreibt hier eindrucksvoll und auf literarisch hohem Niveau ihre Familiengeschichte. Ein weiteres Schicksal der dunkelsten und traurigsten Zeit der deutschen Geschichte. Leseempfehlung 4½ Sterne

Wunderschön

Bewertung aus Dettelbach am 15.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch Victor erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie und spannt den historischen Bogen über ein Jahrhundert europäischer Geschichte. Zugleich taucht man tief in die Geschichte ein und der Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Ehrlichkeit fand ich sehr berührend und hat viel Nähe zu mir und den Protagonisten geschaffen. Ich habe mich als Teil dieser Familie gefühlt und habe mitgelitten, mitgehofft und mitgelacht... Mir hat das Buch Victor ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar, einnehmend und berührend. Man merkt, dass es ihr ein Herzensthema ist.Diese Nähe spürt man auf jeder Seite, in jedem einzelnen Satz. Ein absolutes Buch-Highlight in diesem Jahr. Das Buch hat es verdient auf den Bestsellerlisten zu landen. Fünf Sterne!

Wunderschön

Bewertung aus Dettelbach am 15.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch Victor erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie und spannt den historischen Bogen über ein Jahrhundert europäischer Geschichte. Zugleich taucht man tief in die Geschichte ein und der Auseinandersetzung mit der eigenen jüdischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese Ehrlichkeit fand ich sehr berührend und hat viel Nähe zu mir und den Protagonisten geschaffen. Ich habe mich als Teil dieser Familie gefühlt und habe mitgelitten, mitgehofft und mitgelacht... Mir hat das Buch Victor ausgezeichnet gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar, einnehmend und berührend. Man merkt, dass es ihr ein Herzensthema ist.Diese Nähe spürt man auf jeder Seite, in jedem einzelnen Satz. Ein absolutes Buch-Highlight in diesem Jahr. Das Buch hat es verdient auf den Bestsellerlisten zu landen. Fünf Sterne!

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von Judith Fanto

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Miriam Seegert

Thalia Augsburg

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5/5

Das schwarze Schaf...?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viktor ist frech, rebellisch, hat ein riesengroßes Herz, passt aber so gar nicht in seine Zeit. 1914. Auf der anderen Seite haben wir Geertje, die auf der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln ist. 1994. In der Familie ist das Thema Judentum aber ein absolutes Tabu. Dieses Buch hat den Ton und die Gradwanderung zwischen Ernsthaftigkeit und Humor einfach perfekt getroffen. Eine Familiengeschichte über fast ein Jahrhundert, die einen absolut in den Bann zieht und bewegt, bei dem man aber auch hin und wieder sehr viel lachen darf. Absolute Leseempfehlung!
5/5

Das schwarze Schaf...?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viktor ist frech, rebellisch, hat ein riesengroßes Herz, passt aber so gar nicht in seine Zeit. 1914. Auf der anderen Seite haben wir Geertje, die auf der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln ist. 1994. In der Familie ist das Thema Judentum aber ein absolutes Tabu. Dieses Buch hat den Ton und die Gradwanderung zwischen Ernsthaftigkeit und Humor einfach perfekt getroffen. Eine Familiengeschichte über fast ein Jahrhundert, die einen absolut in den Bann zieht und bewegt, bei dem man aber auch hin und wieder sehr viel lachen darf. Absolute Leseempfehlung!

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Christian Simon

Mayersche Trier

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5/5

Eine wirklich gelungene Gratwanderung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Judith Fantos "Viktor", aus dem Niederländischen übersetzt von Eva Schweikart, ist ein seltener Glücksfall. Ein Familienroman, der in zwei Zeitebenen das Leben einer jüdischen Familie vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien und in den 1990er Jahren in den Niederlanden schildert. So entdecken wir mit Hauptfigur Geertje die verdrängte jüdische Geschichte ihrer Familie und treffen auf einen, über den noch viel weniger gesprochen wird: Viktor, den Bruder ihres Großvaters und blonder Frauenschwarm, dessen Lebenswandel im Wien der Zwischenkriegszeit so gar nicht zur bürgerlichen Familientradition passen will. Judith Fanto ist es gelungen, einen sprachlich wie inhaltlich unglaublich unterhaltsamen, humorvollen Roman zu schreiben, der gleichzeitig sehr ernste Themen auf differenzierte Weise verhandelt. So zeigt sie eindringlich den Antisemitismus der Nationalsozialisten im gesellschaftlichen Alltag, den zunehmenden, alltäglichen Hass als politsches Instrument, und gleichzeitig im Rückblick auf die Shoah die sehr persönliche Verortung von Überlebenden, ohne das Leid ihrer Figuren erzählerisch auszuschlachten. "Viktor" ist ein Roman, der fesselt der unterhält, und der auch nach dem Lesen noch eine ganze Weile bei einem bleibt.
5/5

Eine wirklich gelungene Gratwanderung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Judith Fantos "Viktor", aus dem Niederländischen übersetzt von Eva Schweikart, ist ein seltener Glücksfall. Ein Familienroman, der in zwei Zeitebenen das Leben einer jüdischen Familie vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien und in den 1990er Jahren in den Niederlanden schildert. So entdecken wir mit Hauptfigur Geertje die verdrängte jüdische Geschichte ihrer Familie und treffen auf einen, über den noch viel weniger gesprochen wird: Viktor, den Bruder ihres Großvaters und blonder Frauenschwarm, dessen Lebenswandel im Wien der Zwischenkriegszeit so gar nicht zur bürgerlichen Familientradition passen will. Judith Fanto ist es gelungen, einen sprachlich wie inhaltlich unglaublich unterhaltsamen, humorvollen Roman zu schreiben, der gleichzeitig sehr ernste Themen auf differenzierte Weise verhandelt. So zeigt sie eindringlich den Antisemitismus der Nationalsozialisten im gesellschaftlichen Alltag, den zunehmenden, alltäglichen Hass als politsches Instrument, und gleichzeitig im Rückblick auf die Shoah die sehr persönliche Verortung von Überlebenden, ohne das Leid ihrer Figuren erzählerisch auszuschlachten. "Viktor" ist ein Roman, der fesselt der unterhält, und der auch nach dem Lesen noch eine ganze Weile bei einem bleibt.

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