Jenseits des Kaps

Captain Pieters zweiter Fall

Pieter Strauss Mystery Series Band 2

Joyce Summer

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Beschreibung

BLÜHENDE TÄLER, BLUTENDE ERDE

Nichts zieht Captain Pieter Strauss nach Hause ins südafrikanische Elgin Tal. Seit einem Streit vor sechzehn Jahren sprechen er und sein Vater Zef kaum ein Wort mehr miteinander.

Da wird die Leiche einer jungen Aktivistin, die den weißen Farmern den Kampf angesagt hat, im alten Wasserspeicher der Strauss' Farm gefunden.
Die örtliche Polizei hat bereits einen Verdächtigen inhaftiert: Zef Strauss. Pieter eilt seinem Vater aus Kapstadt zur Hilfe, auch wenn er selbst von dessen Unschuld nicht überzeugt ist. Schnell verfängt er sich in einem Netz aus alten Konflikten, verzweifelten Aufständen und blutigen Morden.
Der zweite Fall für Captain Pieter am Kap der Verlorenen Hoffnung.

In der Nibelungenstadt Worms geboren, faszinierten Joyce Summer seit Kindertagen Geschichten und Sagen. Was lag da näher, als sich irgendwann ganz dem Schreiben zu widmen? Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es ihr nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen.

Die Fälle der Hamburger Autorin spielen dabei nicht im kühlen Norden, sondern in warmen und speziell ausgesuchten Urlaubsregionen. Die Ermittler, die Joyce Summer auf Reisen schickt, sind außergewöhnlich: neben dem gemütlichen, stets Kaffee trinkenden portugiesischen Comissário Avila und der neugierigen Hamburger Cafébesitzerin Pauline ermittelt bei ihr der rugbyspielende Captain Pieter Strauss der Kapstädter Spezialeinheit »De Valke«.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 19.08.2021
Verlag BoD – Books on Demand
Seitenzahl 340
Maße (L/B/H) 21,5/13,5/2,3 cm
Gewicht 461 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7543-2410-3

Das meinen unsere Kund*innen

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2 Bewertungen

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5/5

Fesselnde Geschichte, die einfühlsam die Probleme Südafrikas in einen spannenden Krimi einbaut.

Eine Kundin/ein Kunde am 30.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Captain Pieter Strauss ermittelt in einem Fall, bei dem ein weißer Farmer aus angeblich rassistischen Gründen ermordet wird. Strauss und sein Team haben Zweifel an der Theorie der Witwe. Doch noch während der Ermittlungen erhält Strauss einen Anruf seiner Mutter: der Vater wurde wegen Mordes an einer farbigen Angestellten verhaftet! Trotz Zerwürfnisses mit dem Mann eilt Strauss auf die elterliche Farm. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, hat doch Pieter hier keine Befugnis. So kann er nur hinter den Kulissen forschen. Sicher ist er sich nicht, ist der Vater wirklich unschuldig? Wie weit würde er gehen, wenn es um politische Machtverhältnisse und drohende Unruhen auf seinem Land geht? Die Geschichte ist wieder eine sehr authentische, emotionale und spannende Reise in ein politisch aufgeheiztes Südafrika, in dem weiße wie farbige Bevölkerung das Land für sich beanspruchen. In dem die Toleranzgrenze auf beiden Seiten niedrig ist und die Akzeptanz des Anderen klein. Pieter ist ein toller Charakter und sein buntes Team sehr sympathisch und glaubhaft. Ich bin wieder mit Begeisterung ins südliche Afrika gereist und konnte vor Spannung das Buch kaum weglegen. Fesselnde Geschichte, die einfühlsam die Probleme Südafrikas in einen spannenden Krimi einbaut.

5/5

Fesselnde Geschichte, die einfühlsam die Probleme Südafrikas in einen spannenden Krimi einbaut.

Eine Kundin/ein Kunde am 30.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Captain Pieter Strauss ermittelt in einem Fall, bei dem ein weißer Farmer aus angeblich rassistischen Gründen ermordet wird. Strauss und sein Team haben Zweifel an der Theorie der Witwe. Doch noch während der Ermittlungen erhält Strauss einen Anruf seiner Mutter: der Vater wurde wegen Mordes an einer farbigen Angestellten verhaftet! Trotz Zerwürfnisses mit dem Mann eilt Strauss auf die elterliche Farm. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, hat doch Pieter hier keine Befugnis. So kann er nur hinter den Kulissen forschen. Sicher ist er sich nicht, ist der Vater wirklich unschuldig? Wie weit würde er gehen, wenn es um politische Machtverhältnisse und drohende Unruhen auf seinem Land geht? Die Geschichte ist wieder eine sehr authentische, emotionale und spannende Reise in ein politisch aufgeheiztes Südafrika, in dem weiße wie farbige Bevölkerung das Land für sich beanspruchen. In dem die Toleranzgrenze auf beiden Seiten niedrig ist und die Akzeptanz des Anderen klein. Pieter ist ein toller Charakter und sein buntes Team sehr sympathisch und glaubhaft. Ich bin wieder mit Begeisterung ins südliche Afrika gereist und konnte vor Spannung das Buch kaum weglegen. Fesselnde Geschichte, die einfühlsam die Probleme Südafrikas in einen spannenden Krimi einbaut.

4/5

Ein kriminell gutes Porträt von Südafrika

Eine Kundin/ein Kunde aus Graz am 04.09.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Mit “Jenseits des Kaps” geht es nach “Tod am Kap” das zweite Mal nach Südafrika, genauer gesagt nach Kapstadt bzw. in die Umgebung der Stadt. Man kann diese neue Geschichte meiner Meinung nach aber auch problemlos lesen, wenn man den ersten Band der Reihe um den sympathischen Captain Pieter Strauss nicht kennt. Die Geschichte spielt 2016, also fünf Jahre in der Vergangenheit. Das Land hat zwar noch nicht mit der Pandemie zu kämpfen, aber dafür mit genügend anderen Problemen: Das gemeinsame Miteinander in einer gemeinsamen Regenbogennation scheint ferner denn je, denn die junge Aktivistin Tansey war Mitglieder einer radikalen politischen Gruppe, die das Land der weißen Farmer besetzen will, damit Schwarze darauf siedeln können. In der ohnehin schon angespannten Situation im Elgin-Tal gleicht das Ganze einem Pulverfass, das jederzeit explodieren kann. Konflikte, die bisher eher unter der Oberfläche geschwelt haben, kommen unerbittlich ans Tageslicht, während Pieter mit der Hilfe seines Freundes Jan versucht, Licht in das Dunkel zu bringen. So weit zum Krimi-Anteil dieser Geschichte. Schon Joyce’ Madeira-Krimis mag ich ja auch deswegen, weil man immer das Gefühl hat, sich wirklich mitten in der Geschichte, im Land selbst zu befinden und mit seinen Figuren dort zu leben. So ist es auch hier. Südafrika hat vor allem in jüngerer Zeit eine sehr wechselvolle Geschichte gehabt – und obwohl es nicht leicht ist, merkt man mit jeder Faser, wie sehr Pieter an seiner Heimat hängt, sich mit Freunden trifft oder mit ihnen Rugby spielt. Die geografischen Fleckchen, wohin Joyce die Leser:innen entführt, existieren bis auf einige Ausnahmen wirklich (Genaueres erklärt die Autorin dazu im Nachwort) und können damit zumindest virtuell besucht werden, sei es mit Google Maps und/oder der eigenen Phantasie. Mit einem entsprechenden Glas Wein aus der Region macht das Lesen gleich noch einmal viel mehr Spaß – das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen! Einen Kritikpunkt muss ich aber trotzdem loswerden: Der Sinn der “Vorgeschichte” hat sich mir nicht so ganz erschlossen, die unsere Ermittler in die Weinregion am Kap, nämlich nach Stellenbosch, führt. Diese trägt nur wenig zum eigentlichen Fall bei, der im Klappentext beschrieben wird. Entsprechend beginnt dieser Teil der Handlung erst deutlich später, als ich erwartet habe. Trotzdem war es natürlich interessant, auf diese Weise etwas über diese Region zu lernen, jetzt weiß ich beispielsweise auch, was ein Pinotage ist. Das Ende – und damit die Auflösung des Falls – kommt für meinen Geschmack ein bisschen unspektakulär daher, allerdings hat es dieses Mal nicht an Verdächtigen gemangelt. Hier hätte vielleicht noch eine Prise mehr Action sein dürfen, um die Spannung zusätzlich anzuheizen … In Summe hat’s aber trotzdem viel Spaß gemacht, sich mit diesem Krimi wieder einmal in fremde Gefilde zu träumen und zumindest geistig dieses ganz besondere Land zu bereisen. Mein Fazit: “Jenseits des Kaps” ist ein krimineller Reiseführer, wie man ihn mag: Er enthält von allem etwas – Spannung, Schönheit, Genuss, Informationen zum Land. Im Vergleich zu “Tod am Kap” kommt diese Geschichte wieder etwas lockerer und leichter daher, die Probleme des Landes werden dabei aber nicht vernachlässigt.

4/5

Ein kriminell gutes Porträt von Südafrika

Eine Kundin/ein Kunde aus Graz am 04.09.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Mit “Jenseits des Kaps” geht es nach “Tod am Kap” das zweite Mal nach Südafrika, genauer gesagt nach Kapstadt bzw. in die Umgebung der Stadt. Man kann diese neue Geschichte meiner Meinung nach aber auch problemlos lesen, wenn man den ersten Band der Reihe um den sympathischen Captain Pieter Strauss nicht kennt. Die Geschichte spielt 2016, also fünf Jahre in der Vergangenheit. Das Land hat zwar noch nicht mit der Pandemie zu kämpfen, aber dafür mit genügend anderen Problemen: Das gemeinsame Miteinander in einer gemeinsamen Regenbogennation scheint ferner denn je, denn die junge Aktivistin Tansey war Mitglieder einer radikalen politischen Gruppe, die das Land der weißen Farmer besetzen will, damit Schwarze darauf siedeln können. In der ohnehin schon angespannten Situation im Elgin-Tal gleicht das Ganze einem Pulverfass, das jederzeit explodieren kann. Konflikte, die bisher eher unter der Oberfläche geschwelt haben, kommen unerbittlich ans Tageslicht, während Pieter mit der Hilfe seines Freundes Jan versucht, Licht in das Dunkel zu bringen. So weit zum Krimi-Anteil dieser Geschichte. Schon Joyce’ Madeira-Krimis mag ich ja auch deswegen, weil man immer das Gefühl hat, sich wirklich mitten in der Geschichte, im Land selbst zu befinden und mit seinen Figuren dort zu leben. So ist es auch hier. Südafrika hat vor allem in jüngerer Zeit eine sehr wechselvolle Geschichte gehabt – und obwohl es nicht leicht ist, merkt man mit jeder Faser, wie sehr Pieter an seiner Heimat hängt, sich mit Freunden trifft oder mit ihnen Rugby spielt. Die geografischen Fleckchen, wohin Joyce die Leser:innen entführt, existieren bis auf einige Ausnahmen wirklich (Genaueres erklärt die Autorin dazu im Nachwort) und können damit zumindest virtuell besucht werden, sei es mit Google Maps und/oder der eigenen Phantasie. Mit einem entsprechenden Glas Wein aus der Region macht das Lesen gleich noch einmal viel mehr Spaß – das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen! Einen Kritikpunkt muss ich aber trotzdem loswerden: Der Sinn der “Vorgeschichte” hat sich mir nicht so ganz erschlossen, die unsere Ermittler in die Weinregion am Kap, nämlich nach Stellenbosch, führt. Diese trägt nur wenig zum eigentlichen Fall bei, der im Klappentext beschrieben wird. Entsprechend beginnt dieser Teil der Handlung erst deutlich später, als ich erwartet habe. Trotzdem war es natürlich interessant, auf diese Weise etwas über diese Region zu lernen, jetzt weiß ich beispielsweise auch, was ein Pinotage ist. Das Ende – und damit die Auflösung des Falls – kommt für meinen Geschmack ein bisschen unspektakulär daher, allerdings hat es dieses Mal nicht an Verdächtigen gemangelt. Hier hätte vielleicht noch eine Prise mehr Action sein dürfen, um die Spannung zusätzlich anzuheizen … In Summe hat’s aber trotzdem viel Spaß gemacht, sich mit diesem Krimi wieder einmal in fremde Gefilde zu träumen und zumindest geistig dieses ganz besondere Land zu bereisen. Mein Fazit: “Jenseits des Kaps” ist ein krimineller Reiseführer, wie man ihn mag: Er enthält von allem etwas – Spannung, Schönheit, Genuss, Informationen zum Land. Im Vergleich zu “Tod am Kap” kommt diese Geschichte wieder etwas lockerer und leichter daher, die Probleme des Landes werden dabei aber nicht vernachlässigt.

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