Die Erfindung der Hausfrau – Geschichte einer Entwertung

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Beschreibung

Nur noch Hausfrau? Wie die größte Unternehmerin der Geschichte zu Fall gebracht wurde … "Das bisschen Haushalt" - diese unsäglich anstrengende, undankbare Aufgabe, kostet vielen, vor allem Hausfrauen, spröde Hände und den letzten Nerv, und das schon seit Jahrhunderten. Doch unter welchen ökonomisch-gesellschaftlichen Verhältnissen konnte sich überhaupt ein Rollenmodell etablieren, das Frauen nicht nur in finanzielle Abhängigkeit drängte, sondern enormen psychischen Belastungen aussetzte? Wie veränderte sich die Paarbeziehung unter dieser Rollenverteilung? Welche Bedeutung spielt die Hausarbeit der Frau als Karriere-Booster des Mannes? Und hat die Technisierung der Hausarbeit wirklich nur Vorteile gebracht? Evke Ruffles erzählt die historische Entwicklung der Hausfrau nach und zeigt, wo sich diese alten Verhältnisse trotz all der politischer Bemühungen um ein gleichberechtigtes Miteinander heute noch wiederfinden, wie sie uns prägen und beeinflussen. Pointiert, fundiert und erhellend zeigt uns die Autorin die historischen Gründe für unseren Gender-Gap und hilft uns, Hausarbeit besser einschätzen und neu bewerten zu lernen. Denn "Das bisschen Haushalt" kommt nicht von ungefähr …

»Ihr [Evke Rulffes] spannend geschriebenes Buch hat das Zeug zum Standardwerk.« 20220601

Details

Verkaufsrang

19137

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

288

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

19137

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7499-0240-8

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Bewertung am 12.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eve Rulffes schreibt über "die Hausfrau" und erläutert sehr detailreich die Bedeutung dieser sowie die Entwicklung des Rollenbildes in den vergangenen Jahrhunderten. Man erwartet von dem Inhalt schon eine klarere EInordnung, statt einer detailverliebten Ananeinanderreihung

Bewertung am 12.04.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eve Rulffes schreibt über "die Hausfrau" und erläutert sehr detailreich die Bedeutung dieser sowie die Entwicklung des Rollenbildes in den vergangenen Jahrhunderten. Man erwartet von dem Inhalt schon eine klarere EInordnung, statt einer detailverliebten Ananeinanderreihung

Das Mädchen für alles

nil_liest am 17.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer glaubt, dass die Hausfrau eine historisch uralte Institution ist, irrt gewaltig. Eine Entwicklung die Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt hatte und hoffentlich bald zu Grabe getragen wird. Sehr erhellend für diesen Erkenntnisgewinn ist das Sachbuch ‚Die Erfindung der Hausfrau - Eine Geschichte der Entwertung‘ von der Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes. Dieses Buch war erhellend wie kein anderes für mich zum Thema, vor allem was unser heutiges Rollenverständnis angeht. Der Bogen wird gespannt vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Es wird der Leserschaft vor Augen geführt wie es dazu kam, dass Frauen unentgeltlich die gesamte Haushaltsarbeit leisten. Wahnsinn wie die Veränderung sich durch die Jahrhunderte zog. Stelle man sich vor, dass Frauen im Mittelalter noch Teil vieler Zünfte waren und es undenkbar war, dass Frauen nicht gearbeitet haben, weil Familien das Geld einfach brauchten. Die Veränderung fand schleichend statt. Erst der Wandel vom Stand zum Bürgertum brachte den Stein ins Rollen. Denn die Repräsentanz sollte gewahrt werden, aber das Bürgertum hatte nicht das nötige Geld um Angestellte zu haben somit musste die Ehefrau und Mutter hier tätig werden. Den negativ Höhepunkt erreichte es 1900 als die Hausfrauenehe im BGB landete und Ehefrauen schlicht nicht mehr geschäftsfähig waren, da sie keine Entscheidungsgewalt mehr hatten und es gesetzlich verpflichtend war für Ehefrauen sich um das Heim und Kinder zu kümmern. In der BRD erst 1977 wieder abgeschafft. Dieses Hausfrauendasein ersparte dem Patriachat viel Geld, da sie ihren Lebensstandard halten konnte ohne Personal. Ein weiterer Aspekt ist die Einsamkeit der Hausfrau durch die Konzentration auf die Kernfamilie und eine Art Boreout durch die technischen Errungenschaften der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein wirklich äußerst lesenswertes Sachbuch! Eine geschichtliche Entwicklung verknüpft mit den heutigen schier unerreichbaren Anforderungen an Mütter ausgelöst durch gesellschaftlichen Druck und eigen kreiertem Anspruch. Fazit: Auch gekaufter Kuchen macht Kinder glücklich.

Das Mädchen für alles

nil_liest am 17.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer glaubt, dass die Hausfrau eine historisch uralte Institution ist, irrt gewaltig. Eine Entwicklung die Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt hatte und hoffentlich bald zu Grabe getragen wird. Sehr erhellend für diesen Erkenntnisgewinn ist das Sachbuch ‚Die Erfindung der Hausfrau - Eine Geschichte der Entwertung‘ von der Kulturwissenschaftlerin Evke Rulffes. Dieses Buch war erhellend wie kein anderes für mich zum Thema, vor allem was unser heutiges Rollenverständnis angeht. Der Bogen wird gespannt vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Es wird der Leserschaft vor Augen geführt wie es dazu kam, dass Frauen unentgeltlich die gesamte Haushaltsarbeit leisten. Wahnsinn wie die Veränderung sich durch die Jahrhunderte zog. Stelle man sich vor, dass Frauen im Mittelalter noch Teil vieler Zünfte waren und es undenkbar war, dass Frauen nicht gearbeitet haben, weil Familien das Geld einfach brauchten. Die Veränderung fand schleichend statt. Erst der Wandel vom Stand zum Bürgertum brachte den Stein ins Rollen. Denn die Repräsentanz sollte gewahrt werden, aber das Bürgertum hatte nicht das nötige Geld um Angestellte zu haben somit musste die Ehefrau und Mutter hier tätig werden. Den negativ Höhepunkt erreichte es 1900 als die Hausfrauenehe im BGB landete und Ehefrauen schlicht nicht mehr geschäftsfähig waren, da sie keine Entscheidungsgewalt mehr hatten und es gesetzlich verpflichtend war für Ehefrauen sich um das Heim und Kinder zu kümmern. In der BRD erst 1977 wieder abgeschafft. Dieses Hausfrauendasein ersparte dem Patriachat viel Geld, da sie ihren Lebensstandard halten konnte ohne Personal. Ein weiterer Aspekt ist die Einsamkeit der Hausfrau durch die Konzentration auf die Kernfamilie und eine Art Boreout durch die technischen Errungenschaften der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein wirklich äußerst lesenswertes Sachbuch! Eine geschichtliche Entwicklung verknüpft mit den heutigen schier unerreichbaren Anforderungen an Mütter ausgelöst durch gesellschaftlichen Druck und eigen kreiertem Anspruch. Fazit: Auch gekaufter Kuchen macht Kinder glücklich.

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Bianca Werner

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3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die erste Hälfte war für mich sehr langweilig. Sie bezieht sich auf die Hausmutter der Vergangenheit. Ihr Umgang mit Gesinde, die Wirkung nach außen und vielerlei mehr. Erst spät wird der Bogen geworfen zu der Hausfrau von heute. Von Ihren Aufgaben und Herausforderungen.
3/5

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Die erste Hälfte war für mich sehr langweilig. Sie bezieht sich auf die Hausmutter der Vergangenheit. Ihr Umgang mit Gesinde, die Wirkung nach außen und vielerlei mehr. Erst spät wird der Bogen geworfen zu der Hausfrau von heute. Von Ihren Aufgaben und Herausforderungen.

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