Produktbild: Der Name der Rose

Der Name der Rose Roman

18

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1545

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Doubleday

Seitenzahl

816 (Printausgabe)

Dateigröße

4644 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

IL NOME DELLA ROSA

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

EAN

9783446274754

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

1545

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Doubleday

Seitenzahl

816 (Printausgabe)

Dateigröße

4644 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

IL NOME DELLA ROSA

Übersetzt von

Burkhart Kroeber

Sprache

Deutsch

EAN

9783446274754

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  • Bewertung

    4/5

    15.03.2023

    eBook (ePUB)

    Einblick in den mittelalterlichen Glauben

    Dieser Weltbestseller stellt zugleich einen historischen Kriminalroman wie auch ein Epochenportrait des späten Mittelalters dar. Es werden viele philosophische Fragen aufgeworfen, die das Werk auf jeden Fall lesenswert machen. Jedoch ist es keine leichte Lektüre und sehr komplex – als Leser*in benötigt man zweifelsohne Konzentration sowie Durchhaltevermögen. Es werden viele lateinische Begriffe und Sätze verwendet, historische Ereignisse werden ausführlich dargestellt, und die katholische Kirche sowie die Theologie im Allgemeinen sind thematisch sehr zentral. Diskurse zur Inquisition und Häresie können zwar aufschlussreich sein, aber da sie hier in meist relativ langen Monologen wiedergegeben werden, unterbrechen sie leider die Spannung rund um das detektivische Geschehen und wirken etwas zäh. Dennoch bietet „Der Name der Rose“ spannende Erkenntnisse und Denkimpulse. Die Rolle von Büchern und der Bibliothek bettet Umberto Eco faszinierend in die Geschichte ein. Insgesamt ein durchaus interessantes Buch, das jedoch zu viele langwierige Ausschweifungen beinhaltet.

  • VolkerM

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meisterhaft gezeichnet

    Der Roman „Der Name der Rose“ hat in den meisten Köpfen bereits eine festgelegte Gestalt, seitdem er mit Sean Connery 1986 kongenial verfilmt wurde. Der Film weicht in einigen Details dramaturgisch vom Buch ab, was aber grundsätzlich kein Mangel ist. Ein Bildmedium spielt nach eigenen Regeln. Milo Manara hält sich in seiner meisterhaft gezeichneten Graphic Novel deutlich näher an das Original und es gelingt ihm, den Stoff genauso eindringlich zu inszenieren, wie es damals der Film schaffte. Seine Bilder sind unglaublich detailliert, die Perspektiven absolut perfekt (kleinste Fehler würden bei der komplizierten gotischen Architektur sofort auffallen) und die Gesichter haben Portraitqualität. So ist unschwer zu erkennen, wen sich Milo Manara als Schauspieler für William von Baskerville gewünscht hätte: Den jungen Marlon Brando, dessen Mimik er geradezu verinnerlicht hat. Die Zeichnungen sind dezent koloriert und über allem liegt ein leichter Sepiaton, wie bei einer historischen Fotografie. Besonders aufgefallen ist mir, mit welcher Sorgfalt Manara den Bildaufbau komponiert. Es hat mich an die Arbeiten von Ludwig Richter erinnert, auch in der Technik, wie Wolken oder Landschaft dargestellt sind. Es ist ein Genuss für die Augen und man bleibt nicht selten an so einem Bild hängen, um die vielen Details zu studieren. Im Skriptorium lassen sich beispielsweise alle Schritte mittelalterlicher Buchproduktion nachvollziehen, wenn man genau hinschaut. Milo Manara muss sehr viel Zeit auf die Recherche verwandt haben, angefangen bei der Kleidung, über die Ausstattung bis hin zur Architektur, die absolut in die Zeit um 1320 passt. Ich habe keine Anachronismen gefunden und Gelegenheit dazu hätte der Autor wahrlich genug gehabt. Obwohl die Graphic Novel deutlich näher am Original bleibt und auch theologische Dispute, die Umberto Eco im Buch stark betonte, gut zusammenfasst, ist meiner Meinung nach ein wichtiger Aspekt, wie im Film, unter den Tisch gefallen: William von Baskerville sieht sich am Ende nämlich nicht als Gewinner. Obwohl er zu dem richtigen Ergebnis kam und den Täter entlarvte, war die Kette seiner Schlussfolgerungen falsch. Am Ende zweifelt William in seinem Glauben an Gott und der logischen Perfektion der Schöpfung. Das übergeht der Film, aber auch die Graphic Novel, die am Schluss fast im Schweinsgalopp zu ihrem Ende kommt, während er z. B. Adsons kurze Verführungsszene genüsslich (aber geschmackvoll) auf mehreren Seiten zelebriert. Möglicherweise lief Milo Manara auch die Zeit davon: Der Band erscheint ein ganzes Jahr verspätet und Manara wird dieses Jahr 81. An der künstlerischen Meisterschaft seiner Zeichnungen, die dem anspruchsvollen Stoff in jeder Hinsicht gerecht werden, ändert das aber rein gar nichts.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Hölle im Kloster...

    so würde ich das Meisterwerk aus Umberto Eco’s Feder zusammenfassen: die Hölle wird in Gesprächen oft herauf beschworen und der Teufel an die Wand gemalt die Hölle wird ‘Realität’ in unklösterlichem Verhalten und Todesfällen die Hölle ist los während der Auseinandersetzung der beiden Delegationen (Papst und Kaiser) durch die Hölle gehen die Opfer des Verhörs durch den anwesenden Inquisitor in der (Feuer)Hölle endet letztendlich und fulminant die Geschichte und das ganze Kloster Fast harmlos beginnend entwickelt sich ein sehr komplexes, vielschichtiges Werk, bei dem man (schier beiläufig) eine Unmenge (fundiertes) Wissen - praktisch umgesetzt in Disputationen, Gesprächen und Personen - zur Papst-/Kirchen-/Weltgeschichte des 13./14. Jhds. mitbekommt. Ob die langen Auseinandersetzungen zu Glaubenswahrheiten und Härersien jedermans Sache sind… kann ich nicht beurteilen - mich haben sie faszniert, weil hier ‘trockene Wissensmaterie’ zu einer Geschichte mit ‘Fleisch und Blut’ wurde. Das unglaublich analytisch-diferenzierte Denken von William (für seine Zeit müsste man ihn einen Freidenker, Freigeist nennen!) hat mich in Bann geschlagen - unglaublich ‘modern’ seine Auffassungen z.B. zu den Ketzern und dem armen (gemeinen) Volk. Für manche könnte das immer wieder (kursiv) eingefügte Latein ermüdend sein - hinten gibt’s jedoch eine Übersetzung zum Nachschlagen. Ebenso ein Glossar mit den wichtigsten, nicht so geläufigen Begriffen, sowie eine Karte zum Klosterbau. Was an ‘Setting’ erzählt wurde, war so bildreich ausgeführt, dass ich es mir leicht vorstellen konnte. Alles in allem fand ich die Lektüre faszinierend und lehrreich.

  • ADS

    aus Wien

    5/5

    05.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbares Meisterwerk

    Eigentlich kann man zu so einem Meisterwerk, das jede und jeder zumindest als Filmversion kennt, und schon so oft besprochen wurde, nichts wirklich Informatives mehr hinzufügen. Jedenfalls staune ich bei jedem neuen Lesen, wie viel Geschichtswissen in diesem Buch steckt und ich jedes Mal etwas wieder oder neu entdecke. Neben der spannenden Krimigeschichte und dem umfassenden Einblick in das Leben eines Klosters im Mittelalter ein umfangreicher Geschichtsunterricht zu den zum Teil sehr blutigen religiösen Bewegungen dieser Zeit.

  • Krijs

    5/5

    13.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmungsvoll, spannend, grossartiger Plot

    Der Name der Rose von Umberto Eco gehört zu meinen Allzeit-Lieblingsbüchern. Die Grundidee des Plots (in etwa „Wer lacht hat keine Angst, deshalb muss das Lachen als etwas Böses dargestellt werden“) ist zeitlos aktuell (Stichwort Mohamed-Karikaturen), der kriminalistische Überbau ist souverän erzählt und spannend und die sehr detailreichen Schilderungen alten Kulturwissens (Kloster; Ikonographie; Mittelalter) sind anspruchsvoll, aber sehr interessant.

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Olga Karanasou

    Olga Karanasou

    Thalia Leipzig – Paunsdorf Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Klassiker des 20. Jahrhunderts!

    Mittelalter. Zwei Mönche kommen in einem abgelegenen Kloster an, um einen Mord aufzuklären. Während sie dort sind, geschehen weitere abscheuliche Morde nacheinander. Wichtige Bände aus der reichen Bibliothek des Komplexes verschwinden. Ein einzigartiges Gewirr beginnt sich zu bilden. Entscheidend ist nicht nur, wer die Morde begangen hat, sondern auch warum. Ein vielsichtiger, vielprismatischer, psychographischer Roman mit philosophischem, historischem und theologischem Hintergrund. Ecos labyrinthische Beschreibungen vermitteln eine mittelalterliche Aura ins Hier und Jetzt, während die Dialoge zu tiefen moralphilosophischen Recherchen anregen.
  • Zum Bewerterprofil von Mario Goldmann

    Mario Goldmann

    Thalia Chemnitz – Sachsen-Allee

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meistererk der historischen Spannung...

    Meistererk der historischen Spannung - hochintelligenter, spannender, philosophischer Historien-Krimi-Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Kristiane Müller

    Kristiane Müller

    Thalia Hamburg – EKZ Hamburger Meile

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch nach 40 Jahren ein faszinierendes...

    Auch nach 40 Jahren ein faszinierendes Buch dessen historischer Detaireichtum und geistesgeschichtliche Überbau den Unterhaltungswert des Millelalter Klosterkrimmis nicht im geringsten mindert."Ist noch gut, kann man noch mal lesen."
  • Zum Bewerterprofil von Jan Scheller

    Jan Scheller

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

    3/5

    12.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kurzvorträge im Kloster

    Die Diener Gottes sollen keine müßigen Reden führen, doch selbst im 14. Jahrhundert dürften sich Mönche nicht fortwährend mit salbungsvollen und gelehrten Worten traktiert haben. In jungen Jahren war ich angemessen beeindruckt von Ecos vielgepriesenem literarischem Labyrinth. Beim Wiederlesen hielt sich meine Begeisterung in Grenzen. Der postmoderne Überbau zerquetscht die Rose.

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