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Produktbild: Die Liebenden von Bloomsbury - Vanessa und die Kunst des Lebens
Band 2

Die Liebenden von Bloomsbury - Vanessa und die Kunst des Lebens Roman

Aus der Reihe Bloomsbury-Saga
32

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.12.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

628 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230232

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Erscheinungsdatum

06.12.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

628 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230232

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  • leseleucht

    aus Alfter

    5/5

    25.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Wer hat Angst vor Vanessa…

    Wer hat Angst vor Vanessa Bell? Könnte diese Frage im Hinblick auf Virginia Woolf durchaus berechtigt erscheinen, da die Schriftstellerin des öfteren in den Wahnsinn abzugleiten drohte, so scheint sie bezogen auf ihre Schwester Vanessa Bell nicht sofort einsichtig. Im zweiten Teil der Reihe „Die Liebenden von Bloomsbury“ steht Vanessa stärker im Mittelpunkt, auch wenn natürlich Virginia in diesem Band nicht fehlen darf. Vanessa ist Malerin, Mutter, Ehefrau, Liebende und nicht zuletzt der Mittelpunkt des Bloomsbury Club. Sie führte ein unkonventionelles Leben, versuchte in der Kunst neue Wege zu gehen, lebte, obwohl verheiratet und Mutter zweier Kinder, später mit dem homosexuellen Malter Duncan Grant, mit dem sie auch eine Tochter hatte, und dessen Liebhaber in einer freien Beziehung. Während des 1. Weltkrieges zog sie sich auf ein Landgut zurück und war sich dort nicht zu schaden, auf jeglichen Komfort verzichtend, für den Lebensunterhalten zu sorgen, Wasser aus dem entfernten Brunnen zu schleppen, Kleinvieh zu halten, den Garten zu bewirtschaften und Holz zu hacken. Mögen dies Gründe sein, ihr mit Furcht zu begegnen? Mit einer solchen Furcht, die die Erinnerung an diese Frau und Künstlerin totschweigen lässt? Ganz zu Unrecht ist diese mutige, starke, liebenswerte, liebende und großherzige Frau in Vergessenheit geraten, wie die Autorin Stefanie H. Martin uns in ihrem lesenswerten Roman über den Bloomsbury-Kreis vor Augen führt. Bei aller Schwere der Thematik, Virginias Wahnsinn, das Gemetzel junger, hoffnungsvoller Männer im ersten Weltkrieg, die Entbehrungen usw., schreibt die Autorin leicht und mitreißend und bringt dem Leser das Leben der Bloomsbury group, insbesondere das der Vanessa Bell näher. Der Leser partizipiert an ihrer großzügigen Wesensart und an Duncan Grants Leichtfüßigkeit, an der Inspiration aus dem exzentrischen Künstlerkreis und dem Charme englischer Landscap: Das Leben kann reich und bereichernd sein, auch wenn es nicht immer schön ist, vor allem aber, wenn es bereit ist, sich jenseits der Konventionen zu erproben und auf das Neue einzulassen. Also unbedingt inspirieren lassen von der Lektüre!

  • J. Kaiser

    5/5

    04.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wohlfühlgeschichte mit Tiefgang

    Ich liebe diese Coverbilder, man wird sofort in eine frühere Zeit zurückversetzt. Man schreibt das Jahr 1910 in London. Mit ihrer erotischen Freizügigkeit wird die Schwester von Vanessa, Virginia, ins Zentrum der Bloomsbury Group gerückt. Die Anziehung zu dem homosexuellen Maler Duncan Grant bleibt nicht verborgen. Dieses Buch beschreibt eindrücklich, wie sich der Freiheitsdrang der Frauen zur damaligen Zeit keine Grenzen kannte. Das Schaffen von Vanessa wird lange Zeit nicht erkannt. Virginia heiratet Leonard Woolf und verwirklicht ihren Traum vom Schreiben. Das Lesen dieser familiensage ist sehr unterhaltend und wer gerne in der Vergangenheit schwelgt, kommt hier voll auf seine Rechnung. Dieses Buch kann ich gerne empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Toll

    Auch im zweiten Teil der Bloomsbury Reihe, der sich Vanessa als Titelheldin  widmet hat Stefanie H. Martin es wieder sehr gut geschafft den Zeitgeist und die Stimmungen der Zeit einzufangen.  Wir lernen hier Virginias Schwester Vanessa kennen die sich in einen Kritiker verliebt. Zeitgleich entdeckt sie ihre Sehnsucht nach dem künstlerischen Schaffen.  Virginia kämpft  unterdessen immer wieder mit ihrer psychischen Verfassung, was sie allerdings, nach längerem abwegen und zaudern, nicht davon abhält eine Beziehung zu Leonard Woolf zu beginnen.  Als es jedoch immer wieder zu Spannungen zwischen den Eheleuten kommt, da Virginia es vermeidet über die Übergriffe auf sie durch ihren Bruder zu sprechen, immer wieder zu Spannungen.  Virginia und Vanessa sind immer wieder hin und her gerissen zwischen gesellschaftlichen Erwartungen die sie scheinbar versuchen zu erdrücken und dem Leben das sie als freie Frauen und Künstlerinnen führen wollen.  Dieser Roman hat mir wie schon der erste Teil sehr gut gefallen. Er war sowohl unterhaltsam als auch lehrreich und interessant und bietet sowohl einen Einblick in den Zeitgeist als auch in die Kunstwelt dieser Zeit. 

  • Miriam

    aus Bochum

    5/5

    30.06.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Gelungene Fortsetzung der Bloomsbury Reihe

    Im zweiten Buch der Bloomsbury Reihe liegt der Fokus auf Vanessa Bell. Sie kann endlich mehr Fuss fassen in der Kunstszene. Sie baut sich richtig etwas auf und entdeckt sich als Person neu. Sie entdeckt, dass sie in ihrer Ehe nicht mehr glücklich ist, was irgendwann bedeutet, dass sie nur noch auf dem Papier existiert und sie und ihr Ehemann wechselnde Affären haben. Aber Virginia kommt natürlich auch vor. Sie ist immer noch psychisch krank und hat viele Anfälle. Ihr Umfeld ist immer in Sorge und tut alles, damit sie die bestmögliche Versorgung bekommt. Doch auch sie kann Erfolge verbuchen. Sie veröffentlicht ihr erstes Buch und sie heiratet Lennart Woolf. Das ist schon der zweite Band der Reihe, den ich höre und er gefällt mir genauso gut wie der erste, wenn nicht sogar besser, was den ersten Band auf keinen Fall abwerten soll. Mit den Charakteren kam ich viel besser zu recht und in der Geschichte war ich auch direkt drin. Die Hörbuchsprecherin ist auch die gleiche und macht wieder einen hervorragenden Job.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    12.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    ein überaus interessantes Buch

    Meine Meinung: Im ersten Buch der Trilogie stand Virginia Woolf im Vordergrund, den meisten ist der Name der Autorin bekannt. Jetzt im zweiten dreht sich vieles um Vanessa Bell, ihrer Schwester, die als Malerin tätig war. Natürlich lerne ich in beiden Büchern die Schwestern sehr gut kennen, ebenfalls ihre Freunde aus der Bloomsbury Group. Da alle sehr eng miteinander verbandelt sind, bleibt es nicht aus, dass ich eigentlich alle Beteiligten begleite. Vanessa und Virginia gehören nach meiner Meinung zu einer privilegierten Gruppe Personen, die zwar nicht besonders reich waren, aber trotzdem ein angenehmes Leben führten. Sie nutzten viele Gelegenheiten aus. Beispielweise durften Frauen zu der Zeit nicht alleine leben und kurzerhand fand sich eine Gruppe, die gemeinsam ein Haus mieteten. Sie trafen oft mit Personen zusammen, die äußerst freizügig in Bezug ihres Liebeslebens waren. Ich möchte dies hier allerdings nicht in aller Ausführlichkeit beschreiben, zumal es auch für einige Verwicklungen sorgte. Das Leben aller war ausgesprochen turbulent, hinzu kam, dass der große Krieg begann und manch einer Entscheidungen treffen und vor allen Dingen dazu stehen und den Entschluss verteidigen musste. Stefanie H. Martin hat für die Bücher sehr gut recherchiert und ich habe sie wirklich dafür bewundert. Denn das Leben, das alle führten, entsprach nicht unbedingt den damaligen Gepflogenheiten und würde auch heute nicht immer gut gefunden werden. Zumindest stellte ich es mir so vor, dass es mir nicht leicht fallen würde, das alles sachlich und ruhig zu schildern, zumal ich nicht immer mit alle Entscheidungen einverstanden gewesen wäre. Fazit: Ein überaus interessantes Buch, denn die Bloomsbury Group führte ein sehr eindrucksvolles Leben. Die Autorin hat hervorragend recherchiert und mich mit ihrem Buch bestens unterhalten. Ich erwähnte ja schon, dass ich beeindruckt bin, wie gut Stefanie H. Martin diese Fülle in einem Buch untergebracht hat und es mir nicht langweilig wurde. Gerne gebe ich für beide Büche eine Leseempfehlung und ich bin schon sehr gespannt auf das dritte Buch.

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Bewertungen (32)

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  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

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    4/5

    17.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Aufmerksamkeit für eine fast Vergessene

    Mein Besuch im Charleston Farmhouse, im Haus von ihr und ihren Lieben ließ mich umso mehr verstehen, was sie für eine beeindruckende Frau, Schwester, Künstlerin war, was sie für eine Bedeutung besaß, und was von ihr in der Nachwelt lebt. Vanessa Bell war der unsichtbare Dreh- und Angelpunkt der "Bloomsbeeries", und es ist an der Zeit, sie auch in Deutschland bekannter zu machen. Stefanie Martin hat sich verdienstvoll auf den Weg gemacht und ihr mit diesem Buch ein kleines Denkmal gesetzt.

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