Grüne Tiger

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Thriller

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2021

Verlag

KJM Buchverlag

Seitenzahl

280

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2021

Verlag

KJM Buchverlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

21,8/15,1/4,1 cm

Gewicht

713 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96194-136-0

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Ein authentischer Thriller, der erschreckend realistische Züge trägt

MoMe am 04.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht nur auf den ersten Blick gefiel mir „Grüne Tiger“, sondern auch das wirklich eindrucksvolle Innenlayout. Unterschiedliche Tigermotive dienten als Trenner für die einzelnen Kapitel und waren echte Hingucker. Manche Bilder wirkten regelrecht lebendig, sodass eine richtige Bedrohlichkeit spürbar war. Das wiederum reizte mich zum Weiterlesen, wo sich die Atmosphäre immer weiter aufheizte. Doch dazu später mehr. Obwohl ich ein bisschen Bauchweh hatte, dass dieser Öko-Thriller langweilig werden könnte und ich am Ende Mühe haben würde, „Grüne Tiger“ auch wirklich zu Ende zu lesen, nahmen mir schon auf den ersten Seiten die beiden Autoren diese Angst. Der Einstieg war superflüssig und es fühlte sich unglaublich natürlich an die vier Hauptcharaktere Ean, Piet, Hektor und Leyla kennenzulernen. Ich konnte mir die vier Freunde sofort bildlich vorstellen. Erleichtert wurde mir das vor allem auch durch den angepassten Sprachstil, der klar machte, dass es sich hier wirklich um Gymnasiasten handelte. Erwachsene Charaktere hatten eine ganz andere Art zu sprechen, sodass hier auch die generationsbedingten Unterschiede deutlich wurden. Dank des personalen Erzählers konnte ich ganz dicht an den vier Freunden dranbleiben und Schritt für Schritt miterleben, wie sie ihren Einstieg in die Act-Now-Bewegung fanden und sie beinahe schleichend immer radikaler wurden. Hierbei gefiel mir besonders, dass der Fokus verstärkt auf Ean und seinen Emotionen sowie Gedanken lag. So war es einfacher, dem komplexen Themenfeld, welches sich um die Klimakrise, deren Folgen und Möglichkeiten zur Bekämpfung drehte, zu folgen. Noch besser allerdings fand ich, dass die vier regelmäßig ihr wachsendes Gewaltpotenzial auch kritisch hinterfragten. Das taten sie nicht nur untereinander, sondern auch indirekt in Gesprächen mit Erwachsenen. „Grüne Tiger“ war ein intelligenter Thriller, der bewusst pointierte Szenerien erschuf, um die Dringlichkeit des Handelns zu vermitteln. Und dazu griff er besonders tief in die Emotionskiste. Gelegentlich gab es Perspektivwechsel, die mir eine Gänsehaut bescherten. So blickte ich nicht nur Opfern der Klimakrise über die Schulter, sondern auch skrupellosen Wirtschaftsbossen und Politikern. Der Kontrast zwischen beiden Lagern hätte nicht schärfer und intensiver dargestellt sein können. Es verdeutlichte beinahe schmerzhaft wie groß das aktuelle Versagen im Kampf gegen den Klimawandel ist. Gleichzeitig spürte ich neben großen Sympathien für die vier Freunde, die mit ihren Aktionen nicht nur ihre Mitmenschen, sondern auch die Politik wachrütteln wollten, auch eine wachsende Sorge. Ich konnte dabei zusehen, wie Ean, Piet, Hektor und Leyla sich allmählich selbst verloren. Sie begannen sich immer weiter von ihrem alten Leben abzuschneiden, verloren ihre Interessen und Leidenschaften aus den Augen, eine Rückkehr schien ausgeschlossen. Wie ein Crescendo steigerte sich die Spannung in „Grüne Tiger“. Ich war so tief in der Geschichte drin, dass es mir manchmal schwerfiel, mir bewusst zu machen, dass ich hier in einer fiktiven Stadt Deutschlands vier Jugendlichen bei ihrem Kampf gegen die Klimabedrohung beobachtete. Nik Aaron Willim und Asadullah Haqmal gelang es perfekt, Realität mit Fiktion so zu verknüpfen, dass „Grüne Tiger“ ein realistisches und sehr aufwühlendes Leseerlebnis gewesen ist. Fazit: Ein authentischer Thriller, der erschreckend realistische Züge trägt und von Anfang an nicht nur zu unterhalten weiß, sondern auch zum Nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!

Ein authentischer Thriller, der erschreckend realistische Züge trägt

MoMe am 04.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht nur auf den ersten Blick gefiel mir „Grüne Tiger“, sondern auch das wirklich eindrucksvolle Innenlayout. Unterschiedliche Tigermotive dienten als Trenner für die einzelnen Kapitel und waren echte Hingucker. Manche Bilder wirkten regelrecht lebendig, sodass eine richtige Bedrohlichkeit spürbar war. Das wiederum reizte mich zum Weiterlesen, wo sich die Atmosphäre immer weiter aufheizte. Doch dazu später mehr. Obwohl ich ein bisschen Bauchweh hatte, dass dieser Öko-Thriller langweilig werden könnte und ich am Ende Mühe haben würde, „Grüne Tiger“ auch wirklich zu Ende zu lesen, nahmen mir schon auf den ersten Seiten die beiden Autoren diese Angst. Der Einstieg war superflüssig und es fühlte sich unglaublich natürlich an die vier Hauptcharaktere Ean, Piet, Hektor und Leyla kennenzulernen. Ich konnte mir die vier Freunde sofort bildlich vorstellen. Erleichtert wurde mir das vor allem auch durch den angepassten Sprachstil, der klar machte, dass es sich hier wirklich um Gymnasiasten handelte. Erwachsene Charaktere hatten eine ganz andere Art zu sprechen, sodass hier auch die generationsbedingten Unterschiede deutlich wurden. Dank des personalen Erzählers konnte ich ganz dicht an den vier Freunden dranbleiben und Schritt für Schritt miterleben, wie sie ihren Einstieg in die Act-Now-Bewegung fanden und sie beinahe schleichend immer radikaler wurden. Hierbei gefiel mir besonders, dass der Fokus verstärkt auf Ean und seinen Emotionen sowie Gedanken lag. So war es einfacher, dem komplexen Themenfeld, welches sich um die Klimakrise, deren Folgen und Möglichkeiten zur Bekämpfung drehte, zu folgen. Noch besser allerdings fand ich, dass die vier regelmäßig ihr wachsendes Gewaltpotenzial auch kritisch hinterfragten. Das taten sie nicht nur untereinander, sondern auch indirekt in Gesprächen mit Erwachsenen. „Grüne Tiger“ war ein intelligenter Thriller, der bewusst pointierte Szenerien erschuf, um die Dringlichkeit des Handelns zu vermitteln. Und dazu griff er besonders tief in die Emotionskiste. Gelegentlich gab es Perspektivwechsel, die mir eine Gänsehaut bescherten. So blickte ich nicht nur Opfern der Klimakrise über die Schulter, sondern auch skrupellosen Wirtschaftsbossen und Politikern. Der Kontrast zwischen beiden Lagern hätte nicht schärfer und intensiver dargestellt sein können. Es verdeutlichte beinahe schmerzhaft wie groß das aktuelle Versagen im Kampf gegen den Klimawandel ist. Gleichzeitig spürte ich neben großen Sympathien für die vier Freunde, die mit ihren Aktionen nicht nur ihre Mitmenschen, sondern auch die Politik wachrütteln wollten, auch eine wachsende Sorge. Ich konnte dabei zusehen, wie Ean, Piet, Hektor und Leyla sich allmählich selbst verloren. Sie begannen sich immer weiter von ihrem alten Leben abzuschneiden, verloren ihre Interessen und Leidenschaften aus den Augen, eine Rückkehr schien ausgeschlossen. Wie ein Crescendo steigerte sich die Spannung in „Grüne Tiger“. Ich war so tief in der Geschichte drin, dass es mir manchmal schwerfiel, mir bewusst zu machen, dass ich hier in einer fiktiven Stadt Deutschlands vier Jugendlichen bei ihrem Kampf gegen die Klimabedrohung beobachtete. Nik Aaron Willim und Asadullah Haqmal gelang es perfekt, Realität mit Fiktion so zu verknüpfen, dass „Grüne Tiger“ ein realistisches und sehr aufwühlendes Leseerlebnis gewesen ist. Fazit: Ein authentischer Thriller, der erschreckend realistische Züge trägt und von Anfang an nicht nur zu unterhalten weiß, sondern auch zum Nachdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!

Ein actiongeladener Ökothriller, der bildhaft geschrieben ist

Bewertung am 05.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Mit Umweltschutz haben Leyla, Hektor, Piet und Ean eigentlich wenig am Hut. Doch das ändert sich, als sie bei einer Act-Now-Klimademonstration eine Rede der jungen Aktivistin Maisy Young hören. Die vier beginnen, ihr Handeln zu überdenken, und wollen etwas bewegen, haben aber gleichzeitig das Gefühl, dass ihre „kleinen“, alltäglichen Handlungen nichts verändern. Um sich Gehör zu verschaffen, begeben sie sich Schritt für Schritt an den Rand der Legalität, werden von Aktion zu Aktion radikaler, bis es kein Zurück mehr gibt. Persönliche Meinung: „Grüne Tiger“ ist ein Ökothriller/Politthriller von Nik Aaron Willim und Asadullah Haqmal. Erzählt wird „Grüne Tiger“ hauptsächlich aus der Perspektive von Ean, einem Oberstufenschüler, der eigentlich eine Karriere als Judoka anstrebt, sich dann aber vermehrt für den Klimaschutz engagiert und zu einem Grünen Tiger wird. Zusätzlich dazu werden vereinzelt Perspektiven von Opfern der Klimakrise und skrupellosen Unternehmern, die aus Profitgründen kein Interesse daran haben, Konsequenzen aus der Krise zu ziehen, eingenommen. Der Thriller dreht sich inhaltlich einerseits um die Klimakrise und deren Folgen. So beleuchtet er verschiedene Schauplätze fernab von Deutschland, in denen die Klimakrise deutlich spürbar ist, gibt Denkanstöße, wie man im Alltag, im „Kleinen“, etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann, und diskutiert Problemfelder der Klimapolitik. Andererseits erzählt der Thriller die Geschichte von Ean und seinen drei Freunden, den Grünen Tigern, die zunehmend radikaler werden. Anfangs sind die Aktionen noch eher harmlos; mit der Zeit werden sie aber geplanter und auch ihr Gewaltpotential steigt, wodurch es für die vier (nahezu) unmöglich wird, ihr altes Leben fortzuführen. Bei aller Gewalt und Radikalität, die sich in der Handlung findet, gilt aber: „Grüne Tiger“ ist – wie die beiden Autoren auch im Nachwort ausführen – kein Aufruf zu Gewaltexzessen. Das spiegelt sich auch in der Handlung wider: Mehrmals wird die schrittweise Radikalisierung der Grünen Tiger und ihr Gewaltpotential kritisch hinterfragt. Zweck der z.T. überspitzten Szenen ist, die Dringlichkeit zu untermauern/verbildlichen, dass sich in der Klimapolitik zügig etwas ändern muss. „Grüne Tiger“ lässt sich sehr flüssig lesen, was auch an dem alltagsnahen Erzählstil liegt. Die Figuren nutzen hauptsächlich Jugendsprache, die hier authentisch eingefangen worden und äußerst ungekünstelt-lebendig ist. Insgesamt ist „Grüne Tiger“ ein überaus flüssig zu lesender Poltik-/Ökothriller, der sich auf eine spannende Weise mit einer sehr aktuellen Thematik beschäftigt.

Ein actiongeladener Ökothriller, der bildhaft geschrieben ist

Bewertung am 05.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Mit Umweltschutz haben Leyla, Hektor, Piet und Ean eigentlich wenig am Hut. Doch das ändert sich, als sie bei einer Act-Now-Klimademonstration eine Rede der jungen Aktivistin Maisy Young hören. Die vier beginnen, ihr Handeln zu überdenken, und wollen etwas bewegen, haben aber gleichzeitig das Gefühl, dass ihre „kleinen“, alltäglichen Handlungen nichts verändern. Um sich Gehör zu verschaffen, begeben sie sich Schritt für Schritt an den Rand der Legalität, werden von Aktion zu Aktion radikaler, bis es kein Zurück mehr gibt. Persönliche Meinung: „Grüne Tiger“ ist ein Ökothriller/Politthriller von Nik Aaron Willim und Asadullah Haqmal. Erzählt wird „Grüne Tiger“ hauptsächlich aus der Perspektive von Ean, einem Oberstufenschüler, der eigentlich eine Karriere als Judoka anstrebt, sich dann aber vermehrt für den Klimaschutz engagiert und zu einem Grünen Tiger wird. Zusätzlich dazu werden vereinzelt Perspektiven von Opfern der Klimakrise und skrupellosen Unternehmern, die aus Profitgründen kein Interesse daran haben, Konsequenzen aus der Krise zu ziehen, eingenommen. Der Thriller dreht sich inhaltlich einerseits um die Klimakrise und deren Folgen. So beleuchtet er verschiedene Schauplätze fernab von Deutschland, in denen die Klimakrise deutlich spürbar ist, gibt Denkanstöße, wie man im Alltag, im „Kleinen“, etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann, und diskutiert Problemfelder der Klimapolitik. Andererseits erzählt der Thriller die Geschichte von Ean und seinen drei Freunden, den Grünen Tigern, die zunehmend radikaler werden. Anfangs sind die Aktionen noch eher harmlos; mit der Zeit werden sie aber geplanter und auch ihr Gewaltpotential steigt, wodurch es für die vier (nahezu) unmöglich wird, ihr altes Leben fortzuführen. Bei aller Gewalt und Radikalität, die sich in der Handlung findet, gilt aber: „Grüne Tiger“ ist – wie die beiden Autoren auch im Nachwort ausführen – kein Aufruf zu Gewaltexzessen. Das spiegelt sich auch in der Handlung wider: Mehrmals wird die schrittweise Radikalisierung der Grünen Tiger und ihr Gewaltpotential kritisch hinterfragt. Zweck der z.T. überspitzten Szenen ist, die Dringlichkeit zu untermauern/verbildlichen, dass sich in der Klimapolitik zügig etwas ändern muss. „Grüne Tiger“ lässt sich sehr flüssig lesen, was auch an dem alltagsnahen Erzählstil liegt. Die Figuren nutzen hauptsächlich Jugendsprache, die hier authentisch eingefangen worden und äußerst ungekünstelt-lebendig ist. Insgesamt ist „Grüne Tiger“ ein überaus flüssig zu lesender Poltik-/Ökothriller, der sich auf eine spannende Weise mit einer sehr aktuellen Thematik beschäftigt.

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