Von hier betrachtet sieht das scheiße aus

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Roman

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Beschreibung


 »Ein weiterer ereignisloser Tag in einem ereignislosen Leben. Ein Unspektakel jagt das nächste, und wenn ich nicht aufpasse, kaufe ich mir morgen einen Gartenzwerg und sortiere meine Tassen nach Farben.«

Ben Schneider ist erst 29, hat aber schon genug vom Leben im Hamsterrad: aufstehen, arbeiten, Sorgen machen, sterben. Seinen Job bei einer Wirtschaftsprüfungskanzlei hasst er mindestens so sehr wie seinen Vorgesetzten. Der Kontakt zu seiner Familie ist größtenteils abgerissen, für die Liebe oder Freunde hat er schon lange keine Zeit mehr.

Wenn ihm das Leben also nichts mehr zu bieten hat, findet Ben, könnte er doch zumindest über einen coolen Abgang nachdenken. Einfallsreich und überraschend sollte der sein. Sein Dealer Tobi hat die perfekte Lösung: Er kann ihm im Darknet einen Auftragskiller besorgen. Ben ist einverstanden, will aber noch 50 Tage Zeit haben bis zum großen Finale. Doch wie lebt es sich, wenn der eigene Todestag immer näher rückt?

Der Comedian schreibt in seinem Debüt so witzig über die strapazierte Seelenwelt seines Protagonisten Ben, dass es wehtut. Grazia 20220721

Details

Verkaufsrang

1329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

1329

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,1 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21999-0

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Ich mag es

Bewertung am 08.08.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weil es gut ist. Ehrlich. Es unter die Haut geht. Die Story, die krasse und vulgäre Sprache, alles so vorstellbar. Das Buch wechselt zwischen lustig und ernst, bunt und grau. Ansprechend finde ich sowohl das Cover als auch die grafische Gestaltung der einzelnen Kapitel. Der Autor greift Themen des alltäglichen Lebens auf und man erkennt sich in der ein oder anderen Situation wieder. Auch das Hörbuch, vom Autor selber gesprochen, kann ich wärmstens empfehlen

Ich mag es

Bewertung am 08.08.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Weil es gut ist. Ehrlich. Es unter die Haut geht. Die Story, die krasse und vulgäre Sprache, alles so vorstellbar. Das Buch wechselt zwischen lustig und ernst, bunt und grau. Ansprechend finde ich sowohl das Cover als auch die grafische Gestaltung der einzelnen Kapitel. Der Autor greift Themen des alltäglichen Lebens auf und man erkennt sich in der ein oder anderen Situation wieder. Auch das Hörbuch, vom Autor selber gesprochen, kann ich wärmstens empfehlen

Respekt

Bewertung am 08.08.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Traurig, witzig, berührend, ernst, nachdenklich, modern, frech, zynisch.... fällt mir spontan zu diesem Debütroman ein. Der Inhalt ist absolut passend für die heutige Zeit. Geschrieben in einer Sprache die man versteht. Da hat Max Osswald einen guten Job gemacht.

Respekt

Bewertung am 08.08.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Traurig, witzig, berührend, ernst, nachdenklich, modern, frech, zynisch.... fällt mir spontan zu diesem Debütroman ein. Der Inhalt ist absolut passend für die heutige Zeit. Geschrieben in einer Sprache die man versteht. Da hat Max Osswald einen guten Job gemacht.

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Thomas Becker

Thalia Hof

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4/5

Interessante Gedankenfäden ums Leben und Sterben

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Debütromanen ist das ja immer so eine Sache. Man kennt den oder die Autor:in nicht und kauft die Katze im Sack. Meistens sehen diese Katzen ganz gut aus. Schließlich kümmert sich ein komplettes Verlagsteam darum, dass das gekämmte Werk eine gute Figur auf dem Catwalk der Neuerscheinungen macht. Doch dort angekommen muss es selbst laufen und selbstbewusst den heiklen Weg in den Warenkorb der Leser:innen beschreiten. Die Geduld dafür verlange ich dem heutigen Titel nicht ab. Ich möchte es schubsen… …und zwar direkt in eure Hände. Was hat mich das Buch von Max Osswald umgehauen. Zugegeben, nicht durchgehend. Ich hätte mir ein mutigeres Ende gewünscht. Davon abgesehen startet die Geschichte aber mit einer sprachlichen Schubkraft, die mir imponiert. Es geht um den 29-jährigen Ben, der genug von seiner beschwerlichen Scheiße (=Leben) hat und über einen Mittelsmann seinen eigenen Mord in Auftrag gibt. „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) So ein Auftragsmord passiert nicht von jetzt auf gleich und ihm bleiben 50 Tage um ein letztes Mal durchzuwischen (durch sein Leben). „Seit alle unsere Erinnerungen das Format .jpg haben, frage ich mich, was am Ende des Tages realer ist: Das, was in uns vorgeht, oder das, was sich in der s.g. Wirklichkeit abspielt.“ (Seite 14) „Ich erledige alles, aber immer zu wenig, weil ich immer mehr hätte erledigen können; am allermeisten erledige ich aber mich selbst.“ (Seite 40) „Man kann für nichts brennen, wenn man innerlich nur noch Asche ist.“ (Seite 127) Wie würdet ihr leben, wenn euch nur noch 50 Tage blieben? Von was würdet ihr euch befreien? Max Osswald spinnt einen interessanten Gedankenfaden, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Kluge Sprache trifft auf kalte Realität. Max öffnet die Kramkiste der Gefühle junger Erwachsener von heute und erinnert mich tatsächlich ein wenig an schmerzhaft klug-schöne Sätze von Bestseller-Autorin Sarah Kuttner. Und das mag ich sehr.
4/5

Interessante Gedankenfäden ums Leben und Sterben

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Mit Debütromanen ist das ja immer so eine Sache. Man kennt den oder die Autor:in nicht und kauft die Katze im Sack. Meistens sehen diese Katzen ganz gut aus. Schließlich kümmert sich ein komplettes Verlagsteam darum, dass das gekämmte Werk eine gute Figur auf dem Catwalk der Neuerscheinungen macht. Doch dort angekommen muss es selbst laufen und selbstbewusst den heiklen Weg in den Warenkorb der Leser:innen beschreiten. Die Geduld dafür verlange ich dem heutigen Titel nicht ab. Ich möchte es schubsen… …und zwar direkt in eure Hände. Was hat mich das Buch von Max Osswald umgehauen. Zugegeben, nicht durchgehend. Ich hätte mir ein mutigeres Ende gewünscht. Davon abgesehen startet die Geschichte aber mit einer sprachlichen Schubkraft, die mir imponiert. Es geht um den 29-jährigen Ben, der genug von seiner beschwerlichen Scheiße (=Leben) hat und über einen Mittelsmann seinen eigenen Mord in Auftrag gibt. „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) So ein Auftragsmord passiert nicht von jetzt auf gleich und ihm bleiben 50 Tage um ein letztes Mal durchzuwischen (durch sein Leben). „Seit alle unsere Erinnerungen das Format .jpg haben, frage ich mich, was am Ende des Tages realer ist: Das, was in uns vorgeht, oder das, was sich in der s.g. Wirklichkeit abspielt.“ (Seite 14) „Ich erledige alles, aber immer zu wenig, weil ich immer mehr hätte erledigen können; am allermeisten erledige ich aber mich selbst.“ (Seite 40) „Man kann für nichts brennen, wenn man innerlich nur noch Asche ist.“ (Seite 127) Wie würdet ihr leben, wenn euch nur noch 50 Tage blieben? Von was würdet ihr euch befreien? Max Osswald spinnt einen interessanten Gedankenfaden, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Kluge Sprache trifft auf kalte Realität. Max öffnet die Kramkiste der Gefühle junger Erwachsener von heute und erinnert mich tatsächlich ein wenig an schmerzhaft klug-schöne Sätze von Bestseller-Autorin Sarah Kuttner. Und das mag ich sehr.

Thomas Becker
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A. Wünsche

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5/5

Sterbehilfe mal anders!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ben Schneider hat im hohen Alter von 29 genug vom Leben. Doch warum sollte er dieses furchtbare Hamsterrad wie jeder andere verlassen (langweilig!) wenn er mithilfe seines Drogendealers auch einen Auftragsmörder anheuern könnte (definitiv cool)? Was folgt, ist eine durchaus humorvolle Betrachtung des (Arbeits-)Lebens durch die Augen eines depressiven Mannes. Trotz - oder gerade wegen - des offensichtlich verrückten Plots und der makaberen Witze gelingt es Osswald, dies realistisch darzustellen. Trotz der immer hoffnungsvoller werdenden Stimmung des Romanes verwandelt er sich nie in einen Lebenshilfe-Ratgeber, was angesichts der Thematik erfrischend ist. Dieses Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen - eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind!
5/5

Sterbehilfe mal anders!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ben Schneider hat im hohen Alter von 29 genug vom Leben. Doch warum sollte er dieses furchtbare Hamsterrad wie jeder andere verlassen (langweilig!) wenn er mithilfe seines Drogendealers auch einen Auftragsmörder anheuern könnte (definitiv cool)? Was folgt, ist eine durchaus humorvolle Betrachtung des (Arbeits-)Lebens durch die Augen eines depressiven Mannes. Trotz - oder gerade wegen - des offensichtlich verrückten Plots und der makaberen Witze gelingt es Osswald, dies realistisch darzustellen. Trotz der immer hoffnungsvoller werdenden Stimmung des Romanes verwandelt er sich nie in einen Lebenshilfe-Ratgeber, was angesichts der Thematik erfrischend ist. Dieses Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen - eine klare Empfehlung für alle, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind!

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