Firekeeper's Daughter

Firekeeper's Daughter

Deutschsprachige Ausgabe

eBook

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Firekeeper's Daughter

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 20,00 €
eBook

eBook

ab 12,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 14,95 €

Beschreibung

Bewahre das Geheimnis. Lebe die Lüge. Finde deine Wahrheit.

Die 18-jährige Daunis Fontaine hat nie wirklich dazugehört, weder in ihrer Heimatstadt noch in der nahe gelegenen Ojibwe-Reservation. Denn sie ist halb weiß, halb Native American. Daunis träumt von einem Neustart am College, wo sie Medizin studieren möchte. Doch als sie sich plötzlich um ihre Mutter kümmern muss, beschließt Daunis, die eigenen Pläne vorerst auf Eis zu legen. Der einzige Lichtblick ist Jamie, der neue und sehr charmante Spieler im Eishockeyteam von Daunis' Bruder Levi. Daunis genießt seine Aufmerksamkeit und hat sich gerade in ihrem Leben eingerichtet, als sie Zeugin eines schrecklichen Mordes wird. Damit nicht genug, wird sie vom FBI rekrutiert, um undercover zu ermitteln. Widerstrebend willigt Daunis ein und erfährt so Dinge, die ihre Welt vollkommen auseinanderreißen ...

Ein bahnbrechender, fulminanter Thriller über eine Native American, die in einen Mordfall verwickelt wird - direkt nach Erscheinen auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste.

Details

Verkaufsrang

30971

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

30971

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

3612 KB

Übersetzer

Claudia Max

Sprache

Deutsch

EAN

9783641264895

Das meinen unsere Kund*innen

4.0

38 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Starke Protagonistin und wichtige kulturelle Einblicke!

Bewertung am 30.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Liebe bedeutet, dass ich dir ein gutes Leben wünsche, selbst wenn ich nicht darin vorkomme." Als halb Weiße, halb Native American hatte die junge Daunis, niemals richtig dazugehörig und stets zwischen zwei Seiten zerrissen, es nie einfach. In einem entfernten College erhofft sie sich einen Neustart - doch dieser muss warten, als ihre Pläne ihrer Familie willen vorerst aufs Eis gelegt werden. Daunis bleibt in ihrer Heimatstadt, und wird schon bald Zeugin eines schockierenden Mordes, dessen Wurzeln tiefer reichen, als sie zunächst zu glauben vermag. Als FBI-Informantin liegt es nun an ihr, ihren Tribe, ihre Gemeinschaft und ihre Liebsten zu schützen... Bereits auf den ersten Seiten dieses Romans war ich hin und weg vom wundervollen Schreibstil Angeline Boulleys. Eine beeindruckende Komplexität geht hier Hand in Hand mit einer lockeren Alltagssprache, die ferner durch Ojibwe-Begriffe ergänzt wird. So kommt eine ausnahmslose Authentizität zu Stande und ich bin sehr dankbar dafür, unter anderem durch jene Begriffe einen Einblick in Daunis Tribe sowie ihre Kultur erhalten haben zu dürfen. Allerdings war es auch genau dieser Punkt, der mir den Einstieg in das Buch so erschwerte. Ich bin zunächst häufig über die fremden Begriffe, die fremden Traditionen gestolpert, musste mehrere Sätze zweimal lesen. Gepaart mit amerikanischen Gepflogenheiten, die mir ebenso unbekannt waren, sowie einem recht plötzlichem Einstieg, kam mir das erste Drittel von "Firekeeper's Daughter" wirklich zäh vor. Aber Durchhaltevermögen lohnt sich an dieser Stelle: Der eigentliche Spannungsbogen schreitet zwar verglichen langsam voran, allerdings habe ich den Eindruck, dass diese Länge von Nöten war, um ein allumfassendes Bild der unterschiedlichen Figuren und Kulturen zu erhalten. Nur so konnte ich mich gänzlich in die Protagonistin Daunis hineinversetzen und ihre bewundernswerte Stärke anerkennen. Nur so konnte ich mein Bild von den indigenen Völkern Amerikas überdenken, ihre jetzigen Problematiken erfassen, die heute nicht minder drängend als vor einigen Jahrzehnten sind. Alleine deswegen würde ich diese Lektüre unbedingt weiterempfehlen. Allerdings sind die genannten Punkte nicht das Einzige, das dieses Buch zu bieten hat: Den Leser erwartet ebenfalls ein wahrlich fulminantes Ende. Hier möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen - nur eines: Der sich langsam entwickelnde Spannungsbogen hat durchaus seinen Sinn und Zweck. Lasst euch einfach darauf ein. Ich hoffe nach dieser Lektüre auf zahlreiche weitere spannende Romane von indigenen Autoren und Autorinnen. Bis dahin kann ich Daunis Geschichte wärmstens jedem weiterempfehlen, der ein wenig Geduld aufbringen kann und der an vielschichtigen, wichtigen kulturellen Einblicken interessiert ist. 4,5/5 Sterne

Starke Protagonistin und wichtige kulturelle Einblicke!

Bewertung am 30.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Liebe bedeutet, dass ich dir ein gutes Leben wünsche, selbst wenn ich nicht darin vorkomme." Als halb Weiße, halb Native American hatte die junge Daunis, niemals richtig dazugehörig und stets zwischen zwei Seiten zerrissen, es nie einfach. In einem entfernten College erhofft sie sich einen Neustart - doch dieser muss warten, als ihre Pläne ihrer Familie willen vorerst aufs Eis gelegt werden. Daunis bleibt in ihrer Heimatstadt, und wird schon bald Zeugin eines schockierenden Mordes, dessen Wurzeln tiefer reichen, als sie zunächst zu glauben vermag. Als FBI-Informantin liegt es nun an ihr, ihren Tribe, ihre Gemeinschaft und ihre Liebsten zu schützen... Bereits auf den ersten Seiten dieses Romans war ich hin und weg vom wundervollen Schreibstil Angeline Boulleys. Eine beeindruckende Komplexität geht hier Hand in Hand mit einer lockeren Alltagssprache, die ferner durch Ojibwe-Begriffe ergänzt wird. So kommt eine ausnahmslose Authentizität zu Stande und ich bin sehr dankbar dafür, unter anderem durch jene Begriffe einen Einblick in Daunis Tribe sowie ihre Kultur erhalten haben zu dürfen. Allerdings war es auch genau dieser Punkt, der mir den Einstieg in das Buch so erschwerte. Ich bin zunächst häufig über die fremden Begriffe, die fremden Traditionen gestolpert, musste mehrere Sätze zweimal lesen. Gepaart mit amerikanischen Gepflogenheiten, die mir ebenso unbekannt waren, sowie einem recht plötzlichem Einstieg, kam mir das erste Drittel von "Firekeeper's Daughter" wirklich zäh vor. Aber Durchhaltevermögen lohnt sich an dieser Stelle: Der eigentliche Spannungsbogen schreitet zwar verglichen langsam voran, allerdings habe ich den Eindruck, dass diese Länge von Nöten war, um ein allumfassendes Bild der unterschiedlichen Figuren und Kulturen zu erhalten. Nur so konnte ich mich gänzlich in die Protagonistin Daunis hineinversetzen und ihre bewundernswerte Stärke anerkennen. Nur so konnte ich mein Bild von den indigenen Völkern Amerikas überdenken, ihre jetzigen Problematiken erfassen, die heute nicht minder drängend als vor einigen Jahrzehnten sind. Alleine deswegen würde ich diese Lektüre unbedingt weiterempfehlen. Allerdings sind die genannten Punkte nicht das Einzige, das dieses Buch zu bieten hat: Den Leser erwartet ebenfalls ein wahrlich fulminantes Ende. Hier möchte ich nicht zu viel vorweg nehmen - nur eines: Der sich langsam entwickelnde Spannungsbogen hat durchaus seinen Sinn und Zweck. Lasst euch einfach darauf ein. Ich hoffe nach dieser Lektüre auf zahlreiche weitere spannende Romane von indigenen Autoren und Autorinnen. Bis dahin kann ich Daunis Geschichte wärmstens jedem weiterempfehlen, der ein wenig Geduld aufbringen kann und der an vielschichtigen, wichtigen kulturellen Einblicken interessiert ist. 4,5/5 Sterne

Rezension zu Firekeeper's Daughter

Bewertung aus Celle am 26.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wissenswertes Autor: Angeline Boulley Titel: Firekeeper's Daughter Gattung: Jugendbuch Erscheinungsdatum: 21. März 2022 Verlag: Cbj ISBN: 978-3-570166017 Preis: 20,00 € (Gebundenes Buch) & 14,99 € (Kindle-Edition) Seitenzahl: 560 Seiten Inhalt Die 18-jährige Daunis Fontaine hat nie wirklich dazugehört, weder in ihrer Heimatstadt noch in der nahe gelegenen Ojibwe-Reservation. Denn sie ist halb weiß, halb Native American. Daunis träumt von einem Neustart am College, wo sie Medizin studieren möchte. Doch als sie sich plötzlich um ihre Mutter kümmern muss, beschließt Daunis, die eigenen Pläne vorerst auf Eis zu legen. Der einzige Lichtblick ist Jamie, der neue und sehr charmante Spieler im Eishockeyteam von Daunis‘ Bruder Levi. Daunis genießt seine Aufmerksamkeit und hat sich gerade in ihrem Leben eingerichtet, als sie Zeugin eines schrecklichen Mordes wird. Damit nicht genug, wird sie vom FBI rekrutiert, um undercover zu ermitteln. Widerstrebend willigt Daunis ein und erfährt so Dinge, die ihre Welt vollkommen auseinanderreißen … Cover Ich gestehe, dass es sich bei diesem Buch um Liebe auf den ersten Blick gehandelt hat. Der hellbeige fast weiße Hintergrund in Kombination mit den kontrastreichen Farben Blau, Gelb und Rot ziehen als erstes die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Dann folgt die Kenntnisnahme der beiden Gesichter und abschließend das Ergebnis der beiden Seitenansichten als Schmetterlingsflügel, sowie die kleinen Details. Meine Meinung Achtung diese Rezension enthält Spoiler! Ich habe dieses Buch ganz zufällig beim Stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckt. Wie Ihr meiner Beschreibung vom Cover entnehmen könnt, konnte mich auf den ersten Blick nicht nur das Äußere des Buches überzeugen. Auch der Inhalt klang wahnsinnig vielversprechend. Dazu muss ich sagen, dass die Thematik der Native Americans absolut zu unrecht so selten in Büchern lebendig wird. Leider muss ich gestehen, dass es zwischen mir und Firekeeper's Daughter letztlich nicht so richtig funkten wollte. Für mich war es das erste und womöglich letzte Buch dieser Autorin. Wie immer gibt es dafür ganz unterschiedliche Gründe: Wir erleben die gesamte Geschichte aus der Sicht von Daunis. Wie der Klapptext uns bereits verrät hat Daunis seit ihrer Geburt mit der Problematik zu kämpfen nirgends richtig dazuzugehören. Sie ist nämlich zur Hälfte eine Weiße und eine Native American. Für mich war sie leider ein sehr durchwachsener Charakter: ich fand sie sehr sprunghaft, sie durchlebt während des Buches mehrere kleine Identitätskrisen, gerade am Anfang war sie mir viel zu naiv und vertrauensselig. Dazu möchte ich aber sagen, dass sich ihr Verhalten gegen Ende des Buches wesentlich bessert. Irgendwann erreicht sie nämlich den Punkt, an dem ihr klar wird, dass jeder etwas zu verbergen hat. Sogar Menschen, die ihr besonders nahe stehen. Ziemlich schnell zu Beginn des Buches lernen wir Jamie kennen. Seine Rolle als Undercover-Agent fliegt ziemlich schnell auf, gleichzeitig konnte man sich ja denken, dass es sich bei ihm um ein FBI-Mitglied handelt, schließlich sind er und sein Partner, als einzige neu in der Stadt. Für mich blieb er bis zum Ende extrem blass. Dass liegt vermutlich daran, dass sowohl wir als Leser, als auch Daunis viel zu wenig über ihn erfahren. In meinen Augen jede Menge verschwendetes Potenzial. Aus Jamie hätte die Autorin viel mehr herausholen können. Schwierig fand ich des weiteren den Schreibstil bzw. die Übersetzung davon. Er war durchgängig geprägt von indigenen Begriffen, was an sich nichts schlechtes ist. Leider gestaltet sich die Aussprache dieser Wörter sehr schwierig und wurde somit irgendwann zu anstrengend zum Lesen. Es half auch nicht, dass französische und amerikanische Wörter dazukamen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, wenn es eine Art "Aussprache-Hilfe" am Ende des Buches gegeben hätte, damit man die Chance bekommt die Wörter richtig zu sprechen. Was ich jedoch gut fand, waren die zahlreichen Informationen, die wir am Ende des Buches finden können: ein Glossar, Erklärungen zu Wörtern, sowie eine Historische Einordnung. Insgesamt war das Buch spannend, es gab allerdings einige langatmige Phasen. Der Einstieg nahm schnell Fahrt auf und machte das Weiterlesen wirklich einfach. Aber gerade durch den Schreibstil und die Atempausen, musste ich mich zwischenzeitlich wirklich zum Lesen zwingen. Ich bleibe gleich mal beim Ende des Buches. Dieses war einfach extrem unbefriedigend. Der eigentlich Drahtzieher des Ganzen entkommt und bleibt auf freiem Fuß. Die Protagnisten scheint sich spirituell weiterentwickelt zu haben, ihre Umgebung ließ sich von dem Ganzen Chaos und den Morden schwer in andere Bahnen lenken. Jamie - oder wie auch immer er wirklich heißt - geht auf die Suche nach sich selbst. Und zum schlimmsten Punkt, zu dem ich noch komme, Daunis Vergewaltiger bekommt nicht die Strafe die er in meinen Augen verdient. Seit einigen Jahren brandet immer mal wieder die Diskussion zu Trigger-Warnungen für Bücher auf. Dieses Buch fällt für mich definitiv in das Raster bei dem man die Leser womöglich vorwarnen sollte. Und das ist leider auch der Punkt der dieses Buch in vielerlei Hinsicht ruiniert hat: Wie mit Daunis Vergewaltigung umgegangen worden ist, war in meinen Augen einfach nur falsch. Das Bild, dass vermittelt worden ist - der Umgang der Protagonistin mit diesem Vorfall, wirft ein erschreckend schwarzes Bild auf die ganze Geschichte. Die Autorin hat sich soviel Mühe damit gemacht die indigene Bevölkerung, ihr Leben und ihre Lebensweise auf tiefergehende und warmherzige Art zu vermitteln, dass diese Zeilen einfach nur ein Schlag ins Gesicht waren. Ihr müsst einfach bedenken, dass dieses Buch offiziell als YA-Buch gelistet ist, also sich hauptsächlich an Jugendliche richtet. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Autorin auch für diese Art von Betroffenen die richtige Richtung eingeschlagen hätte. Fazit Grundsätzlich behandelt dieses Buch eine wirklich interessante Thematik, die leider durch eine naive Protagonistin, einen schwierigen Schreibstil, sowie die Bedenkenlosigkeit der Autorin zu einem bestimmen Thema in vielen Dingen schlecht umgesetzt ist. Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.

Rezension zu Firekeeper's Daughter

Bewertung aus Celle am 26.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wissenswertes Autor: Angeline Boulley Titel: Firekeeper's Daughter Gattung: Jugendbuch Erscheinungsdatum: 21. März 2022 Verlag: Cbj ISBN: 978-3-570166017 Preis: 20,00 € (Gebundenes Buch) & 14,99 € (Kindle-Edition) Seitenzahl: 560 Seiten Inhalt Die 18-jährige Daunis Fontaine hat nie wirklich dazugehört, weder in ihrer Heimatstadt noch in der nahe gelegenen Ojibwe-Reservation. Denn sie ist halb weiß, halb Native American. Daunis träumt von einem Neustart am College, wo sie Medizin studieren möchte. Doch als sie sich plötzlich um ihre Mutter kümmern muss, beschließt Daunis, die eigenen Pläne vorerst auf Eis zu legen. Der einzige Lichtblick ist Jamie, der neue und sehr charmante Spieler im Eishockeyteam von Daunis‘ Bruder Levi. Daunis genießt seine Aufmerksamkeit und hat sich gerade in ihrem Leben eingerichtet, als sie Zeugin eines schrecklichen Mordes wird. Damit nicht genug, wird sie vom FBI rekrutiert, um undercover zu ermitteln. Widerstrebend willigt Daunis ein und erfährt so Dinge, die ihre Welt vollkommen auseinanderreißen … Cover Ich gestehe, dass es sich bei diesem Buch um Liebe auf den ersten Blick gehandelt hat. Der hellbeige fast weiße Hintergrund in Kombination mit den kontrastreichen Farben Blau, Gelb und Rot ziehen als erstes die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Dann folgt die Kenntnisnahme der beiden Gesichter und abschließend das Ergebnis der beiden Seitenansichten als Schmetterlingsflügel, sowie die kleinen Details. Meine Meinung Achtung diese Rezension enthält Spoiler! Ich habe dieses Buch ganz zufällig beim Stöbern in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckt. Wie Ihr meiner Beschreibung vom Cover entnehmen könnt, konnte mich auf den ersten Blick nicht nur das Äußere des Buches überzeugen. Auch der Inhalt klang wahnsinnig vielversprechend. Dazu muss ich sagen, dass die Thematik der Native Americans absolut zu unrecht so selten in Büchern lebendig wird. Leider muss ich gestehen, dass es zwischen mir und Firekeeper's Daughter letztlich nicht so richtig funkten wollte. Für mich war es das erste und womöglich letzte Buch dieser Autorin. Wie immer gibt es dafür ganz unterschiedliche Gründe: Wir erleben die gesamte Geschichte aus der Sicht von Daunis. Wie der Klapptext uns bereits verrät hat Daunis seit ihrer Geburt mit der Problematik zu kämpfen nirgends richtig dazuzugehören. Sie ist nämlich zur Hälfte eine Weiße und eine Native American. Für mich war sie leider ein sehr durchwachsener Charakter: ich fand sie sehr sprunghaft, sie durchlebt während des Buches mehrere kleine Identitätskrisen, gerade am Anfang war sie mir viel zu naiv und vertrauensselig. Dazu möchte ich aber sagen, dass sich ihr Verhalten gegen Ende des Buches wesentlich bessert. Irgendwann erreicht sie nämlich den Punkt, an dem ihr klar wird, dass jeder etwas zu verbergen hat. Sogar Menschen, die ihr besonders nahe stehen. Ziemlich schnell zu Beginn des Buches lernen wir Jamie kennen. Seine Rolle als Undercover-Agent fliegt ziemlich schnell auf, gleichzeitig konnte man sich ja denken, dass es sich bei ihm um ein FBI-Mitglied handelt, schließlich sind er und sein Partner, als einzige neu in der Stadt. Für mich blieb er bis zum Ende extrem blass. Dass liegt vermutlich daran, dass sowohl wir als Leser, als auch Daunis viel zu wenig über ihn erfahren. In meinen Augen jede Menge verschwendetes Potenzial. Aus Jamie hätte die Autorin viel mehr herausholen können. Schwierig fand ich des weiteren den Schreibstil bzw. die Übersetzung davon. Er war durchgängig geprägt von indigenen Begriffen, was an sich nichts schlechtes ist. Leider gestaltet sich die Aussprache dieser Wörter sehr schwierig und wurde somit irgendwann zu anstrengend zum Lesen. Es half auch nicht, dass französische und amerikanische Wörter dazukamen. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, wenn es eine Art "Aussprache-Hilfe" am Ende des Buches gegeben hätte, damit man die Chance bekommt die Wörter richtig zu sprechen. Was ich jedoch gut fand, waren die zahlreichen Informationen, die wir am Ende des Buches finden können: ein Glossar, Erklärungen zu Wörtern, sowie eine Historische Einordnung. Insgesamt war das Buch spannend, es gab allerdings einige langatmige Phasen. Der Einstieg nahm schnell Fahrt auf und machte das Weiterlesen wirklich einfach. Aber gerade durch den Schreibstil und die Atempausen, musste ich mich zwischenzeitlich wirklich zum Lesen zwingen. Ich bleibe gleich mal beim Ende des Buches. Dieses war einfach extrem unbefriedigend. Der eigentlich Drahtzieher des Ganzen entkommt und bleibt auf freiem Fuß. Die Protagnisten scheint sich spirituell weiterentwickelt zu haben, ihre Umgebung ließ sich von dem Ganzen Chaos und den Morden schwer in andere Bahnen lenken. Jamie - oder wie auch immer er wirklich heißt - geht auf die Suche nach sich selbst. Und zum schlimmsten Punkt, zu dem ich noch komme, Daunis Vergewaltiger bekommt nicht die Strafe die er in meinen Augen verdient. Seit einigen Jahren brandet immer mal wieder die Diskussion zu Trigger-Warnungen für Bücher auf. Dieses Buch fällt für mich definitiv in das Raster bei dem man die Leser womöglich vorwarnen sollte. Und das ist leider auch der Punkt der dieses Buch in vielerlei Hinsicht ruiniert hat: Wie mit Daunis Vergewaltigung umgegangen worden ist, war in meinen Augen einfach nur falsch. Das Bild, dass vermittelt worden ist - der Umgang der Protagonistin mit diesem Vorfall, wirft ein erschreckend schwarzes Bild auf die ganze Geschichte. Die Autorin hat sich soviel Mühe damit gemacht die indigene Bevölkerung, ihr Leben und ihre Lebensweise auf tiefergehende und warmherzige Art zu vermitteln, dass diese Zeilen einfach nur ein Schlag ins Gesicht waren. Ihr müsst einfach bedenken, dass dieses Buch offiziell als YA-Buch gelistet ist, also sich hauptsächlich an Jugendliche richtet. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Autorin auch für diese Art von Betroffenen die richtige Richtung eingeschlagen hätte. Fazit Grundsätzlich behandelt dieses Buch eine wirklich interessante Thematik, die leider durch eine naive Protagonistin, einen schwierigen Schreibstil, sowie die Bedenkenlosigkeit der Autorin zu einem bestimmen Thema in vielen Dingen schlecht umgesetzt ist. Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.

Unsere Kund*innen meinen

Firekeeper's Daughter

von Angeline Boulley

4.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Ulrike Zimmermann

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ulrike Zimmermann

Mayersche Köln-Mülheim

Zum Portrait

2/5

Ein Jugendbuch, dass mich leider nicht packen konnte

Bewertet: eBook (ePUB)

Sugar island, eine indigene Community, Eishockey-Spieler. Daunis, ein junges Mädchen indianischer Herkunft, lebt zwischen zwei Welten, der traditionellen und der modernen. Ein neuerTyp, Jamie, kommt ins Eishockey-Team. Daunis begleitet ihn als Betreuerin und verliebt sich leise in den gutaussehenden Jungen. Als dann ihre beste Freundin von ihrem Meth-abhängigen Freund erschossen wird, erfährt Daunis, dass Jamie ein Geheimnis hat. Er arbeitet für das FBI. Daunis mit ihrem Wissen über traditionelle Kulturen und Heilmethoden soll als verdeckte Ermittlerin mitarbeiten. Wer kocht das Meth? An wen und von wem wird es verticktt? Und wie kann sie die Meth Todesfälle stoppen? Sie steht wieder einmal zwischen zwei Welten. FBI oder Community, auf welcher Seite steht Daunis Firekeeper? Was eigentlich eine spannende Ermittlergeschichte sein könnte, war für mich leider nur eine langatmige Familiengeschichte. Zu viele Wiederholungen, Erklärungen. Es hat sicherlich 100 Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin. Die immer wiederkehrenden Längen haben mich dann zum Abbruch gezwungen. Sehr schade, hatte ich doch hohe Erwartungen, da das Buch in Amerika hochgehandelt wurde. Tolles Cover und eigentlich auch ein spannendes und interessantes Thema, doch leider ungenügend umgesetzt für meinen Geschmack.
2/5

Ein Jugendbuch, dass mich leider nicht packen konnte

Bewertet: eBook (ePUB)

Sugar island, eine indigene Community, Eishockey-Spieler. Daunis, ein junges Mädchen indianischer Herkunft, lebt zwischen zwei Welten, der traditionellen und der modernen. Ein neuerTyp, Jamie, kommt ins Eishockey-Team. Daunis begleitet ihn als Betreuerin und verliebt sich leise in den gutaussehenden Jungen. Als dann ihre beste Freundin von ihrem Meth-abhängigen Freund erschossen wird, erfährt Daunis, dass Jamie ein Geheimnis hat. Er arbeitet für das FBI. Daunis mit ihrem Wissen über traditionelle Kulturen und Heilmethoden soll als verdeckte Ermittlerin mitarbeiten. Wer kocht das Meth? An wen und von wem wird es verticktt? Und wie kann sie die Meth Todesfälle stoppen? Sie steht wieder einmal zwischen zwei Welten. FBI oder Community, auf welcher Seite steht Daunis Firekeeper? Was eigentlich eine spannende Ermittlergeschichte sein könnte, war für mich leider nur eine langatmige Familiengeschichte. Zu viele Wiederholungen, Erklärungen. Es hat sicherlich 100 Seiten gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin. Die immer wiederkehrenden Längen haben mich dann zum Abbruch gezwungen. Sehr schade, hatte ich doch hohe Erwartungen, da das Buch in Amerika hochgehandelt wurde. Tolles Cover und eigentlich auch ein spannendes und interessantes Thema, doch leider ungenügend umgesetzt für meinen Geschmack.

Ulrike Zimmermann
  • Ulrike Zimmermann
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Julia Busik

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Julia Busik

Wittwer-Thalia Vaihingen - Schwabengalerie

Zum Portrait

3/5

Die wilde Mischung machts.

Bewertet: eBook (ePUB)

Firekeeper's Daughter von Angeline Boulley ist eine wilde Mischung mit verschiedenen Elementen die geschickt kombiniert eine interessante Geschichte ergeben. So wird die Geschichte aus der Sicht der 18 jährigen Daunis wiedergeben, sie ist zur Hälfte native American und zur Hälfte weiß, eine Herkunft die sie zur Außenseiterin beider Welten macht. Zu Beginn des Buches wird man mit Informationen überschüttet, der Familienkonstellation der Protagonistin, Wissenswertes über ihre indigene Abstammung, und über die schlimmen Dinge die in ihrem Leben geschehen sind mit denen sie immernoch versucht zurecht zu kommen. Als sie durch Zufall Zeugin eines Mordes wird, sucht das FBI sie auf für Ihre Hilfe... Doch diese Einwilligung wird ihr Leben völlig aus den Angeln heben! Die Storyidee ist ziemlich gut, und auch die Einflüsse der Kultur und Traditionen der indigenen amerikanischen Bevölkerung sind durchaus das besondere an diesem Buch. Doch die Geschichte braucht meiner Meinung nach zu lange um sich vorwärts zu bewegen, sowie viele Begriffe aus dem Anishinaabemowin, der Sprache des Volkes der Ojibwe, stören den Lesefluss. Ebenso wie die nicht ganz so gelungene deutsche Übersetzung, die insgesamt doch zu Wünschen übrig lässt. Kaum ist man also in der Handlung drin, lässt der Spannungsaufbau erneut nach, denn der Mittelteil zieht sich doch sehr, und hat mich deshalb auch ziemlich Motivation gekostet das Buch schneller zu lesen. Dennoch ist es eine gelungene Geschichte die auch damit punkten konnte mich teilweise echt fassungslos zurück zu lassen.
3/5

Die wilde Mischung machts.

Bewertet: eBook (ePUB)

Firekeeper's Daughter von Angeline Boulley ist eine wilde Mischung mit verschiedenen Elementen die geschickt kombiniert eine interessante Geschichte ergeben. So wird die Geschichte aus der Sicht der 18 jährigen Daunis wiedergeben, sie ist zur Hälfte native American und zur Hälfte weiß, eine Herkunft die sie zur Außenseiterin beider Welten macht. Zu Beginn des Buches wird man mit Informationen überschüttet, der Familienkonstellation der Protagonistin, Wissenswertes über ihre indigene Abstammung, und über die schlimmen Dinge die in ihrem Leben geschehen sind mit denen sie immernoch versucht zurecht zu kommen. Als sie durch Zufall Zeugin eines Mordes wird, sucht das FBI sie auf für Ihre Hilfe... Doch diese Einwilligung wird ihr Leben völlig aus den Angeln heben! Die Storyidee ist ziemlich gut, und auch die Einflüsse der Kultur und Traditionen der indigenen amerikanischen Bevölkerung sind durchaus das besondere an diesem Buch. Doch die Geschichte braucht meiner Meinung nach zu lange um sich vorwärts zu bewegen, sowie viele Begriffe aus dem Anishinaabemowin, der Sprache des Volkes der Ojibwe, stören den Lesefluss. Ebenso wie die nicht ganz so gelungene deutsche Übersetzung, die insgesamt doch zu Wünschen übrig lässt. Kaum ist man also in der Handlung drin, lässt der Spannungsaufbau erneut nach, denn der Mittelteil zieht sich doch sehr, und hat mich deshalb auch ziemlich Motivation gekostet das Buch schneller zu lesen. Dennoch ist es eine gelungene Geschichte die auch damit punkten konnte mich teilweise echt fassungslos zurück zu lassen.

Julia Busik
  • Julia Busik
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Firekeeper's Daughter

von Angeline Boulley

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Firekeeper's Daughter