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Emma Stonex

1. Die Leuchtturmwärter

Die Leuchtturmwärter

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Tessa Mittelstaedt + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

139

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

The Lamplighters

Übersetzt von

Eva Kemper

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419333

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

9 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

139

Verlag

Argon Digital

Originaltitel

The Lamplighters

Übersetzt von

Eva Kemper

Sprache

Deutsch

EAN

9783732419333

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Tauriel

    aus Wuppertal

    5/5

    29.08.2021

    Hörbuch-Download

    Die Einsamkeit eines Leuchtturms

    Ich kam in den Genuss,Hörbuch und Buch zeitgleich zu lesen und zu hören.Das Hörbuch wird von den beiden gut umgesetzt und ich habe das Gefühl, mich mit Timo Weisschnur unter die Leuchtturmwärter zu begeben .Aber auch die Perspektivwechsel durch Tessa Mittelstaedt zu den hinterbliebenen Frauen ist gelungen. Ich habe mich über 10 Stunden gut unterhalten gefühlt.

  • Dauerleserin

    5/5

    23.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Ausgeliefert auf engstem Raum

    In der Nacht zu Silvester im Jahr 1972 geschieht auf dem Leuchtturm von Maiden Rock, einem Leuchtturm in einer schwer zugänglichen Lage vor der Küste Süd-Englands, ein Drama: drei Leuchtturmwärter verschwinden spurlos. Der Leuchtturm ist leer, als ein Boot mit der Ablösung anlegt. Mysteriös sind die Spuren, die man im Leuchtturm findet: zwei stehengebliebene Wanduhren , ein gedeckter Tisch, und scheinbar hatte einer der Männer den Leuchtturm ohne seine Regenjacke verlassen, was unüblich ist. Noch dazu war die Tür zum Leuchtturm von innen abgesperrt. Die drei verschwundenen Leuchtturmwärter wurden nie gefunden. 20 Jahre später rollt der Schriftsteller Dan Sharp den Fall noch einmal von vorne auf und befragt unter anderem die drei Ehefrauen der verschwundenen Männer. Dan Sharp sticht dabei in ein Wespennest, das sich auch nach der langen Zeit nicht beruhigt hat … „Manche Geheimnisse sollen einfach nicht aufgedeckt werden.“ (eBook, S. 522) Cover und Schreibstil: Das Cover von „Die Leuchtturmwärter“ ist schlicht gehalten, aber es ist wirklich schön. Das Cover ist ziemlich blau, aber das passt natürlich zu diesem Buch. Abgebildet ist ein Leuchtturm – DER Leuchtturm – umgeben von vielen Wellen. Durch die Art und Weise wie das Bild gemalt ist, wirkt es fast dreidimensional. Der Schreibstil der Autorin Emma Stonex ist flüssig. Durch ihre spezielle Ausdrucksweise schafft sie es sogar, einfache Beschreibungen der Örtlichkeiten und der Natur spannend zu gestalten. Die Autorin hat das Buch in zwei Zeitebenen geschrieben. Die eine Zeitebene spielt im Jahr 1992, als Dan Sharp den Fall neu aufrollt. Die andere Zeitebene beschäftigt sich mit den Tagen vor dem Verschwinden der Männer. Hier erzählt die Autorin das Geschehen auf dem Leuchtturm aus der Perspektive der drei Männer. Fazit: Helen, Jenny und Michelle, die Ehefrauen der verschwundenen Leuchtturmwärter, werden intensiv befragt. Bei den Befragungen erfährt man interessante Details aus dem Leben der Leuchtturmwärter und ihrer Familien. Es geht aber auch um Beziehungsdramen, Konkurrenzdenken und Teamarbeit. Hier war es sehr interessant, zu lesen, wie die drei Frauen völlig unterschiedlich mit der Situation umgegangen sind. Die Ermittlungen nach so langer Zeit sind äußerst schwierig, denn es gibt viel, was bis jetzt verschwiegen wurde, und genau dies soll nach der Auffassung verschiedener Menschen auch so bleiben. Das Buch lebt unter anderem von der authentischen Schilderung des Lebens auf dem Leuchtturm und der Ereignisse auf dem Leuchtturm in den Tagen vor dem Verschwinden der Männer. Hinzu kommen u.a. auch Logbucheinträge, die ich sehr gerne gelesen habe. Man kann sich als Lesende/r richtig gut vorstellen, wie eng und einsam es auf einem Leuchtturm ist. Allein diese Schilderungen waren sehr interessant und machen das Buch lesenswert. Nach und nach bekommt man eine Ahnung, was in der Nacht, in der die Männer verschwanden, passiert ist bzw. ja eher passiert sein könnte. Aber es gibt so viele Verwicklungen und Möglichkeiten, dass man eigentlich bis zum Ende keine Ahnung hat, wohin das Ganze führt. Das Ende ist meiner Meinung nach ein wenig unspektakulär, aber dennoch überraschend und nicht uninteressant. Sagen wir mal so: es passt ganz hervorragend zu diesem Buch! Es ist nicht reißerisch, aber es lässt einen dennoch nicht los. Warum ist dieses Buch so besonders? „Die Leuchtturmwärter“ ist für mich aus zwei Gründen ein ganz besonderes Buch. Zum einen bedient sich Emma Stonex einer außergewöhnlichen Sprache. Es gelingt ihr, sowohl die Trauer, die die Witwen empfinden, rüberzubringen als auch deren Wut über ihr verkorkstes, von Entbehrungen geprägtes Leben. Der andere Grund, vielleicht sogar der wichtigere von beiden, weswegen „Die Leuchtturmwärter“ ein ganz besonderes Buch für mich ist, ist, dass die Geschichte auf einem wahren Fall beruht. Denn Silvester 1900 verschwanden tatsächlich drei Leuchtturmwärter auf dem Flannan-Isles-Leuchtturm, nordöstlich von Schottland, der erst ein Jahr zuvor fertiggestellt worden war. Das Verschwinden der drei Männer wurde nie aufgeklärt. Leseempfehlung: „Die Leuchtturmwärter“ ist kein Krimi oder Thriller im herkömmlichen Sinne, aber das Buch ist trotzdem nicht weniger gruselig. Ich empfehle dieses Buch allen, die wie ich fasziniert von Leuchttürmen sind, aber auch allen Krimifans, die Bücher mögen, bei denen auch Schilderungen der wilden Natur, aber auch Gefühle nicht zu kurz kommen. Ich werde noch lange an dieses Buch denken, weswegen ich auch sehr gerne 5 Sterne vergebe. Die Dauerleserin

  • orfe1975

    5/5

    20.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Verschwinden der Leuchtturmwärter

    Cover: --- Das Cover wirkt schlicht in seinem Dunkelblau und dennoch wirkt die Zeichnung des Leuchtturms im tosenden Meer sehr eindringlich und mythisch. Es zieht den Leser auf magische Weise an, das Buch in die Hand zu nehmen. Inhalt: --- Im Dezember 1900 verschwanden drei Wärter von einem abgelegenen Leuchtturm auf der Insel Eilean Mòr in den Äußeren Hebriden. Was genau passiert ist, weiß bis heute niemand. Aus dieser Geschichte entstanden bereits Romane und auch ein Film. Emma Stonex hat diese Geschichte als Vorlage für eine neue Handlung genutzt, die zwar von diesem Ereignis inspiriert, aber eine fiktionale Geschichte ist, die im Jahr 1972 stattfindet und keine Ähnlichkeit mit dem Leben und der Persönlichkeit der Personen aus der Ursprungsgeschichte hat. In diesem Roman haben die drei Männer Arthur, Bill und Vincent gemeinsam Wache. Als die Ablösung für einen der drei eintrifft, ist die Tür jedoch von innen verschlossen, beim Eindringen in den Leuchtturm ist kein Mensch anwesend und alle Uhren sind um Viertel vor Neun stehen geblieben. Was ist mit den Männern geschehen? 20 Jahre später versucht ein Schriftsteller durch Interviews mit Menschen, die diese Männer kannten, vor allem mit den drei Frauen der Männer, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mein Eindruck: --- Der Aufbau des Romans erscheint anfangs sehr verworren. Die Geschichte spielt im Wesentlichen auf den beiden Zeitebenen 1972, in dem die Männer verschwanden und 1992, dem Jahr, in dem der Schriftsteller sich auf Spurensuche begibt. Zudem Wechseln die Perspektiven der Personen innerhalb einer Zeitebene. Nach und nach erfährt der Leser durch die Interviews und Erinnerungen sowie die Erzählungen im Jahr des Verschwindens mehr über die einzelnen Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander. Helen ist schon lange mit Arthur Black verheiratet, der sich mittlerweile zum Oberwärter hochgearbeitet hat. Die beiden haben keine Kinder, doch in ihrer Ehe gibt es ein schweres Geheimnis, dass die beiden mehr und mehr auseinanderbringt. Arthurs Freund und Wärter William "Bill" Walker hat mit seiner Frau Jenny drei Kinder, doch glücklich ist vor allem Bill nicht in der Beziehung. Hilfswärter Vincent Bourne ist frisch verliebt und kann sich, obwohl er eine dunkle Vergangenheit hat, eine gute Zukunft mit seiner Freundin Michelle vorstellen. Durch die Wechselschicht der drei Männer und die erzwungene Gemeinschaft der an Land zurückbleibenden Frauen entwickeln sich ihre Beziehungen zueinander in einer gewissen Eigendynamik. Jeder hat seine (dunklen) Geheimnisse, die durch die Interviews mit dem Schriftsteller schrittweise gelüftet werden. Nicht zuletzt wird am Ende auch der Schriftsteller selbst "enttarnt". Der Roman spielt mit der Tatsache, dass jeder seine eigenen Wahrheiten hat bzw. eine Geschichte immer aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden kann. Dadurch hat das Buch für mich einen richtigen Sog entwickelt, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Verstärkt wurde dieser Sog-Effekt auch durch die fast poetische Sprache, die dem Leser viele Denkanstöße liefert. S. 161 [Helen] "Mein Mann ist tot, aber ich nicht. Auch Jenny nicht. Und was uns miteinander verbindet, ist nicht tot, es lebt, und wenn das so ist, kann es sich ändern, es kann wachsen, es kann einen Ausweg finden. Von Tod und Verlust habe ich genug, ich will das nicht mehr. Ich habe Ihnen letztes Mal vom Garten erzählt. Davon, dass das Leben wieder und wieder aus der Kälte zurückkehrt. Das ist es, worauf ich hoffe. Das ist es, was ich will." Liebe, Verlust, Trauer, Vergeben können und nach vorne sehen, das sind die wichtigen Themen dieses Romans, eingewoben in die spannende Ergründung von persönlichen Geheimnissen und Wissen zur Arbeit von Leuchtturmwärtern. Zugegebenermaßen ist ein konzentriertes Lesen erforderlich, um den Durchblick zu behalten, auch wenn durch Überschriften die Zeit- und Personenebenen klar voneinander abgetrennt sind. Doch es lohnt sich auf jeden Fall! Fazit: --- Ein spannender und poetisch geschriebener Roman über das Leben von Leuchtturmwärtern und der Frage, wie viele Wahrheiten eine Geschichte haben kann

  • orfe1975

    5/5

    20.12.2021

    eBook (ePUB 3)

    Das Verschwinden der Leuchttur…

    Das Verschwinden der Leuchtturmwärter Cover: --- Das Cover wirkt schlicht in seinem Dunkelblau und dennoch wirkt die Zeichnung des Leuchtturms im tosenden Meer sehr eindringlich und mythisch. Es zieht den Leser auf magische Weise an, das Buch in die Hand zu nehmen. Inhalt: --- Im Dezember 1900 verschwanden drei Wärter von einem abgelegenen Leuchtturm auf der Insel Eilean Mòr in den Äußeren Hebriden. Was genau passiert ist, weiß bis heute niemand. Aus dieser Geschichte entstanden bereits Romane und auch ein Film. Emma Stonex hat diese Geschichte als Vorlage für eine neue Handlung genutzt, die zwar von diesem Ereignis inspiriert, aber eine fiktionale Geschichte ist, die im Jahr 1972 stattfindet und keine Ähnlichkeit mit dem Leben und der Persönlichkeit der Personen aus der Ursprungsgeschichte hat. In diesem Roman haben die drei Männer Arthur, Bill und Vincent gemeinsam Wache. Als die Ablösung für einen der drei eintrifft, ist die Tür jedoch von innen verschlossen, beim Eindringen in den Leuchtturm ist kein Mensch anwesend und alle Uhren sind um Viertel vor Neun stehen geblieben. Was ist mit den Männern geschehen? 20 Jahre später versucht ein Schriftsteller durch Interviews mit Menschen, die diese Männer kannten, vor allem mit den drei Frauen der Männer, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Mein Eindruck: --- Der Aufbau des Romans erscheint anfangs sehr verworren. Die Geschichte spielt im Wesentlichen auf den beiden Zeitebenen 1972, in dem die Männer verschwanden und 1992, dem Jahr, in dem der Schriftsteller sich auf Spurensuche begibt. Zudem Wechseln die Perspektiven der Personen innerhalb einer Zeitebene. Nach und nach erfährt der Leser durch die Interviews und Erinnerungen sowie die Erzählungen im Jahr des Verschwindens mehr über die einzelnen Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander. Helen ist schon lange mit Arthur Black verheiratet, der sich mittlerweile zum Oberwärter hochgearbeitet hat. Die beiden haben keine Kinder, doch in ihrer Ehe gibt es ein schweres Geheimnis, dass die beiden mehr und mehr auseinanderbringt. Arthurs Freund und Wärter William "Bill" Walker hat mit seiner Frau Jenny drei Kinder, doch glücklich ist vor allem Bill nicht in der Beziehung. Hilfswärter Vincent Bourne ist frisch verliebt und kann sich, obwohl er eine dunkle Vergangenheit hat, eine gute Zukunft mit seiner Freundin Michelle vorstellen. Durch die Wechselschicht der drei Männer und die erzwungene Gemeinschaft der an Land zurückbleibenden Frauen entwickeln sich ihre Beziehungen zueinander in einer gewissen Eigendynamik. Jeder hat seine (dunklen) Geheimnisse, die durch die Interviews mit dem Schriftsteller schrittweise gelüftet werden. Nicht zuletzt wird am Ende auch der Schriftsteller selbst "enttarnt". Der Roman spielt mit der Tatsache, dass jeder seine eigenen Wahrheiten hat bzw. eine Geschichte immer aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden kann. Dadurch hat das Buch für mich einen richtigen Sog entwickelt, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Verstärkt wurde dieser Sog-Effekt auch durch die fast poetische Sprache, die dem Leser viele Denkanstöße liefert. S. 161 [Helen] "Mein Mann ist tot, aber ich nicht. Auch Jenny nicht. Und was uns miteinander verbindet, ist nicht tot, es lebt, und wenn das so ist, kann es sich ändern, es kann wachsen, es kann einen Ausweg finden. Von Tod und Verlust habe ich genug, ich will das nicht mehr. Ich habe Ihnen letztes Mal vom Garten erzählt. Davon, dass das Leben wieder und wieder aus der Kälte zurückkehrt. Das ist es, worauf ich hoffe. Das ist es, was ich will." Liebe, Verlust, Trauer, Vergeben können und nach vorne sehen, das sind die wichtigen Themen dieses Romans, eingewoben in die spannende Ergründung von persönlichen Geheimnissen und Wissen zur Arbeit von Leuchtturmwärtern. Zugegebenermaßen ist ein konzentriertes Lesen erforderlich, um den Durchblick zu behalten, auch wenn durch Überschriften die Zeit- und Personenebenen klar voneinander abgetrennt sind. Doch es lo

  • Moni

    aus Fulda

    5/5

    25.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Hallt nach!

    Wow, was für ein Buch! Ich habe die Nebelschwaden um mich herum förmlich gespürt, die Verzweifelung, die Mystik, die feuchte Brise, die Einsamkeit, alle Gefühlswelten, in denen sich die Protagonisten so wiedergefunden haben. Das Buch ging nicht nur unter die Haut, sondern in die Knochen. Es war für mich anfangs nicht ganz so leicht, die Beziehungen zueinander zu verinnerlichen, tat meiner Begeisterung aber keinen Abbruch. Vieles steht zwischen den Zeilen, darauf muss man sich einlassen. Aber gerade dieser Anspruch hat es zu etwas ganz besonderem gemacht, was ich nicht so schnell vergessen werde. Zudem noch den Einblick in den Alltag eines Leuctturmwärters zu erhalten, war extrem interessant! Daumen hoch!

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Bewertungen (21)

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  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    … Naturgewalten und wie klein ist der Mensch!

    Auf einer tatsächlichen Begebenheit beruhend und doch soviel anders kommt dieser Roman daher. Drei Leuchtturmwärter verschwinden spurlos von ihrem Leuchtturm. In ihrem Debütroman lässt Frau Stonex aber alle zu Wort kommen. Die Hinterbliebenen, die Wärter und hat dann eine überraschende Lösung parat. Sprachlich unglaublich interessant. Wenn sie mit teilweise mystischen Elementen arbeitet, lebt man einfach mit. Man spürt mit jeder Ader, wie ein Leuchtturm im Meer den Naturgewalten trotzen muss und den Männern alles abverlangt.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Scheulen

    Sarah Scheulen

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Leuchturmwärter

    Drei Leuchtturmwärter verschwinden spurlos von ihrem Leuchtturm, was ist bloß passiert? Zwanzig Jahre später versucht ein Autor genau dies herauszufinden und spricht dazu mit den hinterbliebenen Ehefrauen. Ein perfektes Buch für den Herbst - stimmungsvoll, packend und mystisch.

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