Produktbild: Die jüngste Tochter

Die jüngste Tochter Roman | Ausgezeichnet mit dem Internationalen Literaturpreis 2021

15

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9425

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2435 KB

Übersetzt von

Sina De Malafosse

Sprache

Deutsch

EAN

9783843725378

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

9425

Erscheinungsdatum

03.05.2021

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2435 KB

Übersetzt von

Sina De Malafosse

Sprache

Deutsch

EAN

9783843725378

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  • Newspaper

    aus Wachtendonk

    5/5

    08.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Kunst der Verschleierung eigener Identität

    Inhalt: „Ich heiße Fatima. Ich trage den Namen einer heiligen Figur des Islam. Ich trage einen Namen, den ich ehren muss. Fatima ist das Kind, auf das keiner mehr gewartet hat, die Nachzüglerin, die einzige Tochter, die in Frankreich und nicht in Algerien zur Welt gekommen ist. Sie wächst mit ihren Schwestern in der berüchtigten Banlieue Clichy auf. Liebe und Sexualität sind in ihrer Familie ein Tabu. In der Schule ist Fatima unangepasst, laut und voller Wissensdurst. Sie hängt am liebsten mit den Jungs herum und fühlt sich falsch in ihrer Haut. Bis sie Nina trifft und ihre eigenen Gefühle für sie erkennt. Doch eine Frau zu lieben, bringt sie nicht nur in Konflikt mit ihrer Familie, ihrem Glauben, sondern auch mit sich selbst. Atemlos und ungeheuer sprachgewaltig zeigt Fatima Daas mit ihrem vielbeachteten Debüt, dass man sich nicht entscheiden muss und dass die Zerrissenheit der eigenen Identität kein Makel ist. Eine beeindruckende Geschichte weiblicher Selbstermächtigung – dieser Roman ist ein Befreiungsschlag!“ Schreibstil/Art: „Ich heiße Fatima. Ich bedaure, dass man mir nicht beigebracht hat zu lieben.“ Ungewöhnliche Sprache, unkonventionelle Ansichten für eine Muslima, sowie intime Einblicke in eine Welt voller Vorschriften, Probleme der eigenen Akzeptanz und verwirrten Gedankengängen. Faszinierend, erschreckend und emotional zugleich. Eine mir unbekannte Methode Absätze häufig mit der eigenen Vorstellung („Ich heiße Fatima Daas.“) anzufangen. Ich interpretiere es als eine Intensivierung der eigenen Herkunft, sie führt sich selbst immer wieder vor Augen wer sie ist, wo sie herkommt. Fazit: „Die Unordnung hat etwas Beruhigendes, als würde ich darin meinen Platz finden, als wäre dies mein Innenleben.“ Sätze wie diese haben mich gefesselt. Die Zerrissenheit, es sich, der Familie und dem Glauben recht zu machen, ist der jungen Autorin wirklich gelungen. Auf mich wirkt das Ganze etwas sonderbar aber nicht befremdlich. Der Schritt, das Tabuthema „Homosexualität“ zu durchbrechen ist gewagt und die ausführlichen Beschreibungen über das Leben in einer gläubigen Familie, sind bildhaft dargestellt. Es mag sein, dass der Stil nicht jedem gefällt aber die Bedeutsamkeit in diesem Buch ist gewaltig. Eine Darbietung in das Innenleben einer starken, mutigen Frau.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    3/5

    05.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sonderbar

    Zum Inhalt: Fatima ist die jüngste der Geschwister und nicht mehr in Algerien sondern in Deutschland geboren. Fatima ist anders als die Geschwister, anders als die Schulkameraden. Sie ist lieber mit den Jungs als den Mädels zusammen. Doch das ändert sich als sie Nina kennen lernt. Aber dadurch kommen neue Schwierigkeiten auf sie zu. Meine Meinung: So richtig weiß ich nicht, was ich von dem Buch oder besser gesagt der kurzen Erzählung halten soll. Irgendwie faszinierend aber irgendwie auch total irritierend. Die vielen Wiederholungen führten bei mir dazu, dass ich mich gefragt habe, was das soll. Auf der anderen Seite ist das sicher eine Art Stilmittel, dass besonders ist. So richtig meins war es nicht, aber total schlecht fand ich es auch nicht. Fazit: Sonderbar

  • Bewertung

    5/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zerrissenheit

    "Die jüngste Tochter" ist ein unfassbar kraftvoller und brutal ehrlicher Roman. Fatima Daas stellt hier den Konflikt zwischen Herkunft, Tradition, Religion und der eigenen Sexualität dar. Die Suche nach der eigenen Identität und das Erkunden der Homosexualität werden hier mit einem einzigartigen Schreibsttil der lesenden Person nahe gebracht!

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die muslimische Autorin kommt...

    Die muslimische Autorin kommt aus einer Welt, in der ihr Glaube es ihr verbietet, eine Beziehung mit einer Frau zu führen. In diesem fesselnden Buch kämpft Fatma Daas um ihr Leben, ihre Identität und für ihr Recht zu lieben!

  • Ulrike Frey

    aus Haltern am See

    5/5

    27.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau zwischen Glauben und Sein

    Ein eindringliches, grünes Cover, oben lesen wir in weiß den Namen der Autorin Fatima Daas, mittig in großen weißen Lettern den Titel "DIE JÜNGSTE TOCHTER". Allein dieses aufdringliche Cover drängt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Als erstes kann ich sagen, dass ich dieses eindringliche Buch in einem durch gelesen habe, lediglich einen Kaffee trank ich dazu. Die gläubige Fatima ist jungste Tochter einer algerischen Familie. Sie kam als einzige in Paris zur Welt, sprich sie ist Französin algerischer Abstammung. Sie ist die Nachzüglerin. Ihr Vater hätte gerne einen Sohn gehabt. In der Schule und auf der Straße benimmt sie sich wie der Sohn, den er gerne gehabt hätte. Sie benimmt sich daneben. Sie merkt früh, dass sie wohl nicht im Sinne des Koran lebt, holt sich immer wieder Hilfe bei den Gelehrten, ohne diesen zu sagen, dass es um sie persönlich geht. Es ist halt so, wie es in allen Religionen ist, sexuelles Anderssein wird nicht als normal angesehen, nein ganz im Gegenteil. Die einzelnen Kapitel beginnen wie ein Mantra, immer wieder mit "Ich heiße Fatima Daas. Ich bin ... - " So stelle ich mir die gläubige Fatima Daas auch morgens auf ihrem Teppich beim Gebet vor, das ihr so viel gibt. Gott sei Dank schreibt sie auf, was ihr auf dem Herzen liegt. Fatima Daas sucht ihren Weg als gläubige Muslimin und zugleich homosexuelle Frau, vielleicht kann sie ja jetzt mit ihrer Mutter über dieses Problem sprechen. Der Roman st in recht kurzen Sätzen geschrieben, vielleicht ist er gerade deswegen so eindrucksvoll. Dieser Roman wurde herausgegeben beim Verlag Claassen.

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Hieronymus

    A. Hieronymus

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz nah, echt und viel zu gut!

    In diesem Buch kommt man der muslimisch, lesbischen Protagonistin ganz nah und erfährt wie schwer es für sie ist ihre Sexualität, Religion und Familie unter einen Hut zu bekommen. Vor allem, wenn einem von Anfang an eingeredet wird, dass wer man ist falsch ist... Es geht um die Frage der Zugehörigkeit, sowohl in Frankreich zur Schulzeit, als auch zu Hause im Familienleben. Fatima Daas schreibt über sich selbst und vielleicht ist es genau das, was dieses Buch so besonders macht. Ich habe es innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen und wurde von dem Schreibstil richtig mitgerissen.
  • Zum Bewerterprofil von Bianca Werner

    Bianca Werner

    Thalia Göttingen – Kauf Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Schreibstil macht dieses Buch,...

    Der Schreibstil macht dieses Buch, in dem es um den inneren Konflikt zwischen den Kulturen geht, mit dem so viele junge Menschen kämpfen, zu einem sehr eindringlichen Werk, das mich lange beschäftigt hat.
  • Zum Bewerterprofil von Nathalie Jánosházi

    Nathalie Jánosházi

    Thalia Chemnitz – Sachsen-Allee

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein autobiografischer, queerer Roman der besonderen Art

    Sprachlich und stilistisch einzigartig schildert Fatima Daas das Leben einer jungen Muslimin in verschiedensten Etappen, stets begleitet von ihrer inneren Zerissenheit zwischen Glauben und Homosexualität. Ein kraftvolles Debüt, eindringlich und bedeutungsschwer.
  • Zum Bewerterprofil von L. Himstedt

    L. Himstedt

    Thalia Berlin – Gesundbrunnen Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Imposantes Debüt

    Sprachgewaltig schreibt Fatima Daas in dieser Geschichte über Zerrissenheit, Queerness, Religion und Familie! Fast fragment- oder gedichtartig spinnt Daas die (Un-)Vereinbarkeit der oben genannten Themen zu einer ganz eigensinnigen Geschichte! Ich freue mich sehr jetzt endlich auch den gleichnamigen Film anschauen zu können!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Imig

    Sophie Imig

    Thalia Mayersche Duisburg – FORUM

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Suche nach Identität

    Ein Buch über Fatima, die versucht ihre Identität zu finden irgendwo zwischen französisch, algerisch, muslimisch und lesbisch. Alles scheint sich zu widersprechen und sie hadert sowohl an den einzelnen Teilen ihrer Identität als auch daran, wie sie alles gleichzeitig sein kann. Ich war gefesselt von den Gedanken der Erzählerin und dem Stil des Buchs. Immer wieder kommt der Satz "Ich heiße Fatima." Und dann beginnt die Suche nach der Identität erneut.

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