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Klara Jahn

1. Das Lied des Waldes

Das Lied des Waldes

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heike Warmuth + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

135

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837159301

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Spieldauer

8 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

135

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837159301

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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Ein besonderer Roman mit Tiefgang

Bewertung aus Herzogenrath am 31.05.2022

Bewertungsnummer: 1721735

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor vielen Jahren ist Veronika von ihrem Zuhause mitten im Nürnberger Reichswald geflohen und hat in der Großstadt eine Familie gegründet. Nun kehrt sie nach dem Tod der Mutter zurück, um Haus und Waldgrundstück zu veräußern. Doch die Vergangenheit in Form einer besonderen, alten Eiche und ihrer ersten großen Liebe holt sie wieder ein. Sie findet in ihrem Kinderzimmer ihren Schulaufsatz über Anna Stromer, die sich im 14. Jahrhundert als Pionierin zum Schutz des Nürnberger Reichswaldes eingesetzt hat. Die stumme Frau hatte sich gegen die Männerdomäne durchsetzen müssen und in einem zweiten Erzählstrang erfahren wir – ebenfalls in Ich-Form erzählt – auch ihre Lebensgeschichte. Mit „Das Lied des Waldes“ ist Klara Jahn nach „Die Farbe des Nordwinds“ erneut ein besonderer, tiefgründiger Roman gelungen. Ihr Schreibstil ist durch lange, verschachtelte Sätze nicht immer einfach zu lesen – aber das Gesagte ist eindrücklich und hallt lange nach. Sie nimmt sich sowohl der historischen Veränderungen als auch der aktuellen Situation des Waldes an und obwohl mir das Thema Wald nicht ganz fremd ist, habe ich doch einiges gelernt. Einerseits habe ich Ähnlichkeiten zur Besetzerszene des Hambacher Forsts erkennen können („Hambi“ liegt recht nah), andererseits waren mir Themen wie Bioakustik bzw. Klang der Bäume oder der Beginn der Aufforstung in Form von Versuchen, Bäume aus Samen zu ziehen und anzupflanzen, bisher weniger bekannt. Geschickt zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben der beiden Frauen Anna und Veronika und es macht Spaß, in beide Welten einzutauchen. Besonders Annas Geschichte hat mich gleich gepackt, während Veronika nicht sofort Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte. Ihre Stärke wird für mich erst zum Ende hin sichtbar, während Annas Leben dann langsam stiller wirkt. Abgerundet wird das positive Bild durch die Tatsache, daß auch dieser Roman als gebundene Ausgabe erschienen ist. Für mich unterstützt der an sich klassisch (Eichelblatt und Eichelhäher, Farben in Waldgrün und zartem Rosa) gestaltete Buchumschlag die besondere Geschichte fernab von Mainstream-Wohnfühlromanen.

Ein besonderer Roman mit Tiefgang

Bewertung aus Herzogenrath am 31.05.2022
Bewertungsnummer: 1721735
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor vielen Jahren ist Veronika von ihrem Zuhause mitten im Nürnberger Reichswald geflohen und hat in der Großstadt eine Familie gegründet. Nun kehrt sie nach dem Tod der Mutter zurück, um Haus und Waldgrundstück zu veräußern. Doch die Vergangenheit in Form einer besonderen, alten Eiche und ihrer ersten großen Liebe holt sie wieder ein. Sie findet in ihrem Kinderzimmer ihren Schulaufsatz über Anna Stromer, die sich im 14. Jahrhundert als Pionierin zum Schutz des Nürnberger Reichswaldes eingesetzt hat. Die stumme Frau hatte sich gegen die Männerdomäne durchsetzen müssen und in einem zweiten Erzählstrang erfahren wir – ebenfalls in Ich-Form erzählt – auch ihre Lebensgeschichte. Mit „Das Lied des Waldes“ ist Klara Jahn nach „Die Farbe des Nordwinds“ erneut ein besonderer, tiefgründiger Roman gelungen. Ihr Schreibstil ist durch lange, verschachtelte Sätze nicht immer einfach zu lesen – aber das Gesagte ist eindrücklich und hallt lange nach. Sie nimmt sich sowohl der historischen Veränderungen als auch der aktuellen Situation des Waldes an und obwohl mir das Thema Wald nicht ganz fremd ist, habe ich doch einiges gelernt. Einerseits habe ich Ähnlichkeiten zur Besetzerszene des Hambacher Forsts erkennen können („Hambi“ liegt recht nah), andererseits waren mir Themen wie Bioakustik bzw. Klang der Bäume oder der Beginn der Aufforstung in Form von Versuchen, Bäume aus Samen zu ziehen und anzupflanzen, bisher weniger bekannt. Geschickt zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben der beiden Frauen Anna und Veronika und es macht Spaß, in beide Welten einzutauchen. Besonders Annas Geschichte hat mich gleich gepackt, während Veronika nicht sofort Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte. Ihre Stärke wird für mich erst zum Ende hin sichtbar, während Annas Leben dann langsam stiller wirkt. Abgerundet wird das positive Bild durch die Tatsache, daß auch dieser Roman als gebundene Ausgabe erschienen ist. Für mich unterstützt der an sich klassisch (Eichelblatt und Eichelhäher, Farben in Waldgrün und zartem Rosa) gestaltete Buchumschlag die besondere Geschichte fernab von Mainstream-Wohnfühlromanen.

Die Geschichte von zwei starken Frauen

Alexandra G. aus Köln am 26.04.2022

Bewertungsnummer: 1702136

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Das Lied des Waldes" erfahren wir die Geschichte von Veronika und Anna, die beide in Nürnberg aufgewachsen sind und eine besondere Beziehung zum Wald haben. Veronika ist als junge Frau nach Frankfurt gezogen und hat sich dort ein neues Leben mit Mann, Tochter und einer beruflichen Karriere aufgebaut. Doch ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Nach dem Tod ihrer Mutter will sie das Forsthaus im Nürnberger Reichswald verkaufen und kehrt deswegen in ihr Elternhaus zurück. Erinnerungen, die sie lange Zeit verdrängt hat, schwappen nach oben. Unter Anderem auch, die Erinnerung an die Geschichte von Anna Stromer, die im 14 Jahrhundert gelebt hat und über deren Familie sie ein Referat gehalten hatte. Die Geschichte von Anna Stromer wird in der Ich - Form erzählt und beschreibt das Leben von Anna, die schon früh ihre Mutter verloren hat und verstummt ist. Sie erhebt ihre Stimme erst wieder um ihren geliebten Wald zu retten. Es wird immer abwechselnd die Geschichte der zwei Frauen erzählt und obwohl sie sehr unterschiedlich erscheinen, gibt es manche Parallelen. Beide Frauen sind starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ich fand den Charakter von Veronika authentisch und ihr Handeln weitestgehend nachvollziehbar. Anna ist kämpferisch und als sie Lesen und Schreiben lernt für die Männerwelt gefährlich. Mich hat der Schreibstil begeistert. Es werden Informationen und Wissen in die Geschichte eingewoben ohne dass es den Lesefluss stört und es gibt so viele wunderbare Sätze, die ich mir markiert habe und am liebsten einen Kalender damit gestalten würde. Beide Geschichten sind interessant und ich wollte immer wissen, wie es in beiden Strängen weitergeht. Die unterschiedliche Erzählweise und der unterschiedliche Schreibstil der jeweiligen Geschichte finde ich sehr gelungen. Es ist immer schwer eine Rezension ohne zu Spoilern zu schreiben, nur soviel: es ist nicht alles schwarz/weiß es gibt viele Grautöne und auch wenn man nach seinem besten Gewissen handelt, kann man nicht alle Konsequenzen absehen. Mein nächster Waldspaziergang wird auf jeden Fall intensiver werden. Fazit: Ein Buch was ich gerne gelesen habe und empfehlen kann und außerdem eine Exil Nürnbergerin bin und mich dieser Heimatbezug beeinflusst, sind es 5 Sterne.

Die Geschichte von zwei starken Frauen

Alexandra G. aus Köln am 26.04.2022
Bewertungsnummer: 1702136
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Das Lied des Waldes" erfahren wir die Geschichte von Veronika und Anna, die beide in Nürnberg aufgewachsen sind und eine besondere Beziehung zum Wald haben. Veronika ist als junge Frau nach Frankfurt gezogen und hat sich dort ein neues Leben mit Mann, Tochter und einer beruflichen Karriere aufgebaut. Doch ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Nach dem Tod ihrer Mutter will sie das Forsthaus im Nürnberger Reichswald verkaufen und kehrt deswegen in ihr Elternhaus zurück. Erinnerungen, die sie lange Zeit verdrängt hat, schwappen nach oben. Unter Anderem auch, die Erinnerung an die Geschichte von Anna Stromer, die im 14 Jahrhundert gelebt hat und über deren Familie sie ein Referat gehalten hatte. Die Geschichte von Anna Stromer wird in der Ich - Form erzählt und beschreibt das Leben von Anna, die schon früh ihre Mutter verloren hat und verstummt ist. Sie erhebt ihre Stimme erst wieder um ihren geliebten Wald zu retten. Es wird immer abwechselnd die Geschichte der zwei Frauen erzählt und obwohl sie sehr unterschiedlich erscheinen, gibt es manche Parallelen. Beide Frauen sind starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ich fand den Charakter von Veronika authentisch und ihr Handeln weitestgehend nachvollziehbar. Anna ist kämpferisch und als sie Lesen und Schreiben lernt für die Männerwelt gefährlich. Mich hat der Schreibstil begeistert. Es werden Informationen und Wissen in die Geschichte eingewoben ohne dass es den Lesefluss stört und es gibt so viele wunderbare Sätze, die ich mir markiert habe und am liebsten einen Kalender damit gestalten würde. Beide Geschichten sind interessant und ich wollte immer wissen, wie es in beiden Strängen weitergeht. Die unterschiedliche Erzählweise und der unterschiedliche Schreibstil der jeweiligen Geschichte finde ich sehr gelungen. Es ist immer schwer eine Rezension ohne zu Spoilern zu schreiben, nur soviel: es ist nicht alles schwarz/weiß es gibt viele Grautöne und auch wenn man nach seinem besten Gewissen handelt, kann man nicht alle Konsequenzen absehen. Mein nächster Waldspaziergang wird auf jeden Fall intensiver werden. Fazit: Ein Buch was ich gerne gelesen habe und empfehlen kann und außerdem eine Exil Nürnbergerin bin und mich dieser Heimatbezug beeinflusst, sind es 5 Sterne.

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Das Lied des Waldes

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Anke Schnöpel

Thalia Hilden

Zum Portrait

4/5

Ein liebevoller Roman über zwei...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein liebevoller Roman über zwei Frauen, in verschiedenen Zeitebenen und deren Liebe zum Wald. Man liest und lernt viel über den Wald und die Zusammenhänge in der Natur und auch über die Geschichte von Nürnberg und Papier. Dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.
  • Anke Schnöpel
  • Buchhändler/-in

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Ein liebevoller Roman über zwei...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein liebevoller Roman über zwei Frauen, in verschiedenen Zeitebenen und deren Liebe zum Wald. Man liest und lernt viel über den Wald und die Zusammenhänge in der Natur und auch über die Geschichte von Nürnberg und Papier. Dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.

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P. Päßler

Thalia Dresden – Haus des Buches

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2/5

Nicht so gut wie erwartet...

Bewertet: eBook (ePUB)

Nachdem ich "Die Farbe des Nordwinds" gelesen und geliebt hatte, bin ich mit hohen Erwartungen in diesen Roman gestartet. Leider konnte mich "Das Lied des Waldes" aber nicht so begeistern wie der Vorgänger. Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm und die Thematik Wald mag ich persönlich auch sehr gerne. Leider wirkt es so, als hätte die Autorin von sich selbst abgeschrieben. Dass sie es zu ihrem Markenzeichen machen möchte, dass es zwei Erzählstränge gibt, einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit - ok. Aber dass sie so unheimlich viele Klischees nutzt und den Aufbau der Geschichte fast identisch nutzt fand ich ... fad.
  • P. Päßler
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Nicht so gut wie erwartet...

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Nachdem ich "Die Farbe des Nordwinds" gelesen und geliebt hatte, bin ich mit hohen Erwartungen in diesen Roman gestartet. Leider konnte mich "Das Lied des Waldes" aber nicht so begeistern wie der Vorgänger. Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm und die Thematik Wald mag ich persönlich auch sehr gerne. Leider wirkt es so, als hätte die Autorin von sich selbst abgeschrieben. Dass sie es zu ihrem Markenzeichen machen möchte, dass es zwei Erzählstränge gibt, einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit - ok. Aber dass sie so unheimlich viele Klischees nutzt und den Aufbau der Geschichte fast identisch nutzt fand ich ... fad.

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