Crossroads
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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Macmillan USA

Seitenzahl

592

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Macmillan USA

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,7/15,2/4 cm

Gewicht

706 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-374-60519-3

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Ein weiterer großer Familienroman des Autors - und vieles mehr

Bewertung aus Erkelenz am 21.05.2022

Bewertungsnummer: 1715869

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch, dessen englischer und deutscher Titel gleich lautet, ist der erste Teil der Trilogie „Ein Schlüssel zu allen Mythologien“ und wird als Franzens Opus magnum bezeichnet. Groß ist schon einmal der Umfang – 825 Seiten. Dennoch kann ich nur dazu raten, dieses Buch zu lesen. Das liegt allerdings weniger am Thema – den Handlungsmotiven, Hoffnungen und Ängsten einer christlichen Familie zu Beginn der 70-er Jahre – als vielmehr an der Art und Weise, wie der Autor es durch verschiedene Erzählperspektiven versteht, den Leser, die Leserin alle Mitglieder der Hildebrandts verstehen zu lassen. Für alle, die schon Franzens Die Korrekturen geliebt haben, ist dies keine Überraschung. Für alle, die jetzt erst auf diesen Ausnahmeschriftsteller aus den U.S.A. aufmerksam geworden sind, ist es ein großer Gewinn. – Thema und Motto der Trilogie könnten so manchen abschrecken oder glauben machen, dass diese tiefen Einblicke in streng gläubige Innenwelten amerikanischer Christen – mit der als Kontrast notwendigen Ausnahme eines zutiefst überzeugten Atheisten – eher von historischem Interesse seien. Aber dem ist nicht so. Zum einen ist der Aspekt, wie diese Gläubigen im Alltag mit wichtigen Minderheiten – in diesem Fall unterprivilegierte Schwarze und Ureinwohner der U.S.A. – umgehen, frei jedweder Klischees und eng mit der Handlung verwoben. Zum anderen staunt man ein ums andere Mal, wie diese Familienmitglieder zwar oft ganz anders als andere, mehr oder weniger hedonistisch orientierte Amerikaner fühlen und denken und doch gar nicht anders, also ethisch oder moralisch besser handeln. Ihre Gewissensbisse und Selbstvorwürfe sind dann allerdings dementsprechend heftig. Abschließend noch ein Wort zum Titel: Man könnte ihn auf dem ersten Blick einfach mit „Scheideweg“ übersetzen, würde den vielfältigen Bedeutungen des Wortes und der Handlung damit aber auf keinen Fall gerecht. Dazu nur zwei Beispiele: Einerseits handelt es sich bei „Crossroads“ um einen wegweisenden Bluessong – und Musik spielt eine große Rolle bei den Jugendlichen in diesem Buch. Andererseits ist dies der Name einer kirchlichen Jugendgruppe, die Vater Hildebrandt, der zweite Pfarrer der Gemeinde, gegründet hat, an der sich aber die Geister seiner Kinder und ihrer Freunde immer mehr scheiden. Als die Gruppe einmal wieder in den Ferien zu einem Arbeitseinsatz bei den Navajos fährt, kommen alle Handlungsstränge zusammen und erleben ihren logischen wie verheerenden Höhepunkt.
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Ein weiterer großer Familienroman des Autors - und vieles mehr

Bewertung aus Erkelenz am 21.05.2022
Bewertungsnummer: 1715869
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Dieses Buch, dessen englischer und deutscher Titel gleich lautet, ist der erste Teil der Trilogie „Ein Schlüssel zu allen Mythologien“ und wird als Franzens Opus magnum bezeichnet. Groß ist schon einmal der Umfang – 825 Seiten. Dennoch kann ich nur dazu raten, dieses Buch zu lesen. Das liegt allerdings weniger am Thema – den Handlungsmotiven, Hoffnungen und Ängsten einer christlichen Familie zu Beginn der 70-er Jahre – als vielmehr an der Art und Weise, wie der Autor es durch verschiedene Erzählperspektiven versteht, den Leser, die Leserin alle Mitglieder der Hildebrandts verstehen zu lassen. Für alle, die schon Franzens Die Korrekturen geliebt haben, ist dies keine Überraschung. Für alle, die jetzt erst auf diesen Ausnahmeschriftsteller aus den U.S.A. aufmerksam geworden sind, ist es ein großer Gewinn. – Thema und Motto der Trilogie könnten so manchen abschrecken oder glauben machen, dass diese tiefen Einblicke in streng gläubige Innenwelten amerikanischer Christen – mit der als Kontrast notwendigen Ausnahme eines zutiefst überzeugten Atheisten – eher von historischem Interesse seien. Aber dem ist nicht so. Zum einen ist der Aspekt, wie diese Gläubigen im Alltag mit wichtigen Minderheiten – in diesem Fall unterprivilegierte Schwarze und Ureinwohner der U.S.A. – umgehen, frei jedweder Klischees und eng mit der Handlung verwoben. Zum anderen staunt man ein ums andere Mal, wie diese Familienmitglieder zwar oft ganz anders als andere, mehr oder weniger hedonistisch orientierte Amerikaner fühlen und denken und doch gar nicht anders, also ethisch oder moralisch besser handeln. Ihre Gewissensbisse und Selbstvorwürfe sind dann allerdings dementsprechend heftig. Abschließend noch ein Wort zum Titel: Man könnte ihn auf dem ersten Blick einfach mit „Scheideweg“ übersetzen, würde den vielfältigen Bedeutungen des Wortes und der Handlung damit aber auf keinen Fall gerecht. Dazu nur zwei Beispiele: Einerseits handelt es sich bei „Crossroads“ um einen wegweisenden Bluessong – und Musik spielt eine große Rolle bei den Jugendlichen in diesem Buch. Andererseits ist dies der Name einer kirchlichen Jugendgruppe, die Vater Hildebrandt, der zweite Pfarrer der Gemeinde, gegründet hat, an der sich aber die Geister seiner Kinder und ihrer Freunde immer mehr scheiden. Als die Gruppe einmal wieder in den Ferien zu einem Arbeitseinsatz bei den Navajos fährt, kommen alle Handlungsstränge zusammen und erleben ihren logischen wie verheerenden Höhepunkt.

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von Jonathan Franzen

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