Produktbild: Ein völlig anderes Leben

Ein völlig anderes Leben Roman

15

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

31453

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2321 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641279943

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

31453

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

2321 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641279943

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  • sunshine-500

    aus 55597

    5/5

    20.03.2022

    eBook (ePUB)

    Jules Vergangenheit liegt in der DDR

    „Ein völlig anderes Leben“ von Lisa Quentin erschien am 14.03.2022 im Verlag Goldmann. Jule findet bei der Wohnungsauflösung ihrer verstorbenen Mutter Unterlagen, dass sie adoptiert ist, ein Schock für sie. Sie fängt an ihre Vergangenheit zu reflektieren, einiges kommt hoch aus ihrer Kindheit. Die vielen Umzüge, als erstes in den Westen, der Kontaktabbruch mit ihrem Vater und da war auch noch eine große Schwester. Ihre Mutter ist ihren Fragen immer ausgewichen. Nun beginnt sie mit Hilfe ihrer Freundin ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Dabei ahnt sie nicht, welche Dinge an Licht kommen sollen. Lisa Quentin erzählt ergreifend, ohne zu übertreiben, von Adoptionen in der DDR bei denen Kinder den leiblichen Eltern weggenommen wurden. Einer dunklen Seite der DDR-Vergangenheit, die viel Leid über Menschen gebracht hat. Sie bedient sich dabei des Stilmittels der wechselnden Ich – Erzählperspektiven. Der Leser* in kann so in die Vergangenheit durch Jules leibliche Mutter blicken, die Rückblicke lassen einem sprachlos werden. Detailliert werden Gefühle und Gedanken aufgezeigt, die alle sehr realistisch dargestellt werden. Mich konnte die Geschichte berühren und tief beeindrucken. Ich bin wie die Autorin in der Nähe der ehemaligen DDR aufgewachsen und wusste ebenfalls sehr wenig über deren teilweise diktatorischen Strukturen. Die Geschichte über die dunkle Vergangenheit überzeugt durch gute Recherche. Wer an Zeitgeschichte, einem vernachlässigtem Thema interessiert ist, dem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen.

  • Bewertung

    aus Jagstzell

    4/5

    12.03.2022

    eBook (ePUB)

    Berührender und gut recherchierter Familienroman

    Lisa Quentin’s Debütroman überzeugt mit seinem frischen, modernen Schreibstil und einer bildhaften Sprache. Gleich im Prolog weckt der Roman das Interesse des Lesers und deutet die Tragik der Geschichte an. Nach dem Tod ihrer Mutter, erfährt die Protagonistin Jule, dass sie adoptiert wurde und Anke nicht ihre leibliche Mutter ist. Diese Information überfordert Jule zunächst bevor sie sich entschließt nach ihren Wurzeln zu suchen. Während ihrer Suche entspinnt sich in einem zweiten Erzählstrang der Rückblick auf die Vergangenheit und der Hintergrund der Adoption. Nach einem Neugierde weckenden Prolog nimmt die Geschichte so richtig erst nach den ersten Kapiteln an Fahrt auf und das Buch ist nicht mehr aus der Hand zu legen. Dazu trägt der zweite Erzählstrang maßgeblich bei, der spannend, emotional und basierend auf wahren Fakten einen eher unbekannten Teil der neueren deutschen Geschichte beleuchtet, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. Insgesamt überzeugt der Roman durch seine gut recherchierte und spannende Ausarbeitung. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    04.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt...

    Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Jule, dass sie adoptiert wurde. Eine schwierige Suche nach ihrer Herkunft beginnt. Ich wusste bisher nichts von den Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR und habe den Roman mit Entsetzen und großem Interesse gelesen. Leseempfehlung von mir!

  • Bewertung

    5/5

    13.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig anderes Leben

    Jule findet bei der Wohungsauflösung ihrer verstorbenen Mutter Anke Unterlagen, dass sie adoptiert wurde, zunächst ein Schock für sie. Sie fängt an sich zu erinnern, die vielen Umzüge mit ihrer Mutter, als erstes in den Westen. Dann war da ja noch Vater Georg und ihre ältere Schwester Marlene, was ist aus den beiden geworden? Jule`s Fragen an ihre Mutter, ist diese immer ausgewichen und so richtig nah war sie ihrer Mutter nie. Doch jetzt beginnt sie mit 32 Jahren und mit Hilfe ihrer Freundin ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Die Autorin erzählt ergreifend von Adoptionen in der DDR, bei denen Kindern den leiblichen Eltern weggenommen wurden. Mich hat diese Geschichte sehr berührt und beeindruckt. Meine absolute Leseempfehlung, wer an Zeitgeschichte mit einem vernachlässigten Thema interessiert ist !!!

  • Bewertung

    aus Cleebronn

    5/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein völlig anderes Leben

    "Ein völlig anderes Leben" ist der Debütroman von Lisa Quentin Als Jules Mutter an Krebs stirbt steht sie plötzlich alleine da, sie hat niemanden mehr. Bei der Wohnunhsauflösung ihrer Mutter findet Sie Adoptionsunterlagen. Jetzt ist ihr klar, weshalb Sie sich Ihrer Mutter nie nah gefüllt hat. Eva, Jules leibliche Mutter hat ihre Tochter ihr Leben lang vermisst und auch nicht freiwillig zur Adoption freigegeben. Ein Stück Deutsche Geschichte, was mir vorher nicht so bekannt war, mich aber sehr beschäftigt hat. Lisa Quentin sorgt mit Ihrem Roman dafür, dass dieses dunkle Kapitel der DDR Geschichte nicht vergessen wird. Ein sehr gelungener Roman, der zum Nachdenken bewegt!

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2026

    Hörbuch (Audio)

    Bewegend, berührend, emotionale Auseinandersetzung mit tragischer Zeitgeschichte

    Wow was für ein Roman/Hörbuch. Lisa Quentin wagt sich bei ihrem Debütroman an ein tragisches Stück Zeitgeschichte, Zwangsadoptionen in der DDR. Bewegend wird Jules Weg geschildert, als sie herausfindet, dass sie adoptiert wurde. Was sich dahinter verbirgt kommt erst nach und nach ans Licht. Es geht um Zwangsadoption, den Weg zu Informationen, verschiedene Sichtweisen und Personen, die davon betroffen sind. Wir leiden mit Jule, manchmal fast nicht auszuhalten. Danke für dieses wichtige, emotionale Hörbuch/Buch. Durch die 2 Sprecherinnen werden die unterschiedlichen Zeitebenen, Gefühle und persönlichen Auseinandersetzungen besonders plastisch.
  • Zum Bewerterprofil von S. Möller

    S. Möller

    Thalia Bonn

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre, wenn ich ein völlig...

    Was wäre, wenn ich ein völlig anderes Leben gelebt hätte? Wenn mein bisheriges Leben eine große Lüge gewesen wäre? Ich weis es nicht. Aber die Protagonistin dieses Buches versucht es über ihr eigenes Leben herauszufinden. Verstörend, emotional und stellenweise sehr traurig.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lese-Highlight

    Allein schon der Titel ist hier Programm. Jules Leben ist tatsächlich ein 'völlig anderes' als sie Jahrzehnte nach ihrer Geburt per Zufall erfährt, dass sie ein Adoptivkind ist. Eines, dass nach der misslungenen Flucht ihrer leiblichen Mutter aus der DDR in eine 'angesehene' Familie gegeben wurde. Dort wuchs sie bei einer depressiven Mutter auf, die gar nicht dazu fähig war das Mädchen zu lieben. Lisa Quentin widmet sich auf eine äußerst berührende und feinsinnige Weise dem bislang wenig beachteten Thema des staatlich organisierten Kindesentzug und der Zwangsadoption zu Zeiten des DDR-Regimes. Aus zwei Perpektiven, der der Adoptivtochter sowie der der leiblichen Mutter, werden wir Zeugen des sehr bewegendes Schicksals. Eines, dass unter die Haut geht. Beim Lesen stellt sich nicht nur die Frage: "Was wäre wenn...?" ein, soondern vor allem auch "Wie gehe in Zukunft mit dem Wissen meiner Herkunft um?" - "Bin ich heimatlos?" Ein Debüt, das Sie nicht verpassen sollten.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wurzellos...

    Vermutlich hätte ich diesen Roman über ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte links liegen lassen, oder aufgrund der Kurzbeschreibung gähnend abgewunken…doch die Verfasserin Lisa Quentin, eine gebürtige Coburgerin, ist demnächst Gast bei der Veranstaltung Coburg liest! Das machte mich neugierig. Schon jetzt möchte ich Ihnen dieses enorm spannende, klug erzählte Werk, welches durch seine feine Ausarbeitung der Charaktere besticht und anhand schicksalhafter Lebensgeschichten staatlich organisierten Kindesentzug und Zwangsadoption zu Zeiten des DDR-Regimes literarisch sichtbar macht, ans Herz legen. Nicht nur vor dem Hintergrund, dass mehr als drei Jahrzehnte nach der deutschen Vereinigung die Aufarbeitung als schwierig bis unmöglich eingeschätzt wird, ein wichtiges Buch. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine junge Frau, die in Westdeutschland unter schwierigen Bedingungen aufwuchs und nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass sie adoptiert wurde. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter, hinterfragt die Vergangenheit, auch die eigene. Das Buch vereinnamt emotional - lange las ich nichts, was mich so beschäftigt hat.

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