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Niemehrzeit Das Jahr des Abschieds von meinen Eltern | Über den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen, Trauer und den Trost des Lesens

15

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,3/1,3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Ozeanblau / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1433-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Niemehrzeit‹ ist bewegend. Es zieht rein, aber nicht runter.« ("Berliner Zeitung")
»Ich habe das Buch in drei Stunden gelesen, doch es wirkt lange nach. Weil es ermutigt, Trauer zuzulassen und ganz individuell zu leben. Seitdem schaue ich mit noch mehr Liebe –und Erinnerungen – auf Gehstock und Handtasche.« ("Münchner Merkur")
»Spannend und auch ungewöhnlich« ("Podcast „Berliner Zimmer“")
»Eins der wunderbarsten Bücher dieses Herbstes« ("eternity")
»In ›Niemehrzeit‹ verbindet Dittloff Autobiografisches mit Reflexionen über den Schreibprozess, er spürt seinen Eltern nach, denkt sich in sie hinein und tritt bei diesen Betrachtungen aus der Rolle des Kindes heraus.« ("Hamburger Abendblatt")
»Liebevoll und mit Humor spürt er seinen Eltern und damit seinem eigenen Leben nach. Ein tröstliches Buch.« ("Lübecker Nachrichten")
»Obwohl so viel Schmerz in diesem autobiografischen Buch steckt, empfand ich die literarische Verarbeitung seines Trauerprozesses überhaupt nicht (nur) als traurig. Sondern als unglaublich nah am Leben. Ehrlich, empathisch und irgendwie warmherzig.« ("carmancia")
»Für mich standen nicht nur die Trauer und die Stories über das Leben vor und nach dem Tod der Eltern im Mittelpunkt, sondern auch die Liebe zu jenen und das Erinnern. Außerdem finde ich es toll, wie Christian Dittloff dem Schreiben und Lesen eine große Wichtigkeit zuspricht.« ("emelie.ellen")
»Persönlich, das ist dieses Buch. Christian Dittloff schafft es, den Lesern zwei Menschen nahezubringen, die sie nicht kannten.« ("Bergedorfer Zeitung")
»Sehr einfühlsam, gefühlvoll und voller Liebe erzählt ›Chrischi‹ vom Verlust seiner Eltern und dem gemeinsamen Leben mit ihnen.« ("ulistuttgart")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Berlin Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19/12,3/1,3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Ozeanblau / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8270-1433-7

Herstelleradresse

Berlin Verlag
Damaschkestraße 4
10711 Berlin
DE

Email: info@piper.de

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  • miriam.cologne

    5/5

    06.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer, aber weich eingebettet

    Christian Dittloff beschreibt autofiktional das Jahr, in dem seine Eltern gestorben sind. Das ist nicht einfach für Leute, die etwas ähnliches erlebt haben. Aber er beschreibt seine Situation mit so viel Zärtlichkeit, Liebe, und Neugier, dass all die Trauer weich eingebettet ist. Sie erschlägt dich nicht beim Lesen, sondern zeigt sich immer wieder in erträglichen Dosen. Die Erinnerungen, das Vermissen, die Bürokratie. Die große Frage danach, wer man jetzt eigentlich ist, so ohne Eltern. Ich weiß nicht, wie gut das Buch für Leute funktioniert, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben, aber für mich war es heilsam. Da waren große Aufgaben und kleine Gedanken, die ich von mir selbst kannte. Aber auch ganz vieles, das völlig anders war und somit zu einer lesenswerten Geschichte wurde.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tod gehört zum Leben dazu...

    Ich gebe es ungern zu, aber auf dieses Buch bin ich nur durch Social Media gestoßen. Und ja ich bin sehr dankbar dafür. Der Autor Christian Dittloff hat kurz hintereinander Vater und Mutter verloren und schildert in diesem Werk seine Erlebnisse mit den Eltern, seine Trauer und wie es ist plötzlich "allein" zu sein. Das Besondere ist in jedem Fall, dass man selbst sofort zu grübeln beginnt und wie sehr es einen selbst treffen würde, wenn die eigenen Eltern nicht mehr wären. Ich fand spannend, dass ich bei der Lektüre auch immer mehr das Gefühl hatte meine Eltern wirklich nur zu kennen ab dem Zeitpunkt als es mich gab, aber das Davor einfach nur Rauchschwaden sind, die ich nur erahnen, aber nicht sehen kann. Das Geschriebene ist traurig, lustig, mitnehmend, unterhaltsam und einfach so real, dass man jedes Wort glaubt, denn ab einem gewissen Alter hat wohl jeder schon mal Schlimmes erlebt und einen liebgewonnen Menschen verloren. Man fühlt mit und kann sich sehr gut einfühlen. Für mich definitiv ein besonderes Buch mit Tiefgang, welches nicht jede Durchschnittsbuchhandlung oder Buchkette auf Vorrat liegen hat. Fazit: Ein Werk, das in mir noch lange nachklingen wird. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    16.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tieftraurig, ehrlich und Hoffnung spendend

    Äußerst klug, feinfühlig und mit einem beeindruckenden Gespür für Details verwebt Christian Dittloff ehrlich und berührend Autobiografisches, lässt dabei reflektierende teils in ihrer schlichten analytischen Qualität wahnsinnig beeindruckenden Betrachtungen einfließen und sorgt trotz des traurigen Themas für ein warmes Gefühl der Geborgenheit. In jeder Zeile steckt unglaublich viel Poesie, denn mit scheinbarer Leichtfüßigkeit gelingt es Christian die Gefühle seines Erzählers, der eine literarisierte Version seiner selbst ist, mittels ganz eigener Metaphern nachvollziehbar in Worte zu fassen. Indem er auch die aufbrausenden Momente, die Phasen der Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit nicht außen vor lässt, entsteht ein intensives, durchweg authentisches Portrait von Trauer in all ihren Facetten. Gleichzeitig zeigt er, dass es okay ist das Chaos an Emotionen zu fühlen und die eigene Stärke in der Verletzlichkeit zu finden. Es erfordert Mut, die eigenen Gefühle derart offenzulegen, die eigene Geschichte mit der Welt zu teilen und das gleichzeitig in dieser melancholischen, wortgewandten und umarmender Form, wofür Christian meinen vollen Respekt hat. Ohne sich beifallsheischend in den Mittelpunkt zu drängen, erzählt er von den Erinnerungen an seine Eltern mitsamt ihrer Schwächen und nähert sich seiner eigenen Trauerbewältigung rückblickend semantisch wie literarisch an. Trauer hat kein Ablaufdatum, das definiert ab wann zuvor Alltägliches wieder in „normalen“ Bahnen verläuft. Trauer verläuft in Wellen, überrollt einen manchmal unvorbereitet mit der Intensität eines Tsunamis. Trauer wird nie ganz vergehen, aber irgendwann ein bisschen verblassen und ein Stückchen trägt Christian Dittloffs tieftrauriger, berührender, wundervoll poetischer aber auch Hoffnung spendender Roman „Niemehrzeit“ dazu bei.

  • LaraD

    aus NRW

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholie und Abschied nehmen.

    Christian Dittloff beschreibt berührend und bewegend die erste Zeit nach dem Tod seiner Eltern. Mit seinem Schreibstil schafft er es eine gewisse Leichtigkeit in das Thema mit einzubringen. Nicht alles liest sich traurig. Manchmal ist es melancholisch, manchmal hoffnungsvoll und bei manchen beschrieben Situationen ist einem zum Schmunzeln zu Mute. Beim Lesen der Kapitel und Absätze erwähnt er die Wesenheiten und Charaktereigenschaften seiner Eltern, recherchiert über deren Vergangenheit, reflektiert das Leben mit Ihnen und erzählt auch ehrlich von seinen Gefühlen und Downphasen. Er beschreibt die Abläufe der Beerdigung und was noch alles an „To do‘s“ nötig ist. Ich finde das Thema Trauerarbeit sehr wichtig und habe deshalb das Buch sehr gerne gelesen und ich fand es gut geschrieben. Ich bin mir sicher, dass es Betroffenen in ihrer Trauer helfen wird und vergebe 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    11.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, was Hoffnung schenkt

    „Als sie noch lebten, dachte ich heimlich: lieber tote Eltern als sterbende Eltern. Doch jetzt wäre ich durchaus opferbereit, für einen Monat oder ein Jahr weiterer Nähe, die Zeit, Fragen zu stellen, die ich erst seit ihrem Tod habe.“ Tja…wo fängt man nur an, bei einer solchen Thematik? In Niemehrzeit verarbeitet Christian Dittloff den Tod seiner Mutter und seines Vaters. Das betone ich, da auch er es macht, denn sie sind in verschiedenen Monaten aber dennoch viel zu schnell nacheinander verstorben. Der Autor hat eine Art zu schreiben, die sehr besonders ist! Er vermittelt perfekt jegliche Emotionen, die er im Jahr der Trauer durchlebt hat, jedoch auf so rationale und dennoch ergreifende Art, dass es einfach nur wundervoll ist. Es geht um Trennungsschmerz von kleinen und großen Dingen, um die Neuentdeckung der eigenen Eltern, darum, was der eigenen Verlust mit deinen Gegenübern anstellt und darum, wie schön es ist, einen Partner an der Seite zu haben. Ich habe dieses Buch, trotz der sehr schweren Thematik, sehr genossen und habe für mich einige Sachen mitgenommen. Zum Beispiel, wie wertvoll die gemeinsame Zeit mit den Eltern ist und das man sie eben einfach mal fragen sollte, was bei ihnen so los war in der Vergangenheit. Ich habe mir direkt ein Beispiel genommen und die Frage gestellt, die der Autor nicht mehr stellen konnte: „Papa, wie war eigentlich deine erste Liebe? War die mit Mama?“ Und Papa so: „Kind, du bist ganz schön neugierig!“ Ein paar Infos konnte ich dennoch ergattern. Dieses Buch ist eine klare Empfehlung von meiner Seite. Vor allem ist es, obwohl man es denken könnte, nichts, was einen total runterzieht. Dittloff schafft es, Hoffnung in dieses Thema zu bringen…und die kann doch eigentlich jeder gut gebrauchen!

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    Claudia Heine

    Thalia Celle

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    4/5

    04.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Ringen nach Worten, das Verstehen der Trauer, das Zulassen des Verlustes...

    Christian Dittloff erzählt sehr berührend von den Schicksalsschlägen seines Lebens. Erst stirbt der Vater und nur kurze Zeit später muss er auch den Tod seiner Mutter verarbeiten. Was hält ihn aufrecht? Was gibt ihm die Kraft weiter zu machen? Schnell wird klar, dass Trauerarbeit anstrengend, aber auch heilend ist. Durch die Beschäftigung mit der Trauer, aber auch mit den Erinnerungen die bleiben, schafft es der Autor einen autobiografischen Roman zu schreiben, der ans Herz geht.

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