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Produktbild: Sunset
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Klaus Modick

1. Sunset

Sunset

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4
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Moritz Stoepel

Spieldauer

5 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.12.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

114

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004045139

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Moritz Stoepel

Spieldauer

5 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.12.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

114

Verlag

DerDiwan Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4066004045139

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1583095

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1956, Kalifornien: Lion Feuchtwanger erfährt durch ein Telegramm aus Berlin, dass sein alter Weggefährte und Freund Bertolt Brecht verstorben ist. Tief betroffen durch diese Zeilen lässt er seine Gedanken und Gefühle Revue passieren. Indem er die Stationen ihrer Freundschaft stumm durchspielt, nimmt er Abschied von seinem Freund. Auch sieht er am Ende des Tages seine eigene Situation als Schriftsteller um einiges klarer. Still, leise und intelligent  hat Klaus Modick dieses Buch geschrieben.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1583095
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1956, Kalifornien: Lion Feuchtwanger erfährt durch ein Telegramm aus Berlin, dass sein alter Weggefährte und Freund Bertolt Brecht verstorben ist. Tief betroffen durch diese Zeilen lässt er seine Gedanken und Gefühle Revue passieren. Indem er die Stationen ihrer Freundschaft stumm durchspielt, nimmt er Abschied von seinem Freund. Auch sieht er am Ende des Tages seine eigene Situation als Schriftsteller um einiges klarer. Still, leise und intelligent  hat Klaus Modick dieses Buch geschrieben.

Bewertung am 23.07.2021

Bewertungsnummer: 1538013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Morgennebel hängt noch über dem Meer. Kalifornien, Pacific Palisade, 1956. Lion Feuchtwanger erhält ein Telegramm: sein engster Freund, Berthold Brecht ist tot. Für einen glühenden Sommertag nimmt uns Klaus Modick mit in die Gedanken und Erinnerungen des großen Autors und webt für uns einen wunderbar atomosphärischen Teppich: Er lässt die Literaturszene des Vorkriegs-Münchens auferstehen, erzählt von Freundschaft und Zusammenarbeit der ungleichen Schriftsteller, dem Exil in Kalifornien, dem Altern und dem Prozess des Schreibens an sich. Ich habe schon lange nicht mehr ein so dich geschriebenes und tiefgehendes Buch gelesen.

Bewertung am 23.07.2021
Bewertungsnummer: 1538013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Morgennebel hängt noch über dem Meer. Kalifornien, Pacific Palisade, 1956. Lion Feuchtwanger erhält ein Telegramm: sein engster Freund, Berthold Brecht ist tot. Für einen glühenden Sommertag nimmt uns Klaus Modick mit in die Gedanken und Erinnerungen des großen Autors und webt für uns einen wunderbar atomosphärischen Teppich: Er lässt die Literaturszene des Vorkriegs-Münchens auferstehen, erzählt von Freundschaft und Zusammenarbeit der ungleichen Schriftsteller, dem Exil in Kalifornien, dem Altern und dem Prozess des Schreibens an sich. Ich habe schon lange nicht mehr ein so dich geschriebenes und tiefgehendes Buch gelesen.

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Sunset

von Klaus Modick

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

Zum Portrait

5/5

Ein Buch, in das man eintaucht und sich zusammen mit Feuchtwanger durch diesen Tag treiben lässt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1956 befindet sich Lion Feuchtwanger, einer der letzten deutschen Schriftsteller im Exil, in Los Angeles. Ein Tag wie jeder andere, der wie immer mit dem immer sonnigen Wetter und seinen morgendlichen Gymnastikübungen beginnt. Ein Postbote unterbricht diese jäh und überreicht ihm ein Telegramm mit der Nachricht, dass Bertolt Brecht in Berlin gestorben ist. Völlig erschüttert hält Feuchtwanger inne und erinnert sich an „seinen“ Brecht, denn er hatte ihn gefördert und sich um ihn gekümmert, war sein väterlicher Mentor geworden. Beide standen sich nahe, obwohl sie in vielen Dingen grundverschieden waren. Während Feuchtwanger seinen üblichen amerikanischen Alltag durchlebt, kreisen seine Gedanken und Erinnerungen nicht nur um Brecht, sondern wandern zurück in die 20er Jahre in Deutschland, in die Zeit seiner ersten schriftstellerischen Erfolge, aber auch die politisch schwierige Zeit des Dritten Reichs, die ihn schließlich wie so viele andere Schriftsteller ins Exil nach Amerika führt. Hier entsteht eine große deutsche Gemeinde, ein Treffpunkt intellektueller und künstlerischer Größen wie Einstein, Chaplin, die Brüder Mann, Zuckmayer, Werfel und vielen anderen. Eine Zeit, erfüllt von lebhaften und geistvollen Diskussionen, aber auch immer wieder vergiftet von Neid und Missgunst untereinander. Zumal der dunkle Schatten der McCarthy-Ära drohend über allen hängt und die einzelnen Befindlichkeiten oft den Rand des Unerträglichen steigert. Der Tag zieht langsam an Feuchtwanger vorbei, seine Gedanken versinken auch in seine eigene Vergangenheit, an die schwierige Zeit, als seine kleine Tochter starb, an seine Trauerphase und seine Schuldgefühle. So ist dieser denkwürdige Tag, der mit Brechts Todesnachricht begann, auch ein zuweilen erschütterndes Resümee seines Innenlebens. Am Ende zieht der Nebel der Nacht zur Tür hinein und legt sich wie ein tröstlicher Schleier über den Tag. Klaus Modick hat über Lion Feuchtwanger promoviert, ist ein exzellenter Kenner dieses großen Schriftstellers – und das spürt man einfach in jedem Satz. Ein Buch, in das man eintaucht, sich zusammen mit Feuchtwanger durch diesen Tag treiben lässt und bei dem man am Ende, wenn die Sonne untergeht, auch ein wenig traurig zurückbleibt, weil die letzte Seite gelesen ist. Wer mehr über diese bewegende Zeit der deutschen Exilgemeinde in den 50er Jahren in Amerika erfahren will, dem sei auch das großartige Buch „Das unbelehrbare Herz“ von Salka Viertel empfohlen.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Buch, in das man eintaucht und sich zusammen mit Feuchtwanger durch diesen Tag treiben lässt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1956 befindet sich Lion Feuchtwanger, einer der letzten deutschen Schriftsteller im Exil, in Los Angeles. Ein Tag wie jeder andere, der wie immer mit dem immer sonnigen Wetter und seinen morgendlichen Gymnastikübungen beginnt. Ein Postbote unterbricht diese jäh und überreicht ihm ein Telegramm mit der Nachricht, dass Bertolt Brecht in Berlin gestorben ist. Völlig erschüttert hält Feuchtwanger inne und erinnert sich an „seinen“ Brecht, denn er hatte ihn gefördert und sich um ihn gekümmert, war sein väterlicher Mentor geworden. Beide standen sich nahe, obwohl sie in vielen Dingen grundverschieden waren. Während Feuchtwanger seinen üblichen amerikanischen Alltag durchlebt, kreisen seine Gedanken und Erinnerungen nicht nur um Brecht, sondern wandern zurück in die 20er Jahre in Deutschland, in die Zeit seiner ersten schriftstellerischen Erfolge, aber auch die politisch schwierige Zeit des Dritten Reichs, die ihn schließlich wie so viele andere Schriftsteller ins Exil nach Amerika führt. Hier entsteht eine große deutsche Gemeinde, ein Treffpunkt intellektueller und künstlerischer Größen wie Einstein, Chaplin, die Brüder Mann, Zuckmayer, Werfel und vielen anderen. Eine Zeit, erfüllt von lebhaften und geistvollen Diskussionen, aber auch immer wieder vergiftet von Neid und Missgunst untereinander. Zumal der dunkle Schatten der McCarthy-Ära drohend über allen hängt und die einzelnen Befindlichkeiten oft den Rand des Unerträglichen steigert. Der Tag zieht langsam an Feuchtwanger vorbei, seine Gedanken versinken auch in seine eigene Vergangenheit, an die schwierige Zeit, als seine kleine Tochter starb, an seine Trauerphase und seine Schuldgefühle. So ist dieser denkwürdige Tag, der mit Brechts Todesnachricht begann, auch ein zuweilen erschütterndes Resümee seines Innenlebens. Am Ende zieht der Nebel der Nacht zur Tür hinein und legt sich wie ein tröstlicher Schleier über den Tag. Klaus Modick hat über Lion Feuchtwanger promoviert, ist ein exzellenter Kenner dieses großen Schriftstellers – und das spürt man einfach in jedem Satz. Ein Buch, in das man eintaucht, sich zusammen mit Feuchtwanger durch diesen Tag treiben lässt und bei dem man am Ende, wenn die Sonne untergeht, auch ein wenig traurig zurückbleibt, weil die letzte Seite gelesen ist. Wer mehr über diese bewegende Zeit der deutschen Exilgemeinde in den 50er Jahren in Amerika erfahren will, dem sei auch das großartige Buch „Das unbelehrbare Herz“ von Salka Viertel empfohlen.

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Maren Oberwelland

Thalia Varel

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5/5

Ein Meisterwerk

Bewertet: eBook (ePUB)

„Sunset“ ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur! Ausgehend vom Tode Brechts im Jahr 1956 beschreibt Klaus Modick die Beziehung zwischen den Schriftstellern Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, deren Dreh- und Angelpunkt Feuchtwangers Villa Aurora gewesen zu sein scheint, in der auch Modick selbst ein Stipendium genossen hat. „In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach, ihren Beginn im München der Räterepublik, die literarischen Triumphe der Zwanzigerjahre, die Flucht und das Leben im Exil.“ - Eine Beziehung zwischen Hassliebe und väterlicher Freundschaft, die geprägt war von politisch brisanten Zeiten, Vertreibung und Verrat. Modick, der sich schon seit Jahrzehnten mit Lion Feuchtwanger beschäftigt und auch über ihn promovierte, gewährt dem Leser einen Einblick in den Alltag der Schriftsteller im amerikanischen Exil. Nicht jedes Detail basiert auf der Wirklichkeit, dennoch hält der Autor sich eng an die Fakten. Trotz dieses zunächst trocken anmutenden Themas, ist „Sunset“ nicht nur ein Buch für eingeweihte Literaturwissenschaftler, sondern durchaus eines für die breite Masse der Literaturinteressierten, denn Modick erzählt mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Nicht umsonst hat Klaus Modick es in diesem Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft.
  • Maren Oberwelland
  • Buchhändler/-in

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Ein Meisterwerk

Bewertet: eBook (ePUB)

„Sunset“ ist ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur! Ausgehend vom Tode Brechts im Jahr 1956 beschreibt Klaus Modick die Beziehung zwischen den Schriftstellern Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht, deren Dreh- und Angelpunkt Feuchtwangers Villa Aurora gewesen zu sein scheint, in der auch Modick selbst ein Stipendium genossen hat. „In stummer Zwiesprache mit dem toten Freund ruft Feuchtwanger die Stationen dieser Freundschaft wach, ihren Beginn im München der Räterepublik, die literarischen Triumphe der Zwanzigerjahre, die Flucht und das Leben im Exil.“ - Eine Beziehung zwischen Hassliebe und väterlicher Freundschaft, die geprägt war von politisch brisanten Zeiten, Vertreibung und Verrat. Modick, der sich schon seit Jahrzehnten mit Lion Feuchtwanger beschäftigt und auch über ihn promovierte, gewährt dem Leser einen Einblick in den Alltag der Schriftsteller im amerikanischen Exil. Nicht jedes Detail basiert auf der Wirklichkeit, dennoch hält der Autor sich eng an die Fakten. Trotz dieses zunächst trocken anmutenden Themas, ist „Sunset“ nicht nur ein Buch für eingeweihte Literaturwissenschaftler, sondern durchaus eines für die breite Masse der Literaturinteressierten, denn Modick erzählt mit einer Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht. Nicht umsonst hat Klaus Modick es in diesem Jahr auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft.

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