KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Irgendwie dazwischen oder: Das mit Percy
  • Produktbild: Irgendwie dazwischen oder: Das mit Percy

Irgendwie dazwischen oder: Das mit Percy

15

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.05.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

274

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2 cm

Gewicht

375 g

Farbe

Beige / Marine

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7543-7350-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.05.2022

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

274

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2 cm

Gewicht

375 g

Farbe

Beige / Marine

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7543-7350-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    28.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine der besten Coming-of-age-Geschichten überhaupt

    Es gibt nicht viele Bücher, die ich erst als eBook lese und dann so begeistert bin, dass ich mir zusätzlich das Taschenbuch kaufe. Aber dieser Roman hat alles, was eine richtig gute Geschichte ausmacht: zwei authentische und auf interessante Weise besondere Protagonisten, einen Schauplatz, der lebendiger Bestandteil der Story ist, kluge Dialoge mit genau dem richtigen Quantum Humor und einen sprachlichen Ausdruck, der den leisen Tönen und dem Ungesagten Raum lässt. Zugegeben, der Handlungsort für diesen Coming-of-Age-Roman, in dessen Mittelpunkt zwei Teenager stehen, hat mich zunächst überrascht. Aber warum nicht. Ich mag es, wenn deutschsprachige Romane in Deutschland spielen, hiesige Realität abbilden. Und jugendliches Leben findet eben nicht nur in Berlin oder Hamburg oder an namenlosen malerischen Orten irgendwo in Bayern statt, sondern auch in: Brunsbüttel. Dort geht Manu in die zehnte Klasse des Gymnasiums und abgesehen von der Mutter, die den größten Teil ihrer Zeit leidend im Bett verbringt, ist Manus Welt ziemlich in Ordnung – nicht zuletzt wegen den Freundschaften in der Jungs-Clique. Nach den Sommerferien kommt der fünfzehnjährige Percy in Manus Klasse. Seine Hochbegabung in Kombination mit einer schweren Schreibschwäche (Legasthenie) ist eine Herausforderung für den jungen Mann – und die Lehrkräfte, die in einem System arbeiten, das sich auf Schwächen fokussiert, statt auf Stärken. Der Schulwechsel ist Percys letzte Chance auf das Abitur. Die Begegnung mit Percy zwingt Manu, sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen. Was kommt nach einer als Junge gelebten Kindheit und Jugend? Wie soll Manu die Gefühle einordnen, die in Gegenwart des schweigsamen Einzelgängers aufziehen? Sabine Nagel ist eine Autorin der leisen Töne, die auch Ungesagtes wunderbar herausarbeitet. Nach ihrem wunderbaren Roman „Weil du es bist“, fand ich ihre Erzählstimme hier noch einmal gereift. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass die meisten Begegnungen zwischen Manu und Percy in der Schule oder mit schulischem Bezug stattfinden. Hier wird spürbar, dass sich die Autorin ganz genau mit dem auskennt, wovon sie erzählt. Weil sie selbst Schülerin war und weil sie heute Lehrerin ist. Ich habe etliche Young-Adult-Romane gelesen, in denen Schulgeschehen selbstverständlich zur Handlung gehört. Sehr oft hatte ich das Gefühl, dass aus eigenen (veralteten) Erinnerungen irgendwie eine Kulisse geschaffen wurde, vor der sich die Protagonisten begegnen. Da schöpft Sabine Nagel aus einem ganz anderen Fundus. Entsprechend lebendig und empathisch zeichnet sie Schüler*innen, Lehrkräfte und Unterrichtsgeschehen. Nicht alle Lehrkräfte verhalten sich Percy gegenüber gleichermaßen verständnisvoll. Ich habe es genossen, wie empathisch diese Nebenfiguren dennoch vorgestellt wurden. Der Mathelehrer mit dem Temperament einer Wanderdüne. Herrlich. Neben der Identitätsfrage und den Gefühlswallungen im Zusammenhang mit Percy muss Manu sich auch im Elternhaus abgrenzen und das Leid der Mutter als das benennen, was es ist: das Leid der Mutter. Das nicht von Manu verursacht wurde und das Manu nicht beheben kann. Auch hier mein tiefer Respekt für die gefühlvolle Ausarbeitung der psychisch kranken Mutter und des überforderten, hilflosen Vaters. Manu und Percy sind ganz besondere Charaktere, an die ich mich sicherlich noch lange erinnern werde. Von und mit ihnen habe ich bei der Lektüre viel gelernt. Über Legasthenie, über Männlich und Weiblich als die beiden Enden eines Kontinuums, über Äthiopien und die Elbmündung, das Watt und die Salzwiesen bei Brunsbüttel. Fazit: Eindeutig Lieblingsbuchpotenzial. Dieses Buch sollte Schullektüre werden. Die Geschichte von Manu und Percy sollte verfilmt werden.

  • Bewertung

    5/5

    23.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Geschichte mit Tiefgang

    Manus Mutter ist entweder völlig überdreht oder liegt leidend im Bett. Manu kommt irgendwie klar damit. Irgendwie auch nicht. Was ihre Mutter genau hat, warum sie so ist, wie sie ist, das weiß Manu nicht, hat aber eine Vermutung. Percy ist ein verschlossener Einzelgänger, der eine Schreibschwäche hat und kaum was sagt. Warum Percy so ist, wie er ist, weiß Manu nicht, möchte es aber gern herausfinden, denn mit niemanden sonst schweigt es sich so schön wie mit Percy. Man kann sich auch ohne Worte verstehen, wenn man sich fühlt. Das mit Manu und Percy, das ist nichts, das man mal eben irgendwie dazwischen lesen sollte. Für diese Geschichte muss man sich Zeit nehmen, muss sie fühlen. Das, was ich beim Lesen gespürt habe, ging so tief, dass ich noch immer eine Gänsehaut bekomme, wenn ich daran denke. Normalerweise purzeln die richtigen Worte für eine Geschichte, die ich gelesen habe, relativ leicht aus mir heraus. Aber es gibt Geschichten, wie „Irgendwie dazwischen“, da wollen die Worte nicht so wie ich will. Die Geschichte von Manu und Percy kann man kaum in Worte fassen, man muss sie fühlen. Dank Sabine Nagels flüssigem Schreibstil kam ich viel zu schnell am Ende dieser herzerwärmenden Geschichte an. Wichtige Themen werden angesprochen: Verzweiflung, Mut und die Wucht des Glücks. Diese Geschichte ist wie ein inniger Kuss zwischen zwei frisch Verliebten: Das Kribbeln auf der Haut und das wohlig-warme Gefühl im Bauch wechseln sich mit Gänsehautschüben ab. Mehr Worte finde ich grad nicht. Das Schweigen kann aber manchmal ganz schön laut sein. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

  • Alexandra G.

    aus Minden

    5/5

    05.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwie dazwischen

    Eines Vorgweg die Autorin Sabine Nagel, nimmt nicht immer gerade leichte Themen zum Schreiben, und doch so wirkt es ,für mich als Leser, hat sie nicht die Geringsten Probleme es in Irgendeiner Art umzusetzen. In diesem Buch geht es über Percy, der so wie es aussieht hoch begabt ist, jedoch eine Lese und Rechtschreibschwäche hat. Er ist am Anfang für den Leser eher der Schweigsame und wirkt auf einen wie ein Freak, der nicht so recht ins Bild passt. Was sich allerdings nach und nach legt. Dann haben wir noch Manu in dem Buch, Manu weiß nicht was sie ist und was sie sein will ob Junge oder Mädchen. Sie steckt irgendwie in einer Selbstfindungsphase und leider sind Ihre Eltern nicht gerade hilfreich in diesem Punkt. Ihre Mutter scheint immer irgendwie "krank" zu sein und ihr Vater ist meistens Arbeiten. Auch die Konflickte zuhause belasten Manu sehr ,so das Sie immer sehr schnell ein schlechtes Gewissen hat wenn sie mal was für sich macht. Beim lesen hat es Spaß gemacht,mit zu erleben, wie Manu und Percy sich anfreunden. Und obwohl sie so unterschiedlich sind, haben sie doch recht viel gemeinsam. Keiner von beiden will am Anfang zu viel von sich Preis geben und doch verstehen sich die Beiden oft blind. Die Figuren wachsen einem relativ schnell ans Herz, die Handlungsstränge sind für den Leser im vollen Umfang nachvollziehbar. Es werden hier wirklich Themen behandelt die auf der einen Seite schon älter sind, aber auf der anderen Seite brand aktuell. Mir persönlich hat diese Geschichte sehr gut gefallen ,und ich kann sie nur weiter empfehlen. Was ich sehr gut fand war das die Orginial Texte von Percy verwendet wurden ,die er handschriftlich verfasst hat und man zu der gedruckent Version springen kann und wieder zurück zum Ausgangspunk. 5 Sterne für einen Roman der so gelungen ist, das man eigentlich nicht möchte das er Endet.

  • Bewertung

    aus Worms

    5/5

    16.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Buch mit Tiefgang

    Das Cover dieses Buches zieht an, macht einen neugierig auf die Seiten, welche zwischen den Buchdeckeln liegen. Percy, ein Junge mit Lese-Rechtschreibschwäche, bekommt noch eine Chance. Eine Chance noch einmal anzufangen und vielleicht, ganz vielleicht, alles besser zu machen. Und da ist Manu mit seinen schwierigen Familienverhältnissen, der sich auf den Neuen in der Klasse und eine Partnerarbeit mit ihm einlässt, ohne zu wissen, was ihn erwartet. Nach anfänglichen Verwunderungen über den jeweils anderen, freunden sie sich immer mehr an und nach und nach baut sich zwischen ihnen eine tiefe Verbundenheit, ein zuvor nie gefühltes Vertrauen und eine Freundschaft auf, die für beide so wertvoll ist. Percy, mit seiner besonderen Persönlichkeit und seinem unerschütterlichen Charakter wird zu einer wichtigen Person von Manu, dessen Weltbild durch die Bekanntschaft ordentlich ins Wanken gerät. Manu beginnt, sich und sein Leben zu hinterfragen. Ein aufrührender Roman, der die innere Zerrissenheit der Jugend und die Macht der negativen Erfahrungen in der Kindheit der optimal verpackt hat. Mobbing, die eigene Identitätskrise in dieser Zeit, Depressionen und Freundschaften, die einem in diesem Alter Halt, Selbstvertrauen und Mut geben, all das wird in diesem Buch aufgegriffen und auf eine besondere Art und Weise gezeigt, dass in jedem Menschen so viel Potenzial steckt und perfekt ist, so wie er ist. Vielen Dank, @sabine.nagel.autorin , dass ich dieses Rezensionsexemplar erhalten und lesen durfte. Sie schafft es, eine solche Freundschaft wie im echten Leben langsam aufzubauen und mit ihren lebhaften Schilderungen so zu vertiefen, dass man die Selbstzweifel der Protagonisten förmlich fühlen kann. Besonders beeindruckt hat mich die Hervorhebung der Lese-Rechtschreibschwäche Percys, welche durch handgeschriebene Textpassagen eindrucksvoll im Gedächtnis bleibt. Ich kann allen, die sich vielleicht selbst gerade an solch einem Punkt befinden, aber auch allen anderen dieses Buch ans Herz legen. Es lohnt sich, einen Blick über den Horizont zu werfen und das zu sehen, was oftmals totgeschwiegen wird. #irgendwiedazwischenoderdasmitpercy

  • Mara

    aus Berlin

    5/5

    12.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    regt zum Nachdenken an

    Ich kann dieses Buch jeder Person empfehlen, der oder die ein Buch mit Tiefgang lesen dabei zum Nachdenken angeregt werden möchte. Bei „Irgendwie dazwischen. Oder: Das mit Percy“ geht es um Manu und um Percy, die beide eine oder mehrere Lasten mit sch tragen. In diesem Buch werden gleich mehrere schwere und wichtige Themen angesprochen und besprochen. Man erhält zu Anfang (wie eine kleine Einleitung) die Sicht von Percy und verfolgt anschließend aus der Ich-Perspektive Manus Gefühle und Wahrnehmungen. Außerdem bekommt man immer mal wieder zwischen den Manu-Kapiteln in Form von kleinen Briefen einen Einblick in Percy’s Kopf. Auf diese Weise kann von Anfang an eine Verbindung zu Manu und Percy aufbauen. Durch den sachlichen, unaufgeregten vor allem aber auch reflektierten Schreibstil hinterfragt man nicht nur das Verhalten der Protagonist*innen sowie der Nebencharaktere, sondern auch seine eigene Sichtweise und entwickelt eine eigene Meinung. Das macht dieses Buch zu etwas ganz besonderen, finde ich.

Kundinnen und Kunden meinen

5

15

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Petra Bunte

    Petra Bunte

    Thalia Bad Pyrmont

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    13.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Intensiv und besonders

    Ein wunderschöner (Jugend-)Roman über das Anders-Sein, Toleranz, Respekt, Familie, Freundschaft und (Selbst-)Liebe. Eine Geschichte mit tollen Charakteren, leisen Tönen und vielen ungesagten Worten, durch die das Buch zu einem intensiven und besonderen Leseerlebnis wird.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Irgendwie dazwischen oder: Das mit Percy
  • Produktbild: Irgendwie dazwischen oder: Das mit Percy