Produktbild: Die Wunder

Die Wunder Roman | Elegant und feministisch | Das Sensationsdebüt über die jüngere Geschichte Spaniens

84

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

1900 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La maravillas

Sprache

Deutsch

EAN

9783518773970

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

17.08.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

1900 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La maravillas

Sprache

Deutsch

EAN

9783518773970

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  • Bewertung

    4/5

    14.09.2022

    eBook (ePUB)

    Schwere Kost, die sich lohnt...

    Ein schönes Cover, ein faszinierendes Thema und einige spannende Einblicke in die Geschichte Spaniens aus feministischen Sicht. Trotzdem hat das Buch um Großmutter und Enkelin mich nicht so richtig gepackt, was an dem sehr sperrigen Schreibstil liegt. Mir ist es schwer gefallen, mich in den verschiedenen Geschichten zurecht zu finden. Die unterschiedlichen Zeitebenen kombiniert mit den wechselnden Sichtweisen der Frauen, mal wird Marias Geschichte erzählt, mal Alicias, es ist oft verwirrend, da Erinnerungen, Gedanken, Unterhaltungen ineinander fließen und nicht klar abgegrenzt sind. Kein Buch, dass man so nebenbei liest. Vielleicht liegt es ja auch an der Übersetzung. Es ist mit Sicherheit ein wichtiges Buch, für mich allerdings zu schwere Kost, auch wenn es wirklich starke Passagen gibt und die Figuren sehr sensibel beschrieben werden. Ich muss noch ergänzen, dass das Buch mich in den Tagen nachdem ich es gelesen, immer wieder beschäftigt hat, deshalb von mir eine Leseempfehlung mit der Einschränkung, dass man sich auf den Erzählstil und die eher spröde Erzählweise einlassen sollte.

  • Bewertung

    aus Birkenfeld

    2/5

    15.08.2022

    eBook (ePUB)

    Wo ist das Wunder?!

    Der Roman von Elena Medel ist in Spanien ein grosser Erfolg. Ich kann mich dem nicht anschließen. Sehr langatmig und mir zu sprunghaft zwischen den Zeiten und den Personen. Man müsste bei jedem neuen Kapitel überlegen bzw zurückblättern was mit wem und weshalb. Ich habe mich sehr durchgequält, zum Glück war das Buch nicht zu dick, dabei fand ich die Leseprobe sehr interessant und hatte mich total auf dieses Buch gefreut. Den schicksalhaften sozialen Status per Geburt und die geringen Chancen des möglichen Aufstiegs in ein besseres Leben wird hier beschrieben. Geldmangel, schlechte Jobs und die Abhängigkeiten von den Männern wird hier zum Thema gemacht. Natürlich sieht man den Unterschied im Leben und der Denkweise einer ganzen Generation von Mutter und Tochter. Schade, dass die Beiden sich nicht bewusst begegnet sind und diese es thematisiert würde. Das wäre interessant gewesen. Alles in Allem ein langweiliges Buch. Aber sicher wird auch dieses Buch seine Leser finden.

  • Desiree

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    13.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    María und Alicia leben in…

    María und Alicia leben in Madrid. Maria ist Alicias Großmutter, doch kennen tun sie sich nicht. Sie haben keinen Kontakt - hatten sie auch nie. Aus verschiedenen Gründen hat es sie in die Großstadt verschlagen und doch haben sie vieles gemein. Beide schuften für ihren Lebensunterhalten, kämpfen, um über die Runden zu kommen; beide hängen der Vergangenheit nach und ihre Herkunft können sie nicht vergessen. In „Die Wunder“ von Elena Medel begleiten wir die beiden Frauen durch verschiedene Lebensabschnitte, sind dabei, wenn Tragisches und Einschneidendes passiert. Wir bekommen mit wie ihre Lebenträume sich wandeln müssen. Wir lesen uns nach Spanien, wo Frauen mal wieder wenig zu sagen haben und wo Männer zusammensitzen, die Frauen das Wissen und das Interesse an Politik absprechen. Dieses Buch ist wichtig, weil es die Realität von Frauen erzählt, dessen Stimme zu lange nicht gehört wurde und die noch immer ausgeschaltet werden soll. Es geht um Frauen der Arbeiterklassen, die genauso viel zum Haushalt beitragen wie die Männer, denen am Stammtisch aber kein Mitspracherecht zugestanden wird. Es zeigt eine Welt des Verhandelns, eine Lebensrealität, wo für das eine, was anderes hergegeben werden muss. Etwas was Männer so nicht müssen, denn sie sind es, die die Entscheidungsgewalt haben, die die Macht haben, einfach aufgrund des Geschlechts. Dabei werden die Männer mitnichten als Mistkerle dargestellt, alle Männer in Alicias und Marías Umfeld sind anständige Kerle, die ihr Bestes geben und die Frauen ihrer Familie unterstützen, doch aus dem gängigen Strukturen schaffen sie es nicht gänzlich auszubrechen. Elena Medels lyrischen Hintergrund erkennt man sofort, so manche Stelle mutet sehr poetisch an, aber das erzählerische kommt nicht zu kurz und es entspinnt sich eine Geschichte über die Jahrzehnte hinweg, eine Geschichte zweier Leben, die verbunden sind und doch getrennt. Ein feinsinniger Roman, der mehr erzählt als in den Worten offensichtlich ist.

  • miamina

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte jeder gelesen haben

    Dieses Buch hat das Potential, vielen die Augen zu öffnen. Besonders wichtige Themen, die leider heute oft in den Hintergrund geraten, werden hier angesprochen. Mein Favorit davon: Die Gesellschaftsspaltung durch das Geschlecht aka die Unterordnung der Frau (bzw. alles, was nicht männlich ist). Ist wirklich schön geschrieben worden. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ich bin mir sicher, dass sich viele mit ihnen identifizieren können. Die Sichtweisen, Gedankengänge und ihre getroffenen Entscheidungen, können von den Lesern hinterher überdacht werden und anschließend kann man sich überlegen, ob man genauso oder anders gehandelt hätte. Finde die Entscheidungen der Charaktere sehr interessant. Das Cover ist einheitlich gehalten, die Farbkombination gefällt mir sehr gut. Kann das Buch jedem empfehlen!

  • miamina

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte jeder gelesen haben…

    Sollte jeder gelesen haben Dieses Buch hat das Potential, vielen die Augen zu öffnen. Besonders wichtige Themen, die leider heute oft in den Hintergrund geraten, werden hier angesprochen. Mein Favorit davon: Die Gesellschaftsspaltung durch das Geschlecht aka die Unterordnung der Frau (bzw. alles, was nicht männlich ist). Ist wirklich schön geschrieben worden. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ich bin mir sicher, dass sich viele mit ihnen identifizieren können. Die Sichtweisen, Gedankengänge und ihre getroffenen Entscheidungen, können von den Lesern hinterher überdacht werden und anschließend kann man sich überlegen, ob man genauso oder anders gehandelt hätte. Finde die Entscheidungen der Charaktere sehr interessant. Das Cover ist einheitlich gehalten, die Farbkombination gefällt mir sehr gut. Kann das Buch jedem empfehlen!

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Unsere Meinungen

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    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Frauen, zwei Generationen, zwei Kämpfe

    Oft haben Großmütter und Enkelinnen eine stärke Verbindung als Mütter und Töchter. Scheinbar gibt es ein unsichtbares Band, was diese beiden Generationen besonders miteinander verbindet. Charakterliche Ähnlichkeiten sind nicht selten. Selbst dann, wenn Großmutter und Enkelin sich gar nicht kennen – so geschehen in Elena Medels »Die Wunder«. Im Mittelpunkt von Medels Debütroman stehen María und Alicia. Beide vom Land, beide hat aus diversen (moralischen) Gründen von der andalusischen Provinz in Spaniens urbanes Zentrum Madrid "geflüchtet", beide Teil der spanischen Unterschicht. Großmutter und Enkelin sind sich unheimlich ähnlich und doch auch grundverschieden. Während María nach Ende der Franco-Diktatur ein selbstbestimmtes Leben führt, unabhängig von Männern sein will und sich gewerkschaftlich organisiert, sehnt sich Alicia in Zeiten der Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit nach Sicherheit und Struktur – trotz, oder gerade wegen ihres ausschweifenden und prekären Lebens. Sie gehören zusammen, doch wissen nicht voneinander. Obwohl sie sich vielleicht schon oft begegnet sind. »Die Wunder« ist das Portrait zweier Arbeiterinnen, welche stellvertretend für tausende Frauen ihrer Klasse stehen können. Elena Medel hat dieser Klasse zwei Gesichter gegeben, die sich sehr ähnlich und doch extrem unterschiedlich sind. Leider kommt kein wirklicher Lesefluss auf, denn Medel schafft es nicht, dass die beiden Protagonistinnen sympathisch erscheinen und Charakter zeigen. Natürlich möchte man wissen, ob sich die beiden nicht doch noch begegnen, was als alleiniges Spannungselement jedoch nicht ausreicht. Das ist schade, denn Elena Medels Idee der unbekannten Verbindung ist gut und hat definitiv erzählerisches Potenzial. Die fehlende Wärme und die kalte, aber elegante Sprache, lassen diesem jedoch keinen Raum zur Entfaltung.

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