Produktbild: Raumfahrer

Raumfahrer Roman | 'Feine, große Literatur.' Welt am Sonntag

107

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4083

Erscheinungsdatum

23.07.2021

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423439381

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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4083

Erscheinungsdatum

23.07.2021

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Dtv Digital

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1083 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423439381

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    27.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Total interessant

    Zum Inhalt: Jan und seine Eltern sprechen nicht viel über das Vergangene. Doch als Herr Kern auftaucht, wird die Vergangenheit auf einmal präsent. Was für eine Beziehung hatte Jans Mutter zu Herrn Kern? Jan will mehr wissen und taucht in die Vergangenheit ein um zu erkennen, dass die Gegenwart oft nicht nur mit der eigenen Vergangenheit zusammenhängt. Meine Meinung: Ich fand das Buch ungeheuer interessant, habe mich zwar lange gefragt, was es mit dem Titel auf sich hat, aber auch das wird irgendwann geklärt und diesen Vergleich fand ich schon ziemlich passend. Ich fand das Buch durchweg total interessant und bin förmlich durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen und fand es fast schade, als das Buch zu Ende war. Ich habe wenig Verbindung zur ehemaligen DDR und fand das Buch dadurch noch spannender. Fazit: Total interessant

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    19.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    2 Erzählebenen

    „Raumfahrer“ ist der 2. Roman, den ich von dem Schriftsteller Lukas Rietzschel gelesen habe. Es ist ein Familienroman der Wendezeit, in Lausitz im Osten Deutschlands. Nach der Wende wird der Ort immer leerer. Es gibt zwei Zeitebenen. Jan ist der Protagonist nach der Gegenwart und die Brüder Kern in der Nachkriegszeit. Georg wurde als Georg Baselitz bekannt. Jan arbeitet in einem Krankenhaus in Kamenz als Hilfskraft. Dieses Krankenhaus wird langsam abgebaut. Jan lebt bei seinem Vater, die Mutter ist tot. Der Autor lässt diese verschiedenen Zeiten gut miteinander verwebt. Sein Stil gefällt mir und die Perspektivwechsel kann ich gut nachvollziehen. Seine fiktiven Personen sind allerdings etwas verhalten. Trotzdem mochte ich den Roman gerne lesen. Das Cover hat Lukas Rietzschel auch selbst gestaltet. Ist passend zum Buch gelungen.

  • Bewertung

    4/5

    07.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Einblick in die DDR Vergangeheit

    Das Buch " Raumfahrer" vom jungen Autor Lukas Rietzschel ( geb. 1994) ist ein 286 Seiten langer, historischer Roman, der in viele gut lesbaren Kapitel unterteilt ist. Inhalt In seinem Roman erzählt Rietzschel - aus der Sicht von Jan - wie dieser es erlebt, dass seine Heimat immer mehr zu einer Geisterstadt wird, da sämtliche Einrichtungen - Krankenhaus, Schwimmbad etc geschlossen werden. Bei seiner Arbeit im noch geöffneten Krankenhaus lernt er den " Alten" Hr. Kern kennen. Durch ihn bekommt er immer tiefere Einblicke in die DDR Vergangenheit Kern´s und auch seiner eigenen Familie und wie diese beiden Familien miteinander verbindet ..... Hierzu verknüpft Rietzschel im Laufe des Romans relativ querbeet die verschiedensten Zeitstränge von 1965 ( Briefe) bis zur Zeit weit nach Mauerfall und Wende. Auch in der Erzählperspektive wechselt er teils von Kapitel zu Kapitel ohne Überschrift oder "Vorwarnung " ab. Die Sprache im Buch ist flüssig und angenehm und man kann sich sowohl die Landschaft etc. und auch die Protagonisten des Buches sehr gut vorstellen und sich in die jeweiligen Situationen gut hineinversetzen. Meine Meinung Ich denke das Buch gibt einen interessanten Einblick in die DDR Zeit und auch in die DDR Mentalität, Lebensart und deren Sorgen und Probleme damals. Sehr interessant finde ich, das der sehr junge Autor - er hat diese Zeit ja nicht miterlebt da er damals noch gar nicht geboren war, es schafft den Leser so gut in diese Zeit mit zu nehmen. Auch sehr spannend finde ich, das er im Roman auch das Leben des real existierenden sächsischen Künstlers Georg Baselitz immer wieder aufgreift und die Geschichten quasi miteinander verwebt. Dies ist ihm großartig gelungen wie ich finde. Fazit Schöner Roman, der Einblicke gibt in die DDR Vergangenheit. Sprachlich sehr schön geschrieben. Vom Aufbau her teils verwirrende Sprünge. Ein Roman auf den man sich konzentrieren muss um ihn zu verstehen. Es dauert ein wenig sich in die Geschichte und die Hintergründe sowie den Erzählstil einzufinden. Hat man es geschafft ist es ein wunderbares Buch ! Lesenswert !

  • Bewertung

    aus Ratingen

    4/5

    25.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Deutsche Familiengeschichte

    Es geht um zwei deutsche Familien. Die Familie von Jan und die Familie von Georg Baselitz. Die Handlung erstreckt sich über den Zeitraum während des Bestehens der DDR bis in die Gegenwart nach der Wende. Jan wurde erst 1989 geboren, hat also das geteilte Deutschland nicht erlebt und wird erst durch einen Mann, der ihm Fragen zu seiner Mutter stellt mit deren Leben während der DDR-Zeit konfrontiert. Lukas Rietzschel erzählt hier eine ganz erstaunliche Geschichte, in der deutlich wird, dass die Ereignisse und Auswirkungen des geteilten Deutschlands bis in die nächste Generation hineinreichen. Auch die Veränderungen nach der Wende werden eindringlich geschildert. Im Leben vieler Menschen war nichts mehr wie zuvor, durch eine entstandene Leere und ein fehlendes Zugehörigkeitsgefühl. Der Roman wird sehr Episodenhaft erzählt, so dass ich ihn interessant und auch lesenswert fand, aber nicht als Lesegenuss bezeichnen kann.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    03.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen den Zeiten

    Der Roman „Raumfahrer“ von Lukas Rietzschel kommt als Hardcoverausgabe daher. Versehen mit einem Schutzumschlag, dessen Gestaltung mir nichts, zum auf 287 Seiten behandelten Thema, sagt. Auch der Titel „Raumfahrer“ lässt eine andere Geschichte erwarten. Der Handlungszeitraum umfasst die 60- ziger Jahre zum Mauerbau in Berlin, die DDR-Zeit bis 89 und die Nachwendezeit. Die Handlung beschreibt die starken Umbrüche, denen die Menschen in der ehemaligen DDR in allen Lebensbereichen, bis tief in die Familien hinein, ausgesetzt waren. Sichtbar für jeden, veränderten sich die Städte und gewohnten Umgebungen. Alles änderte sich zwischen den Zeiten des Alten und des Neuen. Die einen schafften es sich anzupassen, ihren Weg zu finden, andere zerbrachen an den Umbrüchen. Plötzlich galt das, für was sie lebten nichts mehr. Das politische und gesellschaftliche Leben hatte sich völlig geändert. Systemtreue Lebensleistungen, aber auch die der normalen Bevölkerung, waren über Nacht nicht mehr anerkannt, für viele sogar wertlos. Systemnahe wussten nicht mehr wohin. Ihre Ideologie gab es nicht mehr. Für sie brach eine Welt zusammen. Entwurzelt schwebten sie wie Raumfahrer zwischen den Zeiten. „Mutter, Vater. Für Jan waren sie Raumfahrer. Schwebten in einer Zwischenwelt, ihrem Ausgangspunkt entrissen. Während sie schwebten, hatte sich die Welt schon ein Dutzend Mal weitergedreht. Sie sahen dabei zu, streckten die Hände aus. Versuchten, vor- oder zurückzukommen. Hoch, runter. Aber wo sie sich befanden, gab es keine dieser Richtungen im Raum. Und Jan stand auf der Erde und richtete sein Fernglas auf sie. ….Nachkriegszeiten, Nachwendezeiten. Und all die Raumfahrer darin gefangen, kein Vor und kein Zurück“. Genau in dieser Zeit ist die Romanhandlung angesiedelt. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, Jan geboren 1989 in der DDR. Er arbeitet im Krankenhaus, das bald geschlossen werden soll. Gemeinsam mit seinem Vater wohnt er in Kamenz, in einem Einfamilienhaus, unweit der ehemaligen Plattenbauwohnung. Jans Eltern trennten sich. Seine Mutter wurde durch die gesellschaftlichen Veränderungen total aus der Bahn geworfen. Sie bezog eine eigene Wohnung. Sicher hatte auch ihr Alkoholismus einen Anteil an ihrem frühen Tod.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (107)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Oberländer

    Andrea Oberländer

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine zarte, melancholische Geschcihte

    Die richtig guten Bücher greifen mich immer etwas an, berühren eine Seite in meinem Inneren, die auch nach dem Lesen noch eine Weile nachschwingt. Hier hätte ich gern noch etwas weitergelesen, doch letztlich war die Geschichte erzählt. Die Geschichte einer Familie, verknüpft mit dem Schicksal einer anderen Familie. Die Geschichte zweier Brüder, tief verbunden in ihrer gemeinsamen Kindheit und doch zerrissen bis zum Tod. Die Geschichte eines Unfalls und dem zynischen Umgang der Stasi mit dem Leid der Menschen. Auch die Geschichte eines jungen Mannes, der verstehen will, warum seine Eltern so geworden sind, wie er sie kennt. Die Geschichte eines Künstlers und seines Schaffens. Die Geschichte vom langsamen Ausbluten einer Stadt in der ostdeutschen Provinz. Nicht zuletzt auch die Geschichte einer Liebe und ihrem tragischen Ende. Viel steckt also in dem schmalen Büchlein, dass ich hiermit uneingeschränkt empfehle.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DDR hautnah

    Ende der 1980er Jahre in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen, lebt Jan Nowak in Kamez, Sachsen und arbeitet seit seinem Realschulabschluss im Krankenhaus beim Hol- und Bringdienst. Herr Kern, ein Patient, der im Rollstuhl sitzt und regelmäßig zur Physiotherapie ins Krankenhaus kommt, überreicht Jan eine Kiste mit Unterlagen, die ihn in die Vergangenheit ziehen und mit seiner Familiengeschichte konfrontieren, die er dadurch reflektiert bzw. neu wahrnimmt. Die Kiste stammt aus der Wohnung von Herrn Kerns Eltern, die dieser gerade ausräumt. Kerns Vater war der Bruder des bekannten Malers und Bildhauers Georg Baselitz. In seinem neuen Roman verknüpft Lukas Rietzschel kunstvoll die schicksalhaften Geschichten zweier Familien miteinander, die scheinbar nichts gemeinsam haben. Vor diesem Hintergrund präsentiert er authentische Zeitgeschichte und erzählt spannende Fiktion. „Raumfahrer“ ist eine Geschichte, in die man sich etwas einlesen muss und aus der nur schwer wieder herauszufinden ist - unfassbare Geschehnisse zur Zeit des DDR-Regimes kommen ans Licht. Ein forderndes, gut geschriebenes Buch, Geschichtsunterricht gibt's gratis dazu.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Köber

    Katrin Köber

    Thalia Dallgow-Döberitz – HavelPark

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Leseempfehlung

    Was wir sehen ist das typische Bild eines Ortes in Ost-Sachsen kurz nach der Wende: Fabriken werden geschlossen, Menschen werden arbeitslos, ziehen weg, Plattenbauten, Trostlosigkeit, Einsamkeit, Ausweglosigkeit. Die vermeintlich nicht zusammenhängenden beiden Geschichten lassen den Leser einen sehr interessanten Einblick in das Ostdeutsche Leben nehmen. Dabei liest man eben nicht den typischen schnöden Roman über Stasi und Co., sondern eine literarische, bildhafte und gehaltvolle Geschichte über die DDR, das Leben in der DDR und Unterwanderung von DDR-Familen. Für mich ein wirklich gelungenes Buch, welches ich mit Begeisterung weiterempfehle.
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Oh weh, DDR! Aber....diesen Roman...

    Oh weh, DDR! Aber....diesen Roman habe ich zu Ende gelesen.... Plattenbau, Beziehungen der Mutter in der Vergangenheit , ein verschwundenes Gemälde, mir hat's gefallen!!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Kowalleck

    Andrea Kowalleck

    Thalia Saalfeld

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Einblick in ostdeutsche Zeitgeschichte

    Lukas Rietzschel gelingt es gut, mit seinem Roman ostdeutsche Geschichte nachzuzeichnen und einzelne Schicksale von Menschen im Osten festzuhalten, die beim Umbruch durch die Wiedervereinigung zu Gewinnen oder Verlierern wurden. Mit einem leicht distanzierten Schreibstil und ohne viel Emotionen erzählt er auf zwei Zeitebenen von der Nachkriegszeit bis hin zu Gegenwart. Ein bewegendes, Interessantes und melancholisches Buch, das sehr nachdenklich macht und auch mir als ehemaliger DDR-Bürgerin noch schockierende Einblicke in die damalige Stasi-Arbeit gibt.

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