Produktbild: Nullerjahre

Nullerjahre Jugend in blühenden Landschaften

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

46593

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2738 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462302585

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

46593

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

2738 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462302585

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  • Marina

    aus Rügen

    5/5

    26.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nullerjahre - der im Stich gelassene Osten

    Das Buch wurde mir empfohlen, ich denke, ansonsten hätte ich es nicht gelesen. Trotzdem bereue ich es nicht, finde es ist ein sehr wichtiger Beitrag für die deutsche Gesellschaft, Geschichte und Politik. Hendrik Bolz schreibt in einem Schreibstil der einem Rap ähnelt, oft kommen obszöne Ausdrücke vor, doch es ist meiner Meinung nach passend für dieses Buch. Nur dadurch kann man das Leben wie es inStralsund früher nach der Wende war, richtig nachvollziehen. Es ist schrecklich, was so viele Menschen dort erleben mussten und immer noch müssen. Man kam sehr leicht durchs Buch, dabei hatte ich gar keine Probleme, es gibt keinen richtigen roten Faden, trotzdem bekommt man Hendriks Entwicklung mit. Die vielen Rapper, Liedtexte, Zitate und Erklärungen haben sehr gut in den Roman gepasst. Hendrik Bolz spricht hiermit ein Tabuthema an, welches viel zu selten thematisiert wird. Falls man sich dafür interessiert, was mit dem Osten nach der Wende wirklich passiert ist, sollte man dieses Buch lesen.

  • Bewertung

    5/5

    09.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentischer Einblick

    Hendrick Bolz erzählt, mal mit Humor, mal mit der nötigen Ernsthaftigkeit, vom Aufwachsen eines ostdeutschen Jugendlichen im Stralsund der 2000er, das viele wohl nur als Urlaubsziel kennen. Er springt dabei zwischen seiner Vergangenheit und einer Einordnung eben dieser aus heutiger Sicht. Eine augenöffnende Lektüre die viel Stoff zum Nachdenken aber eben auch zum Lachen bietet.

  • leniisbooks

    4/5

    27.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Roh, ehrlich und unbequem

    Mit Nullerjahre legt Hendrik Bolz ein eindringliches, unbequemes Buch vor, das sich zwischen autobiografischem Roman und gesellschaftlicher Milieustudie bewegt. Schonungslos und ohne nostalgische Verklärung erzählt er vom Aufwachsen in den ostdeutschen Plattenbausiedlungen der Nachwendezeit – einer Welt, in der Orientierungslosigkeit, soziale Härte und Gewalt zum Alltag gehören. Im Zentrum steht der junge Hendrik, der gemeinsam mit seinen Freunden versucht, einen Platz in einer Realität zu finden, die ihnen kaum Perspektiven bietet. Während viele Erwachsene an der Umstellung auf das neue System scheitern oder resignieren, suchen die Jugendlichen ihre Vorbilder anderswo: im Kraftsport, in Drogen, in Rapmusik. Die Frontlinien der sogenannten Baseballschlägerjahre beginnen zwar zu bröckeln, doch die zugrunde liegenden Strukturen bleiben bestehen. Gewalt, Dominanz und das Prinzip „fressen oder gefressen werden“ bestimmen weiterhin das soziale Miteinander. Besonders überzeugend ist die Perspektive, aus der Bolz erzählt. Der Roman verzichtet auf rückblickende Moralisierung oder erklärende Kommentare. Stattdessen wird die Geschichte aus der unmittelbaren Wahrnehmung eines Heranwachsenden geschildert. Gerade diese Nähe macht den Text so eindringlich: Die Leser*innen erleben eine Welt, in der Härte nicht aus Grausamkeit entsteht, sondern als erlernte Überlebensstrategie. Gewalt wird nicht glorifiziert, sondern als logische Konsequenz sozialer Prägung gezeigt. Der Schreibstil ist roh, direkt und schnörkellos. Bolz nutzt eine klare, teilweise beinahe dokumentarische Sprache, die den Alltag in Schule, Kindergarten und Fußballverein ungeschönt abbildet. Gleichzeitig entsteht aus dieser Nüchternheit eine große literarische Kraft. Emotionen werden nicht ausformuliert, sondern ergeben sich aus Situationen, Dialogen und Handlungen. Das erzeugt Distanz – und zugleich eine tiefe Beklemmung. Zentral ist das Thema der Identitätssuche. Musik, insbesondere Rap, wird zum Ausdrucksmittel, zur Projektionsfläche und zum Ausweg aus der empfundenen Bedeutungslosigkeit. Sie bietet Halt und Struktur, wo familiäre oder gesellschaftliche Orientierung fehlt. Bolz zeigt dabei eindrücklich, wie begrenzt die Handlungsspielräume seiner Figuren sind – und wie sehr soziale Herkunft Lebenswege vorzeichnet. Nullerjahre ist kein Buch, das Nähe über Sympathie erzeugt. Vielmehr konfrontiert es mit einer Realität, die oft unangenehm ist und sich einfachen Erklärungen verweigert. Gerade darin liegt seine Stärke. Der Roman fordert dazu auf, die Entstehungsbedingungen heutiger gesellschaftlicher Spannungen ernst zu nehmen, ohne sie zu entschuldigen oder zu vereinfachen. Fazit: Nullerjahre ist ein kraftvoller, kompromissloser Roman über das Aufwachsen in einer orientierungslosen Zeit. Hendrik Bolz gelingt es, persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse zu verbinden und ein eindringliches Bild der ostdeutschen Nullerjahre zu zeichnen. Ein wichtiges Buch für Leser*innen, die sich für deutsche Gegenwartsliteratur, soziale Prägung und die Nachwirkungen der Wende interessieren – unbequem, ehrlich und lange nachhallend.

  • Bewertung

    4/5

    19.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rapper haben was zu erzählen!

    "Es ist 12 Uhr, du kaufst dir Supreme Soll noch einer sagen, Rapper haben nichts zu erzählen" Bevor Hendrik Bolz, Jahrgang 1988, nach Berlin zieht und musikalische Erfolge mit seiner Crew "Zugezogen Maskulin" erfährt, erlebt er eine ostdeutsche Jugend in Stralsund. Von blühenden Landschaften ist hier keine Rede. Eher von einer gefühlt rückwärtslaufenden Zeit. Zwischen rechtem Gedankengut, Klebstoff schnüffeln, Onkelz und Genie in a bottle kann man eben auch aufwachsen und muss nicht versumpfen. Im Sound eines 16ers auf Boom-Bap erzählt Bolz poppig und kritisch, mit wachem Auge und klarer Erinnerung. Zeitgeist und jüngere Geschichte. Lesenswert!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hoffnung, Aufschwung und Schläge ins Gesicht.

    Zwischen Alkoholexzessen, Drogenkonsum, Gewalttaten und grauen Landschaften verbrachte Hendrik Bolz seine Jugend in den Plattenbauten Stralsunds. Dort, wo Schläge an der Tagesordnung standen, wo man sich Respekt verschaffte indem man sich in Koma trank, dort, wo man nur vorankam, indem man Härte zeigte. Das jedenfalls war der Ort, wie er in Hendriks Wahrnehmung existierte. Unbeschönt und rau setzt er dieser Jugend ein literarisches Denkmal, das sich Seite für Seite nach Schlägen und Hoffnungslosigkeit enfühlt und dabei gleichermaßen tragisch wie auch lustig ist. Mit "Nullerjahre" hat er bewiesen, dass er nicht nur musikalisches, sondern auch literarisches Talent besitz. Großes Kino!
  • Zum Bewerterprofil von Alexander Manthey

    Alexander Manthey

    Thalia Berlin – Eastgate

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Henrik Bolz beschreibt auf sehr...

    Henrik Bolz beschreibt auf sehr direkte und ehrliche Weise, was es heißt, zwischen Aufbruch und alten Mustern erwachsen zu werden. Ich hab dieses Buch verschlugen, da es für mich die erste eigene Reise in die Vergangenheit war. Und so bleiben die "Nullerjahre" jetzt im Kopf!
  • Zum Bewerterprofil von L. Schüler

    L. Schüler

    Thalia Berlin-Schmargendorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Nullerjahre" gibt Einblicke in...

    "Nullerjahre" gibt Einblicke in eine Zeit, die schon die jüngste Generation nur noch vom Hörensagen kennt. Gespickt mit vielen Details, Drogenexzessen und Musik hat H. Bolz es geschafft, den Leser zurück in eben jene Nullerjahre zu versetzen und sprachlos zurückzulassen.
  • Zum Bewerterprofil von Torsten Reuter

    Torsten Reuter

    Thalia Leuna/Günthersdorf – Einkaufszentrum Nova

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich war echt baff, als ich diesen...

    Ich war echt baff, als ich diesen Titel gelesen hatte. Definitiv habe ich nicht alle diese Dinge erlebt, welche der kaputte aber auch coole Typ in dieser beschriebenen Nachwendezeit bestreitet - aber die Gefühle von Aufbruch, Resignation, Auf & Ab haben mich sofort erfasst.
  • Zum Bewerterprofil von Jan-Paul Sager

    Jan-Paul Sager

    Thalia Mayersche Frechen

    Buchhändler*in

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    4/5

    19.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einer dem man zuhören sollte

    Hendrik Bolz erzählt von seiner Jugend in Mecklenburg-Vorpommern in den Nullerjahren und obwohl die berüchtigten "Baseballschlägerjahre" eigentlich schon vorbei sind ist es eine Geschichte voller Gewalt. Eine Geschichte, die man als nur ein wenig jüngerer Westdeutscher kaum glauben kann, so wenig hat das alles mit der Lebensrealität der meisten Westdeutschen zu tun. Gerade deswegen ist es wichtig, dieses so packend und unverstellt geschriebene Buch zu lesen. Im Westen haben wir so vieles "den Osten" noch nicht verstanden, umso wichtiger ist es Menschen wie Hendrik Bolz zuzuhören.

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