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Band 2 Neu
Dallmayr-Saga Band 2

Dallmayr. Der Glanz einer neuen Ära

Roman. Die hinreißende Bestseller-Saga geht weiter – für genussvolle Lesemomente

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Dallmayr. Der Glanz einer neuen Ära

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

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eBook

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ab 12,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

198

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

544

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

198

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/4,5 cm

Gewicht

564 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60223-1

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Die Erfolgsstory geht weiter

gaby2707 aus München am 03.12.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1905, Therese Randlkofer wird 58 Jahre alt, ihr jüngster Sohn Paul macht seine Ausbildung in Wiesbaden, Sonia, die Frau ihres Ältesten Hermann erwartet ihr zweites Kind und Tochter Elsa genießt ihre Freiheit in der Schweiz. Das Feinkostgeschäft in der Dienerstraße in München läuft weiter sehr gut und ist nun sogar Hoflieferant. Aber Therese, die mit ihrem Gespür für Delikatessen Köstlichkeiten aus aller Welt nach München gebracht hat, denkt nicht daran, sich auf ihren Ruhestand vorzubereiten. Im Gegenteil – sie schmiedet immer neue Pläne, die gerade Hermann nicht immer gefallen... Ich habe es sehr genossen die Geschichte des Hauses Dallmayr von 1905 bis 1920 verfolgen zu können. Ich begleite Hermann ins Krankenhaus zu seiner Frau, die wegen ihrer Schwangerschaft unter Beobachtung steht; bin dabei, wie Elsa in St. Gallen eine Russin vor dem Ertrinken rettet und etwas später in München einen Heiratsantrag bekommt; ich erlebe mit, wie sich Paul, der in Wiesbaden eines Verbrechens bezichtigt wird, von diesem Verdacht befreien kann; mit Schwager Max, der immer weiter versucht einen Fuß ins Dallmayr zu bekommen, bin ich am Kesselberg bei einem Autorennen dabei; Therese macht sich mit einem Hof in der Nähe von Ismaning von ihrem Geflügellieferanten unabhängig und ich sehe dort die Allee entstehen, die sie mit Schmuhgeld errichten lässt, vor meinem inneren Auge entstehen; durch Ludwig, der in Südfrankreich als Chocolatier in seinem eigenen Geschäft arbeitet, erfahre ich einiges über die Herstellung von Schokolade. Die Rechte der Frauen weden ganz langsam erweitert. Und dann beginnt der 1. Weltkrieg und Terese muss ihre hochfliegenden Pläne erst mal auf Eis legen. Da ich die meisten Menschen, die ich hier immer wieder lese, schon aus dem ersten Band kenne, hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu finden. Mir hat es großen Spaß gemacht, Therese, die drei Geschwister und auch Balbina und Ludwig auf einem Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Dazu die politischen kleinen Geschichten aus München und die Erlebnisse im Krieg und in der Gefangenschaft. Eine, wie ich finde, absolut gelungene Mischung. Mein Kopfkino hatte sehr viel damit zu tun, mir die farbigen Bilder in den Kopf zu pflanzen. Ich kann mir diese Familien-Saga sehr gut auch als Verfilmung vorstellen. Ein absoluter Lesegenuß, von Autorin Lisa Graf sehr gut recherchiert und mitreißend geschrieben, rund um den Feinkostladen Dallmayr, der mich ins München der Jahrhundertwende entführt. Ich würde so gerne erleben, wie es mit der Familie Randlkofer weiter geht.

Die Erfolgsstory geht weiter

gaby2707 aus München am 03.12.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1905, Therese Randlkofer wird 58 Jahre alt, ihr jüngster Sohn Paul macht seine Ausbildung in Wiesbaden, Sonia, die Frau ihres Ältesten Hermann erwartet ihr zweites Kind und Tochter Elsa genießt ihre Freiheit in der Schweiz. Das Feinkostgeschäft in der Dienerstraße in München läuft weiter sehr gut und ist nun sogar Hoflieferant. Aber Therese, die mit ihrem Gespür für Delikatessen Köstlichkeiten aus aller Welt nach München gebracht hat, denkt nicht daran, sich auf ihren Ruhestand vorzubereiten. Im Gegenteil – sie schmiedet immer neue Pläne, die gerade Hermann nicht immer gefallen... Ich habe es sehr genossen die Geschichte des Hauses Dallmayr von 1905 bis 1920 verfolgen zu können. Ich begleite Hermann ins Krankenhaus zu seiner Frau, die wegen ihrer Schwangerschaft unter Beobachtung steht; bin dabei, wie Elsa in St. Gallen eine Russin vor dem Ertrinken rettet und etwas später in München einen Heiratsantrag bekommt; ich erlebe mit, wie sich Paul, der in Wiesbaden eines Verbrechens bezichtigt wird, von diesem Verdacht befreien kann; mit Schwager Max, der immer weiter versucht einen Fuß ins Dallmayr zu bekommen, bin ich am Kesselberg bei einem Autorennen dabei; Therese macht sich mit einem Hof in der Nähe von Ismaning von ihrem Geflügellieferanten unabhängig und ich sehe dort die Allee entstehen, die sie mit Schmuhgeld errichten lässt, vor meinem inneren Auge entstehen; durch Ludwig, der in Südfrankreich als Chocolatier in seinem eigenen Geschäft arbeitet, erfahre ich einiges über die Herstellung von Schokolade. Die Rechte der Frauen weden ganz langsam erweitert. Und dann beginnt der 1. Weltkrieg und Terese muss ihre hochfliegenden Pläne erst mal auf Eis legen. Da ich die meisten Menschen, die ich hier immer wieder lese, schon aus dem ersten Band kenne, hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu finden. Mir hat es großen Spaß gemacht, Therese, die drei Geschwister und auch Balbina und Ludwig auf einem Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Dazu die politischen kleinen Geschichten aus München und die Erlebnisse im Krieg und in der Gefangenschaft. Eine, wie ich finde, absolut gelungene Mischung. Mein Kopfkino hatte sehr viel damit zu tun, mir die farbigen Bilder in den Kopf zu pflanzen. Ich kann mir diese Familien-Saga sehr gut auch als Verfilmung vorstellen. Ein absoluter Lesegenuß, von Autorin Lisa Graf sehr gut recherchiert und mitreißend geschrieben, rund um den Feinkostladen Dallmayr, der mich ins München der Jahrhundertwende entführt. Ich würde so gerne erleben, wie es mit der Familie Randlkofer weiter geht.

Ein glänzendes Lesevergnügen

Büchertanz.de aus Freiburg am 30.11.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch „Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ ist der zweite Teil einer Reihe um das Delikatessen-Geschäft Dallmayr in München, wobei dieser Band die weitere Geschichte und Entwicklung des Geschäfts und seiner Besitzerin Therese Randlkofer zeigt und von 1905 bis 1920 spielt. München 1905: Noch immer ist in München das Delikatessen-Geschäft Dallmayr die Adresse Nummer Eins, wenn es um exquisite Lebensmittel und Köstlichkeiten aus aller Welt geht. Die Inhaberin Therese Randlkofer könnte eigentlich zufrieden sein, doch ihr Blick richtet sich weiter nach vorn: Sie möchte das Ladengeschäft vergrößern, um noch mehr anbieten zu können und das Unternehmen mit eher ungewöhnlichen Ideen in die Zukunft führen. Dazu braucht sie aber die Unterstützung ihres jüngsten Sohnes Paul, der in Wiesbaden eine Ausbildung zum Kaufmann absolviert. Thereses ältester Sohn Hermann ist bereits voll in den Familienbetrieb eingespannt, ihre Tochter hingegen lebt und arbeitet in der Schweiz. Doch ihr missgünstiger und neidvoller Schwager Max ist und bleibt ihr größter Konkurrent: Immer wieder schafft er es, die Familie gegeneinander aufzubringen und damit für Unfrieden zu sorgen. Das Buch ist, wie der vorherige Band, ein sehr hochwertiges gestaltetes Paperback. In der vorderen Klappe befindet sich ein stimmiges Bild von Schokoladenkonfekt, in der hinteren Klappe befindet sich ein liebevoll in Szene gesetztes Rezept. Das stimmige Cover (welches wunderbar zum ersten Band passt), zeigt zwei Frauen, die vor der berühmten Fassade des Dallmayr-Hauses stehen und dem Betrachter den Rücken zukehren. Eine der Frauen hat einen bunt gefüllten Einkaufskorb in der Hand, beide Frauen scheinen in ein Gespräch vertieft zu sein. Rechts von ihnen steht eine Pferdekutsche, ansonsten sind auf den Bild vorwiegend andere Frauen zu sehen, welche sich entweder zum Dallmayr-Haus wenden oder dieses gerade verlassen haben. Es ist ein sehr stimmiges, farbenfrohes und lebendiges Cover, auf dem der Titel „Dallmayr“ mit erhobener und glänzender Schrift prangt. Das Handlung gliedert sich in verschiedene Jahre und beginnt im Jahr 1905 und endet im Jahre 1920. Es gibt kein Vorwort und auch keinen Prolog, die Handlung startet unmittelbar und knüpft direkt an den ersten Band an – deshalb empfinde ich es als sehr empfehlenswert, dass man den ersten Band gelesen hat, um die Begebenheiten und die Befindlichkeiten der Charaktere besser einordnen zu können. Am Ende des Buches befinden sich die Quellennachweise. Leider fehlt auch hier, wie bereits im ersten Band, ein historisches Nachwort und/ oder eine Übersicht über die Figuren. Gerne hätte ich erfahren, welche der Figuren historisch und welche fiktiv sind. Im Mittelpunkt steht die historisch-belegte Therese Randlkofer. Aufgrund des Fehlens eines historischen Nachworts, kann ich in dieser Rezension nur die Therese wiedergeben, welche im Roman dargestellt ist. Wie bereits im ersten Band ist Therese eine zupackende, fleißige und vor Ideen sprühende Frau, auch wenn sie immer mal wieder etwas kühl und abgeklärt wirkt. Sie weiß genau, was sie will und sie schafft es immer wieder Lösungen zu finden, mit denen die Menschen in ihrer Umgebung zufrieden sind. Mittlerweile ist Therese nicht mehr nur Mutter, sie ist auch Großmutter geworden und liebt ihre stetig wachsende Familie. Doch Therese ist nicht nur die starke und lebenskluge Geschäftsfrau – in diesem Teil der Reihe macht sie sich immer wieder Gedanken um die Zukunft: Wie geht es mit dem Geschäft weiter und hat sie sich mit dessen Ausbau nicht etwas übernommen? Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bringt Thereses sonst stets zuversichtliche Art zum Einsturz. Lisa Graf hat Thereses Charakter eine authentische Entwicklung angedeihen lassen und sie sehr ausdrucksstark und facettenreich gezeichnet. Ich konnte wieder mit ihr mitfühlen und habe sie noch tiefer in mein Herz geschlossen. Auch ihre drei Kinder, Hermann, Elsa und Paul, stehen wieder an Thereses Seite: Hermann, welcher als ältester Sohn schon früh gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Betriebes geworden. Doch er leidet immer wieder darunter, dass seine Mutter ihn vor vollendete Tatsachen stellt und ihm nur wenig Entscheidungsfreiheit zugestanden wird. In seinem Privatleben ist er ein liebevoller Ehemann und Vater geworden. Elsa wohnt mittlerweile fernab von München in der Schweiz und hat dort als Juristin ihren Weg gefunden. Sie ist aus ihrem goldenen Käfig ausgebrochen und führt nun ein unabhängiges und ungebundenes Leben, ohne die vielen gesellschaftlichen Zwänge. Sie hat sich seit dem ersten Band sehr gewandelt und ist längst nicht mehr das junge Mädchen, welches sich verwöhnen lässt – sie ist nun eine junge Frau, mit vielen Ideen im Kopf, welche aber auch ein Blick für die Menschen in ihrer Umgebung hat. Paul, der jüngste im Bunde, lebt zu Beginn des Buches in Wiesbaden und wird dort zum Kaufmann ausgebildet. Doch er ist sehr unglücklich, hat düstere Gedanken und trägt zudem ein großes Geheimnis mit sich herum. Er ist noch immer dabei, seinen Platz im Leben zu finden. Die Autorin hat diese drei völlig verschiedenen Charaktere und ihre Lebensgeschichten sehr glaubwürdig ausgearbeitet. Es läuft nicht alles glatt bei ihnen, immer wieder erleben sie Höhen und Tiefen. Balbina, die uneheliche Tochter von Thereses verstorbenen Mann, lebt am Bodensee und führt dort mit ihrem Mann ein Hotel. Sie ist längst nicht mehr das vor Lebenslust sprühende junge Mädchen, mittlerweile wirkt sie verbittert und unglücklich mit und in ihrem Leben. Auch wenn Balbina und ihre wechselvolle Geschichte nicht immer im Vordergrund steht, empfand ich diese als sehr interessant. Es gibt auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Lehrjungen Ludwig. Er hat die wohl größte Entwicklung der Figuren gemacht und sich ein eigenes Unternehmen aufgebaut, in welchem er komplett aufgeht und arbeitet mit großer Leidenschaft. Ludwig ist und bleibt einfach ein Charakter, welchen man gerne haben muss und sich immer wieder freut, wenn er auftaucht. Ganz im Gegensatz zu Thereses Schwager Max. Wann immer dieser unangenehme Mensch auftaucht, schleicht ein ungutes Gefühl mit, da er immer nur auf Konfrontation aus ist und Zwietracht sät. Natürlich hat er auch seine Beweggründe und möchte seine Ziele im Leben erreichen, doch er ist einfach ein sehr einsamer und verbitterter Mensch – ohne familiären Rückhalt und Liebe Neben diesen Figuren spielen noch einige andere Figuren in diesem Buch mit: Einige sind bereits aus dem ersten Teil bekannt, es gibt aber auch einige neue Charaktere. Sie alle sind, wie auch die Hauptfiguren, lebensecht und authentisch gezeichnet und haben mir ein gutes Bild der Gesellschaft des beginnenden20. Jahrhunderts vermittelt. Ich habe immer gerne weitergelesen und bin schon ganz gespannt, wie es mit all den liebgewonnen Figuren weitergehen wird. Den historischen Hintergrund bildet zu Beginn des Buches das Deutsche Kaiserreich im beginnenden 20. Jahrhundert. Die Gesellschaft ist politisch, aber auch sozial sehr gespalten. Es gibt die äußerst arme Bevölkerung (Arbeiter), die Mittelschicht, das reiche Bürgertum und den Adel. Sozialgeschichtlich war das Kaiserreich vor allem geprägt vom Aufstieg der Arbeiterschaft, die Sozialpolitik wird ein immer größer und wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Im weiteren Verlauf bildet dann die Vorkriegszeit den historischen Hintergrund. Lisa Graf zeigt, wie und w

Ein glänzendes Lesevergnügen

Büchertanz.de aus Freiburg am 30.11.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch „Dallmayr – Der Glanz einer neuen Ära“ ist der zweite Teil einer Reihe um das Delikatessen-Geschäft Dallmayr in München, wobei dieser Band die weitere Geschichte und Entwicklung des Geschäfts und seiner Besitzerin Therese Randlkofer zeigt und von 1905 bis 1920 spielt. München 1905: Noch immer ist in München das Delikatessen-Geschäft Dallmayr die Adresse Nummer Eins, wenn es um exquisite Lebensmittel und Köstlichkeiten aus aller Welt geht. Die Inhaberin Therese Randlkofer könnte eigentlich zufrieden sein, doch ihr Blick richtet sich weiter nach vorn: Sie möchte das Ladengeschäft vergrößern, um noch mehr anbieten zu können und das Unternehmen mit eher ungewöhnlichen Ideen in die Zukunft führen. Dazu braucht sie aber die Unterstützung ihres jüngsten Sohnes Paul, der in Wiesbaden eine Ausbildung zum Kaufmann absolviert. Thereses ältester Sohn Hermann ist bereits voll in den Familienbetrieb eingespannt, ihre Tochter hingegen lebt und arbeitet in der Schweiz. Doch ihr missgünstiger und neidvoller Schwager Max ist und bleibt ihr größter Konkurrent: Immer wieder schafft er es, die Familie gegeneinander aufzubringen und damit für Unfrieden zu sorgen. Das Buch ist, wie der vorherige Band, ein sehr hochwertiges gestaltetes Paperback. In der vorderen Klappe befindet sich ein stimmiges Bild von Schokoladenkonfekt, in der hinteren Klappe befindet sich ein liebevoll in Szene gesetztes Rezept. Das stimmige Cover (welches wunderbar zum ersten Band passt), zeigt zwei Frauen, die vor der berühmten Fassade des Dallmayr-Hauses stehen und dem Betrachter den Rücken zukehren. Eine der Frauen hat einen bunt gefüllten Einkaufskorb in der Hand, beide Frauen scheinen in ein Gespräch vertieft zu sein. Rechts von ihnen steht eine Pferdekutsche, ansonsten sind auf den Bild vorwiegend andere Frauen zu sehen, welche sich entweder zum Dallmayr-Haus wenden oder dieses gerade verlassen haben. Es ist ein sehr stimmiges, farbenfrohes und lebendiges Cover, auf dem der Titel „Dallmayr“ mit erhobener und glänzender Schrift prangt. Das Handlung gliedert sich in verschiedene Jahre und beginnt im Jahr 1905 und endet im Jahre 1920. Es gibt kein Vorwort und auch keinen Prolog, die Handlung startet unmittelbar und knüpft direkt an den ersten Band an – deshalb empfinde ich es als sehr empfehlenswert, dass man den ersten Band gelesen hat, um die Begebenheiten und die Befindlichkeiten der Charaktere besser einordnen zu können. Am Ende des Buches befinden sich die Quellennachweise. Leider fehlt auch hier, wie bereits im ersten Band, ein historisches Nachwort und/ oder eine Übersicht über die Figuren. Gerne hätte ich erfahren, welche der Figuren historisch und welche fiktiv sind. Im Mittelpunkt steht die historisch-belegte Therese Randlkofer. Aufgrund des Fehlens eines historischen Nachworts, kann ich in dieser Rezension nur die Therese wiedergeben, welche im Roman dargestellt ist. Wie bereits im ersten Band ist Therese eine zupackende, fleißige und vor Ideen sprühende Frau, auch wenn sie immer mal wieder etwas kühl und abgeklärt wirkt. Sie weiß genau, was sie will und sie schafft es immer wieder Lösungen zu finden, mit denen die Menschen in ihrer Umgebung zufrieden sind. Mittlerweile ist Therese nicht mehr nur Mutter, sie ist auch Großmutter geworden und liebt ihre stetig wachsende Familie. Doch Therese ist nicht nur die starke und lebenskluge Geschäftsfrau – in diesem Teil der Reihe macht sie sich immer wieder Gedanken um die Zukunft: Wie geht es mit dem Geschäft weiter und hat sie sich mit dessen Ausbau nicht etwas übernommen? Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges bringt Thereses sonst stets zuversichtliche Art zum Einsturz. Lisa Graf hat Thereses Charakter eine authentische Entwicklung angedeihen lassen und sie sehr ausdrucksstark und facettenreich gezeichnet. Ich konnte wieder mit ihr mitfühlen und habe sie noch tiefer in mein Herz geschlossen. Auch ihre drei Kinder, Hermann, Elsa und Paul, stehen wieder an Thereses Seite: Hermann, welcher als ältester Sohn schon früh gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen, ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Betriebes geworden. Doch er leidet immer wieder darunter, dass seine Mutter ihn vor vollendete Tatsachen stellt und ihm nur wenig Entscheidungsfreiheit zugestanden wird. In seinem Privatleben ist er ein liebevoller Ehemann und Vater geworden. Elsa wohnt mittlerweile fernab von München in der Schweiz und hat dort als Juristin ihren Weg gefunden. Sie ist aus ihrem goldenen Käfig ausgebrochen und führt nun ein unabhängiges und ungebundenes Leben, ohne die vielen gesellschaftlichen Zwänge. Sie hat sich seit dem ersten Band sehr gewandelt und ist längst nicht mehr das junge Mädchen, welches sich verwöhnen lässt – sie ist nun eine junge Frau, mit vielen Ideen im Kopf, welche aber auch ein Blick für die Menschen in ihrer Umgebung hat. Paul, der jüngste im Bunde, lebt zu Beginn des Buches in Wiesbaden und wird dort zum Kaufmann ausgebildet. Doch er ist sehr unglücklich, hat düstere Gedanken und trägt zudem ein großes Geheimnis mit sich herum. Er ist noch immer dabei, seinen Platz im Leben zu finden. Die Autorin hat diese drei völlig verschiedenen Charaktere und ihre Lebensgeschichten sehr glaubwürdig ausgearbeitet. Es läuft nicht alles glatt bei ihnen, immer wieder erleben sie Höhen und Tiefen. Balbina, die uneheliche Tochter von Thereses verstorbenen Mann, lebt am Bodensee und führt dort mit ihrem Mann ein Hotel. Sie ist längst nicht mehr das vor Lebenslust sprühende junge Mädchen, mittlerweile wirkt sie verbittert und unglücklich mit und in ihrem Leben. Auch wenn Balbina und ihre wechselvolle Geschichte nicht immer im Vordergrund steht, empfand ich diese als sehr interessant. Es gibt auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Lehrjungen Ludwig. Er hat die wohl größte Entwicklung der Figuren gemacht und sich ein eigenes Unternehmen aufgebaut, in welchem er komplett aufgeht und arbeitet mit großer Leidenschaft. Ludwig ist und bleibt einfach ein Charakter, welchen man gerne haben muss und sich immer wieder freut, wenn er auftaucht. Ganz im Gegensatz zu Thereses Schwager Max. Wann immer dieser unangenehme Mensch auftaucht, schleicht ein ungutes Gefühl mit, da er immer nur auf Konfrontation aus ist und Zwietracht sät. Natürlich hat er auch seine Beweggründe und möchte seine Ziele im Leben erreichen, doch er ist einfach ein sehr einsamer und verbitterter Mensch – ohne familiären Rückhalt und Liebe Neben diesen Figuren spielen noch einige andere Figuren in diesem Buch mit: Einige sind bereits aus dem ersten Teil bekannt, es gibt aber auch einige neue Charaktere. Sie alle sind, wie auch die Hauptfiguren, lebensecht und authentisch gezeichnet und haben mir ein gutes Bild der Gesellschaft des beginnenden20. Jahrhunderts vermittelt. Ich habe immer gerne weitergelesen und bin schon ganz gespannt, wie es mit all den liebgewonnen Figuren weitergehen wird. Den historischen Hintergrund bildet zu Beginn des Buches das Deutsche Kaiserreich im beginnenden 20. Jahrhundert. Die Gesellschaft ist politisch, aber auch sozial sehr gespalten. Es gibt die äußerst arme Bevölkerung (Arbeiter), die Mittelschicht, das reiche Bürgertum und den Adel. Sozialgeschichtlich war das Kaiserreich vor allem geprägt vom Aufstieg der Arbeiterschaft, die Sozialpolitik wird ein immer größer und wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Im weiteren Verlauf bildet dann die Vorkriegszeit den historischen Hintergrund. Lisa Graf zeigt, wie und w

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Dallmayr. Der Glanz einer neuen Ära : Theresa hat das Dallmayr zu neuem Glanz gestaltet , neben dem Gut das sie aufgebaut hat , läuft alles gut. Doch der Krieg ,der ihren Sohn Paul an die Front ruft und der 5 Jahre seinem Vaterland dienen muss ,fehlt überall.
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Dallmayr. Der Glanz einer neuen Ära : Theresa hat das Dallmayr zu neuem Glanz gestaltet , neben dem Gut das sie aufgebaut hat , läuft alles gut. Doch der Krieg ,der ihren Sohn Paul an die Front ruft und der 5 Jahre seinem Vaterland dienen muss ,fehlt überall.

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