Produktbild: Das Lied des Waldes

Das Lied des Waldes Roman

16

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,4/11,3/3,2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42745-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,4/11,3/3,2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42745-7

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    5/5

    31.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderer Roman mit Tiefgang

    Vor vielen Jahren ist Veronika von ihrem Zuhause mitten im Nürnberger Reichswald geflohen und hat in der Großstadt eine Familie gegründet. Nun kehrt sie nach dem Tod der Mutter zurück, um Haus und Waldgrundstück zu veräußern. Doch die Vergangenheit in Form einer besonderen, alten Eiche und ihrer ersten großen Liebe holt sie wieder ein. Sie findet in ihrem Kinderzimmer ihren Schulaufsatz über Anna Stromer, die sich im 14. Jahrhundert als Pionierin zum Schutz des Nürnberger Reichswaldes eingesetzt hat. Die stumme Frau hatte sich gegen die Männerdomäne durchsetzen müssen und in einem zweiten Erzählstrang erfahren wir – ebenfalls in Ich-Form erzählt – auch ihre Lebensgeschichte. Mit „Das Lied des Waldes“ ist Klara Jahn nach „Die Farbe des Nordwinds“ erneut ein besonderer, tiefgründiger Roman gelungen. Ihr Schreibstil ist durch lange, verschachtelte Sätze nicht immer einfach zu lesen – aber das Gesagte ist eindrücklich und hallt lange nach. Sie nimmt sich sowohl der historischen Veränderungen als auch der aktuellen Situation des Waldes an und obwohl mir das Thema Wald nicht ganz fremd ist, habe ich doch einiges gelernt. Einerseits habe ich Ähnlichkeiten zur Besetzerszene des Hambacher Forsts erkennen können („Hambi“ liegt recht nah), andererseits waren mir Themen wie Bioakustik bzw. Klang der Bäume oder der Beginn der Aufforstung in Form von Versuchen, Bäume aus Samen zu ziehen und anzupflanzen, bisher weniger bekannt. Geschickt zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben der beiden Frauen Anna und Veronika und es macht Spaß, in beide Welten einzutauchen. Besonders Annas Geschichte hat mich gleich gepackt, während Veronika nicht sofort Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte. Ihre Stärke wird für mich erst zum Ende hin sichtbar, während Annas Leben dann langsam stiller wirkt. Abgerundet wird das positive Bild durch die Tatsache, daß auch dieser Roman als gebundene Ausgabe erschienen ist. Für mich unterstützt der an sich klassisch (Eichelblatt und Eichelhäher, Farben in Waldgrün und zartem Rosa) gestaltete Buchumschlag die besondere Geschichte fernab von Mainstream-Wohnfühlromanen.

  • Alexandra G.

    aus Köln

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von zwei starken Frauen

    In "Das Lied des Waldes" erfahren wir die Geschichte von Veronika und Anna, die beide in Nürnberg aufgewachsen sind und eine besondere Beziehung zum Wald haben. Veronika ist als junge Frau nach Frankfurt gezogen und hat sich dort ein neues Leben mit Mann, Tochter und einer beruflichen Karriere aufgebaut. Doch ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Nach dem Tod ihrer Mutter will sie das Forsthaus im Nürnberger Reichswald verkaufen und kehrt deswegen in ihr Elternhaus zurück. Erinnerungen, die sie lange Zeit verdrängt hat, schwappen nach oben. Unter Anderem auch, die Erinnerung an die Geschichte von Anna Stromer, die im 14 Jahrhundert gelebt hat und über deren Familie sie ein Referat gehalten hatte. Die Geschichte von Anna Stromer wird in der Ich - Form erzählt und beschreibt das Leben von Anna, die schon früh ihre Mutter verloren hat und verstummt ist. Sie erhebt ihre Stimme erst wieder um ihren geliebten Wald zu retten. Es wird immer abwechselnd die Geschichte der zwei Frauen erzählt und obwohl sie sehr unterschiedlich erscheinen, gibt es manche Parallelen. Beide Frauen sind starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ich fand den Charakter von Veronika authentisch und ihr Handeln weitestgehend nachvollziehbar. Anna ist kämpferisch und als sie Lesen und Schreiben lernt für die Männerwelt gefährlich. Mich hat der Schreibstil begeistert. Es werden Informationen und Wissen in die Geschichte eingewoben ohne dass es den Lesefluss stört und es gibt so viele wunderbare Sätze, die ich mir markiert habe und am liebsten einen Kalender damit gestalten würde. Beide Geschichten sind interessant und ich wollte immer wissen, wie es in beiden Strängen weitergeht. Die unterschiedliche Erzählweise und der unterschiedliche Schreibstil der jeweiligen Geschichte finde ich sehr gelungen. Es ist immer schwer eine Rezension ohne zu Spoilern zu schreiben, nur soviel: es ist nicht alles schwarz/weiß es gibt viele Grautöne und auch wenn man nach seinem besten Gewissen handelt, kann man nicht alle Konsequenzen absehen. Mein nächster Waldspaziergang wird auf jeden Fall intensiver werden. Fazit: Ein Buch was ich gerne gelesen habe und empfehlen kann und außerdem eine Exil Nürnbergerin bin und mich dieser Heimatbezug beeinflusst, sind es 5 Sterne.

  • MaliM

    aus Rastatt

    5/5

    11.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzlich!

    'Das Lied des Waldes' - eine lebendige Geschichte über zwei naturverbundene Frauen aus unterschiedlichen Welten - die eine aus der Vergangenheit, dem Mittelalter, die andere aus dem Hier und Jetzt. Was sie verbindet - das selbe Stück Wald und die Liebe dazu. Man kann sich das Leben im Mittelalter bildlich vorstellen, durch die typischen Beschreibungen und geschichtlichen Details. Anna liebt den Wald, ihr Stück Erde und sie möchte es beschützen. Es bietet ihr Zuflucht, Lebensgrundlage und doch hat sie dort auch viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen Veronika hingegen sieht sich mit der Situation konfrontiert, ihr Stück Wald zu verkaufen. Sie lebt mittlerweile in der Stadt und scheint den Bezug verloren zu haben... aber etwas tut sich... wird sie dort vielleicht für Länger bleiben und zurück zu ihrer wahren Natur finden? Verbunden sind die beiden vielleicht auch durch die alte Papiermühle - wo alles begann - die Papierherstellung aus Leinen - eigentlich eine revolutionäre Idee, die ebenso nachhaltig scheint. Das Buch stimmt auch nachdenklich. Das Thema Nachhaltigkeit und Abholzung rückt in der Erzählung in den Fokus. Mir gefällt der Punkt, dass beide Frauen für ihren Wald letzten Endes dann doch kämpfen und sich für den Fortbestand einsetzen... Das Thema mit dem Papierverbrauch, der wohl in Deutschland sehr hoch ist, ist schmerzlich - und dennoch finde ich es gut, dass die Autorin hier einen Augenmerk darauf richtet - und auch in anderen Teilen der Welt wird zu viel abgeholzt. Man merkt, dass die Autorin den Wald liebt, sie beschreibt die verschiedenen Phasen des Waldes zu den Jahreszeiten und was man alles ernten kann. Sie beschreibt, dass das ernten nicht dem Stehlen gleichkommt, eher dem Nehmen aus der Natur - vorausgesetzt, man gibt auch etwas zurück und respektiert den Wald. Anna hat eine fast übersinnliche Beziehung zum Wald - als ein Mann die Rinde von einem Baum abschälen will - nimmt sie die 'Schreie' des Baumes wahr. Der Autorin gelingt es auf poetische Art, den Wald als etwas Geheimnisvolles und Mystisches darzustellen und eben auch als etwas, dass als Kulturgut angesehen werden kann und - dass es zu schützen gilt. Auf jeden Fall hat die Autorin es geschafft, mich für Fantasy/Mittelalter Romane vermischt mit zeitgenössischer Erzählung zu begeistern. Besonders die finalen Zeilen, das Happy End und der Herzschlag des Baumes sind gelungen. Rundum wunderbar, mystisch, emotional und eindringlich geschrieben. Empfehlung. Zitat: '' Der Wald ist nicht der Feind...Die Kälte, die Nässe, der Hunger mögen bedrohlich sein, aber nicht der Wald, der ist ein Verbündeter, ein Helfer, ein Freund.''

  • Bewertung

    aus Netzschkau

    5/5

    08.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Wald. Zwei Frauenleben. Alte und neue Träume.

    Ich blättere durch dieses Buch – hergestellt aus Papier, für welches Holz benötigt wurde... In diesem Fall ist dabei ein wunderbares Produkt entstanden, wurde das Papier sinnvoll eingesetzt. Schon immer bedeutete menschliches Dasein, in die Natur einzugreifen, von der Natur zu leben, natürliche Ressourcen zu verwerten, auf die eine oder andere Art. Und nicht erst in der Gegenwart steht ein weiser, respektvoller Umgang mit der Natur im Konflikt mit hohen Erträgen und Gewinnmaximierung. Damit sind auch die beiden Heldinnen dieses Buches konfrontiert. Da ist zum einen Anna Stromer, die gegen Ende des 14. Jahrhunderts in Nürnberg lebte. Ein Stadtkind, das den Wald liebte und sich leidenschaftlich für ihn einsetzte. Doch nicht jedes der Ziele, die Anna verfolgte, dient am Ende tatsächlich dem Wohl des Waldes. Veronika dagegen – in der Gegenwart lebend – verspürt keine Leidenschaft mehr. Ihre Ehe ist am Ende, ihren Job hat sie verloren. Weil sie Geld für einen Neubeginn braucht, will sie dringend das Elternhaus mit dem dazugehörenden Waldgrundstück verkaufen. Dafür kehrt das Försterkind noch einmal aus der Großstadt in das Haus ihrer Kinderjahre zurück. Aber vielleicht kann ein Neubeginn ganz anders aussehen, als Veronika sich das vorstellt...? Zwei Frauenleben zu unterschiedlichen Zeiten – und so wie im Wald unterschiedliche Geschöpfe interagieren, in Wechselbeziehungen zueinander stehen, miteinander konkurrieren oder sich (unter)stützen, so gibt es auch im Leben von Anna und Veronika die unterschiedlichsten Menschen, die sie begleiten und ihr Leben beeinflussen. Das Leben und die Gefühle beider Frauen wird in einer schönen, poetischen Sprache geschildert, sehr anschaulich und mit zahlreichen sprachlichen Bildern. Ich mag Bücher, die in zwei Zeitebenen spielen. Dieses Buch hat dabei eine klare Struktur: Abwechselnd gibt es ein Kapitel über Annas und ein Kapitel über Veronikas Leben. Die beiden Erzählstränge unterscheiden sich auch sprachlich – das ist toll gemacht! Nicht nur der Inhalt, sondern auch das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    21.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, welches mir sehr viel Freude bereitet hat.

    Das Buch „Das Lied des Waldes“ von Klara Jahn ist ein Roman, der auf zwei Zeitebenen vom Umgang und Lernen des Menschen mit dem Wald erzählt. Als Veronika nach dem Tod ihrer Mutter ihr Elternhaus im Nürnberger Reichswald betritt, möchte sie es eigentlich nur so schnell wie möglich wieder verlassen und verkaufen. Ihre Vergangenheit liegt weiter hier und eine neue Zukunft muss geplant werden: Ihr Ehe liegt in Scherben und auch beruflich ist alles aus und vorbei. Doch das Haus bringt in ihr viele Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend wieder hoch. Veronika findet in ehemaligen Zimmer ihre damaligen Aufzeichnungen zu Anna Stromer, welche sich im 14. Jahrhundert für den Schutz des Waldes eingesetzt hat. Als sie dann auch noch ihrer Jugendliebe gegenüber steht, erinnert sich Veronika zurück an eine unbeschwerte Zeit und an ihre damaligen Träume und Wünsche ihres Lebens. Doch was ist davon geblieben? Vor etwa einem Jahr erschien der erste Roman von Julia Kröhn unter dem Pseudonym Klara Jahn „Die Farbe des Nordwinds“, welchen ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Julia Kröhn gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, da sie mich mit ihren vielfältigen und akribisch recherchierten Geschichten und ihrer bildhaften Sprache immer wieder überzeugen und begeistern kann. Deshalb wollte ich auch unbedingt ihr neues Werk „Das Lied des Waldes“ lesen und fragte es im ‚Bloggerportal‘ an. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an den Heyne für die Zusendung und Bereitstellung des Buches als Rezensionsexemplar. Das Buch erzählt zwei Geschichten, von denen die eine im Jetzt spielt, die andere im 14. Jahrhundert. Im Jetzt spielt Veronika die Hauptrolle: Ihre Tochter gerade in die weite Welt gezogen ist und beruflich und in ihrer Ehe ging es plötzlich steil bergab. Es ist nicht viel von der jungen Frau geblieben, welche damals den Ort und die Menschen ihrer Kindheit hinter sich gelassen hat und sich in Frankfurt ein neues Leben aufgebaut hat – fernab des Waldes. Doch mit den Erinnerungen ist es so eine Sache, sie holen Veronika schneller ein, als ihr lieb ist. Dazu trägt auch ihre Jugendliebe bei, welchem sie nach Jahren plötzlich wieder gegenüber steht. Beide sind von ihren unterschiedlichen Leben gezeichnet. Mir hat Veronikas authentische Entwicklung sehr gefallen. Anfangs ist sie wenig greifbar, doch je mehr ich über ihre Vergangenheit erfahren habe, desto erkennbarer wurden ihre Beweggründe und auch wie sie zu dem Menschen geworden ist, der sie nun ist. Auch Martin, Veronikas Jugendliebe, empfand ich sehr lebensecht gezeichnet. Der plötzliche Verlust von Veronika hat ihn sehr gezeichnet und es fällt ihm schwer, wieder Vertrauen zu ihr aufzubauen. Martins Charakter hat mir mit seiner etwas melancholischen, aber ruhigen Art sehr gefallen. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch spielt aber im zweiten Erzählstrang, welcher im 14. Jahrhundert angesiedelt ist, die Hauptrolle: Anna Stromer. Sie lernt der Leser/ die Leserin als junges Mädchen mit große Visionen kennen, dazu besitzt sie Pioniergeist und passt damit nicht so richtig in die Konventionen ihrer Zeit. Anna muss immer wieder schwierige Situationen meistern, ihr Leben ist von Anfang von schweren Verlusten gezeichnet, doch sie gibt sich und ihre Träume nicht auf. Sie ist eine so starke, unvergessliche Figur, Eine intensive Verbindung, welche auch von einer alten Eiche in der Nähe des Elternhauses von Veronika Eltern getragen wird, eint Veronika und Anna, auch wenn zwischen ihren Leben fast 600 Jahre liegen. Veronika wird als junges Mädchen auf Anna Stromers Lebensgeschichte aufmerksam und beginnt diese niederzuschreiben. Erst Jahrzehnte später, fallen ihr diese Aufzeichnungen wieder in die Hände. Im Laufe der beiden Handlungen kommen noch einige Charaktere hinzu, welche mich alle mit ihrer authentischen Charakterzeichnung, ihren Geschichten und Biografien überzeugen konnten. Einige der Figuren im Erzählstrang, welcher im 14. Jahrhundert angesiedelt ist, sind historisch belegt, die Figuren der Gegenwart fiktiv. Somit verbindet Klara Jahn geschickt Vergangenheit mit der Gegenwart und Fiktion mit Historie. Klara Jahn hat einen sehr bildhaften und lebendigen Sprachstil, welcher mich von der ersten Seite an für die Geschichte begeistern konnte. Sie beschreibt den Wald und dessen besondere Atmosphäre so eindrücklich, dass ich das Gefühl hatte, im Wald zu sein, ihn zu riechen und zu hören. "»Das Lied des Waldes sollte dir keine Angst machen«, sagte die Frau mit rauer Stimme. »Es klingt nicht immer schön, doch es ist immer echt. Der Wald lügt nicht, es heißt, man verliere den Verstand, wenn man zulange allein im Wald ist. Ich jedoch glaube, man findet den Verstand nur in der Stille.«" [S. 59, Zeile 9 – 14] Die Handlung des Buches setzt sich aus zwei Erzählsträngen zusammen, bei denen die Verbindung in den ersten Kapiteln erst mal nicht greifbar ist. Nach und nach setzt sich aber die Verbindung und die Geschichten der beiden Hauptfiguren zusammen und ergeben ein ganzes Bild. Der Wald und seine Geschichte spielen in „Das Lied des Waldes“ eine große Rolle: Klara Jahn zeigt, wie sich das Verhältnis vom Menschen zum Wald im Laufe der Jahre verändert hat und wie aus dem wilden Wald ein Forst wurde. Der Mensch formte und formt den Wald immer mehr nach seinen Bedürfnissen, bewirtschaftet und prägt ihn mit Monokulturen. Mit ihrem Buch zeigt sie, dass die Menschheit hier wieder umdenken muss und es auch mittlerweile Tendenzen dazu gibt. Auch die Errichtung der ersten Papiermühle durch Annas Vater im Jahr 1390 und den damit einhergehenden Siegeszug des Papiers, nimmt Klara Jahn gekonnt in ihre Handlung mit auf. Diese Hintergründe zu ihrem Roman hat die Autorin wunderbar recherchiert und lässt den Leser/ die Leserin nach dieser Lektüre den Wald mit anderen Augen sehen. Fazit: „Das Lied des Waldes“ ist ein Buch, welches mir sehr viel Freude bereitet hat. Klara Jahn beschreibt die Lebenswege ihrer Protagonisten lebhaft und zeichnet die wechselvolle Geschichte des Waldes sehr atmosphärisch nach. Unbedingt lesen, es lohnt sich.

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  • Zum Bewerterprofil von Anke Schnöpel

    Anke Schnöpel

    Thalia Hilden

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    4/5

    31.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein liebevoller Roman über zwei...

    Ein liebevoller Roman über zwei Frauen, in verschiedenen Zeitebenen und deren Liebe zum Wald. Man liest und lernt viel über den Wald und die Zusammenhänge in der Natur und auch über die Geschichte von Nürnberg und Papier. Dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

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    2/5

    26.09.2022

    eBook (ePUB)

    Nicht so gut wie erwartet...

    Nachdem ich "Die Farbe des Nordwinds" gelesen und geliebt hatte, bin ich mit hohen Erwartungen in diesen Roman gestartet. Leider konnte mich "Das Lied des Waldes" aber nicht so begeistern wie der Vorgänger. Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm und die Thematik Wald mag ich persönlich auch sehr gerne. Leider wirkt es so, als hätte die Autorin von sich selbst abgeschrieben. Dass sie es zu ihrem Markenzeichen machen möchte, dass es zwei Erzählstränge gibt, einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit - ok. Aber dass sie so unheimlich viele Klischees nutzt und den Aufbau der Geschichte fast identisch nutzt fand ich ... fad.

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