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Beschreibung


Nach »Kaffee und Zigaretten« der neue Erzählband von Ferdinand von Schirach.

Ferdinand von Schirach erzählt von milden Frühsommermorgen, verregneten Nachmittagen und schwarzen Nächten. Seine Geschichten spielen in Berlin, Pamplona, Oslo, Tokio, Zürich, New York, Marrakesch, Taipeh und Wien. Es sind kurze Geschichten über die Dinge, die unser Leben verändern, über Zufälle, falsche Entscheidungen und die Flüchtigkeit des Glücks. Schirach erzählt von der Einsamkeit der Menschen, von der Kunst, der Literatur, dem Film und immer auch von der Liebe.

»So grandios geschrieben, dass man nicht mehr aufhören will zu lesen. Ich lege mich fest: Ihr bestes Buch, kein Wort zu viel, kein Nebensatz zu viel.« ("Markus Lanz / ZDF")
»Ein, zwei Nachmittage genügen, um das eher schmale Bändchen zu lesen. Doch die Bilder, Ideen und Geschichten darin hallen noch lange nach.« ("Claudio Campagna / NDR Kultur")
»So werden diese Geschichten von unterwegs zu einem großen Puzzle, das die Geworfenheit des Individuums einkreist.« ("Ulrich Steinmetzger / Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»›Nachmittage‹ ist große Erzählkunst. Man liest das Buch Seite um Seite mit atemloser Spannung und innerlich bewegt. Am besten nachmittags, in der Zeit der Besinnlichkeit.« ("Hans Dieter Fronz / Mannheimer Morgen")
»Seine Stärke sind Berichte über schicksalhafte Entwicklungen, oft mit einer kriminalistischen Komponente. Da bewährt sich der Fundus des Strafverteidigers.« ("Thomas Kliemann / General-Anzeiger")
»Insgesamt erweist sich von Schirach in ›Nachmittage‹ einmal mehr als ein besonderer Erzähler, der alle Schattierungen der Melancholie beherrscht.« ("Doris Kraus / Die Presse am Sonntag")
»Ferdinand von Schirach hat mit seinem neuen Erzählband ›Nachmittage‹ wieder wunderbar leise, unaufdringliche, aber eindrückliche Etüden über das wechselhafte Wunderwerk Leben geschrieben.« ("Bernd Melichar / Kleine Zeitung")
»Literatur, die süchtig macht, klug und empathisch.« ("Hörzu")

Details

Verkaufsrang

18

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

176

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

18

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22/14,2/2,1 cm

Gewicht

336 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87723-5

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Purer Lesegenuss

Patno aus Bad Belzig am 22.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Liebst du nicht einfach diese langen regnerischen Nachmittage in New Orleans, wenn eine Stunde nicht nur eine Stunde ist - sondern ein kleines Stück Ewigkeit, dass in deine Hände gefallen ist - und wer weiß, was man damit anfangen soll?“ — Tennessee Williams US-amerikanischer Schriftsteller 1911 - 1983 Ist mir mit „Nachmittage“ ein kleines Stück Ewigkeit in die Hände gefallen? Draußen regnet es gerade in Strömen. Ich lese und vergesse dabei die Zeit. Sechsundzwanzig kurze Geschichten, bei denen man oft nicht weiß, wo sie hinführen. Am Ende steht immer ein Aha- Erlebnis. Ferdinand von Schirach ist ein begnadeter Erzähler. Ich mag seine Gedankenspiele und fiebere jedem neuen Buch entgegen. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Strafverteidiger sind die früheren Werk vor allem auf juristische Themen bezogen. Seit „Kaffee und Zigaretten“ bekommen die Erzählungen autobiographische Züge. Mehr und mehr vermischt der Autor persönliches Erleben mit Alltagsgeschehen und lässt den Leser dichter an sich heran. Das gefällt mir. In seinem neuen Buch berichtet er vom Reisen und von Begegnungen in Berlin, Tokio, New York, Marrakech, Taipeh, Oslo, Pampola, Wien und Zürich. Es sind Texte, die an den Stil von Doris Dörrie erinnern. Jede einzelne Geschichte hat es in sich und regt zum Nachdenken an. Schirach schreibt über die Einsamkeit der Menschen, von der Flüchtigkeit des Glücks, von Zufällen, falschen Entscheidungen, von Kunst und von der Liebe. Es sind kurze Essays, die auf das Wesentliche beschränkt sind. Jede Pointe sitzt. Ich finde es faszinierend, wie man so viel Aussagekraft in so wenigen Zeilen integrieren kann. Schirach wird aus meiner Sicht literarisch immer ausgefeilter. Purer Lesegenuss! Das gebundene Buch ist elegant gestaltet und passt zu den vorangegangenen Werken. Wer noch ein Geschenk für liebe Freunde sucht… Um abschließend meine Leseempfehlung zu untermauern, möchte ich allen Interessierten ein Schmankerl aus dem Buch mit auf den Weg geben. „…Jetzt, dieser Moment, dieser Nachmittag, der nächste Morgen, der Blütenschimmer im Frühling, der Wind, der durch die Felder geht, die lautlose Schwüle im Hochsommer und dass nasse Laub auf den Straßen im Herbst - das alles bedeutet nichts ohne den anderen Menschen. Wir stehen nackt in dieser Welt, die Erde ist ein kaum sichtbarer blassblauer Punkt im All, die Natur ist kalt und feindlich. Aber wir sind Menschen, wir teilen diese Einsamkeit, sie ist es, die uns verbindet…“ (Auszug aus dem Buch)

Purer Lesegenuss

Patno aus Bad Belzig am 22.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Liebst du nicht einfach diese langen regnerischen Nachmittage in New Orleans, wenn eine Stunde nicht nur eine Stunde ist - sondern ein kleines Stück Ewigkeit, dass in deine Hände gefallen ist - und wer weiß, was man damit anfangen soll?“ — Tennessee Williams US-amerikanischer Schriftsteller 1911 - 1983 Ist mir mit „Nachmittage“ ein kleines Stück Ewigkeit in die Hände gefallen? Draußen regnet es gerade in Strömen. Ich lese und vergesse dabei die Zeit. Sechsundzwanzig kurze Geschichten, bei denen man oft nicht weiß, wo sie hinführen. Am Ende steht immer ein Aha- Erlebnis. Ferdinand von Schirach ist ein begnadeter Erzähler. Ich mag seine Gedankenspiele und fiebere jedem neuen Buch entgegen. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Strafverteidiger sind die früheren Werk vor allem auf juristische Themen bezogen. Seit „Kaffee und Zigaretten“ bekommen die Erzählungen autobiographische Züge. Mehr und mehr vermischt der Autor persönliches Erleben mit Alltagsgeschehen und lässt den Leser dichter an sich heran. Das gefällt mir. In seinem neuen Buch berichtet er vom Reisen und von Begegnungen in Berlin, Tokio, New York, Marrakech, Taipeh, Oslo, Pampola, Wien und Zürich. Es sind Texte, die an den Stil von Doris Dörrie erinnern. Jede einzelne Geschichte hat es in sich und regt zum Nachdenken an. Schirach schreibt über die Einsamkeit der Menschen, von der Flüchtigkeit des Glücks, von Zufällen, falschen Entscheidungen, von Kunst und von der Liebe. Es sind kurze Essays, die auf das Wesentliche beschränkt sind. Jede Pointe sitzt. Ich finde es faszinierend, wie man so viel Aussagekraft in so wenigen Zeilen integrieren kann. Schirach wird aus meiner Sicht literarisch immer ausgefeilter. Purer Lesegenuss! Das gebundene Buch ist elegant gestaltet und passt zu den vorangegangenen Werken. Wer noch ein Geschenk für liebe Freunde sucht… Um abschließend meine Leseempfehlung zu untermauern, möchte ich allen Interessierten ein Schmankerl aus dem Buch mit auf den Weg geben. „…Jetzt, dieser Moment, dieser Nachmittag, der nächste Morgen, der Blütenschimmer im Frühling, der Wind, der durch die Felder geht, die lautlose Schwüle im Hochsommer und dass nasse Laub auf den Straßen im Herbst - das alles bedeutet nichts ohne den anderen Menschen. Wir stehen nackt in dieser Welt, die Erde ist ein kaum sichtbarer blassblauer Punkt im All, die Natur ist kalt und feindlich. Aber wir sind Menschen, wir teilen diese Einsamkeit, sie ist es, die uns verbindet…“ (Auszug aus dem Buch)

Wunderschöne Literatur

Bewertung am 20.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachmittage Manchmal braucht es Seiten über Seiten, um in einer Geschichte zu anzukommen. Manchmal nur ein paar Erzählungen, die von Menschen handeln. Von Orten. Von Geständnissen und Tragödien. Die von Begegnungen erzählen und einer Frau an einem Nachmittag. Und einer Sehnsucht nach dieser Frau. Manchmal braucht es nur einen Namen, um die Bilder einer fremden Biografie zu betrachten - Ferdinand von Schirach.

Wunderschöne Literatur

Bewertung am 20.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachmittage Manchmal braucht es Seiten über Seiten, um in einer Geschichte zu anzukommen. Manchmal nur ein paar Erzählungen, die von Menschen handeln. Von Orten. Von Geständnissen und Tragödien. Die von Begegnungen erzählen und einer Frau an einem Nachmittag. Und einer Sehnsucht nach dieser Frau. Manchmal braucht es nur einen Namen, um die Bilder einer fremden Biografie zu betrachten - Ferdinand von Schirach.

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Thomas Becker

Thalia Hof

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5/5

Kurzweilig und immer wieder ein wenig melancholisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gelegentlich besuchen mich Kund:innen in der Buchhandlung, die das Lesen für sich entdecken möchten. "Ich lese nicht oft. Ein Buch zu Ende gelesen habe ich zuletzt in meiner Schulzeit..." Ich liebe diese Herausforderung. Das nun ausgewählte Buch darf nicht zu dick sein, die Lesenden sollen ein schnelles Erfolgserlebnis verspüren. Die Geschichte darin: spannend, aber nicht überfordernd. Keine zu langen Kapitel. Ideal sind Kurzgeschichten, die vielleicht dennoch ein roter Faden durchzieht. Eine einfache, klare Sprache. Nichts, das abschreckt. Nicht selten lande ich in so einem Fall bei Ferdinand von Schirach. Selten liege ich mit dieser Empfehlung falsch. Von Schirach muss man gelesen haben, um zu verstehen, was ich meine, wenn ich sage: er schafft es die gesamte Lebensgeschichte einer Person in einen Absatz zu schreiben - und als Leser habe ich das Gefühl, ich weiß so viel über die betreffende Person, als hätte ich eine 350 Seiten lange Biografie gelesen. Wenige Sätze, jeder einzelne wichtig und präzise ausgewählt. Geschichten, die spannend sind und zum Nachdenken anregen. Noch dazu holt FerdinandvonSchirach jede Leser:innen-Gruppe gleichermaßen ab. Seine Texte sind für jede:n zugänglich, fast immer kann man sich mit dem Gelesenen identifizieren. Mit "Nachmittage" ist es nicht anders. Zwar geht es nicht wie gewohnt um Rechts- oder Moralfragen, doch die eingefangenen Momente, die verbrachten Nachmittage Schirachs mit unterschiedlichen Menschen, lassen tief blicken. Sechsundzwanzig Geschichten sind es auf auf 175 Seiten. Sie erzählen vom Leben, von Entscheidungen, der Vergänglichkeit aller Dinge und häufig von der Liebe. Zwar haben mich nicht alle Texte gleichermaßen gepackt, natürlich gab es Erzählungen, die herausgestochen sind (die Uhren-Manufaktur, der Kinobetreiber, der Exhibitionist), dennoch konnte ich aus allen etwas mitnehmen. "Nachmittage" ist kurzweilig, interessant und wird immer wieder ein wenig von Melancholie begleitet, was mir gut gefiel und wunderbar in den aufkommenden Herbst passt.
5/5

Kurzweilig und immer wieder ein wenig melancholisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gelegentlich besuchen mich Kund:innen in der Buchhandlung, die das Lesen für sich entdecken möchten. "Ich lese nicht oft. Ein Buch zu Ende gelesen habe ich zuletzt in meiner Schulzeit..." Ich liebe diese Herausforderung. Das nun ausgewählte Buch darf nicht zu dick sein, die Lesenden sollen ein schnelles Erfolgserlebnis verspüren. Die Geschichte darin: spannend, aber nicht überfordernd. Keine zu langen Kapitel. Ideal sind Kurzgeschichten, die vielleicht dennoch ein roter Faden durchzieht. Eine einfache, klare Sprache. Nichts, das abschreckt. Nicht selten lande ich in so einem Fall bei Ferdinand von Schirach. Selten liege ich mit dieser Empfehlung falsch. Von Schirach muss man gelesen haben, um zu verstehen, was ich meine, wenn ich sage: er schafft es die gesamte Lebensgeschichte einer Person in einen Absatz zu schreiben - und als Leser habe ich das Gefühl, ich weiß so viel über die betreffende Person, als hätte ich eine 350 Seiten lange Biografie gelesen. Wenige Sätze, jeder einzelne wichtig und präzise ausgewählt. Geschichten, die spannend sind und zum Nachdenken anregen. Noch dazu holt FerdinandvonSchirach jede Leser:innen-Gruppe gleichermaßen ab. Seine Texte sind für jede:n zugänglich, fast immer kann man sich mit dem Gelesenen identifizieren. Mit "Nachmittage" ist es nicht anders. Zwar geht es nicht wie gewohnt um Rechts- oder Moralfragen, doch die eingefangenen Momente, die verbrachten Nachmittage Schirachs mit unterschiedlichen Menschen, lassen tief blicken. Sechsundzwanzig Geschichten sind es auf auf 175 Seiten. Sie erzählen vom Leben, von Entscheidungen, der Vergänglichkeit aller Dinge und häufig von der Liebe. Zwar haben mich nicht alle Texte gleichermaßen gepackt, natürlich gab es Erzählungen, die herausgestochen sind (die Uhren-Manufaktur, der Kinobetreiber, der Exhibitionist), dennoch konnte ich aus allen etwas mitnehmen. "Nachmittage" ist kurzweilig, interessant und wird immer wieder ein wenig von Melancholie begleitet, was mir gut gefiel und wunderbar in den aufkommenden Herbst passt.

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Erinnerungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

... werden zu Abenden, zu Begegnungen am Morgen. Erinnerungen an Reisen, an Aufenthalte werden verwoben mit Geschichten vom Leben, werden verwoben mit dem Leben. Ferdinand von Schirach schafft es erneut, uns in seinen Bann zu ziehen. Wieder schafft er es mit wenigen Worten, Bilder und Atmosphären zu schaffen, Gefühle werden sichtbar -
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Erinnerungen

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... werden zu Abenden, zu Begegnungen am Morgen. Erinnerungen an Reisen, an Aufenthalte werden verwoben mit Geschichten vom Leben, werden verwoben mit dem Leben. Ferdinand von Schirach schafft es erneut, uns in seinen Bann zu ziehen. Wieder schafft er es mit wenigen Worten, Bilder und Atmosphären zu schaffen, Gefühle werden sichtbar -

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