• Produktbild: Raumfahrer
  • Produktbild: Raumfahrer
  • Produktbild: Raumfahrer
  • Produktbild: Raumfahrer

Raumfahrer Roman | »Feine, große Literatur.« Welt am Sonntag

107

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,7 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Kaffee / Vanille

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28295-6

Beschreibung

Rezension

Dieser Roman über die Lausitz verzahnt Nachwende- und Nachkriegszeit. Formstark. ("Welt am Sonntag")
Lukas Rietzschel stellt die bisherigen Klischees auf den Kopf, dass man meinen könnte, die deutsche Geschichte sei bisher noch gar nicht geschrieben worden. ("MDR")
Kaum ein Autor schreibt derzeit empathischer über Männlichkeit. ("Deutschlandfunk")
Lukas Rietzschel gilt nicht nur als wichtige Stimme einer ganz jungen Generation von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, sondern auch als Experte für Ostdeutschland. ("Deutschlandradio Kultur")
Der Roman ›Raumfahrer‹ ist feine, große Literatur. ("Welt am Sonntag")
Lukas Rietzschel schreibt szenisch kondensiert, ihm genügen wenige Sätze, um Stimmungen und Figuren zu zeichnen, manche Kapitel sind kaum mehr als Vignetten. ("Die Welt")
Rietzschel gelingt eine komplexe Familiengeschichte vor dem Hintergrund der deutschen Teilung, es ist eine vielschichtige Story. ("MDR Kultur")
Ein sehr lakonischer und nachdenklich stimmender Roman. ("soundsandbooks.com")
Mit seinem zweiten Roman etabliert sich Lukas Rietzschel eindrucksvoll als ostdeutsche Stimme der nächsten Generation. ("tip (Berlin)")
Der junge Autor Lukas Rietzschel horcht an den Gemütszuständen der Wende-Verlierer, beschreibt Atmosphären nüchtern und genau. ("Kölnische Rundschau")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,7 cm

Gewicht

386 g

Farbe

Kaffee / Vanille

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28295-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen den Zeiten

    Der Roman „Raumfahrer“ von Lukas Rietzschel kommt als Hardcoverausgabe daher. Versehen mit einem Schutzumschlag, dessen Gestaltung mir nichts, zum auf 287 Seiten behandelten Thema, sagt. Auch der Titel „Raumfahrer“ lässt eine andere Geschichte erwarten. Der Handlungszeitraum umfasst die 60- ziger Jahre zum Mauerbau in Berlin, die DDR-Zeit bis 89 und die Nachwendezeit. Die Handlung beschreibt die starken Umbrüche, denen die Menschen in der ehemaligen DDR in allen Lebensbereichen, bis tief in die Familien hinein, ausgesetzt waren. Sichtbar für jeden, veränderten sich die Städte und gewohnten Umgebungen. Alles änderte sich zwischen den Zeiten des Alten und des Neuen. Die einen schafften es sich anzupassen, ihren Weg zu finden, andere zerbrachen an den Umbrüchen. Plötzlich galt das, für was sie lebten nichts mehr. Das politische und gesellschaftliche Leben hatte sich völlig geändert. Systemtreue Lebensleistungen, aber auch die der normalen Bevölkerung, waren über Nacht nicht mehr anerkannt, für viele sogar wertlos. Systemnahe wussten nicht mehr wohin. Ihre Ideologie gab es nicht mehr. Für sie brach eine Welt zusammen. Entwurzelt schwebten sie wie Raumfahrer zwischen den Zeiten. „Mutter, Vater. Für Jan waren sie Raumfahrer. Schwebten in einer Zwischenwelt, ihrem Ausgangspunkt entrissen. Während sie schwebten, hatte sich die Welt schon ein Dutzend Mal weitergedreht. Sie sahen dabei zu, streckten die Hände aus. Versuchten, vor- oder zurückzukommen. Hoch, runter. Aber wo sie sich befanden, gab es keine dieser Richtungen im Raum. Und Jan stand auf der Erde und richtete sein Fernglas auf sie. ….Nachkriegszeiten, Nachwendezeiten. Und all die Raumfahrer darin gefangen, kein Vor und kein Zurück“. Genau in dieser Zeit ist die Romanhandlung angesiedelt. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, Jan geboren 1989 in der DDR. Er arbeitet im Krankenhaus, das bald geschlossen werden soll. Gemeinsam mit seinem Vater wohnt er in Kamenz, in einem Einfamilienhaus, unweit der ehemaligen Plattenbauwohnung. Jans Eltern trennten sich. Seine Mutter wurde durch die gesellschaftlichen Veränderungen total aus der Bahn geworfen. Sie bezog eine eigene Wohnung. Sicher hatte auch ihr Alkoholismus einen Anteil an ihrem frühen Tod.

  • Bewertung

    5/5

    26.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch ganz ohne Anklage, Bitterkeit und Nostalgie

    Lukas Rietzschel hat ein Buch über die Verhältnisse in der DDR geschrieben aus der Sicht der Nachgeborenen. Er bedient sich dabei keinerlei d4 ausgeleierten

  • Baeumchen

    aus Dresden

    5/5

    11.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch konnte mich…

    Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen und das obwohl ich ganz aus der Nähe komme und die Region kenne. Der Roman zeichnet sich durch einen recht trockenen, schnörkellosen Stil aus und hält einige Zeitsprünge parat. Normalerweise habe ich mit Zeitsprüngen in Romanen keine Probleme, allerdings sind diese deutlicher gekennzeichnet. In diesem Buch war das leider nicht der Fall. Außerdem konnte ich mich nicht in die Gefühle bzw. Emotionen der Figuren hineinversetzen. Obwohl ich mit dem Buch nicht warm wurde und mir beim Lesen jegliches Kopfkino verwehrt blieb, vergebe ich trotzdem 3 von 5 Sternen, denn Gegebenheiten, Charaktere und Orte wurden gut recherchiert.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Raumfahrer“ von Lucas…

    „Raumfahrer“ von Lucas Rietzschel ist ein Roman über die DDR als abgewickeltes Land. Nach „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ist es Rietzschels zweiter Roman. Er spielt in einer sächsischen Kleinstadt in der Lausitz. Ein Großteil der Plattenbauten ist abgerissen und das Krankenhaus von Kamenz steht kurz vor der Schließung. Wo früher Schule und Sportplatz waren, ist jetzt ein Supermarkt. Überall Ödnis. Hier, am östlichsten Ende Deutschlands, wohnt der gut 30jährige Jan, der im Krankenhaus von Kamenz arbeitet. Seine Eltern sind wie „Raumfahrer“, sie waren nie im wieder-vereinigten Deutschland angekommen. Seine alkoholkranke Mutter hat die Familie verlassen und sein arbeitsloser Vater trauert seinem ehemaligen Job als Fischer nach. Man spricht nicht viel über die Vergangenheit. Doch als ein Patient Jan Unterlagen gibt, die scheinbar nachweisen, dass die Familie von Jan mit der Familie des berühmten Malers Georg Baselitz verbunden ist, wird die Vergangenheit doch wieder präsent. Jans Vater reagiert nur wütend darauf. Doch Jan macht sich auf die Spurensuche, in den Unterlagen, in Deutschbaselitz, dem Heimatort des Malers und mit vorsichtigen Fragen bei seinem Vater. Seine Mutter kann er nicht mehr fragen … der Alkohol. Die Welt wird immer bröckeliger, nicht nur die Umwelt, sondern auch Jans Familiengeschichte. Mit zahlreichen Rückblenden spannt der Roman einen großen Bogen durch die deutsche Nachkriegsgeschichte – aber im Kern ist er mit seiner Vergangenheitsbewältigung ein bemerkenswerter Wenderoman.

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterwegs in Raum und Zeit

    ich bin zunächst am Titel hängen geblieben: Was hat es mit dem Raumfahrer auf sich? Und habe es dann so im Roman für mich wiedergefunden: Jan ist unterwegs im Orbit seines Lebens. Im Krankenhaus, wo er arbeitet, aber auch in der Beziehungssetzung zu seiner Mutter. Zunächst kommt der Roman doch eher sehr gemächlich ins Fließen. Jan führt eher ein geruhsames Arbeitsleben. Doch dann tritt Herr Kern nicht nur als Patient im Krankenhaus sondern auch als eine geheimnisvolle Person in Erscheinung, die anscheinend mehr über die Vergangenheit von Jans Mutter weiß, als er selbst. Jan ist durcheinander. Soll er sich auf Spurensuche begeben? Welche Geheimnisse gibt es zu erkunden und zu finden, die im Dunkel der Geschichte verborgen sind und in der Weite von Raum und Zeit? Schon bald fällt der Name des Künstlers Georg Baselitz. Der Große Rahmen der Geschichte wird hiermit aufgespannt, in dem sich dann die kleine, aber spannende Familiengeschichte widerfindet, in zahlreichen Aus- und Rückblicken wird das Panorama des Lebens in der DDR-Zeit aufgespannt. Den Schreibstil des Romans würde ich als ruhig dahinfließend bezeichnen, der aber dicht dran ist am Leben und an der Geschichte und gibt tiefe persönliche Einblicke in persönliche Erfahrungen während der Zeit der DDR.

Kundinnen und Kunden meinen

5

45

4

36

3

16

2

10

1

0

Bewertungen (107)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Oberländer

    Andrea Oberländer

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    16.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine zarte, melancholische Geschcihte

    Die richtig guten Bücher greifen mich immer etwas an, berühren eine Seite in meinem Inneren, die auch nach dem Lesen noch eine Weile nachschwingt. Hier hätte ich gern noch etwas weitergelesen, doch letztlich war die Geschichte erzählt. Die Geschichte einer Familie, verknüpft mit dem Schicksal einer anderen Familie. Die Geschichte zweier Brüder, tief verbunden in ihrer gemeinsamen Kindheit und doch zerrissen bis zum Tod. Die Geschichte eines Unfalls und dem zynischen Umgang der Stasi mit dem Leid der Menschen. Auch die Geschichte eines jungen Mannes, der verstehen will, warum seine Eltern so geworden sind, wie er sie kennt. Die Geschichte eines Künstlers und seines Schaffens. Die Geschichte vom langsamen Ausbluten einer Stadt in der ostdeutschen Provinz. Nicht zuletzt auch die Geschichte einer Liebe und ihrem tragischen Ende. Viel steckt also in dem schmalen Büchlein, dass ich hiermit uneingeschränkt empfehle.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    01.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR hautnah

    Ende der 1980er Jahre in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen, lebt Jan Nowak in Kamez, Sachsen und arbeitet seit seinem Realschulabschluss im Krankenhaus beim Hol- und Bringdienst. Herr Kern, ein Patient, der im Rollstuhl sitzt und regelmäßig zur Physiotherapie ins Krankenhaus kommt, überreicht Jan eine Kiste mit Unterlagen, die ihn in die Vergangenheit ziehen und mit seiner Familiengeschichte konfrontieren, die er dadurch reflektiert bzw. neu wahrnimmt. Die Kiste stammt aus der Wohnung von Herrn Kerns Eltern, die dieser gerade ausräumt. Kerns Vater war der Bruder des bekannten Malers und Bildhauers Georg Baselitz. In seinem neuen Roman verknüpft Lukas Rietzschel kunstvoll die schicksalhaften Geschichten zweier Familien miteinander, die scheinbar nichts gemeinsam haben. Vor diesem Hintergrund präsentiert er authentische Zeitgeschichte und erzählt spannende Fiktion. „Raumfahrer“ ist eine Geschichte, in die man sich etwas einlesen muss und aus der nur schwer wieder herauszufinden ist - unfassbare Geschehnisse zur Zeit des DDR-Regimes kommen ans Licht. Ein forderndes, gut geschriebenes Buch, Geschichtsunterricht gibt's gratis dazu.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    22.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Leseempfehlung

    Was wir sehen ist das typische Bild eines Ortes in Ost-Sachsen kurz nach der Wende: Fabriken werden geschlossen, Menschen werden arbeitslos, ziehen weg, Plattenbauten, Trostlosigkeit, Einsamkeit, Ausweglosigkeit. Die vermeintlich nicht zusammenhängenden beiden Geschichten lassen den Leser einen sehr interessanten Einblick in das Ostdeutsche Leben nehmen. Dabei liest man eben nicht den typischen schnöden Roman über Stasi und Co., sondern eine literarische, bildhafte und gehaltvolle Geschichte über die DDR, das Leben in der DDR und Unterwanderung von DDR-Familen. Für mich ein wirklich gelungenes Buch, welches ich mit Begeisterung weiterempfehle.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oh weh, DDR! Aber....diesen Roman...

    Oh weh, DDR! Aber....diesen Roman habe ich zu Ende gelesen.... Plattenbau, Beziehungen der Mutter in der Vergangenheit , ein verschwundenes Gemälde, mir hat's gefallen!!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Kowalleck

    Andrea Kowalleck

    Thalia Saalfeld

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    25.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Einblick in ostdeutsche Zeitgeschichte

    Lukas Rietzschel gelingt es gut, mit seinem Roman ostdeutsche Geschichte nachzuzeichnen und einzelne Schicksale von Menschen im Osten festzuhalten, die beim Umbruch durch die Wiedervereinigung zu Gewinnen oder Verlierern wurden. Mit einem leicht distanzierten Schreibstil und ohne viel Emotionen erzählt er auf zwei Zeitebenen von der Nachkriegszeit bis hin zu Gegenwart. Ein bewegendes, Interessantes und melancholisches Buch, das sehr nachdenklich macht und auch mir als ehemaliger DDR-Bürgerin noch schockierende Einblicke in die damalige Stasi-Arbeit gibt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (7)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Raumfahrer
  • Produktbild: Raumfahrer
  • Produktbild: Raumfahrer
  • Produktbild: Raumfahrer