Produktbild: Niemehrzeit

Niemehrzeit Das Jahr des Abschieds von meinen Eltern | Über den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen, Trauer und den Trost des Lesens

15

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

52949

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

8370 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080301

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

52949

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

8370 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827080301

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  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    07.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Vom Weiterleben

    In "Niemehrzeit" von Christian Dittloff schreibt der Autor über das Jahr in seinem Leben, in dem er zuerst seinen Vater und dann auch noch seine Mutter verlor. Er nimmt uns mit auf seinem Weg der Trauer, der Erinnerungen und des Schmerzes und das macht er auf eine ganz persönliche, emotionale Art und Weise. Die Sprache in diesem Buch ist sehr poetisch, aber auch kraftvoll und ehrlich, die Art seines erzählens wird in mir auf jeden Fall noch länger nachhallen. Das Buch ist nie kitschig und will kein Mitleid, es beschreibt schonungslos Gefühle und Gedanken, die unter die Haut gehen. Die Kapitel sind kurz, damit hat man immer wieder die Zeit innezuhalten, den Worten nachzusinnen, zu reflektieren. Dabei sind die einzelnen Kapitel sehr abwechslungsreich gestaltet, ich mochte die Listen, die Vater und Mutter beschrieben sehr, sie waren ehrlich und doch betroffen machend. Das Buch kann eine heilsame Lektüre sein für Menschen nach Verlusten, aber auch in anderen Lebenssituationen kann man sehen, wie man Gefühle zuläß, lebt und damit verarbeitet. Dieses Buch werde ich sicher noch öfter zur Hand nehmen, um darin zu lesen. Ich empfinde tiefen Respekt für den Autor, wie er es schafft, die tiefe Liebe zu seinen Eltern, den Schmerz über den Verlust, die Lücken in den Erinnerungen, all das Ungesagte der Lebensjahre in eine so wertvolle Lektüre zu verwandeln.

  • miriam.cologne

    5/5

    06.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer, aber weich eingebettet

    Christian Dittloff beschreibt autofiktional das Jahr, in dem seine Eltern gestorben sind. Das ist nicht einfach für Leute, die etwas ähnliches erlebt haben. Aber er beschreibt seine Situation mit so viel Zärtlichkeit, Liebe, und Neugier, dass all die Trauer weich eingebettet ist. Sie erschlägt dich nicht beim Lesen, sondern zeigt sich immer wieder in erträglichen Dosen. Die Erinnerungen, das Vermissen, die Bürokratie. Die große Frage danach, wer man jetzt eigentlich ist, so ohne Eltern. Ich weiß nicht, wie gut das Buch für Leute funktioniert, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben, aber für mich war es heilsam. Da waren große Aufgaben und kleine Gedanken, die ich von mir selbst kannte. Aber auch ganz vieles, das völlig anders war und somit zu einer lesenswerten Geschichte wurde.

  • nicigirl85

    aus Ilsenburg

    5/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tod gehört zum Leben dazu...

    Ich gebe es ungern zu, aber auf dieses Buch bin ich nur durch Social Media gestoßen. Und ja ich bin sehr dankbar dafür. Der Autor Christian Dittloff hat kurz hintereinander Vater und Mutter verloren und schildert in diesem Werk seine Erlebnisse mit den Eltern, seine Trauer und wie es ist plötzlich "allein" zu sein. Das Besondere ist in jedem Fall, dass man selbst sofort zu grübeln beginnt und wie sehr es einen selbst treffen würde, wenn die eigenen Eltern nicht mehr wären. Ich fand spannend, dass ich bei der Lektüre auch immer mehr das Gefühl hatte meine Eltern wirklich nur zu kennen ab dem Zeitpunkt als es mich gab, aber das Davor einfach nur Rauchschwaden sind, die ich nur erahnen, aber nicht sehen kann. Das Geschriebene ist traurig, lustig, mitnehmend, unterhaltsam und einfach so real, dass man jedes Wort glaubt, denn ab einem gewissen Alter hat wohl jeder schon mal Schlimmes erlebt und einen liebgewonnen Menschen verloren. Man fühlt mit und kann sich sehr gut einfühlen. Für mich definitiv ein besonderes Buch mit Tiefgang, welches nicht jede Durchschnittsbuchhandlung oder Buchkette auf Vorrat liegen hat. Fazit: Ein Werk, das in mir noch lange nachklingen wird. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Klasse!

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    16.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tieftraurig, ehrlich und Hoffnung spendend

    Äußerst klug, feinfühlig und mit einem beeindruckenden Gespür für Details verwebt Christian Dittloff ehrlich und berührend Autobiografisches, lässt dabei reflektierende teils in ihrer schlichten analytischen Qualität wahnsinnig beeindruckenden Betrachtungen einfließen und sorgt trotz des traurigen Themas für ein warmes Gefühl der Geborgenheit. In jeder Zeile steckt unglaublich viel Poesie, denn mit scheinbarer Leichtfüßigkeit gelingt es Christian die Gefühle seines Erzählers, der eine literarisierte Version seiner selbst ist, mittels ganz eigener Metaphern nachvollziehbar in Worte zu fassen. Indem er auch die aufbrausenden Momente, die Phasen der Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit nicht außen vor lässt, entsteht ein intensives, durchweg authentisches Portrait von Trauer in all ihren Facetten. Gleichzeitig zeigt er, dass es okay ist das Chaos an Emotionen zu fühlen und die eigene Stärke in der Verletzlichkeit zu finden. Es erfordert Mut, die eigenen Gefühle derart offenzulegen, die eigene Geschichte mit der Welt zu teilen und das gleichzeitig in dieser melancholischen, wortgewandten und umarmender Form, wofür Christian meinen vollen Respekt hat. Ohne sich beifallsheischend in den Mittelpunkt zu drängen, erzählt er von den Erinnerungen an seine Eltern mitsamt ihrer Schwächen und nähert sich seiner eigenen Trauerbewältigung rückblickend semantisch wie literarisch an. Trauer hat kein Ablaufdatum, das definiert ab wann zuvor Alltägliches wieder in „normalen“ Bahnen verläuft. Trauer verläuft in Wellen, überrollt einen manchmal unvorbereitet mit der Intensität eines Tsunamis. Trauer wird nie ganz vergehen, aber irgendwann ein bisschen verblassen und ein Stückchen trägt Christian Dittloffs tieftrauriger, berührender, wundervoll poetischer aber auch Hoffnung spendender Roman „Niemehrzeit“ dazu bei.

  • LaraD

    aus NRW

    5/5

    12.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholie und Abschied nehmen.

    Christian Dittloff beschreibt berührend und bewegend die erste Zeit nach dem Tod seiner Eltern. Mit seinem Schreibstil schafft er es eine gewisse Leichtigkeit in das Thema mit einzubringen. Nicht alles liest sich traurig. Manchmal ist es melancholisch, manchmal hoffnungsvoll und bei manchen beschrieben Situationen ist einem zum Schmunzeln zu Mute. Beim Lesen der Kapitel und Absätze erwähnt er die Wesenheiten und Charaktereigenschaften seiner Eltern, recherchiert über deren Vergangenheit, reflektiert das Leben mit Ihnen und erzählt auch ehrlich von seinen Gefühlen und Downphasen. Er beschreibt die Abläufe der Beerdigung und was noch alles an „To do‘s“ nötig ist. Ich finde das Thema Trauerarbeit sehr wichtig und habe deshalb das Buch sehr gerne gelesen und ich fand es gut geschrieben. Ich bin mir sicher, dass es Betroffenen in ihrer Trauer helfen wird und vergebe 5 Sterne.

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    Claudia Heine

    Thalia Celle

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    4/5

    04.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Ringen nach Worten, das Verstehen der Trauer, das Zulassen des Verlustes...

    Christian Dittloff erzählt sehr berührend von den Schicksalsschlägen seines Lebens. Erst stirbt der Vater und nur kurze Zeit später muss er auch den Tod seiner Mutter verarbeiten. Was hält ihn aufrecht? Was gibt ihm die Kraft weiter zu machen? Schnell wird klar, dass Trauerarbeit anstrengend, aber auch heilend ist. Durch die Beschäftigung mit der Trauer, aber auch mit den Erinnerungen die bleiben, schafft es der Autor einen autobiografischen Roman zu schreiben, der ans Herz geht.

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