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Crossroads

11

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21532

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/5,4 cm

Gewicht

752 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27574-6

Beschreibung

Rezension

«Crossroads» ist das spirituelle Gegenstück zu «Die Korrekturen». Jonathan Franzen erreicht mit dem als erster Teil einer Trilogie angelegten Familienroman die Spannung, Nuanciertheit und Intensität seines Erfolgsromans – und noch mehr Tiefe (...). Wie schwer sind Gut und Böse zu durchschauen! Genau deshalb braucht es grosse Romane wie diesen. ("NZZ am Sonntag")
Franzen lässt uns tief in die fünf Hauptfiguren hineinsehen, ja hineintauchen. Jede von ihnen stellt sich uns als tiefer, dunkler Schacht dar, in den uns der Autor mit einer starken Lampe ausgerüstet hinabsteigen lässt. (...) Diese Brillanz, diese Virtuosität im Grossen und im Detail, ist überwältigend, sie schlägt einen in den Bann und trägt die Spannung über diese mehr als 800 Seiten. ("Tages-Anzeiger")
"Crossroads" ist der erste Roman, der die neue, viel diskutierte Empfindsamkeit unserer Zeit, all die Debatten um Identität, um Rassismus und Sexismus, um wokeness und snowflakes, um kulturelle Aneignung und politische Korrektheit in einen großen geschichtlichen Zusammenhang rückt. (...) Jonathan Franzen hat einen großen Roman über den Ursprung unserer Gefühle geschrieben. (...) Grandios. ("Die Zeit")
Franzen ist (...) einer der souveränsten Erzähler und klügsten Essayisten unserer Zeit, Vogel- und Menschenfreund und nach dem Tod von John Updike und Philip Roth der vielleicht letzte Repräsentant der Great American Novel. (...) „Crossroads“ ist sein Meisterstück, ein nahezu perfekter Roman, der das Große und das Kleine, Schwere und Leichte mit beißendem Witz und Scharfsinn, mit komplexen Figuren und lebendigen Dialogen fein ausbalanciert. Der Roman ist das funkelnde Mosaikbild einer vergangenen Epoche. ("Badische Zeitung")
Es spricht schon sehr für Jonathan Franzens große Schreibkunst, dass er in Worte fassen kann, wie und wodurch jede seiner Figuren geprägt und gefangen ist. (...) "Crossroads" ist ein großes bürgerliches Selbstbefragungs- und Selbstvergewisserungsepos. Man kann, man soll und wahrscheinlich wird man es auch nicht vor der letzten Seite aus der Hand legen. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Jonathan Franzens „Crossroads“ liest sich wie ein Dostojewski für unsere Zeit. (...) Jede Seite dieses herrlich uncoolen Romans ist ein kleines Wunder. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Jonathan Franzens „Crossroads“ ist ein atemberaubend gut geschriebener Familienroman über Moral, Religion und Vergebung. ("SWR 2 "Journal am Morgen"")
Ein grandioser Erzähler. (...) Er kommt in seiner Erzählweise den Figuren so nahe, dass man wie sie denken kann. (...) Es stimmt sehr froh, dass dieser Roman noch zwei Fortsetzungen finden wird. ("Frankfurter Rundschau")
Wie schon lange kein Roman mehr schärft »Crossroads« die vom täglichen Kampf in unserer Social-Media-Welt abgestumpften Sinne für die wesentliche, im weitesten Sinne religiöse (...) Frage: ob und wie es gelingen kann, das Böse zu bekämpfen. ("Der Spiegel")

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Verkaufsrang

21532

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

832

Maße (L/B/H)

20,8/13,5/5,4 cm

Gewicht

752 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bettina Abarbanell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27574-6

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • AchiM

    aus Deutschland

    5/5

    13.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Jonathan Franzen hat es…

    Jonathan Franzen hat es wieder getan. Mit „Crossroads“ geht Franzen konsequent den Weg weiter, den er in „Die Korrekturen“ bereits äußerst erfolgreich beschritten hat. Er greift einmal mehr tief hinein in diesen Schmelztiegel an Schicksalen, den man schlichtweg Leben nennt. Sein Spezialgebiet: Familienleben. In Crossroads nimmt uns der Autor mit in das Leben der US-amerikanischen Familie Hildebrandt Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Pikant, wie Franzen bereits mit dem Titel spielt und Ahnungen generiert. Crossroads bedeutet im Englischen sowohl Wegkreuzung als auch Scheideweg. Nichts anderes passiert in dieser, nein doch eigentlich in jeder Familie. Zuerst treffen sich stets und überall Vater und Mutter, die aber auch beide ihre ganz individuelle Vergangenheit haben, ihre guten Seiten, aber auch ihre Marotten und Schattenseiten. Bei Franzen sind es Vater Russ, Pastor in einer Vorstadtgemeinde und Möchtegern-Gigolo, und Mutter Marion, die über die monotone Erfüllung mütterlicher und familiärer Pflichten äußerlich zur Matrone degeneriert ist. Und dann kommen natürlich wie immer früher oder später die Kinder dazu, die die Lebenswege der Eltern und ihrer Geschwister kreuzen. Mal für eine kürzere, mal für eine längere Zeit. Mal in Harmonie, oft aber wegen der divergierenden Persönlichkeitsentwicklung auch im Dissens, der bis zum Hass gehen kann. Wiedererkennungseffekte? Aber natürlich, alles andere wären erfolgreiche Verdrängungsmechanismen, um nicht von der rosa Wolke zu fallen. Clem, Becky, Perry und Judson heißen die vier beispielhaften Kinder-Charaktere bei Franzen. Dass Crossroads nebenbei auch der Name einer kirchlichen Jugendgruppe im Buch ist, gerät in Anbetracht der Metaphorik des Gesamtromans fast zur Nebensächlichkeit. Das Grundkonstrukt dieses Familien-Epos bietet Raum für alles, was Familien landläufig ausmacht. Da gibt es Ehebruch, Drogensucht, psychische Erkrankungen, Lebenssinnkrisen, Ablöungsprozesse, ungewollte Schwangerschaft, Geschwisterkonflikte, Trennungsabsichten, um nur die essentiellsten zu nennen. Einen erwähnenswerten zusätzlichen Fokus richtet der Autor in „Crossroads“ auf das Thema Glauben. Das Panoptikum religiöser Überzeugungen reicht von Religion als Job über eine völlig kritikunfähige Verblendung sowie die Rückkehr zum Glauben durch eine plötzliche, imaginäre Erleuchtung bis hin zum überzeugten Atheismus. Dabei nimmt Franzen scheinbar die Funktion des aussenstehenden Erzählers ein. Er scheint vordergründig nicht zu werten. Nicht immer kann man ihm diese Rolle abnehmen und fragt sich dann als Leser an der ein oder anderen Stelle, ob man sich nicht doch einer geschickt gewobenen Persiflage religiöser Geisteshaltungen gegenüber sieht. Wo ist der Roman einfach nur Storytelling oder wo sind die Messages versteckt? Ein guter Autor wie Franzen lässt das offen. All diese facettenreichen Komponenten einer Familiendynamik mixt Franzen mit einem Schuss Dramatik zu einem qualitativ hochwertigen Potpourri. Zusammen mit seinem schon in „Die Korrekturen“ bestechenden Gefühl für den richtigen Flow und das richtige Schreibtempo reiht sich Franzen mühelos ein in die lange Liste anderer großer US-amerikanischer Geschichtenerzähler wie John Steinbeck, T. C. Boyle, Ernest Hemingway und viele andere. Aber das wussten Franzen-Leser ja schon. In Summe beste Unterhaltung, viel Buch fürs Geld und ganz nebenbei eine ganze Menge philosophischer und sprachlicher Highlights. Drei verführerische Kostproben aus dem Schatzkästchen eines literarischen Ausnahmekönners: „Sein Schmerz und sein Hass waren von einer horizontlosen Totalität“, „Die Abwesenheit von Negativa ergab nicht zwingend ein Positivum“ und „Hoffnung war die Zuflucht der Dämlichen“. Und die Quelle Franzen scheint unerschöpflich. Sicherlich zur Freude des Verlags. Teil zwei und Teil drei der Generationen übergreifenden Saga sind angekündigt.

  • Natalie

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In meiner Top 5 !!

    Wirklich ein Lese-Highlight der letzten Jahre. Habe mittlerweile mehrere Romane von dem Autor gelesen und muss sagen, Crossroads hat mir bisher am besten gefallen. Man kann so schön in die Geschichte eintauchen, alles um einen rum vergessen, man fühlt mit den Charakteren mit, und ist sofort in diesem wirklich mitreißenden Schreibstil gefangen. Konnte es kaum zur Seite legen. Franzen beschreibt die Charaktere so genau ohne dass es eine langweilige Aneinanderreihung von Eigenschaften wäre, ich hab mich nach dem ersten Drittel gefühlt, als würde ich die Familie persönlich kennen. Und war echt traurig, als der Roman zu Ende war...

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    22.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk der Literatur

    “Crossroads” von Jonathan Franzen ist ein literarisches Meisterwerk, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Franzen hat sich mit diesem Roman endgültig in die Riege meiner Lieblingsautoren katapultiert. Seine Fähigkeit, komplexe Charaktere und emotionale Tiefe zu erschaffen, ist einfach überwältigend. Der Roman spielt in den 1970er Jahren und folgt der Familie Hildebrandt durch eine Zeit des Wandels und der inneren Konflikte. Franzens Erzählweise ist so lebendig und detailreich, dass man sich direkt in die Zeit und das Leben der Charaktere versetzt fühlt. Jeder Protagonist wird mit solcher Präzision und Einfühlungsvermögen dargestellt, dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterlebt. Besonders beeindruckend fand ich, wie Franzen die moralischen Dilemmata und die Suche nach persönlicher Erlösung der Figuren behandelt. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Themen von Schuld, Vergebung und der Suche nach Sinn im Leben sind universell und zeitlos. Die Ankündigung, dass “Crossroads” der Auftakt einer Trilogie ist, lässt mein Leserherz höher schlagen. Ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzungen in die Hände zu bekommen und noch tiefer in die Welt der Familie Hildebrandt einzutauchen. Franzen hat hier einen so starken ersten Band abgeliefert, dass die Erwartungen für die kommenden Bücher enorm hoch sind – und ich bin überzeugt, dass er sie erfüllen wird. Nach dieser Lektüre werde ich auf jeden Fall auch die anderen Werke von Jonathan Franzen besorgen. Seine Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und Charaktere zum Leben zu erwecken, ist einzigartig und macht ihn zu einem der herausragendsten Autoren unserer Zeit. “Crossroads” ist für mich ein absolutes Muss und eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die literarische Romane lieben. Franzen hat einmal mehr bewiesen, dass er ein Meister seines Fachs ist.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der absolut besten Bücher...

    Eines der absolut besten Bücher der letzten Jahre: absolut packende Familiengeschichte rund um die Pfarrersfamilie Hildebrandt Anfang der Fünfziger Jahre. Virtuos, detailreich und immer spannend erzählt. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil der Trilogie!

  • Bewertung

    5/5

    09.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von den Korrekturen war ich schon...

    Von den Korrekturen war ich schon begeistert! Auch "Crossroads" ist absolut lesenswert!

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jens Trappmann

    Jens Trappmann

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fabelhaft erzählt. Wieder ein...

    Fabelhaft erzählt. Wieder ein großer Familienroman von Jonathan Franzen. Sehr persönliche und literarisch kunstfertige Beschreibung eines einzigen Tages im Leben einer Familie kurz vor Weihnachten 1971. Persönlich und bewegend. Macht Lust auf mehr. (Trilogie!)
  • Zum Bewerterprofil von Denise Vossen

    Denise Vossen

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterwerk

    Crossroads polarisiert ... ich kenne mittlerweile einige, die keinen Zugang zu der Geschichte finden konnten. Ja, ich muss zugeben, dass es mitunter schon ein paar Längen hat, aber der Autor findet immer wieder auf den Weg zurück, und es ist auch einfach ein so tolles Werk über zwischenmenschliche Beziehungen, in das man ganz tief eintauchen kann. Und wenn es einen einmal gefangen genommen hat, dann wird man es nie mehr vergessen. Man muss nicht religiös sein, um sich mit der Geschichte anfreunden zu können. Aber man sollte vielleicht ein gewisses Interesse an Philosophie mitbringen. Faszinierend enthüllt Franzen eine Lebensgeschichte nach der anderen. Dabei geht es um die Gedankenwelt verschiedener Personen einer einzigen Familie. Alle Schicksale sind eng miteinander verknüpft. Man taucht in jeden Charakter sehr tief ein und erlebt den Widerstreit, den die Personen gedanklich mit sich ausmachen. Es geht um Lebensentscheidungen, die getroffen wurden oder getroffen werden müssen, um Moral, Verlockung, Sexualität, Freundschaft, Liebe. Es geht um die Auseinandersetzung mit Gut und Böse - und die Feststellung, dass beides untrennbar miteinander verbunden ist. Ein interessanter Aspekt: auf mich wirkt der Charakter des Pfarrers am weitesten von Gott entfernt. Er wiegt Gut und Böse nicht so gegeneinander auf, wie es die anderen tun, sondern ist am ehesten auf sich selbst und seine Triebe fixiert. Diese Geschichte ist echt, in ihr steckt so viel Weisheit zwischen den einzelnen Zeilen. Ich bin sehr dankbar für dieses tolle Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Florian Rudewig

    Florian Rudewig

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein milderer, aber immer noch...

    Ein milderer, aber immer noch fantastisch erzählender J. Franzen. Die unterschiedlichen Charaktere einer Pfarrersfamlilie müssen viel durchleiden, um zu sich selbst zu finden. Der Roman ist psychologische Studie und Spiegel der Gesellschaft zugleich. Ein Lesegenuss!
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Mohler

    Bettina Mohler

    Thalia Soest

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im ersten Teil dieses als Trilogie...

    Im ersten Teil dieses als Trilogie angelegten Werkes machen die sozialen Umbrüche der 70er Jahre auch vor der amerikanischen Durchschnittsfamilie nicht halt. Mit messerscharfem und feinem Humor liefert Franzen hier ein Meisterwerk ab. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!
  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ganz großes Familienportrait !

    Ein Epos über eine Pastorenfamilie. Ein Generationenroman über die Familie Hildebrandt, die Rivalitäten, Lügen und Geheimnisse ausstehen muss und die alle Träume und Pläne für sich alleine haben. Eine Fassade, die aufrecht erhalten bleiben muss und doch zusammenbricht. Großartig erzählt, ein packender 1.Teil, der mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt. Dies ist Literatur vom Besten!

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