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Produktbild: halbtote schmetterlinge

halbtote schmetterlinge

18

11,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

205 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-41461-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

19/12/1,4 cm

Gewicht

205 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-41461-7

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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  • Bewertung

    5/5

    15.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tiefgreifende Erzählung aus Sicht eines Krebskranken

    Das Buch handelt von Ambühl, ein Mann mittleren Alters, der mitten im Leben zu stehen scheint bis ihn eine Prostatakrebs-Diagnose aus dem Leben reißt. Einhergehend mit der Erkenntnis, dass sein Leben endlich sein könnte verabschiedet er sich von seiner alten Beziehung und beginnt mit seiner neuen Liebe diesen schwierigen Lebensabschnitt. Durch die Behandlung geht ihm unter anderem auch seine Libido verloren und das Testosteron-Hormon wird chemisch in seinem Körper unterdrückt, wodurch er länger mit sich hadert: wie er nun auftritt und was ihn nun ausmacht als Mann ohne "Männlichkeit". Ambühl nimmt einen mit auf eine Reise, die von einer schweren Krankheit teilweise schwer wiegt, doch immer wieder gibt es auch Momente in denen man vergisst, dass er so krank ist. Zusammen mit seiner neuen Frau finden sie ein schönes Ferienhaus indem sie Ruhe und Frieden finden und trotz allem einen schönen und entspannten Alltag zwischen den Behandlungen genießen können. Ein wunderschönes und doch sehr positives Buch über eine tödliche Krankheit aus Sicht des Betroffenen. Tiefgreifend wird von seinen Gefühlen und immer wieder auftauchende Unverständnis von Außenstehenden sein derzeitiges Sein beleuchtet. Klischeebefreit wird die Aufnahme der Diagnose beschrieben, die unrealistische Vorstellung, dass einem in diesem Moment plötzlich der Sinn des Lebens aufgehen würde, bleibt glücklicherweise unangetastet. Das Ende bleibt offen, so dass jeder hoffen kann...

  • Bewertung

    aus Schlieren

    5/5

    13.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Tolle Geschichte ....eine Hommage ans Leben

    Die Geschichte von Herr Ambühl ist die Geschichte vieler Männer um die 50 (wie ich)....man ist mit Schicksalsschläge, Gesundheitsprobleme und Reuegefühle konfrontiert....wie definiere ich meine Männlichkeit? Was ist mir plötzlich nicht mehr wichtig? Wie schliesse ich Frieden mit meinen Fehler aus der Vergangenheit?....und während man sich all diese Fragen stellt.....geht das Leben weiter...und das ist der grosse "WOW" Effekt in diesem Buch...solange man am Morgen die Augen öffnet .. geht es weiter und man entdeckt wieder die Neugier am Leben....Hüftgold und Erektionsprobleme sind unsere Begleiter...deshalb kann man immer noch die Sonnenbrille anziehen und auf das Motorrad aufsteigen und losfahren

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsam mit Tiefgang

    Mir gefällt Ambühls durchschimmernder Humor bei seinen kritischen Blicken auf seine prüden Erzieher, sein späteres, vom Glanz der Reichen geprägtes berufliches Umfeld oder auf seine gescheiterten Frauenbeziehungen. Ebenso besticht er mit seiner Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, was seine Unzulänglichkeiten, seine heimliche Bewunderung für unbequeme Menschen oder seinen Umgang mit dem Verlust seiner funktionellen Männlichkeit betrifft. Mit Ausbruch seiner lebensbedrohenden Krankheit trifft er auf die Frau, die mit ihm die kommenden Turbulenzen durchlebt - und sie leben weiter!

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    4/5

    26.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was mache ich mit dieser Diagnose?

    Der Titel „halbtote Schmetterlinge“ und ein Satz über den Autor aus der Buchbeschreibung haben mich neugierig gemacht: „… wurde er mit Prostatakrebs diagnostiziert und hat zu den Erfahrungen und den Umgang mit dieser Krankheit einen Roman geschrieben.“ Dass die Geschichte von Thomas Schädler eine Mischung ist aus Biografie und Fiktion, das gefällt mir. Hauptfigur ist Ambühl, Lehrer an einem privaten Gymnasium. Beeindruckt hat er mich mit dem Manifest einer seiner Schülergruppen, einer „Botschaft des Lernenden von morgen an die Erwachsenen von heute“. Für ihn ist es wichtig, dass jeder Schüler die Möglichkeit bekommt, sich individuell zu entwickeln, wobei die Prüfungsergebnisse nur zweitrangig sind. Das macht ihn für mich erstmal sympathisch. Doch meine Sympathie ist nicht von Dauer, sie wandelt sich ins Gegenteil, wenn er von seinem Liebesleben erzählt. Ambühl ist noch nicht einmal fünfzig, als er die Diagnose Prostatakrebs bekommt. Das muss man erstmal verarbeiten und eine solche Nachricht kann einen so richtig durcheinanderbringen. Thomas Schädler schreibt sein Buch in vielen kleinen Geschichten, wobei er keiner chronologischen oder sonst einer Ordnung folgt. Das war für mich beim Lesen eine Zeitlang etwas merkwürdig und ungewöhnlich, aber irgendwann habe ich es eben genau darauf zurückgeführt, dass einen eine solche Prognose natürlich vollkommen aus dem Tritt bringen kann. Also habe ich die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Ehefrau und Kind zur Geliebten und anderen Liebschaften, zwischen Psychiatrie und Wohnung und auch zwischen Erlebnissen und Ortswechseln einfach hingenommen. Was mir an Ambühl gefällt, habe ich anfangs bereits gesagt. Sehr schön fand ich außerdem die Begegnung in der Psychiatrie mit einer besonderen Frau: Naom. Diese Freundschaft, die dort zwischen ihr und Ambühl entstanden ist, hat mich außerordentlich berührt und ich wünsche, dass sie nicht zu dem fiktiven Teil des Buches gehört. Hoffentlich klingt meine Rezension nicht zu wirr oder zu verwirrend. Ich habe versucht, die Gefühle, die ich beim Lesen hatte, hineinzulegen, und gebe gern eine Leseempfehlung für das Buch.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    4/5

    25.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Halbtote Schmetterlinge

    Ein Buch, nicht leicht zu lesen. Einsteils wegen der Diagnose Krebs, andernteils durch die Gedankensprünge des Autors. Schon vorab sei gesagt, dass von dem darin Erzählten nur 50 % der Wahrheit entspricht, das andere sei Fiktion. Was dabei erfunden ist, soll vom Leser selbst beurteilt werden. Ambühl ist fünfzig, als ihn die Diagnose trifft: Prostatakrebs. Ihn trifft dies wie ein Schlag, hat er doch bisher ein ziemlich unkonventionelles Leben geführt. Als Lehrer in der Schweiz hat er auch einige Jahre davon in der Karibik und in Asien unterrichtet. Neben seiner Ehefrau hat er immer wieder Frauen nebenher gehabt, seine Ehe erstickte an der Alltäglichkeit und an der Sorge um die Kinder. Nachdem er die Diagnose erhalten hat, will er sein Leben ordnen. Er trennt sich von den Geliebten und auch von seiner Frau. Die Behandlung hatte auch zur Folge, dass er sein Libido und seine Männlichkeit verlor, was ihm natürlich sehr zu schaffen machte. Trotz all dieser Schreckensboschaften lernte er eine Frau kennen, die ihn so nahm, wie er war. Leider ist das Ende des Buches offen und man fragt sich, ob Ambühl den Kampf gegen den Krebs letztendlich doch verloren hat, da seine Metastasen ja weiter wucherten. Der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn er schweift mit seinen Berichten oft etwas ab und geht plötzlich auf ein anderes Thema ein. Das Buch zu lesen kostet viel Kraft, denn es zeigt uns erschreckend, wie schnell sich im Leben etwas ändern kann, ohne dass wir dagegensteuern können. Vor allem Prostatakrebs ist bei den Männern schwer verdaulich, denn dies ist ein ziemlich sensibles Organ. Das Cover des Buches ist sehr auffällig in Rot- und Gelbtönen gestaltet. Vor einer blauen Bretterwand sitzen drei Personen. Ein Buch, das uns zeigt, dass unser Leben von heute auf Morgen aus den Fugen gerät.

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