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Ich bin wie der Fluss Bilderbuch über die Kraft der Sprache – Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2022

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

5 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2021

Illustriert von

Sydney Smith

Verlag

Aladin in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Seitenzahl

44

Maße (B/H)

24,6/27,3 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

7

Originaltitel

I talk like a river

Übersetzt von

Bernadette Ott

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8489-0197-5

Beschreibung

Rezension

"Jordan Scott hat für die traumatischen Erfahrungen des Stotterns eine authentische und zugleich poetische Sprache gefunden. Sydney Smith wechselt von pigmentierten zerlaufenden Bildern, die uns die Qualen des Jungen spüren lassen, zu kräftigen Sequenzen, in denen er die Schönheit und Wildheit des Wassers mit den sich verändernden Gefühlen des Jungen kombiniert, bis sie in einem gigantischen Panoramabild kulminieren, in dem sich der Junge ins funkelnde Wasser begibt. Bernadette Ott macht mit ihrer bildhaften, klanglichen Übersetzung den Gefühlsraum des Kindes physisch wahrnehmbar. Große Bilderbuchkunst!" ("Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis")
"[E]in grandioses Bilderbuch" ("DIE ZEIT, LUCHS des Monats September 2021")
"[E]in beachtenswertes Buch mit einem wichtigen Thema und einer ergreifenden Darstellung in Bild und Text." ("LesePeter des Monats April 2022 der AJuM")
"Eindrucksvoll verbinden Text und Bild die Kraft der Natur, die dem Jungen hilft, die innere Ruhe zu finden und Stärke zu gewinnen. Selten wurde so sensibel von der Verbindung Mensch und Umwelt erzählt. Daher müssen wir sie achten!" ("Umwelt-Buchtipp der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur im Februar 2022")
"Die Wucht haut einen um, wie eine Stromschnelle ist das Buch [...]." ("Kurier online")
"Poetisch, sensibel, außergewöhnlich illustriert." ("Deutschlandfunk / Die Besten 7 des Monats September")
"Ein poetisches Buch mit beeindruckenden Illustrationen. Ein Meisterwerk!" ("BuchMarkt")
"Wunderbar verdichtet und poetisch, gleichzeitig mit viel Empathie für das Kind erzählt Jordan Scott. Sydney Smith findet dafür berückend schöne, für ein Bilderbuch ungewöhnlich künstlerische und mutige Bilder." ("Bücher")
"Bewegendes Bildkunstwerk" ("Börsenblatt Leselotse")
"Keine Frage - dieses unvergleichliche Buch gehört in jeden Bestand!" ("ekz Bibliotheksservice")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

5 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.07.2021

Illustriert von

Sydney Smith

Verlag

Aladin in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH

Seitenzahl

44

Maße (B/H)

24,6/27,3 cm

Gewicht

481 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

7

Originaltitel

I talk like a river

Übersetzt von

Bernadette Ott

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8489-0197-5

Herstelleradresse

Aladin Verlag
Blumenstraße 36
70182 Stuttgart
DE

Email: service@thienemann.de

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  • Bewertung

    aus St.Koloman

    5/5

    23.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschönes, wichtiges Bilderbuch!

    Nicht jede(r) spricht problemlos und locker. Manchmal bleiben Worte auch im Mund stecken, kommen fast nicht an Zunge und Zähnen vorbei, platzen schließlich abgehackt heraus. Wie sich das wohl anfühlt? Jordan Scott und Sydney Smith zeigen es uns in ihrem wunderschönen, berührenden Bilderbuch „Ich bin wie der Fluss“. Wie im Leben, so liegt auch in diesem starken Buch der Schlüssel zum Glück darin, sich so zu akzeptieren, wie man ist. Am Fluss erkennt der Icherzähler, dass er wie der Fluss spricht: mal sprudelt das Wasser, mal gischtet es, mal fließt es sanft und weich. „So spreche ich. Auch der Fluss stottert“ (36). Dieses atemberaubend schön illustrierte, Zuversicht spendende Bilderbuch ist nicht nur ein wundervoller Begleiter für Kinder mit Sprachproblemen, sondern ermutigt alle Leser:innen ab 5 Jahren, sich so zu mögen, wie sie sind.

  • Bewertung

    aus Wittenberge

    5/5

    01.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig emotional und bildgewaltig

    Ich bin wie der Fluss, er sprudelt, er gischtet, er wirbelt und drängt vorwärts... und manchmal ist er ganz ruhig und fließt dahin. Ich liebe es auf das Wasser zu sehen. Dieses Bilderbuch hat mich sehr berührt, es geht tief unter die Haut und ist so bildgewaltig, dass man es immer wieder anschauen möchte. Ein Kind, das stottert. Es kann nicht sagen, was es möchte, denn die Worte bleiben einfach stecken. In der Schule angestarrt und Ängsten ausgesetzt, die Tage meist einsam und still. An einem dieser schlechten Tage nimmt der Vater das Kind mit zum Fluss und zeigt ihm, dass seine Sprache wie das Wasser ist. Gestärkt und voller Mut, findet das Kind seine Stimme wieder. Der Autor Jordan Scott zeigt mit diesem Buch ein Stück von sich selbst, von seinem langjährigen Kampf gegen das Stottern.

  • LeLiPä

    5/5

    25.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Gesamtkunstwerk über Vertrauen und Mut und eine wunderbare Vater-Sohn-Beziehung.

    Flüsse fließen nicht immer ruhig oder gerade daher. Steine im Flussbett, umgeknickte Baumstämme vom Wegesrand oder kleinere Untiefen können die Laufgeschwindigkeit sowie die Fließrichtung beeinflussen. Dieses wunderbaren Bildes bedient sich der Autor in diesem künstlerisch illustrierten Bilderbuch und thematisiert das Stottern. Er war und ist selber von der Sprachbeeinträchtigung betroffen, worüber er in in einem persönlichen Wort zum Ende des Buches berichtet. Die Kreation dieser Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. In diesem Buch skizziert er einen kleinen Jungen und erzählt in der Ich-Perspektive desselben von den Erlebnissen eines einzigen Tages. „Wenn ich aufwache, dann höre ich den Klang von Wörtern. Aber ich kann sie nicht sagen.“, Deshalb bleibt er lieber „stumm wie ein Stein“ und verkriecht sich in der Schule aus Angst, er müsse etwas sagen. Teils poetische Texte begleiten die beeindruckenden Illustrationen und geben ihnen noch mehr Ausdruck. Der Text lebt von Vergleichen und Metaphern sowie Personalisierungen. Die Sprache steckt in dem Jungen fest. Dabei würde er sie so gerne frei lassen und den Klang der Wörter nicht nur in sich spüren, sondern tatsächlich hören können. Der einfühlsame Vater des Jungen kennt seinen Sohn ganz genau. Er weiß, wann es wieder Zeit ist, an den Fluss zu fahren. Mit Bedacht und Vorsicht nimmt er seinen Sohn in den Arm und beginnt zu erzählen.... Es ist nicht immer leicht, im Leben den passenden Ton und das richtige Wort zu finden. Dem Autor gelingt eine äußerst sensible Auseinandersetzung rund um das Stottern und seinen Begleitsymptomen. Ein Gesamtkunstwerk über Vertrauen und Mut und eine wunderbare Vater-Sohn-Beziehung.

  • Nicole Lehmann

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sensationelles Bilderbuch

    Ich wache am Morgen auf und in meinem Mund stecken die Wörter fest. (Zitat) Ein Junge erwacht und hat viele Buchstaben im Mund. Doch diese möchten ihn nicht verlassen. Also schweigt der Junge am liebsten. Er hofft, in der Schule nichts sagen zu müssen den er schämt sich für sein stottern. Doch daher ist er einsam. Als er seinen Lieblingsort in der Schule vorstellen soll, kriegt er kein Wort raus. Als sein Vater ihn abholt, fahren sie an den Fluss. Sie können zusammen schweigen und doch spürt der Vater, dass der Junge traurig ist. So erklärt er ihm, dass die Sprache wie der Fluss sei. Laut und leise, sprudelnd und aufwühlend, wirbelnd und vielseitig. Und mit diesem Vergleich findet der Junge sein Selbstvertrauen und seine Sprache wieder. Die Geschichte ist angelehnt an die Kindheit Jordan Scotts und somit autobiographisch. Er selber hat gestottert und fuhr mit seinem Vater an den Fluss. Stottern ist intim und immer noch mit viel Scham verbunden. Und genau darum benötigt die Welt solche feinfühlige und aussergewöhnliche Bilderbücher. Brilliant sind auch die Illustrationen von Sydney Smith. Der Illustrator hat die Bilder manchmal verschwommen, manchmal nur angedeutet aber immer eindrucks- und kraftvoll gezeichnet. Beeindruckend und voller Poesie gefällt das Buch sicher nicht nur Kindern sondern auch Erwachsenen. Ich bin begeistert und vergebe gerne 5 von 5 Flüsse.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sich neu definieren...in großartigen Bildern

    Stottern ist etwas, was wir Menschen als Stigma empfinden und nicht wenige von uns fallen einem Stotternden gerne ins Wort, um ihm( bzw.sich!) die Qual zu ersparen, mühsam seine Sätze zu bilden... In diesem von Sydney Smith atmosphärisch illustrierten Bilderbuch des kanadischen Lyrikers Jordan Scott halten sich Text und Bild perfekt die Waage - wir folgen dem jungen Ich-Erzähler auf seinem schwierigen Weg durch den Schultag, in dem er lieber schweigt, als sich dem hämischen Gelächter seiner Klassenkameraden auszuliefern. Erst als sein Vater ihn nach einem besonders schlimmen Tag von der Schule abholt und mit ihm zum Fluss fährt, nimmt sein Leben eine Wende.Denn sein Dad vergleicht seine Sprache- ihn- mit dem Wasser des Flusses, welches gluckert, schäumt, wirbelt, um gleich nach einer Stromschnelle auch wieder sanft und gleitend unterwegs zu sein - ein Bild, das den Jungen tief beeindruckt. Und ihm den Mut verleiht, sich den Blicken der anderen zu stellen und von seinem Lieblingsort zu erzählen: dem Fluss - der ist wie er. Die Illustrationen Sydney Smith`s fangen dabei perfekt sowohl den anfänglichen Wunsch des Kindes ein, am liebsten zu verschwimmen/unsichtbar zu sein, zeigen aber auch den Lauf des großen Flusses, der unbezähmbar seinen eigenen Weg nimmt und einen Trost, ein Versprechen für die Zukunft beinhaltet. Berührend und preiswürdig!
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebevoller Anleitung zur Selbstakzeptanz

    Ich bin ein großer Fan von "Unsichtbar in der großen Stadt", durch das ich den Illustrator Sydney Smith kennenlernte. Er ist ein Meister einer poetischen Bildsprache, die Atmosphäre schafft, aber nicht mehr verrät als notwendig. Somit ist er ein idealer Kompagnon für Jordan Scott, der in "Ich bin wie der Fluss" seine eigene Scham hinsichtlich seines Stotterns verarbeitet. Vielleicht bin ich da ein wenig unsensibel, denn ohne das Nachwort wäre mir nicht klar gewesen, dass es hier um Stottern geht und nicht um eine allgemeine soziale Furcht, die den zentralen Jungen vom Sprechen abhält. Mit dieser Information ist es aber hoffentlich ein Titel, der vielen stotternden Kindern und vielleicht auch stotternden Erwachsenen hilft, das eigene Problem zu akzeptieren und sich nicht allein darüber zu definieren.

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