Produktbild: Kazimira

Kazimira Roman

1

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

19/11,9/2,7 cm

Gewicht

313 g

Farbe

Bernstein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47291-0

Beschreibung

Rezension

» Kazimira gehört zu den wichtigen Büchern des Jahres 2021.« ("Berliner Zeitung")
»Die kraftvolle, sinnliche oder manchmal nur schmucklos lakonische Sprache verleiht Kazimira eine poetische Qualität, die der des immer wieder zu atmosphärischen Momentaufnahmen verdichteten Geschichtsbogens entspricht.« ("Der Tagesspiegel")
» Kazimira öffnet den Blick auf die Peripherie europäischer Geschichte ...« ("NZZ")
»[Leiber] gehört zu jenen Autoren, die etwas riskieren.« ("DIE ZEIT")
»Ein vielschichtiger, sprachlich reizvoller Roman, der Spuren hinterlässt.« ("Münchner Feuilleton")
»Virtuos übermittelt Svenja Leiber Anblicke, körperliche Empfindungen, Gerüche und Dialoge. … Wie mit einem Zoom zieht Svenja Leiber die Figuren dicht an sich heran und setzt aus subjektiver Perspektive Partikel der Wirklichkeit zusammen. Ein aufklärerisches Buch der schönen, rhythmisch geballten Sätze.« ("Diwan BR2")
»... so wie im Bernstein Überreste der Vergangenheit eingeschlossen sind, bewahrt [ Kazimira ] Erinnerungen an zerstörte Orte, ermordete Menschen und vergangene Zeiten auf.« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Mit sensibler Sprachmacht und angemessen großer Geste lässt Svenja Leiber in Kazimira die Vergangenheit lebendig werden …« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Geschichte und Gegenwart verlinkt die Autorin zu einer atmosphärisch dichten Erzählung und lässt die Parallelen zum erneut aufwuchernden Juden- und Fremdenhass erkennbar werden ...« ("Lübecker Nachrichten")
»Svenja Leiber [gelingt] das Kunststück, die Schichten der Geschichte eines wenig beachteten Winkel Europas auszuleuchten und dabei ganz gegenwärtige Gesichter, eindrückliche Landschaftsbilder und verschüttete Verbindungen bis in die Gegenwart sichtbar zu machen ... Eine wie [Kazimira] gab es vielleicht noch nie in der Literatur.« ("rbbKultur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

331

Maße (L/B/H)

19/11,9/2,7 cm

Gewicht

313 g

Farbe

Bernstein

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47291-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Dieser Roman erzählt die Geschichte...

Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1580015

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman erzählt die Geschichte des größten Bernsteinabbaus der Menschheit Ende des 19.Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Kazimira, eine starke Frau, die ihr Leben selber bestimmen will. Den Hintergrund des Aufbaus und der Verfall der Annagrube wird eindrucksvoll geschildert.

Dieser Roman erzählt die Geschichte...

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1580015
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman erzählt die Geschichte des größten Bernsteinabbaus der Menschheit Ende des 19.Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Kazimira, eine starke Frau, die ihr Leben selber bestimmen will. Den Hintergrund des Aufbaus und der Verfall der Annagrube wird eindrucksvoll geschildert.

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Kazimira

von Svenja Leiber

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Alex Husnik

Thalia Mayersche Lüdinghausen

Zum Portrait

5/5

Außergewöhnlich gutes Buch mit außergewöhnlichen, frischen und unverbrauchten Themen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die in diesem Roman erzählten Geschichten über Menschen, die mit Bernstein in der Region Königsberg von 1870 bis 2012 ihren Lebensunterhalt verdienen, sind erfrischend unverbraucht. Genauso die oft im positiven Sinne eigenwillige, sarkastische Sprache. Auch der Zeitraum 1870 bis 1900, in welcher der Hauptteil des Romans spielt, wurde noch nicht so oft in deutschen Romanen verarbeitet. Ähnlich wie im ebenfalls brillanten „Mitgift“ werden hier immer wieder szenenhaft Figuren aus verschiedenen Jahren herausgegriffen und so mehrere Erzählstränge geschaffen, die miteinander verwoben sind und aufeinander zulaufen. Mir gefällt solch ein collagenartiger, episodenhafter Aufbau, da man oft bereits bekannte Figuren und Vorkommnisse aus anderen Erzählsträngen wiedertrifft oder aus einer anderen Sicht geschildert bekommt. So setzt sich mosaikartig das Große und Ganze, der Roman, zusammen. Frisch und unverbraucht wirkten auf mich auch die Themen, welche die Autorin in diesen Erzählsträngen behandelt - gleichgeschlechtliche Liebe, Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, ein Kind mit einem Chromosom zuviel, das ostpreußische Vielvölkergemisch, die Bernsteinidustrie. Mit den Jahren verdüstert sich die Lage durch den aufkommenden Rassenwahn und den Nationalismus mehr und mehr - wie sich das in die Gemüter und den Alltag der Menschen einschleicht, schildert der Roman gekonnt. Über allem schwebt eine Vorahnung, dass die Figuren vom NS und seinen Folgen ausgelöscht werden. Bis es im Roman soweit ist, hat die Autorin so viel Sympathie für ihre diversen, bunten und hochinteressanten Figuren geschaffen, so viel Tiefe, dass mir ihre Schicksale besonders nahe gingen. Dabei hat der Text es nicht nötig, die Dinge plump auszuerzählen und konkret zu zeigen; an den richtigen Stellen (z.B. bei Gräueltaten) bleibt es vage und bloß angedeutet - und trotzdem unmissverständlich, was stilistisch und sprachlich stark gemacht ist. Genauso stark wie das ganze Buch, das ich oft und gerne in der Buchhandlung empfehle.
  • Alex Husnik
  • Buchhändler/-in

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5/5

Außergewöhnlich gutes Buch mit außergewöhnlichen, frischen und unverbrauchten Themen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die in diesem Roman erzählten Geschichten über Menschen, die mit Bernstein in der Region Königsberg von 1870 bis 2012 ihren Lebensunterhalt verdienen, sind erfrischend unverbraucht. Genauso die oft im positiven Sinne eigenwillige, sarkastische Sprache. Auch der Zeitraum 1870 bis 1900, in welcher der Hauptteil des Romans spielt, wurde noch nicht so oft in deutschen Romanen verarbeitet. Ähnlich wie im ebenfalls brillanten „Mitgift“ werden hier immer wieder szenenhaft Figuren aus verschiedenen Jahren herausgegriffen und so mehrere Erzählstränge geschaffen, die miteinander verwoben sind und aufeinander zulaufen. Mir gefällt solch ein collagenartiger, episodenhafter Aufbau, da man oft bereits bekannte Figuren und Vorkommnisse aus anderen Erzählsträngen wiedertrifft oder aus einer anderen Sicht geschildert bekommt. So setzt sich mosaikartig das Große und Ganze, der Roman, zusammen. Frisch und unverbraucht wirkten auf mich auch die Themen, welche die Autorin in diesen Erzählsträngen behandelt - gleichgeschlechtliche Liebe, Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, ein Kind mit einem Chromosom zuviel, das ostpreußische Vielvölkergemisch, die Bernsteinidustrie. Mit den Jahren verdüstert sich die Lage durch den aufkommenden Rassenwahn und den Nationalismus mehr und mehr - wie sich das in die Gemüter und den Alltag der Menschen einschleicht, schildert der Roman gekonnt. Über allem schwebt eine Vorahnung, dass die Figuren vom NS und seinen Folgen ausgelöscht werden. Bis es im Roman soweit ist, hat die Autorin so viel Sympathie für ihre diversen, bunten und hochinteressanten Figuren geschaffen, so viel Tiefe, dass mir ihre Schicksale besonders nahe gingen. Dabei hat der Text es nicht nötig, die Dinge plump auszuerzählen und konkret zu zeigen; an den richtigen Stellen (z.B. bei Gräueltaten) bleibt es vage und bloß angedeutet - und trotzdem unmissverständlich, was stilistisch und sprachlich stark gemacht ist. Genauso stark wie das ganze Buch, das ich oft und gerne in der Buchhandlung empfehle.

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Annegrit Fehringer

Thalia Kassel

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5/5

Entdeckungswürdig!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr beeindruckender Roman, der das Leben von Kazimira und ihrem Mann Antas in einer kleinen Hütte am Baltischen Meer beschreibt. Sie sammelt Bernstein und Antas verwandelt es in Kunststücke. Lesen Sie unbedingt selbst, wie diese Geschichte über fünf Generationen weitergeht!
  • Annegrit Fehringer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Entdeckungswürdig!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr beeindruckender Roman, der das Leben von Kazimira und ihrem Mann Antas in einer kleinen Hütte am Baltischen Meer beschreibt. Sie sammelt Bernstein und Antas verwandelt es in Kunststücke. Lesen Sie unbedingt selbst, wie diese Geschichte über fünf Generationen weitergeht!

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Kazimira

von Svenja Leiber

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