Produktbild: Hidden Valley Road

Hidden Valley Road Im Kopf einer amerikanischen Familie

2

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22451

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

7408 KB

Originaltitel

Hidden Valley Road. Inside the Mind of an American Family

Übersetzt von

Henning Dedekind

Sprache

Deutsch

EAN

9783641224523

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

22451

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

7408 KB

Originaltitel

Hidden Valley Road. Inside the Mind of an American Family

Übersetzt von

Henning Dedekind

Sprache

Deutsch

EAN

9783641224523

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Schizophrenie im Familiensystem – eine wahre und erschütternde Geschichte

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 22.12.2025

Bewertungsnummer: 2682941

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hidden Valley Road basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte einer amerikanischen Großfamilie, in der sechs von zehn Söhnen an Schizophrenie erkrankten. Das Buch ist tief bewegend, gleichzeitig hochinteressant und erschütternd ehrlich. Besonders eindrücklich wird deutlich, welche enormen Belastungen eine schwere psychische Erkrankung nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für das gesamte Familiensystem mit sich bringt. Sehr klar zeigt das Buch die Grenzen der damaligen und teils auch heutigen Therapiemöglichkeiten bei Schizophrenie auf, ebenso wie die Ambivalenz der Medikation, ihre Nebenwirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die historische Einbettung der Geschichte in die Entwicklung der psychiatrischen Forschung. Der Wandel von Erklärungsmodellen, therapeutischen Ansätzen und wissenschaftlichen Hoffnungen wird nachvollziehbar und differenziert dargestellt. Hidden Valley Road ist ein starkes, wichtiges Buch, das aufklärt und zum Nachdenken anregt. Es kann emotional sehr belastend sein, bietet dafür aber tiefe Einblicke in die Realität psychischer Erkrankungen und ihre gesellschaftlichen wie familiären Dimensionen.

Schizophrenie im Familiensystem – eine wahre und erschütternde Geschichte

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 22.12.2025
Bewertungsnummer: 2682941
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hidden Valley Road basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte einer amerikanischen Großfamilie, in der sechs von zehn Söhnen an Schizophrenie erkrankten. Das Buch ist tief bewegend, gleichzeitig hochinteressant und erschütternd ehrlich. Besonders eindrücklich wird deutlich, welche enormen Belastungen eine schwere psychische Erkrankung nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für das gesamte Familiensystem mit sich bringt. Sehr klar zeigt das Buch die Grenzen der damaligen und teils auch heutigen Therapiemöglichkeiten bei Schizophrenie auf, ebenso wie die Ambivalenz der Medikation, ihre Nebenwirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die historische Einbettung der Geschichte in die Entwicklung der psychiatrischen Forschung. Der Wandel von Erklärungsmodellen, therapeutischen Ansätzen und wissenschaftlichen Hoffnungen wird nachvollziehbar und differenziert dargestellt. Hidden Valley Road ist ein starkes, wichtiges Buch, das aufklärt und zum Nachdenken anregt. Es kann emotional sehr belastend sein, bietet dafür aber tiefe Einblicke in die Realität psychischer Erkrankungen und ihre gesellschaftlichen wie familiären Dimensionen.

Ein spannendes und interessantes,...

Bewertung am 12.05.2022

Bewertungsnummer: 1711195

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein spannendes und interessantes, aufgrund des Themas aber auch sehr bedrückendes Buch. Rein psychologisch betrachtet, aber auch emotional ein wahrlich interessante Lektüre.

Ein spannendes und interessantes,...

Bewertung am 12.05.2022
Bewertungsnummer: 1711195
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein spannendes und interessantes, aufgrund des Themas aber auch sehr bedrückendes Buch. Rein psychologisch betrachtet, aber auch emotional ein wahrlich interessante Lektüre.

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Hidden Valley Road

von Robert Kolker

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Sophie Weigand

Thalia Lübeck – Citti Park

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5/5

Eine fantastische Fallstudie!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow. Was für ein Buch. Die Galvins sind eine besondere Familie. Nicht nur, weil sie mit zwölf Kindern außergewöhnlich groß ist, sondern auch deshalb, weil außergewöhnliche viele Söhne im Laufe ihres Lebens an Schizophrenie erkranken. Sechs der zwölf Kinder werden psychotisch, manche von ihnen massiv gewalttätig. Die Vermutung liegt nahe, dass es für diese Häufung genetische Gründe geben muss. Aber leider steckt die Forschung zur Schizophrenie noch in den Kinderschuhen, als die Galvin-Söhne zwischen 1960 und 1975 nach und nach erkranken. Rolbert Kolker erzählt in diesem brillant geschriebenen Buch nicht allein von den Galvins, auch wenn sie freilich das Zentrum bilden. Er erweitert die Perspektive auf die psychologische Forschung rund um die Schizophrenie, zu der Familie Galvin einen relevanten Teil beigetragen hat. Er zeichnet die zentralen Debatten der Fachwelt zur jeweiligen Zeit nach: etwa die „schizophrenogene Mutter“ als Persönlichkeitstypus und Risikofaktor, ein mittlerweile längst überholtes Modell, das viele Jahre lang vor allem Müttern die Schuld gab, wenn ihre Kinder erkrankten. Der Streit um Nature und Nurture wurde in der Forschung rund um Schizophrenie besonders erbittert geführt. Während die einen ausschließlich das Umfeld verantwortlich machten, suchten die anderen nach genetischen Anomalien oder anderen Biomarkern, die erklären könnten, was Schizophrenie genau ist und wie sie entsteht. Bis heute hat sich wenig getan, wenn es um die (vor allem medikamentösen) Behandlungsmethoden der Betroffenen geht. Noch immer werden Neuroleptika verabreicht, manchmal in Verbindung mit anderen Psychpharmaka oder Anti-Epilektika. Häufig dämpfen die zwar die Symptome wie Wahngedanken oder Halluzinationen, aber eben auch alles andere gleich mit; von den körperlichen Folgen abgesehen, die die langjährige Einnahme von Neuroleptika haben kann. Für einige der Galvins haben die Medikamente, die sie einnehmen mussten, starke körperliche Begleiterscheinungen. Zwei von ihnen sterben am sogenannten malignen neuroleptischen Syndrom. Die beiden Töchter der Galvins, die Letztgeborenen der Zwölfertruppe, bleiben zwar von der Erkrankung selbst verschont, erleben aber in ihrer Kindheit und Jugend den permanenten Ausnahmezustand. Andauernd gibt es Prügeleien, Auseinandersetzungen, Gewalt, vollkommen erratisches Verhalten infolge der psychotischen Episoden der erkrankten Söhne; die Sorge der Eltern, jedes ihrer etwas zu präsenten Gefühle könnten Anzeichen eines weiteren erkrankten Kindes sein, ist übermächtig. Es kommt zu sexualisierter Gewalt, die die Mädchen lange für sich behalten. Als Leser:in kann man das Ausmaß an Leid, das sämtlichen Familienmitgliedern auf verschiedenste Weise widerfährt, nur erahnen. Robert Kolker versucht, es auf der Basis von jahrelanger Recherche und natürlich im Einverständnis mit der Familie aufzuarbeiten. „Hidden Valley Road“ ist nicht nur eine Fallgeschichte, sondern ein Appell für bessere psychiatrische Versorgung und mehr Forschung. Denn auch, wenn mittlerweile Risikogene identifiziert worden sind, ist das nur ein kleines Puzzleteil auf der Suche nach besserer Behandlung und effektiverer Prävention.
  • Sophie Weigand
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine fantastische Fallstudie!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wow. Was für ein Buch. Die Galvins sind eine besondere Familie. Nicht nur, weil sie mit zwölf Kindern außergewöhnlich groß ist, sondern auch deshalb, weil außergewöhnliche viele Söhne im Laufe ihres Lebens an Schizophrenie erkranken. Sechs der zwölf Kinder werden psychotisch, manche von ihnen massiv gewalttätig. Die Vermutung liegt nahe, dass es für diese Häufung genetische Gründe geben muss. Aber leider steckt die Forschung zur Schizophrenie noch in den Kinderschuhen, als die Galvin-Söhne zwischen 1960 und 1975 nach und nach erkranken. Rolbert Kolker erzählt in diesem brillant geschriebenen Buch nicht allein von den Galvins, auch wenn sie freilich das Zentrum bilden. Er erweitert die Perspektive auf die psychologische Forschung rund um die Schizophrenie, zu der Familie Galvin einen relevanten Teil beigetragen hat. Er zeichnet die zentralen Debatten der Fachwelt zur jeweiligen Zeit nach: etwa die „schizophrenogene Mutter“ als Persönlichkeitstypus und Risikofaktor, ein mittlerweile längst überholtes Modell, das viele Jahre lang vor allem Müttern die Schuld gab, wenn ihre Kinder erkrankten. Der Streit um Nature und Nurture wurde in der Forschung rund um Schizophrenie besonders erbittert geführt. Während die einen ausschließlich das Umfeld verantwortlich machten, suchten die anderen nach genetischen Anomalien oder anderen Biomarkern, die erklären könnten, was Schizophrenie genau ist und wie sie entsteht. Bis heute hat sich wenig getan, wenn es um die (vor allem medikamentösen) Behandlungsmethoden der Betroffenen geht. Noch immer werden Neuroleptika verabreicht, manchmal in Verbindung mit anderen Psychpharmaka oder Anti-Epilektika. Häufig dämpfen die zwar die Symptome wie Wahngedanken oder Halluzinationen, aber eben auch alles andere gleich mit; von den körperlichen Folgen abgesehen, die die langjährige Einnahme von Neuroleptika haben kann. Für einige der Galvins haben die Medikamente, die sie einnehmen mussten, starke körperliche Begleiterscheinungen. Zwei von ihnen sterben am sogenannten malignen neuroleptischen Syndrom. Die beiden Töchter der Galvins, die Letztgeborenen der Zwölfertruppe, bleiben zwar von der Erkrankung selbst verschont, erleben aber in ihrer Kindheit und Jugend den permanenten Ausnahmezustand. Andauernd gibt es Prügeleien, Auseinandersetzungen, Gewalt, vollkommen erratisches Verhalten infolge der psychotischen Episoden der erkrankten Söhne; die Sorge der Eltern, jedes ihrer etwas zu präsenten Gefühle könnten Anzeichen eines weiteren erkrankten Kindes sein, ist übermächtig. Es kommt zu sexualisierter Gewalt, die die Mädchen lange für sich behalten. Als Leser:in kann man das Ausmaß an Leid, das sämtlichen Familienmitgliedern auf verschiedenste Weise widerfährt, nur erahnen. Robert Kolker versucht, es auf der Basis von jahrelanger Recherche und natürlich im Einverständnis mit der Familie aufzuarbeiten. „Hidden Valley Road“ ist nicht nur eine Fallgeschichte, sondern ein Appell für bessere psychiatrische Versorgung und mehr Forschung. Denn auch, wenn mittlerweile Risikogene identifiziert worden sind, ist das nur ein kleines Puzzleteil auf der Suche nach besserer Behandlung und effektiverer Prävention.

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Kirsten Eden-Hitzschke

Thalia Leer – Emspark

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5/5

Dieses Sachbuch liest sich so...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Sachbuch liest sich so spannend wie ein Thriller. Neben der Lebensgeschichte der Familie Galvin, in der von zwölf Geschwistern sechs an Schizophrenie erkrankten, erfährt man auch viel über die Entwicklung der Schizophrenieforschung. Berührend und bedrückend zugleich.
  • Kirsten Eden-Hitzschke
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dieses Sachbuch liest sich so...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Sachbuch liest sich so spannend wie ein Thriller. Neben der Lebensgeschichte der Familie Galvin, in der von zwölf Geschwistern sechs an Schizophrenie erkrankten, erfährt man auch viel über die Entwicklung der Schizophrenieforschung. Berührend und bedrückend zugleich.

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Hidden Valley Road

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