Produktbild: halbtote schmetterlinge

halbtote schmetterlinge

18

17,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/1,8 cm

Gewicht

304 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-41462-4

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/1,8 cm

Gewicht

304 g

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1

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Deutsch

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978-3-347-41462-4

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Email: info@bod.de

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  • Rabena

    5/5

    26.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Schmetterlinge leben!

    Die Diagnose trifft ihn unvermittelt. Prostatakrebs. Unheilbar. Erstmal völlig aus der Bahn geworfen, versucht Protagonist Ambühl sich mit dieser Situation auseinandersetzen. Die Frage nach dem 'Warum gerade ich' lässt ihn über sein bisheriges Leben nachdenken. Dieser eigentlich autobiographische Roman liest sich eher als eine Art der Berichterstattung. Dafür aber kommt er authentisch und ehrlich an. Mich hat dieser Roman inspiriert viel Vergangenes aufleben zu lassen. Ich danke dem Autor Thomas Schädler für seinen Mut, seine Erlebnisse hier in seinem Werk widerzuspiegeln

  • Bewertung

    aus Beucha

    5/5

    02.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Krebs ist da, was mach ich nun?

    Der Roman zeigt wieder einmal, wie hilflos die Schulmedizin mit seinen Patienten umgeht und immer nur auf Profit bedacht ist, die teuerste Medizin zu verwenden. An die Alternativen wurden gar nicht erst gedacht. Krebs zu bekommen ist ein Schock und Ambühl ist das Versuchskaninchen. Das am Ende noch die Nuklearmedizin angewandt wurde, ist schrecklich. Keiner wusste, ob es funktioniert und hinterher leidet der Patient noch viel mehr, als zuvor. Ambühl sehe ich als einen Menschen der das Leben in allen Zügen genossen hat, egal mit wievielen Beziehungen. Die Diagnose Krebs und deren Unannehmlichkeiten, wie Schmerzen, Verlust und den Ängsten die damit in Zusammenhang stehen, sind nicht nur lebensbedrohlich sondern auch existenzzerstörend. Er ist so tapfer und hält durch, bekommt in der Klinik wieder neuen Auftrieb und beginnt mit Theresa wieder von vorn. Es ist ein auf und ab, als die Ärzte wieder etwas finden. Ich fand es nicht schwer, mich in die Lage hinein zudenken, denn die Beschreibungen waren detailreich und nachvollziehbar. Aus der Sicht des Patienten, der den Verlauf der Erkrankung und die damit verbundenen Gefühle beschreibt wird deutlich, was das alles mit ihm und seinem Umfeld gemacht hat. In dieser Form habe ich bisher noch kein Buch gelesen, finde es aber sehr mutig darüber zu reden und den Menschen zu zeigen, was Krebs zu haben bedeutet.

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    4/5

    01.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sorge oder Sorglosigkeit

    Ambühl ist noch nicht ganz fünfzig, als er die Diagnose Prostatakrebs erhält. Sein Fall wird als unheilbar eingestuft und bringt dadurch sein gesamtes Leben durcheinander. Nicht nur der Körper, auch seine Psyche wird vor Herausforderungen gestellt. Und natürlich erstrecken sich die Auswirkungen der Krankheit auch auf sein Privat- und Berufsleben. Das Cover ist in auffälligem Rot und Gelb gehalten, schemenhaft erkennt man in der unteren Hälfte drei Personen am Strand. Eine von ihnen mag der Protagonist Ambühl sein, dessen Leben in diesem Buch aus der Perspektive eines Erzählers wiedergegeben wird. Der Sprachstil ist nüchtern, erscheint teils wie ein Bericht und vermittelt unerwartet ein hohes Maß an Gefühl. Die Sätze sind oft lang und verschachtelt, sind aber überaus verständlich, was die Wortwahl und auch den Sinn des Geschriebenen betrifft. Der Einstieg ins Buch ist recht stark und macht betroffen. Eine rasante Fahrt im Ferrari endet für einen Mann tödlich und der Leser erkennt darin den Suizid eines Verzweifelten. Die Geschichte um Ambühl selbst gibt einen Rückblick auf seine Kindheit, seine Beziehungen zu Frauen, seinen Beruf und vor allem auch auf seine Perspektiven nach der Krebsdiagnose. Es ist ein Nachdenken über Sein und Schein, über Sorgen und Sorglosigkeit. Das Ende der Geschichte überrascht. Dieses Buch ist keine leichte Kost, aber dennoch nicht schwermütig. Es macht betroffen und hinterlässt im Leser doch kein Gefühl der Schwere. Es vermittelt die Gedanken und Gefühle des Protagonisten auf eindrückliche Weise, ohne ihn selber direkt zu Wort kommen zu lassen.

  • MissSophi

    4/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben nach einer niederschmetternden Diagnose

    Dies ist unter autobiographischem Hintergrund die Geschichte von Ambühl, dem Mann ohne Vornamen, der mitten im Leben die Diagnose „Prostatakrebs – unheilbar“ erhält. Es ist eine Auseinandersetzung mit dieser Diagnose und den damit verbundenen Behandlungsmethoden. Sehr ehrlich erzählt der Autor, welche Konsequenzen es auch gerade auf sein Liebesleben hat und wie sehr er mit sich ringt. Mit sich und seinem Selbstverständnis als Mann und was ihn jetzt noch ausmacht. Aber auch sein Umfeld kommt nicht zu kurz und er beschreibt, wie seine Freundin mit der Situation umgeht und welche neuen Wege sie als Paar jetzt gehen, um sich wieder zu definieren. Ein sehr ehrlicher Roman über den Umgang mit einer unheilbaren Krankheit, verbunden mit all den Gedanken, die einen nach einer solchen Nachricht ereilen. Rückblicke und Ausblicke – verbunden mit viel Hoffnung auf Leben. Mich hat die Offenheit berührt und angesprochen, wenngleich ich mit dem Protagonisten nicht richtig „warm“ geworden bin. Dennoch bin ich der Meinung, dass diese Diagnose dem Helden der Geschichte zu mehr Tiefgang in seinem Leben verholfen hat und er das bestmöglichste aus der gegebenen Situation gemacht hat. Ein Roman über ein Todesurteil, mit dem es umzugehen gilt – eine Hommage an das Leben und seinen Möglichkeiten und ein Zeugnis von zwischenmenschlichen Beziehungen, die mitwachsen und sich verändern dürfen. Nicht nur für Betroffene eine lohnende Lektüre – sondern auch für Gesunde ein Input über die Selbstverständlichkeiten nachzudenken und sein Leben neu zu bewerten.

  • Bewertung

    4/5

    28.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben nach der Diagnose

    Auf sehr berührende, authentische und dadurch mitreissende Art und Weise nimmt dieser Roman über den an Prostatakrebs erkrankten Lehrer und Familienvater Ambühl den Leser mit in sein sich radikal veränderndes Leben. Geschickt verwobene Lebensrückblicke und Anekdoten sowie interessante Beziehungskonstellationen zeigen ihn aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Das Buch spendet Mut und zeugt von einem unbändigen Lebenswillen. Zudem bietet es Einblicke in verschiedenste zutiefst menschliche Grundthemen. Charakteristisch sind sehr kurze Kapitel, zahlreiche Rückblenden und ein prägnanter und unterhaltsamer Schreibstil sowie eine überraschende Spannungsentwicklung, die einen auf Trab hält. Sehr empfehlenswert, nicht nur für Menschen, die sich mit Krankheiten oder Patienten konfrontieren.

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