Mehr als 1000 Kilometer liegen zwischen Emma und ihrer Vergangenheit, als sie die Nachricht vom Schlaganfall ihres Vaters erreicht. Seit einem Streit vor einigen Jahren hat sich der Kontakt zwischen ihnen auf Telefonate beschränkt, entsprechend gemischt sind ihre Gefühle, als sie in ihre südfranzösische Heimat reist. Als wäre das nicht genug, trifft Emma nach ihrer Ankunft am Strand auf ihre erste große Liebe – und bemerkt, wie sehr sie Léon all die Jahre vermisst hat. In der Pâtisserie, in der sie kurzfristig aushilft, findet sie Briefe einer Mutter an ihre Tochter, die 1942 in einem Internierungslager zur Welt gekommen sein muss. Das Schicksal dieser Frau, die bereits wusste, dass sie ihre Tochter nie würde aufwachsen sehen, geht ihr nahe und lässt sie ihre eigenen Entscheidungen überdenken. Kann sie sich mit ihrer Vergangenheit aussöhnen, ehe es zu spät ist?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Jeanette Lube
aus Magdeburg
5/5
03.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Sag niemals: Nie!
Dieses Buch erschien 2021 in der Ullstein Buchverlage GmbH und beinhaltet 444 Seiten.
„Briefe aus vergangenen Zeiten, eine unvergessene Liebe und eine kleine Patisserie an der Purpurküste“
Zwischen Emma und ihrer Vergangenheit liegen tausend Kilometer, als ein Schlaganfall ihres Vaters sie wieder zurück in ihre südfranzösische Heimat holt. Sie ist kaum im malerischen Collioure angekommen, da trifft sie auf ihre erste große Liebe Léon. Sie bemerkt, wie sehr sie ihn all die Jahre vermisst hat. Um ihrem Gefühlschaos zu entkommen, stürzt sie sich wie einst in Kindertagen ins Backen. Neben neuen Chancen findet sie alte Briefe, die sie ihre eigenen Entscheidungen überdenken lassen. Wird sie sich mit ihrer Vergangenheit aussöhnen können, ehe es zu spät ist?
Ich hatte ja bereits vor längerer Zeit die anderen beiden Bände „Isabelles Geheimnis“ und „Julies Entscheidung“ aus der Reihe „Die Frauen von der Purpurküste“ gelesen. Daher wollte ich unbedingt auch dieses Buch lesen. Und was soll ich sagen: Ich habe es an einem Tag regelrecht verschlungen. Das Cover ist wunderschön. Der Schreibstil der Autorin Silke Ziegler faszinierte mich von der ersten Seite. Emma lebt schon einige Jahre in Deutschland und hat eigentlich nicht vor, wieder in ihre Heimat zu fahren. Doch dann erhält sie die Nachricht, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte. Und so kommt es, dass sie nun doch nach Collioure reist. Sie begegnet Léon, ihrer Jugendliebe, und kann sich ihren Gefühlen nicht entziehen. Wenn er sich nur in seiner Nähe befindet, sind die alten Gefühle wieder da und auch Léon ist Emma nicht egal. Was wird passieren? Na, zu viel möchte ich nicht verraten. Emma findet alte Briefe, die sie sehr berühren und auch mir so manche Träne ins Gesicht getrieben haben. Sie versucht, herauszufinden, welche Geschichte sich tatsächlich dahinter verbirgt. Ich habe an Claires Schicksal ganz schön zu knabbern gehabt. Immer wieder konnte ich mich aufgrund des tollen Schreibstils der Autorin und auch ihrer Recherchen gut in die Briefeschreiberin hineinversetzen. Hach, und ich traf wieder auf alte Bekannte aus den Vorgängerbänden, einfach zauberhaft, in dieser Gegend zu sein. Alles wurde so toll beschrieben, dass ich mir alles super vorstellen konnte und ehrlich, jetzt habe ich voll Appetit auf Macarons. So, jetzt lest aber selbst! Ich hatte tolle Lesemomente und finde es gut, dass sich die Autorin Silke Ziegler hier mit einer Zeit beschäftigt hat, die eigentlich schon lange vorbei ist und doch niemals vergessen werden darf. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz. Danke für tolle Lesemomente! Mich hat die Autorin Silke Ziegler wieder einmal begeistert, fasziniert und komplett überzeugt. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter! Es kann ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände gelesen werden, allerdings macht es mehr Sinn, die Bände nacheinander zu lesen, um so die einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen. Ich liebe die Bücher!
Anja Schade
5/5
10.06.2022
Buch (Taschenbuch)
Tiefgreifende Geschichte vor malerischer Kulisse
Leseeindruck zur
Trilogie, Die Frauen von der Purpurküste von Silke Ziegler
Ich bin ehrlich, als ich das erste Buch begonnen habe, hatte ich mit einer locker leichten Sommer Lektüre gerechnet.
Ich wurde mehr als angenehm überrascht.
Die Reihe handelt von unterschiedlichen Protagonistinnen die aus verschieden gründen nach Collioure einen Ort an der Purpurküste kommen.
Die Romane sind auf 2 Zeitebenen geschrieben. Man wird in jedem Roman in die Zeit um 1941-1944 katapultiert und erlebt ein Stück Zeitgeschichte aus der Besatzerzeit in Frankreich mit.
Die Bücher sind viel tiefgreifender als sie aussehen und ich bin rundweg einfach begeistert. Silke Ziegler schafft es zwischen Leichtigkeit und Tiefgang solch eine tolle Kombination herzustellen das man sich damit einfach nur wohl fühlt. Etwas Liebesgeschichte mit ganz viel landschaftlichen Erzählungen die einen eigentlich schon die Tasche packen lässt um es sich gerne selber anzuschauen. Ausserdem auch sehr kulinarisch, jedes Buch beschäftigt sich mit einer anderen Köstlichkeit. Im Gegenzug das Leid, Angst der Kampf, Hoffnung und auch gleichzeitig Hoffnungslosigkeit, Liebe und Verlust. Die Bücher sind so einfühlsam und für mich auch sehr emotional gewesen.
Einfach ein wunderschönes Leseerlebnis.
Jedes dieser Bücher bekommt von mir daher 5
und eine absolute Leseempfehlung.
Klapptext Teil 1
Isabelles Geheimnis:
Vom Zauber eines Neuanfangs Für Amélie liegt seit dem Verlust ihrer Familie ein grauer Schleier auf ihrem Leben – bis sie nach Collioure kommt und dort in der alten Baguetterie ihrer Großmutter Ablenkung, ja, sogar Erfüllung findet. Dank der südfranzösischen Leichtigkeit, der Nähe zum Meer und ihrem ungebetenen, aber dennoch attraktiven Mitbewohner Benjamin beginnt die Welt um sie herum bald in allen Farben zu strahlen. Sie ahnt noch nicht, wie sehr ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ihr Leben erneut ins Wanken bringen wird …
Klapptext Teil 2
Julies Entscheidung
Eine kleine Crêperie, ein großes Familiengeheimnis und die eine schicksalhafte Liebe Der Tod ihrer Mutter entreißt Lara den Boden unter den Füßen. Sie hofft, auf der Suche nach ihren Wurzeln zu sich selbst zurückzufinden, und folgt einer Spur ihres unbekannten Vaters nach Südfrankreich. In dem malerischen Dorf Collioure verwirklicht sie ihren Traum vom Backen und lernt den charmanten Félix kennen. Sie fühlt sich endlich angekommen – bis sie von einer schicksalhaften Entscheidung erfährt, die sich von 1944 bis in ihre Gegenwart auswirkt …
Klapptext Teil 3
Claires Schicksal
Briefe aus vergangenen Zeiten, eine unvergessene Liebe und eine kleine Patisserie an der Purpurküste Tausend Kilometer liegen zwischen Emma und ihrer Vergangenheit, als ein Schlaganfall ihres Vaters sie zurück in ihre südfranzösische Heimat holt. Kaum ist sie im malerischen Collioure angekommen, trifft sie auf ihre erste große Liebe Léon – und bemerkt, wie sehr sie ihn all die Jahre vermisst hat. Wie in Kindertagen stürzt sie sich ins Backen, um ihrem Gefühlschaos zu entkommen. Sie findet neben neuen Chancen alte Briefe, die sie ihre eigenen Entscheidungen überdenken lassen. Kann sie sich mit ihrer Vergangenheit aussöhnen, ehe es zu spät ist?
Nisowa
5/5
22.05.2021
eBook (ePUB 3)
Die Frauen von der Purpurküste – Claires Schicksal (Die Purpurküsten-Reihe 3) / emotionsreicher Abschlussband
In " Die Frauen von der Purpurküste – Claires Schicksal (Die Purpurküsten-Reihe 3) " hat Emma nach einem Streit mit ihrem Vater und der darauffolgenden Reaktion ihres Freundes Hals über Kopf ihre Heimat verlassen und ging nach Deutschland zu ihrer Tante, der Schwester ihrer Mutter.
Dort ergriff Emma die Chance, den Beruf des Tierpflegers zu erlernen und richtete sich mit der Zeit ein angenehmes Leben in Stuttgart ein.
Doch als ihr großer Bruder sie anruft und Emma mitteilt, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte, muss Emma sich überlegen, ob sie über ihren Schatten springen kann und die Heimreise antritt.
Kaum in Collioure angekommen, spürt Emma das sie ihre Heimat an der französischen Küste vermisst hatte. Auch die Begegnung mit ihrer großen Liebe Léon lässt sie alte, längst verdrängte Gefühle spüren und sich fragen, was wäre gewesen wenn....
In der Ferienwohnung ihrer Tante, die über einer Pâtisserie liegt, findet Emma alte leicht vergilbte Briefe einer jungen Mutter an deren Tochter Claire, die in deutsch geschrieben wurden und fragt sich, woher diese wohl kommen mögen, da es außer der angeheirateten Familie ihrer Tante keine Verbindung nach Deutschland gibt.
So hofft Emma beim lesen der Briefe etwas über die junge Frau, die in den 40er Jahren in einem Internierungslager gewesen war, zu erfahren und vielleicht der Tochter die Briefe ihrer Mutter übergeben zu können.
Was Emma dabei erfährt, lässt sie ihre eigene Situation überdenken sowie überlegen, ob es nicht Zeit wird, die Fehler vor sieben Jahren zu beheben, und die Zwistigkeiten mit ihrer Familie beizulegen. Während Emma, ihre geliebten Macarons backt, fällt ihr ihr früherer Zukunfswunsch einer eigenen kleinen Macaronnerie ein.
Kann Emma sowohl ihr Leben neu ordnen und mehr über die Schreiberin der Briefe und deren Schicksal herausfinden, sowie die Briefe der rechtmäßigen Besitzerin Claire geben? Und gibt es eventuell eine zweite Chance für Emma und Léon?
Die Story hat mich schnell in ihren Bann gebracht, dabei bleibt sie abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man darf mit Emma, Léon und ihrer Familie, sowie mit dem Schicksal der jungen Mutter und deren Tochter Claire mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln, so manche mitfühlende Momente und die ein oder andere Träne zu vergießen.
Auch treffen wir wieder auf, Amélie & Benjamin, sowie Lara & Félix, die Protas der Vorgängerbände.
Ich musste das Buch in einem Rutsch lesen, da ich erfahren wollte, ob Emma die Briefe an die Tochter überbringen konnte und ob es für sie in der Heimat einen Neuanfang mit Léon an ihrer Seite gegeben hatte.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 Sterne.
peedee
5/5
19.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Auch der dritte Band erhält 5 Sterne
Die Frauen von der Purpurküste, Band 3: Emmas Rückkehr nach Collioure ist nicht ganz freiwillig. Vor ein paar Jahren ist sie im Streit mit ihrem Vater auseinandergegangen und nun hatte er einen Schlaganfall! Zurück in ihrer alten Heimat trifft sie auf ihre erste grosse Liebe, Léon, und merkt, wie sehr sie ihn vermisst hat. Sie findet im Haus etliche Briefe einer Mutter an ihre Tochter, die 1942 in einem Internierungslager zur Welt gekommen ist. Das Schicksal der ihr unbekannten Frau geht Emma sehr zu Herzen. Wer war sie? Was ist aus ihr oder der Tochter geworden?
Erster Eindruck: Auf dem Cover ein malerisches Haus vor einer schönen Aussicht – gefällt mir.
Dies ist Band 3 der Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: im Jahr 1942 in Briefform von einer lange unbekannten Verfasserin und in der Gegenwart. Der Wechsel war jeweils aufgrund unterschiedlicher Schriftarten sehr gut erkennbar.
Seit sieben Jahren war Emma nun in Deutschland, hat eine Ausbildung zur Tierpflegerin gemacht und arbeitet im Tierpark Wilhelma in Stuttgart. Eigentlich war doch alles prima, oder? Doch der Anruf ihres Bruders Olivier, der sie bittet, nach dem Schlaganfall des Vaters nach Collioure zurückzukommen, bringt ihre vermeintliche Zufriedenheit ins Wanken und sie überdenkt vergangene Entscheidungen. Bei der Ankunft in der alten Heimat stürzen viele Gefühle auf Emma ein: ihren Vater so zu sehen, nimmt sie sehr mit. Sie hat ihm die Schuld gegeben, dass ihre Mutter einst die Familie verlassen hat. Er hat dazu nichts gesagt. Der Stiefmutter Camille hat sie keine Chance gegeben, doch sie stellt fest, dass sie eine sympathische Frau ist. Und sie lernt auch noch Oliviers Frau und Kinder kennen. Was hatte sie alles verpasst? Das Wiedersehen mit Léon wühlt sie auf. Sie hat ihm noch nicht verziehen, wie sie damals auseinandergegangen sind. Gibt es vielleicht eine Chance auf einen Neuanfang?
Verlust, Trauer, Zweiter Weltkrieg, Liebe und Hoffnung – dies sind einige der behandelten Stichworte. Ich war sehr gespannt auf die Auflösung in punkto Verfasserin der Briefe. Ich habe diese Reihe in sechs Tagen gelesen (und dazwischen noch je ein anderes Buch eingeschoben) – das zeigt doch schon, dass mich die Geschichten völlig überzeugen konnten. Es ist der Autorin auch im dritten Band gelungen, Emotionen zu transportieren, hier insbesondere in der Vergangenheit, in den Briefen an eine Tochter namens Claire. Es hat mein Herz tief getroffen, wenn ich mir auch nur ansatzweise versuchte vorzustellen, was Menschen in jener Zeit erlebt und erlitten haben müssen. Von mir gibt es für den Abschluss erneut 5 Sterne.
Birgit
aus Salzburg
5/5
28.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Wunderschöner Ausflug nach Südfrankreich...
Mehr als 1000 Kilometer liegen zwischen Emma und ihrer Vergangenheit, als sie die Nachricht vom Schlaganfall ihres Vaters erreicht. Trotz eines Streits macht sie sich sofort auf nach Frankreich. Dort kommen alte Gefühle wieder hoch. Außerdem findet sie Briefe einer Mutter an ihre Tochter aus dem Jahr 1942. Kann Emma neu anfangen?
"Claires Schicksal“ ist der dritte Teil der Purpurküsten-Reihe: Jeder Band erzählt von dem Schicksal zweier Frauen, die sich heute wie damals in Südfrankreich von der atemberaubenden Landschaft und der Liebe verzaubern lassen"
Sofort spürte man wieder die Atmosphäre von dem wunderschönen Ort Collioure. Die Créperie, die Baguetterie, die engen Gassen, das Meer und bekannte Charaktere von Band 1 und 2 machen das Lesen zum Vergnügen.
Die erste unerwartete Begegnung von Emma und Leon war schön beschrieben. Die Autorin hat viel Gefühl beim schreiben. Sowohl beim Krimi als auch bei Familienromanen zeigt sie ihr Können jedes Mal aufs neue.
Geheimnisvoll und rätselhaft fand ich die Briefe aus der Vergangenheit. Die machten die Geschichte spannend und man fieberte der Auflösung entgegen.
Leider ist die Reise an die Purpurküste mit diesem Band zu Ende. Ich freue mich schon auf weitere Werke von Silke Ziegler, sowohl Familiengeschichte als auch Krimi sind in meiner Bücherwelt herzlich willkommen! ;)
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5/5
19.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Der Traum der Macaronnerie wird wahr !
Erneut entführt uns Silke Ziegler an die Purpurküste und ich konnte mich dem Sog des Buches nicht entziehen. Wunderbare Charaktere, Liebe, Familiengeheimnisse und etliche Verwicklungen haben mich mitfiebern und dahinschmelzen lassen. Wunderbare Lesestunden bei Café au Lait und Macarons sind im Nu verflogen ! Unbedingte Leseempfehlung
Dies ist der letzte Band der Purpurküsten-Reihe...
Dies ist der letzte Band der Purpurküsten-Reihe und ich kann definitiv sagen: ich will mehr! Einerseits spannend, andererseits tragisch und dann wieder herrlich romantisch. Die Geschichten von Silke Ziegler haben es wirklich in sich; ihre Romane sind genauso toll wie die Krimis!
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