Über Leben

Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden

Dirk Steffens, Fritz Habekuss

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Beschreibung


Zeit zu handeln: Der bekannte Terra-X-Moderator Dirk Steffens und ZEIT-Reporter Fritz Habekuß über die Bewahrung der Artenvielfalt

»Wir befinden uns mitten im sechsten Massenartensterben und erleben den größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier. Der Mensch hat ihn ausgelöst, und nur er kann ihn stoppen.« Der bekannte Naturfilmer und Terra-X-Moderator Dirk Steffens engagiert sich seit Jahren für den Artenschutz. Gemeinsam mit dem ZEIT-Journalisten Fritz Habekuß zeigt er, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt und warum der Erhalt der Artenvielfalt überlebensnotwendig für die Menschheit ist. Die beiden schlagen Maßnahmen vor, um das Artensterben zu stoppen: drastisch, aber nicht unmöglich – und mit der Chance, unser Verhältnis zur Natur zu revolutionieren. Mit Abbildungen.

Ausstattung: mit Abbildungen

»Ein stringentes Plädoyer für eine Neuausrichtung unserer Spezies.«

Dirk Steffens, geboren 1967 in Stade, Niedersachsen, ist Wissenschaftsjournalist und Moderator der Dokumentationsreihe Terra X. Der wohl bekannteste Artenschützer Deutschlands ist UN-Botschafter für die Dekade biologische Vielfalt. Er vertritt außerdem als nationaler Botschafter den WWF und das Jane-Goodall-Institut. Seit über einem Vierteljahrhundert unternimmt er Expeditionen in alle Regionen der Welt, um über die Natursysteme der Erde zu berichten. Er ist überdies Mitbegründer der Biodiversity Foundation, die eine Petition zur Aufnahme des Artenschutzes ins Grundgesetz auf den Weg gebracht hat. Für seine Verdienste erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Bayreuth..
Fritz Habekuß, geboren 1990 in Pritzwalk, Brandenburg, ist Redakteur der Zeit. Er berichtet weltweit von der Zerstörung der natürlichen Vielfalt und denjenigen, die dagegen kämpfen. In seinen Reportagen beschäftigt er sich grundsätzlich mit dem Verhältnis von Mensch und Natur. Für seine Arbeit wurde er unter anderem 2018 unter die Journalisten des Jahres gewählt und mit dem Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 11.10.2021
Verlag Penguin
Seitenzahl 240
Maße 18,5/11,7/2,4 cm
Gewicht 257 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10709-5

Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Dirk Steffens ist bekannt durch seine interessanten TV-Formate. Zusammen mit dem Zeit-Redakteur Fritz Habekuss hat Dirk Steffens ein Buch veröffentlicht, das uns zeigt, wie wir die Umweltzerstörung aufhalten könnten. Es ist eine Aufforderung zum Handeln.

Ein wichtiges Thema mit einer anschaulichen Beschreibung

Saskia Cordsen, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Wer Dirk Steffens aus der Dokureihe TerraX kennt, der weiß, dass dieser Mann richtig gut ist. Dieses Buch ist ein weiterer Beleg hierfür. Mit einfachen Worten und sehr anschaulichen Beispielen zeigt Steffens auf, dass der Verlust der Biodiversität ein sehr ernstes Problem ist. Dieses in der Öffentlichkeit ,im Verhältnis zum Klimawandel eher „nebensächliche“ Problem, wird hier wirklich schön veranschaulicht. Viele neue Denkanstöße rütteln den Leser auf und sorgen dafür, dass man dieses Thema nicht so schnell vergisst. Absolute Leseempfehlung

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch thematisiert ohne Frage ein wichtiges Thema. Allerdings ist es für mich ein typisches Beipsiel, bei dem Journalisten, deren Stärke es ist, Bilder von Filmdokumentationen mit kurzen, griffigen Wortbeiträgen zu untermalen oder Themen in Artikeln anregend und zum weiterdenken motivierend anzureißen, dies auf Buchlänge brei... Das Buch thematisiert ohne Frage ein wichtiges Thema. Allerdings ist es für mich ein typisches Beipsiel, bei dem Journalisten, deren Stärke es ist, Bilder von Filmdokumentationen mit kurzen, griffigen Wortbeiträgen zu untermalen oder Themen in Artikeln anregend und zum weiterdenken motivierend anzureißen, dies auf Buchlänge breittreten. Das Buch wirkt wie eine dünne Suppe, deren Inhalt immer und immer wieder umgerührt wird. Die Stärke der Buchform, Themen umfassender und tiefgehender zu behandeln, bleibt hier völlig ungenutzt. Wer sich von dem Buch tiefer gehendere Einblicke in das Thema "Artensterben" erhofft, wird enttäuscht werden. Gleiches gilt für das im Untertitel gegebene Versprechen "Wie wir die Ökokrise überwinden". Auch hier geht das Buch nicht über eine oberflächliche Darstellung verschiedener Ansätze hinaus.

Unsere Welt braucht ihre vielen Lebensformen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In der Geschichte der Menschheit gab es fünf große Massensterben. Sei es nun der Einschlag eines Meteoriten, welcher den Dinosauriern den Garaus machte, oder die Einwirkungen eines Gammablitzes, welche von heute auf morgen ganze Tierarten von unserem Heimatplaneten Erde ausradierten. Immer wieder in der Geschichte der Erde kam e... In der Geschichte der Menschheit gab es fünf große Massensterben. Sei es nun der Einschlag eines Meteoriten, welcher den Dinosauriern den Garaus machte, oder die Einwirkungen eines Gammablitzes, welche von heute auf morgen ganze Tierarten von unserem Heimatplaneten Erde ausradierten. Immer wieder in der Geschichte der Erde kam es zu einem größeren Aussterben von Tier- und Pflanzenwelt, welche aber auch den Weg frei machte für neue Spezies und neue Fauna und Flora. Nun jedoch, so sind sich Dirk Steffens und Fritz Habekuß einig, stehen wir zum ersten Mal an einer Schwelle. Nicht ein äußerer Einfluss, sondern eine einzelne Spezies ist dabei, sein gesamtes Ökosystem zu verändern. Dass dabei ganze Spezies und auch Pflanzen auf der Strecke bleiben, ist natürlich selbstredend. Der Begriff der „Biodiversität“, also der Artenvielfalt, ist bereits seit einigen Monaten vermehrt in den Medien zu hören. Daher haben sich Dirk Steffens und Fritz Habekuß auf eine Spurensuche begeben, ob und wie weit die Schäden des Menschen noch veränderbar sind, und wo der angerichtete Schaden bereits unumkehrbar geworden ist. Steffens und Habekuß erzählen von einer Tomatenplantage in der Wüste Spaniens welche aufgrund ihrer Größe sogar vom Weltraum aus einsehbar ist. Das Problem dieser Anlage ist nun Folgendes: Da sie sich in einem Wüstengebiet befindet, muss das benötigte Wasser für die kommerziell gezogenen Tomaten aus der Tiefe geholt werden. Da es in der Region jedoch bereits seit mehreren Jahren kaum geregnet hat, sinkt der Grundwasserspiegel immer weiter ab. Das führt dazu, dass bestimmte Bodenregionen aufgrund des Wasserentzugs immer weiter absacken und es daher zu immer stärkerer Bodenerosion kommt. Wenn man glaubt eine Wüste sei eine tote Region, so wird man hier ganz gewaltig enttäuscht. Die Sandwüste ist ein im Untergrund blühendes Habitat vieler Lebewesen. Alle möglichen Kleinstlebewesen, bis hin zu einer speziellen Froschart, leben im Untergrund und kommen dann eben nur an die Oberfläche, wenn es regnet. Da das allerdings eben schon länger nicht mehr der Fall war, beginnt sich auch hier das Leben nun tatsächlich immer weiter in die Tiefe zurückzuziehen. Auch die allgemeine Annahme, dass ein Lemming sich zusammen mit mehreren seiner Artgenossen von einer Klippe stürzt, ist eine Fehleinschätzung vieler Menschen. Es handelt sich dabei lediglich um eine einzelne Walt Disney-Filmszene aus dem Jahre 1951. Die Lemminge bringen sich nicht selber um, sondern flüchteten einfach vor einer Horde Menschen, welche sie jagten und ausrotteten.

Klasse Buch
von Ibrahim korhan sever am 30.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mein erstes Buch in diese Richtung bis zu diesem Buch war ich nie wirklich intressiert an der Umwelt etc. aber dieses wunderbare Buch hat mich gepackt Vielen Dank an die Autoren

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