Produktbild: Die Tochter des Kommunisten

Die Tochter des Kommunisten Roman

4

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

60980

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1462 KB

Originaltitel

La hija del comunista

Übersetzt von

Marianne Gareis

Sprache

Deutsch

EAN

9783641266295

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

60980

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1462 KB

Originaltitel

La hija del comunista

Übersetzt von

Marianne Gareis

Sprache

Deutsch

EAN

9783641266295

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Katrin

    aus Kiel

    5/5

    29.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben im doppelten Exil

    Katias Eltern haben im spanischen Bürgerkrieg für die kommunistische Seite gekämpft und sind dann vor dem Franco-Regime nach Ostdeutschland geflohen. Nun leben sie mit ihren beiden Töchtern in einer kleinen Wohnung in Ostberlin, im Winter ist es dort kalt und riecht nach Kohlsuppe. Katia, die ältere der beiden Töchter, kennt nichts anderes, fühlt aber trotzdem eine nicht abzulegende Fremdheit, die durch das Schweigen der Eltern nur verstärkt wird. Vielleicht ist es deshalb kein Zufall, dass sie sich mit 19 Jahren ausgerechnet in einen Westdeutschen verliebt, den sie kaum richtig kennengelernt hat, bevor sie für ein gemeinsames Leben Republikflucht begeht. Doch im baden-württembergischen Backnang bleibt sie auch fremd, und die romantische Liebe zu Johannes nutzt sich schnell ab. Aroa Moreno Durán hat einen fragmentarischen Roman geschrieben, der das Schweigen sichtbar macht und verdeutlicht, dass es nicht nur darum geht, was am Ende einer Flucht auf eine*n wartet, sondern auch um das, was zurückgelassen wird. Katias Erfahrungen spiegeln in vielen Teilen die ihrer Mutter wider, doch das versteht sie erst, als es schon fast zu spät ist. Diese spanisch-deutsch-deutsche Familiengeschichte verzichtet auf auserzählte Charaktere, um die Brüchigkeit eines Lebens im doppelten Exil aufzuzeigen, eines Lebens, das ohne Wurzeln auskommen muss. Während Katias Eltern und vor allem ihr Vater noch an die Vorzüge des Kommunismus glauben konnten und sich deshalb den ostdeutschen Alltag schöngeredet haben, fehlt Katia dieses ideologische Fundament. Sie will mehr vom Leben, ohne zu ahnen, dass der Preis für die Freiheit vielleicht zu hoch sein könnte. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, vor allem weil er von einem mir bis dato unbekannten Teil der spanisch-deutschen Geschichte erzählt und damit zeigt, auf wie viele unterschiedliche Arten Menschen und Länder miteinander verknüpft sein können. Jetzt hoffe ich, dass der neue Roman der Autorin, in dem es um drei Generationen von Frauen im Baskenland geht, auch ins Deutsche übersetzt wird.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gebrochene Identitäten

    ‚Die Tochter des Kommunisten‘, das ist Katja und auch die jüngere Schwester Martina. Geflohen vor dem Franco-Regime in Spanien nach Ostberlin in den 50er Jahren. Der kommunistische Vater integriert sich schnell und spricht nur noch Deutsch mit den Kindern, die Mutter Spanisch. Sie hat Sehnsucht nach der Heimat. Der Roman erzählt uns über 30 Jahre wie es Katja ergeht. Ihr wird zunächst ein Leben durch die Eltern übergestülpt, dem auch sie sich im Laufe der Zeit entzieht, da sie mit ihrer großen Liebe in den Westen flieht, Johannes. Auch sie ist nun im Exil und kann nachfühlen was bereits ihre Mutter in der Einsamkeit Ostberlins erfahren hat. Der Debütroman der 1981 geborenen Spanierin Aroa Moreno Durán wurde in Spanien gefeiert und bekam den ‚Premio del Ojo Critico‘. Er ist auf den wenigen 172 Seiten eine gelungene Spanisch-Deutsch-Deutsche-Geschichte und das fabelhaft übersetzt von Marianne Gareis. Wirklich großartig ist die plastische kurzgehaltene Beschreibung des Erzählten, wie die Einsamkeit und Isolation auf Menschen wirkt und sie bricht. Das schmerzhafte Exil, bei aller Überzeugung tut einfach weh und kann hier von Eltern und Kindern in eigener Dynamik noch mal anders verstanden werden. Denn die Entfremdung durch den doppelten Bruch, erst von Spanien nach Ostberlin und dann wiederum mit Westdeutschland erlaubt einen Blick hinter die Entwurzelung durch ideologisches Getriebensein. Wirklich äußerst lesenswert!

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gebrochene Identitäten ‚Die…

    Gebrochene Identitäten ‚Die Tochter des Kommunisten‘, das ist Katja und auch die jüngere Schwester Martina. Geflohen vor dem Franco-Regime in Spanien nach Ostberlin in den 50er Jahren. Der kommunistische Vater integriert sich schnell und spricht nur noch Deutsch mit den Kindern, die Mutter Spanisch. Sie hat Sehnsucht nach der Heimat. Der Roman erzählt uns über 30 Jahre wie es Katja ergeht. Ihr wird zunächst ein Leben durch die Eltern übergestülpt, dem auch sie sich im Laufe der Zeit entzieht, da sie mit ihrer großen Liebe in den Westen flieht, Johannes. Auch sie ist nun im Exil und kann nachfühlen was bereits ihre Mutter in der Einsamkeit Ostberlins erfahren hat. Der Debütroman der 1981 geborenen Spanierin Aroa Moreno Durán wurde in Spanien gefeiert und bekam den ‚Premio del Ojo Critico‘. Er ist auf den wenigen 172 Seiten eine gelungene Spanisch-Deutsch-Deutsche-Geschichte und das fabelhaft übersetzt von Marianne Gareis. Wirklich großartig ist die plastische kurzgehaltene Beschreibung des Erzählten, wie die Einsamkeit und Isolation auf Menschen wirkt und sie bricht. Das schmerzhafte Exil, bei aller Überzeugung tut einfach weh und kann hier von Eltern und Kindern in eigener Dynamik noch mal anders verstanden werden. Denn die Entfremdung durch den doppelten Bruch, erst von Spanien nach Ostberlin und dann wiederum mit Westdeutschland erlaubt einen Blick hinter die Entwurzelung durch ideologisches Getriebensein. Wirklich äußerst lesenswert!

  • Kaffeeelse

    4/5

    23.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Regen in die Traufe

    Eine spanische Familie flieht vor dem Franko-Regime und wählt dafür die Deutsche Demokratische Republik als ihren Zufluchtsort aus. Der Vater, der titelgebende Kommunist, zieht dafür die notwendigen Strippen, die Familie, die Mutter und die beiden Töchter Katia und Martina, folgen. Sie tun dies notgedrungen, denn in Spanien droht der Tod, dennoch hat ein Dasein in der Fremde natürlich seine Tücken, besonders wenn die Familie von einem Regime ins nächste wechselt. Aber dies kommt erst nach und nach heraus. Aber auch das normale Leben in der Fremde ist neu und anders, ebenso wie die Sprachbarriere natürlich behindert. Die Mutter spricht weiter Spanisch, sie fühlt sich in der Fremde nicht wohl, vermisst ihre Familie, weigert sich Deutsch zu lernen. Der Vater hat Deutsch gelernt und versucht sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Und auch die Töchter lernen Deutsch. Dennoch hat dieses Herausreißen aus dem Bekannten natürlich Folgen, auch für die Bindungen in der Familie. Denn man darf die Zeit nicht vergessen in der dieses Ankommen der Familie in Deutschland handelt, nämlich in diesem Mief der 50er Jahre, in einer patriarchalen Zeit. Ein Patriarchat, welches in der Zeit der Republik in Spanien versucht wurde etwas aufzuweichen, dennoch geschah auch dies leider etwas halbherzig. Und im gutbürgerlichen Mief in Deutschland ist von einer Veränderung natürlich keine Spur, in diesem Reich der Männer passiert alles in einer patriarchalen Denke und auch dies hat natürlich Folgen in der Familie. Denn auch Katia bricht aus, lernt einen jungen westdeutschen Mann kennen, verliebt sich, ist jung und auch dumm. Sie lässt sich überreden ihm in den Westen zu folgen, verlässt aber irgendwie nur ein Gefängnis und tauscht es durch ein anderes aus. Denn der Glanz des Verliebtseins blättert schnell ab und darunter kommt die hässliche Fratze des Biedermanns zum Vorschein. Und nun ist auch Katia allein, ohne ihre Familie, wie auch schon die Mutter. Ihre Versuche die Eltern zu kontaktieren, gehen irgendwie ins Leere und die sehr naive Katia begreift auch nicht, was sie ihrer Familie durch ihre Flucht angetan hat. Und als sie dies begreift, ist es natürlich zu spät. Das Buch ist aus der Sicht der Katia verfasst und deren naive Denke geht mir leider auf den Nerv, dennoch ist solch ein Erleben ja real. Denn diese naiven Zeitgenossen gibt es ja. Deswegen gab es dann doch 4 Sterne von mir. Denn spannend ist die Geschichte. Nur dieses kleine Naivchen hat mich etwas aufgeregt, aber gut, der Vater war politisch überzeugt und auch dadurch war ein differenziertes Betrachten der Umgebung leider nicht möglich. Und das Fremdsein in der DDR ermöglicht alles Übrige. Von daher finde ich das Geschilderte stimmig, auch wenn mich die kleine süße und auch sehr egoistische Katia sehr aufgeregt hat durch ihre Dummheit.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kristina Urban

    Kristina Urban

    Thalia Hennigsdorf – EKZ Das Ziel

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    27.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von Katia wird...

    Die Geschichte von Katia wird im Zeitraffer in kurzen Kapiteln erzählt. Von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR bis zur Flucht in den Westen geht es für sie. Obwohl Kaita in Berlin geboren wurde, trägt sie spanische Wurzeln in sich. Fast schon nüchtern und doch berührend, gut.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    21.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Leben im doppelten Exil

    Mehr als 30 Jahre sind seit dem Mauerfall, dem Ende der DDR und der Wiedervereinigung vergangen. Nach all den Jahren und unzähligen Veröffentlichungen in allen literarischen Gattungen, sind doch eigentlich alle Geschichten erzählt, oder? Weit gefehlt, denn noch immer kommen Dinge ans Tageslicht, welche ein verstecktes Dasein im Verborgenen fristeten. Von einem dieser unbekannten Kapitel DDR-Historie erzählt Aroa Moreno Durán in ihrem Debütroman »Die Tochter des Kommunisten«. Ende der 1950er-Jahre lebt Katia in Ost-Berlin, der damaligen Hauptstadt der DDR. Ihre Eltern sind Flüchtlinge, als verfolgte Kommunist:innen verließen sie nach Ende des Bürgerkriegs das faschistische Spanien und fanden Asyl in der noch jungen DDR. Im Exil. Eingerichtet in einer kleinen und zugigen Wohnung, wird Katia im Schatten des Eisernen Vorhangs erwachsen. Sie selbst fühlt sich als Deutsche - obwohl ihre Umwelt sie als Spanierin sieht. Doch sie kennt es nicht anders, ihre Heimat ist die DDR. Als sie sich in einen jungen Westdeutschen verliebt, flieht sie Hals über Kopf in die Bundesrepublik, lässt ihre geliebten Eltern und ihre Schwester zurück. Doch der Preis für ihre Flucht und ihr neues Leben ist hoch, die nach der Wende ans Tageslicht gelangten Geheimnisse entziehen ihr später den Boden unter den Füßen. Mit »Die Tochter des Kommunisten« ist Aroa Moreno Durán ein bemerkenswerter Roman über ein unbekanntes Stück deutsch-deutscher Geschichte gelungen. Einfühlsam und ehrlich erzählt die Protagonistin Katia von der kleinen spanischen Gemeinschaft in der DDR, die vor dem Faschismus floh, im Sozialismus jedoch auch nicht glücklich wurde. Katia ist daher eine Wanderin zwischen den Welten. Eine Kopie ihrer Mutter, die beide weder in „ihrem“ Land, noch in ihrer neuen „Heimat“ ein wirkliches Zuhause fanden. Gerne hätte die Autorin in »Die Tochter des Kommunisten« auf ein paar typische erzählerische DDR-Elemente verzichten können (natürlich muss die Stasi auch ein Rolle spielen), doch im Großen und Ganzen weiß der von Marianne Gareis hervorragend übersetzte Roman zu überzeugen. Ein kurzes, jedoch thematisch gehaltvolles Debüt, welches in Spanien zurecht große Aufmerksamkeit erhielt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Tochter des Kommunisten