Produktbild: Ginsterhöhe

Ginsterhöhe Roman | Der berührende Roman über die wahre Geschichte eines verschwundenen Dorfes

186

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18371

Erscheinungsdatum

24.11.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3197 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728140

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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18371

Erscheinungsdatum

24.11.2022

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Ullstein Ebooks

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400 (Printausgabe)

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3197 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843728140

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  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    29.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Emotional liebevoll beschriebene Geschichte

    1919: Der erste Weltkrieg ist vorbei und Albert Lintermann kehrt geschunden von dem ersten Weltkrieg in seine Heimat zurück. Sein Gesicht ist schwer entstellt durch eine Granate. Bertha, seine Frau erträgt seinen Anblick nicht und wendet sich immer mehr von ihm ab. Obwohl Albert einen Arzt findet, der ihm sein Gesicht weitgehendst wiederherstellt, entfernen Bertha und er sich immer weiter voneinander. Leni, die Verlobte von Albert seinem im Krieg gefallenen Freund Hennes, hilft ihm wo sie kann. Auch Silvio, der Gastwirt im Dorf, unterstützt Albert und hält immer zu ihm. Eines Tages taucht ein alter Bekannter von Silvio auf, Johann Meller, den im Dorf jedoch niemand kennt. Er ist in der NSDAP und den Dorfbewohnern gegenüber nicht wohlgesonnen. Ganz besonders Albert hat er auf dem Kicker. Als die Nationalsozialisten sich im Dorf niederlassen und breit machen wird das Leben für die Dorfbewohner zunehmend schwerer ... Die Tagebucheintragungen des Dorflehrers Martin Faßbender geben zusätzlich noch tiefere Einblicke in das politische Geschehen der Zeit. Die Autorin beschreibt die Geschichte des Dorfes Woollseifen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Die historischen Hintergründe wurden gut recherchiert und in eine fiktive Geschichte eingebunden. Die Geschichte ist emotional liebevoll beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Protagonisten sind authentisch dargestellt.

  • Sabdah65

    aus Dorsten

    5/5

    22.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unterhaltsam und authentisch

    Da ich historische Romane sehr gerne lese, sprach mich das Cover sehr an. Nachdem ich den Kurzinhalt gelesen hatte, wollte ich die ganze Geschichte kennenlernen. Die Autorin Anna-Maria Caspari hat hier eine eine Geschichte von Liebe und Mut in unruhigen Zeiten geschrieben. Liebe, Kriegsverletzungen, Hass, Hetze, Krieg und die gesellschaftliche Situation der Bauern zu der Zeit des zweiten Weltkrieges beinhaltet die bewegende Geschichte. Zusätzlich erlebt der Leser Ausgrenzung und grenzenlose Bösartigkeit, Menschenverachtung und Hinterlist, aber auch um Zusammenhalt und bedingungsloser Liebe. Die Charaktere werden authentisch beschrieben, so das ich mit ihnen gefühlt und gelitten habe. Der historische Roman hat mich sehr unterhalten, so das ich nur ungern zur Seite gelegt habe.

  • kat24

    5/5

    03.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    Das Leben zwischen den…

    Das Leben zwischen den Weltkriegen Der junge Bauer Albert Lintermann kommt körperlich entstellt nach Ende des Ersten Weltkrieges in die Eifel zurück. Seine Frau Bertha wendet sich entsetzt von ihm ab. Albert findet aber zurück in ein normales Leben. Er übernimmt wieder den Hof seiner Eltern, setzt sich für Neuerungen in seinem Heimatort Wollseifen ein und erntet so den Respekt der anderen Dorfbewohner. Dann kommen die Nationalsozialisten an die Macht und das Leben in der Dorfgemeinschaft verändert sich. Mir hat das Buch von Anna-Maria Caspari sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist bildgewandt und flüssig, es lässt sich wunderbar lesen. Die Protagonisten und ihre Handlungen werden realistisch dargestellt. Es ist sehr interessant, die Dorfgemeinschaft durch diese zwei Jahrzehnte zu begleiten. Eindringlich schildert die Autorin die Hoffnung nach dem Ende des Krieges auf ein friedliches Leben, aber auch die Machtergreifung der Nationalsozialisten und wie diese die Menschen verändert hat. Von mir bekommt „Ginsterhöhe“ eine klare Leseempfehlung.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    08.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Das Schicksal des Eifeldorfes Wollseifen

    1919 Eifel. Albert Lintermann kehrt aus dem ersten Weltkrieg als schwer gezeichneter Mann zurück auf seinen Hof im kleinen Eifeldörfchen Wollseifen. Eine Granate hat sein Gesicht schwer entstellt, so dass seine Frau Bertha sich regelrecht vor ihm ekelt und ihn kaum ansehen kann. Albert jedoch ist nur froh, noch am Leben zu sein, und widmet sich nicht nur mit viel Fleiß und neuen Ideen der Arbeit auf dem Hof, sondern bringt sich immer mehr in die Dorfgemeinschaft ein, wobei er von Leni, der Verlobten seines im Krieg gefallenen Freundes Hannes, viel Unterstützung erhält. Eine Rekonstruktion seines Gesichts lässt Albert wieder selbstsicherer werden, die alten Wunden langsam verheilen und das Leben wieder in normalen Bahnen verlaufen, auch wenn die Inflation den Menschen arg zu schaffen macht. Das alles endet abrupt, als die Nationalsozialisten Wollseifen vereinnahmen und ihre großspurigen Pläne das Ende des Dorfes ankündigen… Anna-Maria Caspari hat mit „Ginsterhöhe“ einen beeindruckenden historischen Roman vorgelegt, dessen gekonnter Mix aus Realität und Fiktion auf wahren Begebenheiten und Aussagen von Zeitzeugen beruht. Der flüssige, farbenfrohe und empathische Erzählstil saugt den Leser regelrecht in die Geschichte hinein und katapultiert ihn ins vergangene Jahrhundert, wo ihm die Handlung über einen Zeitraum von 30 Jahren präsentiert wird. Dort erlebt er nicht nur die Rückkehr des geschundenen Albert Lintermann hautnah mit, sondern auch die Veränderungen, die sowohl das Dorf Wollseifen als auch seine Bewohner betreffen. Gekonnt legt die Autorin Alberts innere Zerrissenheit dem Leser offen, aber auch Berthas Widerwillen gegenüber ihrem Ehemann wird realistisch geschildert. Interessant ist die Tatsache, dass man sich zur damaligen Zeit schon an Gesichtsrekonstruktionen gewagt hat, die Albert danach wieder ein erfülltes Leben ermöglichten. Der historische Hintergrund wurde exzellent recherchiert und mit der Handlung verwebt. Einmal mehr wird deutlich, welch hinterhältige Fratze die Nationalsozialisten an den Tag legten, um ihre hochfliegenden, wahnsinnigen Pläne durchzusetzen. Ganze Ortschaften und deren Bewohner waren ihnen bei der Umsetzung völlig egal. Die Autorin zeichnet ein Bild von fleißigen Menschen, die sich von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lassen und tapfer jeden Tag erneut mit harter Arbeit für ihre Familien den Lebensunterhalt erkämpfen. Dabei bietet sie dem Leser ein Zeitzeugnis, dass dieser durch ihre bildhaften Beschreibungen während der Lektüre regelrecht vor Augen hat. Die Aufzeichnungen des Dorflehrers Martin Faßbender untermalen noch zusätzlich die realitätsnahe Handlung mit gesellschaftlichen und politischen Ereignissen der damaligen Zeit. Die Charaktere sind lebendig gezeichnet und in Szene gesetzt, ihre authentischen menschlichen Eigenschaften machen es dem Leser leicht, ihrem Schicksal zu folgen. Albert ist ein starker und mutiger Mann, der sich ins Leben zurückkämpft und nie aufgibt, obwohl das Schicksal ihm immer wieder ein Bein stellt. Johann Meller ist ein Kotzbrocken, der über Leichen geht, wenn er darin einen Vorteil sieht. Leni ist eine liebevolle Frau mit großem Herzen. Silvio ist Albert ein wahrer Freund in allen Lebenslagen. Aber auch Maria, Bertha und weitere Protagonisten dürfen in dieser Geschichte auf keinen Fall fehlen. „Ginsterhöhe“ ist mit seiner Mischung als realer Historie und fiktiver Familiengeschichte ein wahres Meisterwerk zeitgenössischer Geschichte, die der Leser während der Lektüre hautnah miterlebt. Schicksalsschläge, Freundschaft, Spannung, Verrat sowie das gesamte Emotionsbarometer werden dem Leser hier geboten. Absolute Leseempfehlung für einen Roman, der keine Wünsche offen lässt!

  • Magnolia

    5/5

    29.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    Großartig erzählt

    Albert Lintermann wird von seinem Vater heimgeholt, der erste Weltkrieg ist vorbei, der junge Soldat, der immer viel lieber Bauer war, ist schwer versehrt. Und das sieht man ihm auf den ersten Blick auch an. Seine Berta wendet sich mit Entsetzen ab, sie kann sein zerschossenes Gesicht nicht ertragen. Ganz anders Leni. Sie heißt Albert willkommen, er bringt ihr einen Bleistiftstummel und eine Uhr, die letzten Dinge von seinem Freund, von Lenis Verlobtem und Vater ihrer Tochter Hildegard. Albert kämpft sich zurück ins Leben, es kehrt sowas wie Alltag ein, auch wenn sein Weg ein beschwerlicher ist. In seiner zupackenden und fortschrittlichen Art bringt er so einiges zustande. Die Leute im Dorf akzeptieren und schätzen ihn, durch sein Zutun lebt es sich in Wollseifen dank Elektrizität und Wasserversorgung sehr viel angenehmer. Doch immer mehr drängt sich der mit Vorsicht zu genießende Meller ins Dorfgeschehen. Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten, die Personen sind fiktiv. Die Gegend im Wollseifen wurde nach der Machtergreifung Hitlers zu einem von drei Standorten als Schulungslager für die Nazi-Elite auserkoren. Die Bauern mussten ihr Land abgeben, die neuen Machthaber brauchten Platz. Vor diesem Hintergrund ist Anna-Maria Caspari eine bewegende Geschichte über Liebe und Hass, über Ausgrenzung und grenzenloser Bösartigkeit, über Menschenverachtung und Hinterlist, aber auch um Zusammenhalt und bedingungsloser Liebe in unruhigen Zeiten gelungen. Albert erlebt nicht nur einen Krieg, den er gerade mal so überstanden hat. Seine körperlichen und seelischen Wunden hat er mit eisernem Willen bekämpft und nun muss er zusehen, wie seine Kinder erneut in einen Krieg hineingezogen werden. Zwischendurch lese ich aus den Aufzeichnungen des Lehrers Faßbender, der über das Dorfleben berichtet. Es sind beileibe keine Banalitäten, er schreibt und beschreibt in Briefform von den politischen Ereignissen. Von denen, die es ehrlich meinen und von den anderen, den Emporkömmlingen, die um ihres eigenen Vorteils willen keinerlei Rücksichten auf die Befindlichkeiten anderer nehmen. Das Cover zeigt auf den ersten Blick eine Idylle, das Dorf hat eher wenig Platz. Nach dem Lesen weiß man, dass es dem Untergang geweiht ist, es ist verschwunden. „Ginsterhöhe“ ist eine tief bewegende Geschichte, leise und eindringlich erzählt. Ein aufwühlendes, ein herausragendes Zeugnis einer Zeit, die lange vorbei ist und doch nie vergessen werden darf. Mit Albert und seiner Familie, mit seinen Freunden und deren Anhang habe ich dunkle und hoffnungsvolle Momente erlebt. Anna-Maria Caspari ist es gelungen, all dies in Worte zu verpacken – ungeschönt und doch nicht zu grausam. Ein Roman vor realem Hintergrund, der lange nachhallt. Sehr lesenswert, sehr empfehlenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (186)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ginsterhöhe

    Wollseifen, ein kleines Eifeldorf und seine Geschichte zur Zeit beider Weltkriege. Die Autorin schafft es diesem Ort wieder Leben einzuhauchen. Spannende Zeitgeschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Brunhilde Pelzer

    Brunhilde Pelzer

    Thalia Jülich

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrucksvoller Schicksalsroman...

    Eindrucksvoller Schicksalsroman über die Rückkehrer aus dem 1. Weltkrieg in der Eifelgemeinde Wollseifen sowie dem Wiederaufbau und dann der Beginn des Nationalsozialismus mit seinen verherrenden Auswirkungen rund um Burg Vogelsang. Sehr lesenswert; hallt nach.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Lohmann

    Barbara Lohmann

    Thalia Lohne

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Caspari ist ein sehr lebendig...

    Caspari ist ein sehr lebendig und spannend erzählter Roman gelungen, in den sie das Schicksal ihrer Romanfiguren um den Bauern Albert sehr geschickt mit den tatsächlichen Ereignissen in Wollseiffen in der 1. Hälfte des 20. Jhd. eingebunden hat. Ein wirklich lesenswertes Buch!
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dies ist keine Familiengeschichte,...

    Dies ist keine Familiengeschichte, es geht vielmehr um das Schicksal des Dorfes Wollseifen und dessen Bewohner. Mich hat das Buch sehr beeindruckt, es basiert auf wahren Begebenheiten. Ein einst blühendes Dorf, welches dem Nationalsozialismus und seinen Folgen zum Opfer fiel.
  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    02.03.2023

    eBook (ePUB 3)

    ...Dorf im Umbruch!

    Das Dorf Wollseifen aus der Eifel und seine Bewohner steht im Mittelpunkt dieser sehr bewegten Geschichte. Es deckt den Zeitraum vom Ende des 1. Weltkrieges bis in die Nachkriegszeit ab. Als Chronist über das wichtigste Zeitgeschehen erfahren wir alles aus den Tagebuchaufzeichnungen des Dorflehrers. Darum herum ist eine packende Geschichte voll Liebe, Intrigen, Hass und Neid gesponnen. Der auf Fakten beruhende Roman bietet guten Unterhaltungswert.

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