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Der Anfang von morgen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/15/4,6 cm

Gewicht

287 g

Beschreibung

Rezension

Dieser Roman ist packend, aber nicht reißerisch. Er ist poetisch, voll fein ziselierter Menschenfiguren und psychologisch unterfüttert. ("Newsletter der Kleinen Zeitung")
Diesen Umweltthriller kann man als Quintessenz der inzwischen täglichen Nachrichten über den Zustand der Erde lesen. ("Trierischer Volksfreund")
Aktueller kann ein Roman kaum sein. ("Münchner Merkur")
Ein packender Roman über die Schnittstelle zwischen Noch-Normalität und schon Apokalypse. ("Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris)")
Ein gesellschaftspolitischer Roman, aber völlig unkitschig und mit sehr viel schwarzem Humor erzählt, so dass einem das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt. ("Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris)")
[Liljestrand] nutzt [...] die vier Stimmen [...], um gesellschaftliche Phänomene wie politisches Versagen, eskalierende Diskurse, soziale Ungleichheit, junges Engagement sowie Alltagserscheinungen [...] zu diskutieren. ("taz")
Es ist ein apokalyptisches, aber alles andere als unrealistisches Szenario, das Jens Liljestrand an den Anfang seines über 500-seitigen Romans ›Der Anfang von Morgen‹ stellt. ("taz")
[...] hoch spannende[r], aber desillusionierende[r] Roman. ("Die Presse am Sonntag")
In seinem gewaltigen Roman ›Der Anfang von morgen‹ entfaltet Jens Liljestrand vor dem Hintergrund der Klimatragödien ein gesellschaftliches Panorama des Untergangs. ("Die Presse am Sonntag")
[D]er Roman der Stunde, [...] weil er all die Auswirkungen so plastisch und erschütternd zeichnet - und das unglaublich fesselnd. ("Radio FM4")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.07.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/15/4,6 cm

Gewicht

287 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Även om allt tar slut

Übersetzer

  • Thorsten Alms
  • Karoline Hippe
  • Franziska Hüther
  • Stefanie Werner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397190-3

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Wichtiges Thema

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 20.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Anfang von Morgen Jens Liljestrand Schweden, nach der Pandemie: Der Urlaub von Didrek von der Esch und seiner Familie nimmt ein vorzeitiges Ende, als ein Waldbrand in der Nähe seines Ferienhauses ausser Kontrolle gerät. Andere Nachbarn hatten sich bereits einen Tag zuvor in Sicherheit gebracht, doch Didrek hatte auf eine Löschung des Feuers seitens der Behörden gehofft. Seine eigene Evakuierung läuft total aus dem Ruder: Die Batterie seines E-Autos ist leer und das Auto springt nicht an. Zu Fuss macht sich die 5-köpfige Familie auf den 15 Km langen Marsch in die nächste Stadt, doch als sie dort ankommen, ist der letzte Evakuierungs-Bus bereits abgefahren und der Ort menschenleer. Das Feuer kommt immer Näher, der Rauch macht das Sehen und Atmen unmöglich und als ein Auto neben ihnen anhält, geben sie der Familie im Auto ihren verletzten Sohn mit. Viel zu spät realisieren sie, dass sie weder den Namen der Familie kennen, noch deren Autonummer haben. Während Didrek noch verzweifelt versucht seine Familie in Sicherheit zu bringen, beginnen die ersten Plünderungen in Stockholm. Stromausfälle, Trinkwassermangel, fehlende Hilfskräfte, Medikamente und Lebensmittel tun ihr übriges. Jens Liljestrand lässt in seinem Klima-Thriller vier Personen in langen Kapiteln zu Wort kommen: Vater Didrek, Didreks Ex-Geliebte Melissa, André, Sohn eines ehemaligen Tennisprofis und Didriks Tochter Vilja. Die Erzählstränge sind miteinander verwoben, Zeiträume überschneiden sich, stehen aber nicht im direkten Zusammenhang zueinander. Der Autor will in seinem dystopischen Szenario auf den Klimawandel verweisen. Für mich hat er das im ersten Kapitel perfekt umgesetzt. Die Spannung ist hoch und ich kann das Buch gar nicht zur Seite legen. Mit der zweiten Erzählerin geht die Spannung ein wenig verloren, kann mich aber dennoch fesseln. Leider passt dann der Sohn des Tennisspielers im dritten Teil kaum noch zu Didreks Geschichte - besser hätte man hier Didreks Frau sprechen lassen. Den letzten Teil, den die Tochter erzählt, fand ich wieder gut. Insgesamt ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und dem ich, alleine seines wichtigen Themas wegen, eine grosse Leserschaft wünsche. 4- / 5

Wichtiges Thema

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 20.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Anfang von Morgen Jens Liljestrand Schweden, nach der Pandemie: Der Urlaub von Didrek von der Esch und seiner Familie nimmt ein vorzeitiges Ende, als ein Waldbrand in der Nähe seines Ferienhauses ausser Kontrolle gerät. Andere Nachbarn hatten sich bereits einen Tag zuvor in Sicherheit gebracht, doch Didrek hatte auf eine Löschung des Feuers seitens der Behörden gehofft. Seine eigene Evakuierung läuft total aus dem Ruder: Die Batterie seines E-Autos ist leer und das Auto springt nicht an. Zu Fuss macht sich die 5-köpfige Familie auf den 15 Km langen Marsch in die nächste Stadt, doch als sie dort ankommen, ist der letzte Evakuierungs-Bus bereits abgefahren und der Ort menschenleer. Das Feuer kommt immer Näher, der Rauch macht das Sehen und Atmen unmöglich und als ein Auto neben ihnen anhält, geben sie der Familie im Auto ihren verletzten Sohn mit. Viel zu spät realisieren sie, dass sie weder den Namen der Familie kennen, noch deren Autonummer haben. Während Didrek noch verzweifelt versucht seine Familie in Sicherheit zu bringen, beginnen die ersten Plünderungen in Stockholm. Stromausfälle, Trinkwassermangel, fehlende Hilfskräfte, Medikamente und Lebensmittel tun ihr übriges. Jens Liljestrand lässt in seinem Klima-Thriller vier Personen in langen Kapiteln zu Wort kommen: Vater Didrek, Didreks Ex-Geliebte Melissa, André, Sohn eines ehemaligen Tennisprofis und Didriks Tochter Vilja. Die Erzählstränge sind miteinander verwoben, Zeiträume überschneiden sich, stehen aber nicht im direkten Zusammenhang zueinander. Der Autor will in seinem dystopischen Szenario auf den Klimawandel verweisen. Für mich hat er das im ersten Kapitel perfekt umgesetzt. Die Spannung ist hoch und ich kann das Buch gar nicht zur Seite legen. Mit der zweiten Erzählerin geht die Spannung ein wenig verloren, kann mich aber dennoch fesseln. Leider passt dann der Sohn des Tennisspielers im dritten Teil kaum noch zu Didreks Geschichte - besser hätte man hier Didreks Frau sprechen lassen. Den letzten Teil, den die Tochter erzählt, fand ich wieder gut. Insgesamt ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und dem ich, alleine seines wichtigen Themas wegen, eine grosse Leserschaft wünsche. 4- / 5

Es hätte gut werden können….

Bewertung aus Duisburg am 05.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Vorfreude auf diesen Roman, mit den Themen Klimawandel, Konsumirrsinn und Umgang miteinander, die uns alle beschäftigen und bewegen, wurde ab Seite 100 deutlich getrübt. Der Autor schreibt weit am Thema vorbei und verzettelt sich in abstrusen Belanglosigkeiten. Mein Maßstab waren die Romane „Blackout“ (5 ) und „Klima“ (4 Sterne ). Dieser Roman kommt qualitativ nicht annähernd daran. Schade!!!

Es hätte gut werden können….

Bewertung aus Duisburg am 05.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Vorfreude auf diesen Roman, mit den Themen Klimawandel, Konsumirrsinn und Umgang miteinander, die uns alle beschäftigen und bewegen, wurde ab Seite 100 deutlich getrübt. Der Autor schreibt weit am Thema vorbei und verzettelt sich in abstrusen Belanglosigkeiten. Mein Maßstab waren die Romane „Blackout“ (5 ) und „Klima“ (4 Sterne ). Dieser Roman kommt qualitativ nicht annähernd daran. Schade!!!

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3/5

„Die Natur verhandelt nicht.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Klima-Roman ist aktueller denn je: Eine Hitzewelle hat Schweden seit Wochen fest im Griff. Aus vier Perspektiven wird über diesen heißen Sommer erzählt: da ist der PR-Journalist Didrik, der seine Familie vor dem Feuer retten will. Seine Tochter Vilja, die die Familie vor Schlimmerem bewahren muss. André, der verwöhnte, aber einsame Sohn eines ehemaligen Tennisstars. Und die Influenzerin Melissa, die im Penthouse von Andrés Vater lebt und früher mal eine Affäre mit Dridrik hatte.
3/5

„Die Natur verhandelt nicht.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Klima-Roman ist aktueller denn je: Eine Hitzewelle hat Schweden seit Wochen fest im Griff. Aus vier Perspektiven wird über diesen heißen Sommer erzählt: da ist der PR-Journalist Didrik, der seine Familie vor dem Feuer retten will. Seine Tochter Vilja, die die Familie vor Schlimmerem bewahren muss. André, der verwöhnte, aber einsame Sohn eines ehemaligen Tennisstars. Und die Influenzerin Melissa, die im Penthouse von Andrés Vater lebt und früher mal eine Affäre mit Dridrik hatte.

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4/5

Brandaktuell – im wahrsten Sinne des Wortes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den Nachrichten Berichte über Waldbrände in ganz Europa zu hören und dabei ein Buch über Waldbrände in Europa zu lesen, ist, gelinde gesagt, beklemmend und beängstigend. Hochaktuell erzählt Liljestrand vom Klimawandel und seinen Folgen. Anhand der persönlichen Schicksale seiner Figuren lassen sich Angst und Verzweiflung, lähmende Machtlosigkeit, Zorn und Hoffnungslosigkeit hautnah erleben. Beinahe apokalyptische Szenarien bringen die Gesellschaft an den Rand des Zusammenbruchs. Die meisten Figuren sind keine Sympathieträger, um die zu bangen es sich lohnt, doch das Buch ist trotzdem nichts für schwache Nerven.
4/5

Brandaktuell – im wahrsten Sinne des Wortes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den Nachrichten Berichte über Waldbrände in ganz Europa zu hören und dabei ein Buch über Waldbrände in Europa zu lesen, ist, gelinde gesagt, beklemmend und beängstigend. Hochaktuell erzählt Liljestrand vom Klimawandel und seinen Folgen. Anhand der persönlichen Schicksale seiner Figuren lassen sich Angst und Verzweiflung, lähmende Machtlosigkeit, Zorn und Hoffnungslosigkeit hautnah erleben. Beinahe apokalyptische Szenarien bringen die Gesellschaft an den Rand des Zusammenbruchs. Die meisten Figuren sind keine Sympathieträger, um die zu bangen es sich lohnt, doch das Buch ist trotzdem nichts für schwache Nerven.

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