Von hier betrachtet sieht das scheiße aus

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Roman

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Beschreibung

 »Ein weiterer ereignisloser Tag in einem ereignislosen Leben. Ein Unspektakel jagt das nächste, und wenn ich nicht aufpasse, kaufe ich mir morgen einen Gartenzwerg und sortiere meine Tassen nach Farben.«
Ben Schneider ist erst 29, hat aber schon genug vom Leben im Hamsterrad: aufstehen, arbeiten, Sorgen machen, sterben. Seinen Job bei einer Wirtschaftsprüfungskanzlei hasst er mindestens so sehr wie seinen Vorgesetzten. Der Kontakt zu seiner Familie ist größtenteils abgerissen, für die Liebe oder Freunde hat er schon lange keine Zeit mehr.
Wenn ihm das Leben also nichts mehr zu bieten hat, findet Ben, könnte er doch zumindest über einen coolen Abgang nachdenken. Einfallsreich und überraschend sollte der sein. Sein Dealer Tobi hat die perfekte Lösung: Er kann ihm im Darknet einen Auftragskiller besorgen. Ben ist einverstanden, will aber noch 50 Tage Zeit haben bis zum großen Finale. Doch wie lebt es sich, wenn der eigene Todestag immer näher rückt?

Details

Verkaufsrang

3724

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Text-to-Speech

Ja

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Verkaufsrang

3724

Erscheinungsdatum

18.05.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

922 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423440257

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Tolles Geschenk

Bewertung am 21.06.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich hab's von meiner Freundin geschenkt bekommen. Voll krass. Kann nur sagen, besorgt euch dieses Buch. Lohnt sich auf alle Fälle. Aber seid gewarnt - das lesen des Buchs macht definitiv süchtig.

Tolles Geschenk

Bewertung am 21.06.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich hab's von meiner Freundin geschenkt bekommen. Voll krass. Kann nur sagen, besorgt euch dieses Buch. Lohnt sich auf alle Fälle. Aber seid gewarnt - das lesen des Buchs macht definitiv süchtig.

Er kann also auch anders!

Bewertung am 25.05.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Bisher kannte ich Max Osswald nur als Dichter und Comedian, dementsprechend war ich etwas skeptisch ob er auch die Ausdauer hat 300 Seiten lang zu "performen" . Was soll ich sagen?! Es ist ihm ganz klar gelungen mich über mehrere Stunden zu fesseln und zu unterhalten. Ich hoffe es bleibt nicht bei diesem einen Roman. Besorgt euch dieses Buch!!!

Er kann also auch anders!

Bewertung am 25.05.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Bisher kannte ich Max Osswald nur als Dichter und Comedian, dementsprechend war ich etwas skeptisch ob er auch die Ausdauer hat 300 Seiten lang zu "performen" . Was soll ich sagen?! Es ist ihm ganz klar gelungen mich über mehrere Stunden zu fesseln und zu unterhalten. Ich hoffe es bleibt nicht bei diesem einen Roman. Besorgt euch dieses Buch!!!

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Julia Selina Runge

Thalia Berlin - Linden-Center

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5/5

Manchmal muss man sich nicht "reinhängen", um den Sinn des Lebens zu verstehen.

Bewertet: eBook (ePUB)

Ben möchte seinem Leben ein Ende setzen. Doch „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) Deshalb engagiert er sich selbst einen Auftragsmörder. Ihm bleiben 50 Tage, bis er von seinem grässlichen Leben erlöst wird. 50 Tage, in denen er mal nicht der Ben ist, der er vorher war. Was ein anderer Blickwinkel doch ausmachen kann... Dieses Buch ist eine Mischung aus schwarzem Humor, unfassbar schön-umschmückter Sätze und Tiefgrund. Was bringt mich dazu, leben zu wollen und das Leben zu schätzen? In Bens Fall... viele Abenteuer, neue Einstellungen, aber vor allem die Überwindung. In meinem Fall... dieses Buch.
5/5

Manchmal muss man sich nicht "reinhängen", um den Sinn des Lebens zu verstehen.

Bewertet: eBook (ePUB)

Ben möchte seinem Leben ein Ende setzen. Doch „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) Deshalb engagiert er sich selbst einen Auftragsmörder. Ihm bleiben 50 Tage, bis er von seinem grässlichen Leben erlöst wird. 50 Tage, in denen er mal nicht der Ben ist, der er vorher war. Was ein anderer Blickwinkel doch ausmachen kann... Dieses Buch ist eine Mischung aus schwarzem Humor, unfassbar schön-umschmückter Sätze und Tiefgrund. Was bringt mich dazu, leben zu wollen und das Leben zu schätzen? In Bens Fall... viele Abenteuer, neue Einstellungen, aber vor allem die Überwindung. In meinem Fall... dieses Buch.

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4/5

Interessante Gedankenfäden ums Leben und Sterben

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Debütromanen ist das ja immer so eine Sache. Man kennt den oder die Autor:in nicht und kauft die Katze im Sack. Meistens sehen diese Katzen ganz gut aus. Schließlich kümmert sich ein komplettes Verlagsteam darum, dass das gekämmte Werk eine gute Figur auf dem Catwalk der Neuerscheinungen macht. Doch dort angekommen muss es selbst laufen und selbstbewusst den heiklen Weg in den Warenkorb der Leser:innen beschreiten. Die Geduld dafür verlange ich dem heutigen Titel nicht ab. Ich möchte es schubsen… …und zwar direkt in eure Hände. Was hat mich das Buch von Max Osswald umgehauen. Zugegeben, nicht durchgehend. Ich hätte mir ein mutigeres Ende gewünscht. Davon abgesehen startet die Geschichte aber mit einer sprachlichen Schubkraft, die mir imponiert. Es geht um den 29-jährigen Ben, der genug von seiner beschwerlichen Scheiße (=Leben) hat und über einen Mittelsmann seinen eigenen Mord in Auftrag gibt. „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) So ein Auftragsmord passiert nicht von jetzt auf gleich und ihm bleiben 50 Tage um ein letztes Mal durchzuwischen (durch sein Leben). „Seit alle unsere Erinnerungen das Format .jpg haben, frage ich mich, was am Ende des Tages realer ist: Das, was in uns vorgeht, oder das, was sich in der s.g. Wirklichkeit abspielt.“ (Seite 14) „Ich erledige alles, aber immer zu wenig, weil ich immer mehr hätte erledigen können; am allermeisten erledige ich aber mich selbst.“ (Seite 40) „Man kann für nichts brennen, wenn man innerlich nur noch Asche ist.“ (Seite 127) Wie würdet ihr leben, wenn euch nur noch 50 Tage blieben? Von was würdet ihr euch befreien? Max Osswald spinnt einen interessanten Gedankenfaden, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Kluge Sprache trifft auf kalte Realität. Max öffnet die Kramkiste der Gefühle junger Erwachsener von heute und erinnert mich tatsächlich ein wenig an schmerzhaft klug-schöne Sätze von Bestseller-Autorin Sarah Kuttner. Und das mag ich sehr.
4/5

Interessante Gedankenfäden ums Leben und Sterben

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit Debütromanen ist das ja immer so eine Sache. Man kennt den oder die Autor:in nicht und kauft die Katze im Sack. Meistens sehen diese Katzen ganz gut aus. Schließlich kümmert sich ein komplettes Verlagsteam darum, dass das gekämmte Werk eine gute Figur auf dem Catwalk der Neuerscheinungen macht. Doch dort angekommen muss es selbst laufen und selbstbewusst den heiklen Weg in den Warenkorb der Leser:innen beschreiten. Die Geduld dafür verlange ich dem heutigen Titel nicht ab. Ich möchte es schubsen… …und zwar direkt in eure Hände. Was hat mich das Buch von Max Osswald umgehauen. Zugegeben, nicht durchgehend. Ich hätte mir ein mutigeres Ende gewünscht. Davon abgesehen startet die Geschichte aber mit einer sprachlichen Schubkraft, die mir imponiert. Es geht um den 29-jährigen Ben, der genug von seiner beschwerlichen Scheiße (=Leben) hat und über einen Mittelsmann seinen eigenen Mord in Auftrag gibt. „Selbstmord ist der Cousinenfick unter den Todesarten. Nicht verboten, fühlt sich aber auch nicht richtig an.“ (Seite 10) So ein Auftragsmord passiert nicht von jetzt auf gleich und ihm bleiben 50 Tage um ein letztes Mal durchzuwischen (durch sein Leben). „Seit alle unsere Erinnerungen das Format .jpg haben, frage ich mich, was am Ende des Tages realer ist: Das, was in uns vorgeht, oder das, was sich in der s.g. Wirklichkeit abspielt.“ (Seite 14) „Ich erledige alles, aber immer zu wenig, weil ich immer mehr hätte erledigen können; am allermeisten erledige ich aber mich selbst.“ (Seite 40) „Man kann für nichts brennen, wenn man innerlich nur noch Asche ist.“ (Seite 127) Wie würdet ihr leben, wenn euch nur noch 50 Tage blieben? Von was würdet ihr euch befreien? Max Osswald spinnt einen interessanten Gedankenfaden, dem ich unglaublich gerne gefolgt bin. Kluge Sprache trifft auf kalte Realität. Max öffnet die Kramkiste der Gefühle junger Erwachsener von heute und erinnert mich tatsächlich ein wenig an schmerzhaft klug-schöne Sätze von Bestseller-Autorin Sarah Kuttner. Und das mag ich sehr.

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