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Die jüngste Tochter Roman | Ausgezeichnet mit dem Internationalen Literaturpreis 2021

15

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46109

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

185 g

Farbe

Smaragd / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

La Petite Dernière

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06690-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein erstaunlich selbstständiges und kraftvolles Debüt.« ("Die Zeit")
»Identität, das wird aus diesem eindrucksvollen Roman deutlich, ist eine dermaßen komplizierte Sache, mithin: eine ganz schön wackelige Basis für Weltbilder.« ("Der Spiegel")
»Die literarische Sensation des Jahres.« ("Arte")
»Die jüngste Tochter" ist zugleich brennend und kühl, komplex und einfach. Ein beeindruckendes literarisches Debüt mit einer Heldin, die es so in der Literatur noch nie gab.« ("Deutschlandfunk")
»Fatima Daas hat ein starkes Buch geschrieben, unverblümt, drastisch, manchmal zärtlich. Mit seinen schnellen Schnitten und rhythmischen Sätzen reißt es einen sofort mit.« ("Der Tagesspiegel")
»Poesie mit großer Kraft« ("Brigitte")
»Die jüngste Tochter" übt (...) in seiner Formelhaftigkeit einen magischen, beziehungsweise spirituellen Sog aus und das ist das Markenzeichen des Romans.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»In Die jüngste Tochter hat die Autorin eine produktive literarische Form für die vielen Dualitäten in ihrem Leben gefunden. Ein gelungenes Debüt.« ("SR2 Kulturradio")
»Die jüngste Tochter ist ein autofiktionaler Roman mit einer faszinierenden Erzählstimme geworden: Die Leser*in spürt in der Dichtheit der Sprache die Bedrängnis der Erzählerin.« ("taz")

Produktdetails

Verkaufsrang

46109

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

185 g

Farbe

Smaragd / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

La Petite Dernière

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06690-5

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zerrissenheit

    "Die jüngste Tochter" ist ein unfassbar kraftvoller und brutal ehrlicher Roman. Fatima Daas stellt hier den Konflikt zwischen Herkunft, Tradition, Religion und der eigenen Sexualität dar. Die Suche nach der eigenen Identität und das Erkunden der Homosexualität werden hier mit einem einzigartigen Schreibsttil der lesenden Person nahe gebracht!

  • Bewertung

    4/5

    14.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert und bewegend

    Die jüngste Tochter hat mich insgesamt sehr gut unterhalten. Besonders die familiären Beziehungen und die Dynamik zwischen den Figuren waren interessant dargestellt. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. An einigen Stellen zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas in die Länge, und manche Entwicklungen waren recht vorhersehbar. Trotzdem konnte mich das Buch emotional erreichen und hat einige nachdenkliche Momente geschaffen. Insgesamt ein lesenswertes Drama mit starken Charakteren und einer berührenden Geschichte, das mich gut unterhalten hat. Eine klare Empfehlung für alle, die emotionale Familiengeschichten mögen.

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die muslimische Autorin kommt...

    Die muslimische Autorin kommt aus einer Welt, in der ihr Glaube es ihr verbietet, eine Beziehung mit einer Frau zu führen. In diesem fesselnden Buch kämpft Fatma Daas um ihr Leben, ihre Identität und für ihr Recht zu lieben!

  • Ulrike Frey

    aus Haltern am See

    5/5

    27.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau zwischen Glauben und Sein

    Ein eindringliches, grünes Cover, oben lesen wir in weiß den Namen der Autorin Fatima Daas, mittig in großen weißen Lettern den Titel "DIE JÜNGSTE TOCHTER". Allein dieses aufdringliche Cover drängt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Als erstes kann ich sagen, dass ich dieses eindringliche Buch in einem durch gelesen habe, lediglich einen Kaffee trank ich dazu. Die gläubige Fatima ist jungste Tochter einer algerischen Familie. Sie kam als einzige in Paris zur Welt, sprich sie ist Französin algerischer Abstammung. Sie ist die Nachzüglerin. Ihr Vater hätte gerne einen Sohn gehabt. In der Schule und auf der Straße benimmt sie sich wie der Sohn, den er gerne gehabt hätte. Sie benimmt sich daneben. Sie merkt früh, dass sie wohl nicht im Sinne des Koran lebt, holt sich immer wieder Hilfe bei den Gelehrten, ohne diesen zu sagen, dass es um sie persönlich geht. Es ist halt so, wie es in allen Religionen ist, sexuelles Anderssein wird nicht als normal angesehen, nein ganz im Gegenteil. Die einzelnen Kapitel beginnen wie ein Mantra, immer wieder mit "Ich heiße Fatima Daas. Ich bin ... - " So stelle ich mir die gläubige Fatima Daas auch morgens auf ihrem Teppich beim Gebet vor, das ihr so viel gibt. Gott sei Dank schreibt sie auf, was ihr auf dem Herzen liegt. Fatima Daas sucht ihren Weg als gläubige Muslimin und zugleich homosexuelle Frau, vielleicht kann sie ja jetzt mit ihrer Mutter über dieses Problem sprechen. Der Roman st in recht kurzen Sätzen geschrieben, vielleicht ist er gerade deswegen so eindrucksvoll. Dieser Roman wurde herausgegeben beim Verlag Claassen.

  • BjoernAndBooks

    aus Hildesheim

    5/5

    23.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die unaufhörliche Selbstversicherung

    „Ich heiße Fatima (Daas)“. Sie ist eine junge Frau, geboren und aufgewachsen in den Banlieues von Paris, Tochter algerischer Eltern, die kurz vor Geburt ihrer titelgebenden „jüngsten Tochter“ nach Frankreich migrierten. Sie ist Muslima. Und sie liebt Frauen, ist homosexuell, lesbisch. Über jede dieser Eigenschaften, die sich die Autorin in ihrem autofiktionalen Roman immer wieder selbst zuschreibt, erleben wir das Erwachsenwerden von Fatima. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Kindheit und Jugend, an ihrer Pubertät und Rebellion, am Erwachsenwerden, Abnabeln und am Herausbilden ihrer eigenen Identität. Nach und nach erfahren die Leser*innen blitzlichtartig Details über die komplizierte Beziehung zu ihrem Vater, der sich final einen Sohn gewünscht hätte. Und das lässt er Fatima permanent und vehement spüren. „Ich heiße Fatima Daas. Ich schreibe Geschichten, um meine eigene nicht zu leben“. (S. 60) Fatima Daas entwickelt mit „Die jüngste Tochter“ eine ganz neue Art von Entwicklungsroman. Mantraartig wiederholt die Ich-Erzählerin – ganz offensichtlich Daas selber – mit der Einleitung „Ich heiße Fatima (Daas)“ die unaufhörliche Selbstversicherung ihrer Identität. Das ist so kraftvoll, und gleichzeitig vermag man als Leser*in das Fragezeichen, das hinter dieser Phrase zu stehen scheint, stets aufscheinen sehen. In kurzen und knappen Sätzen verhandelt sie die wichtigen Themen, die sie in ihrem Reifeprozess beschäftigen: Persönlichkeitsentwicklung, Herkunft, Religion, Sexualität, Identität – und das alles vor dem Hintergrund ihrer familiären Beziehungen. Ohne auch nur einen Moment wehleidig zu wirken oder Mitleid einzufordern, schafft es Fatima Daas die Herausforderungen ihrer Protagonistin eindringlich und nachvollziehbar zu schildern. Besonders nachdrücklich gelingt ihr dies im Spannungsfeld Religion und Sexualität: Sie befindet sich stets im Zwiespalt zwischen ihrem islamischen Glauben, zu dem sie sich klar bekennt, und ihren sexuellen Präferenzen, die sie nur ihrer besten Freundin gegenüber wirklich äußern kann. Stets erleben wir Fatima, wie sie zögert und zaudert, wie sie versucht, alle komplexen Strukturen miteinander zu vereinbaren und sich dabei selbst nicht gänzlich zu verlieren. Immer wieder springt sie in ihrer Biographie in den kurzen Kapiteln hin und her, wirkt mal verloren, dann wieder wütend, traurig oder hoffnungsvoll. Wir durchleben mit Fatima die komplette Gefühlspalette, ohne dabei in ein emotionales Gewitter zu geraten. Das ist sprachlich – wundervolle Übersetzung von Sina de Malafosse! – so auf den Punkt, dass man Fatima Daas nur gratulieren kann. Eine starke und unverwechselbare Stimme, markant, präzise und vielschichtig!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Hieronymus

    A. Hieronymus

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz nah, echt und viel zu gut!

    In diesem Buch kommt man der muslimisch, lesbischen Protagonistin ganz nah und erfährt wie schwer es für sie ist ihre Sexualität, Religion und Familie unter einen Hut zu bekommen. Vor allem, wenn einem von Anfang an eingeredet wird, dass wer man ist falsch ist... Es geht um die Frage der Zugehörigkeit, sowohl in Frankreich zur Schulzeit, als auch zu Hause im Familienleben. Fatima Daas schreibt über sich selbst und vielleicht ist es genau das, was dieses Buch so besonders macht. Ich habe es innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen und wurde von dem Schreibstil richtig mitgerissen.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schreibstil macht dieses Buch,...

    Der Schreibstil macht dieses Buch, in dem es um den inneren Konflikt zwischen den Kulturen geht, mit dem so viele junge Menschen kämpfen, zu einem sehr eindringlichen Werk, das mich lange beschäftigt hat.
  • Zum Bewerterprofil von Nathalie Jánosházi

    Nathalie Jánosházi

    Thalia Chemnitz – Sachsen-Allee

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein autobiografischer, queerer Roman der besonderen Art

    Sprachlich und stilistisch einzigartig schildert Fatima Daas das Leben einer jungen Muslimin in verschiedensten Etappen, stets begleitet von ihrer inneren Zerissenheit zwischen Glauben und Homosexualität. Ein kraftvolles Debüt, eindringlich und bedeutungsschwer.
  • Zum Bewerterprofil von L. Himstedt

    L. Himstedt

    Thalia Berlin – Gesundbrunnen Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Imposantes Debüt

    Sprachgewaltig schreibt Fatima Daas in dieser Geschichte über Zerrissenheit, Queerness, Religion und Familie! Fast fragment- oder gedichtartig spinnt Daas die (Un-)Vereinbarkeit der oben genannten Themen zu einer ganz eigensinnigen Geschichte! Ich freue mich sehr jetzt endlich auch den gleichnamigen Film anschauen zu können!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Imig

    Sophie Imig

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suche nach Identität

    Ein Buch über Fatima, die versucht ihre Identität zu finden irgendwo zwischen französisch, algerisch, muslimisch und lesbisch. Alles scheint sich zu widersprechen und sie hadert sowohl an den einzelnen Teilen ihrer Identität als auch daran, wie sie alles gleichzeitig sein kann. Ich war gefesselt von den Gedanken der Erzählerin und dem Stil des Buchs. Immer wieder kommt der Satz "Ich heiße Fatima." Und dann beginnt die Suche nach der Identität erneut.

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