Von hier betrachtet sieht das scheiße aus

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Roman

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Beschreibung


 »Ein weiterer ereignisloser Tag in einem ereignislosen Leben. Ein Unspektakel jagt das nächste, und wenn ich nicht aufpasse, kaufe ich mir morgen einen Gartenzwerg und sortiere meine Tassen nach Farben.«

Ben Schneider ist erst 29, hat aber schon genug vom Leben im Hamsterrad: aufstehen, arbeiten, Sorgen machen, sterben. Seinen Job bei einer Wirtschaftsprüfungskanzlei hasst er mindestens so sehr wie seinen Vorgesetzten. Der Kontakt zu seiner Familie ist größtenteils abgerissen, für die Liebe oder Freunde hat er schon lange keine Zeit mehr.

Wenn ihm das Leben also nichts mehr zu bieten hat, findet Ben, könnte er doch zumindest über einen coolen Abgang nachdenken. Einfallsreich und überraschend sollte der sein. Sein Dealer Tobi hat die perfekte Lösung: Er kann ihm im Darknet einen Auftragskiller besorgen. Ben ist einverstanden, will aber noch 50 Tage Zeit haben bis zum großen Finale. Doch wie lebt es sich, wenn der eigene Todestag immer näher rückt?

Dieses Buch nicht nur witzig. Es geht um Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, um die Frage nach dem Sinn von harter Arbeit, um Vergänglichkeit und eine Hauptfigur, die - im wahrsten Sinne des Wortes - lebensmüde ist. Mona Ameziane WDR 1LIVE 20220619

Details

Verkaufsrang

4966

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4966

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,1 cm

Gewicht

316 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-21999-0

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Lebenskrise, Lebensweisheiten, Lebensplan?

Bewertung am 01.07.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alles Fragen die sich Max Osswald in seinem Debütroman stellt. Ben, sein Protagonist, will raus aus seinem öden Leben. Es besteht nur aus Arbeit, Schlaf und immer funktionieren. So plant Ben einen fulminanten Abgang…… Bleibt spannend bis zum Schluss

Lebenskrise, Lebensweisheiten, Lebensplan?

Bewertung am 01.07.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alles Fragen die sich Max Osswald in seinem Debütroman stellt. Ben, sein Protagonist, will raus aus seinem öden Leben. Es besteht nur aus Arbeit, Schlaf und immer funktionieren. So plant Ben einen fulminanten Abgang…… Bleibt spannend bis zum Schluss

Geiles Cover

Bewertung am 29.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel hat mich gecatcht und neugierig gemacht. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Klare Empfehlung meinerseits, hab’s gleich meinem Kumpel ausgeliehen. Endlich mal kein Mainstream. Guter Inhalt, direkte Sprache. Krasses Buch. Gefällt mir.

Geiles Cover

Bewertung am 29.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel hat mich gecatcht und neugierig gemacht. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Klare Empfehlung meinerseits, hab’s gleich meinem Kumpel ausgeliehen. Endlich mal kein Mainstream. Guter Inhalt, direkte Sprache. Krasses Buch. Gefällt mir.

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von Max Osswald

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Thomas Becker

Thalia Hof

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4/5

Interessante Gedankenfäden ums Leben und Sterben

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Debütromanen ist das ja immer so eine Sache. Man kennt den oder die Autor:in nicht und kauft die Katze im Sack. Meistens sehen diese Katzen ganz gut aus. Schließlich kümmert sich ein komplettes Verlagsteam darum, dass das gekämmte Werk eine gute Figur auf dem Catwalk der Neuerscheinungen macht. Doch dort angekommen muss es selbst laufen und selbstbewusst den heiklen Weg in den Warenkorb der Leser:innen beschreiten. Die Geduld dafür verlange ich dem heutigen Titel nicht ab. Ich möchte es schubsen… …und zwar direkt in eure Hände. Was hat mich das Buch von Max Osswald umgehauen. Zugegeben, nicht durchgehend. Ich hätte mir ein mutigeres Ende gewünscht. Davon abgesehen startet die Geschichte aber mit einer sprachlichen Schubkraft, die mir imponiert. Es geht um den 29-jährigen Ben, der genug von seiner beschwerlichen Scheiße (=Leben) hat und über einen Mittelsmann seinen eigenen Mord in Auftrag gibt. „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) So ein Auftragsmord passiert nicht von jetzt auf gleich und ihm bleiben 50 Tage um ein letztes Mal durchzuwischen (durch sein Leben). „Seit alle unsere Erinnerungen das Format .jpg haben, frage ich mich, was am Ende des Tages realer ist: Das, was in uns vorgeht, oder das, was sich in der s.g. Wirklichkeit abspielt.“ (Seite 14) „Ich erledige alles, aber immer zu wenig, weil ich immer mehr hätte erledigen können; am allermeisten erledige ich aber mich selbst.“ (Seite 40) „Man kann für nichts brennen, wenn man innerlich nur noch Asche ist.“ (Seite 127) Wie würdet ihr leben, wenn euch nur noch 50 Tage blieben? Von was würdet ihr euch befreien? Max Osswald spinnt einen interessanten Gedankenfaden, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Kluge Sprache trifft auf kalte Realität. Max öffnet die Kramkiste der Gefühle junger Erwachsener von heute und erinnert mich tatsächlich ein wenig an schmerzhaft klug-schöne Sätze von Bestseller-Autorin Sarah Kuttner. Und das mag ich sehr.
4/5

Interessante Gedankenfäden ums Leben und Sterben

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Debütromanen ist das ja immer so eine Sache. Man kennt den oder die Autor:in nicht und kauft die Katze im Sack. Meistens sehen diese Katzen ganz gut aus. Schließlich kümmert sich ein komplettes Verlagsteam darum, dass das gekämmte Werk eine gute Figur auf dem Catwalk der Neuerscheinungen macht. Doch dort angekommen muss es selbst laufen und selbstbewusst den heiklen Weg in den Warenkorb der Leser:innen beschreiten. Die Geduld dafür verlange ich dem heutigen Titel nicht ab. Ich möchte es schubsen… …und zwar direkt in eure Hände. Was hat mich das Buch von Max Osswald umgehauen. Zugegeben, nicht durchgehend. Ich hätte mir ein mutigeres Ende gewünscht. Davon abgesehen startet die Geschichte aber mit einer sprachlichen Schubkraft, die mir imponiert. Es geht um den 29-jährigen Ben, der genug von seiner beschwerlichen Scheiße (=Leben) hat und über einen Mittelsmann seinen eigenen Mord in Auftrag gibt. „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) So ein Auftragsmord passiert nicht von jetzt auf gleich und ihm bleiben 50 Tage um ein letztes Mal durchzuwischen (durch sein Leben). „Seit alle unsere Erinnerungen das Format .jpg haben, frage ich mich, was am Ende des Tages realer ist: Das, was in uns vorgeht, oder das, was sich in der s.g. Wirklichkeit abspielt.“ (Seite 14) „Ich erledige alles, aber immer zu wenig, weil ich immer mehr hätte erledigen können; am allermeisten erledige ich aber mich selbst.“ (Seite 40) „Man kann für nichts brennen, wenn man innerlich nur noch Asche ist.“ (Seite 127) Wie würdet ihr leben, wenn euch nur noch 50 Tage blieben? Von was würdet ihr euch befreien? Max Osswald spinnt einen interessanten Gedankenfaden, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Kluge Sprache trifft auf kalte Realität. Max öffnet die Kramkiste der Gefühle junger Erwachsener von heute und erinnert mich tatsächlich ein wenig an schmerzhaft klug-schöne Sätze von Bestseller-Autorin Sarah Kuttner. Und das mag ich sehr.

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Marie-Luise Schneider

Thalia Lutherstadt Eisleben

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5/5

Wenn man gehen muss, dann wenigstens spektakulär!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer dunklen Humor und zynische, aber lebensnahe Charaktere mag, kommt hier auf seine vollen Kosten. Max Osswald spricht sicherlich eine ganze Generation mit diesem Buch an. Struggle in seinen Endzwanziger-Jahren? Wer kennt es nicht.
5/5

Wenn man gehen muss, dann wenigstens spektakulär!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer dunklen Humor und zynische, aber lebensnahe Charaktere mag, kommt hier auf seine vollen Kosten. Max Osswald spricht sicherlich eine ganze Generation mit diesem Buch an. Struggle in seinen Endzwanziger-Jahren? Wer kennt es nicht.

Marie-Luise Schneider
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