Produktbild: Löwenblut
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Monika Pfundmeier

1. Löwenblut

Löwenblut

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sascha Tschorn

Spieldauer

12 Stunden und 18 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.04.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

64

Verlag

Miss Motte Audio

Sprache

Deutsch

EAN

4066338312471

Beschreibung

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Ja

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22.04.2022

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Medium

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Miss Motte Audio

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Deutsch

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4066338312471

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  • Bewertung

    5/5

    06.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Löwenblut von Monika Pfundmeier

    Monika Pfundmeier, eine Autorin , die in München lebt und dort ihrer Berufung folgt Bücher zu schreiben, hat im Herbst 2017 ihren zweiten historischen Roman „Löwenblut“ im Selbstverlag veröffentlicht. Die Ereignisse in ihrem Roman stellen eine Fortsetzung ihres Debütromans „Blutföhre“ dar und beziehen sich auf wahre Ereignisse im 13. Jahrhundert (genauer das Jahr 1268) rund um das Heilige Römische Reich, den Streit um die Macht bzw. Thronfolge und den Niedergang einer ganzen Dynastie, den Staufern. Auf 334 Seiten gelingt es Monika Pfundmeier einen historischen Roman zu schreiben, der sowohl Kriminal-, Thriller-, Abenteuer-, als auch Liebesgeschichtenelemente enthält, aber ein typischer Vertreter eines Romans mit historischem Bezug darstellt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mächtige Herzöge und andere hochrangige Adlige, brutale Fieslinge, tapfere Ritter und Soldaten, Kirchenmänner (wie dem Papst), schöne Hofdamen aber auch einfache Menschen, die sich den Gegebenheiten der damaligen Zeit stellen müssen. Als Ort der Handlung lässt sich grob das Heilige Römische Reich ausmachen, mit detaillierten Schilderungen der Gegenden rund um München, der Grafschaft Habsburg, Verona, Neapel, Rom und der Toskana. Beim Lesen fühlte man sich jeweils in diese Ortschaften versetzt, weil sich die Autorin darauf versteht, die Erscheinung, die Gerüche und die Geräusche, der jeweiligen Schauplätze zu den jeweiligen Jahreszeiten anschaulich zu beschreiben. Eine weitere Stärke der Autorin ist es, Liebes- bzw. Sexszenen anschaulich zu beschreiben. Typisch für Monika Pfundmeier ist ihre Sprache, der sogleich dialektgeprägt, zeitgemäß und präzise ist. Teilweise weist sie Andeutungen des Telegramstils auf, d.h. sie kommt ohne viele Ausschweifungen auf den Punkt und die Handlung kommt nicht ins Stocken oder wird gar langweilig. In die eigentliche Handlung und Reden der Charaktere fließen nun noch Zitate und Gedanken mit ein, die das Lesen zwar zuerst erschweren, aber für ein besseres Einfühlen in die Figuren ermöglichen, da man auch ihre Gedanken und nicht nur ihre Worte und Handlungen kennt. Allerdings musste ich mich beim Lesen auch erst an diese Erzählweise gewöhnen, man gewöhnt sich sehr schnell an dieses Stilmittel. Den einzelnen Kapiteln widmet Monika Pfundmeier ihren Hauptcharakteren, und lässt sie in ihnen agieren, fühlen und leider auch leiden. Jedes einzelne Kapitel ist aus den Sichtweisen der in ihm handelnden Person geschrieben. Besonders wichtige Figuren in dem Roman sind Herzog Ludwig der Strenge (war auch schon zentrale Figur in ihrem Debütroman), der Thronräuber Charles d´Anjou, der Thronerbe und Ludwigs Neffe Konradin, die Hofdame Cäcilia (auch schon wichtige Figur im Debütroman), der stumme und leidende Diener Albrecht (auch aus Blutföhre), die älteste Tochter des Grafen Rudolf von Habsburg Mathilde, der Mönch und Kirchengelehrte Thomas von Aquin und der Ritter Georg (spielte ebenfalls eine Rolle in Blutföhre). Somit lässt sich keine wirkliche Hauptfigur ausmachen, obwohl sich Dreiviertel des Buches aus den unterschiedlichen Betrachtungsweisen um das Schicksal des sechzehnjährigen Stauferprinzen Konradin drehen. Dennoch handeln alle Figuren selbstständig an ihren jeweiligen Orten und hadern mit ihren eigenen jeweiligen Schicksalen und Problemen. Die Personen aus „Blutföhre“ sind zum einen wichtig für die aktuelle Handlung, und andererseits liefern sie zum Teil Rückblenden, sodass ein Zusammenhang zwischen Aktualität und Vergangenheit hergestellt wird. Somit könnte man „Löwenblut“ u.a. lesen, ohne unbedingt den Debütroman „Blutföhre“ gelesen zu haben. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass „Löwenblut“ dazu verleitet und die Neugier beflügelt, „Blutföhre“ zu lesen. Eine strittige Person, auch schon in „Blutföhre“, ist der Herzog Ludwig der Strenge, der da keine Gnade gegenüber seinem Vertrauten hat walten lassen und nun in „Löwenblut“ seine bittere Entscheidung bereut und zur Einsicht zu kommen scheint. Zu meiner Lieblingsfigur in „Löwenblut“ wurde die erfundene Figur der Cäcilia, eine ebenfalls eher fadenscheinige, zugleich gegensätzliche Persönlichkeit, die sich in „Blutföhre“ nicht so beliebt machte, aber im Folgeroman plötzlich ein Herz zu bekommen scheint. Cäcilia setzt sich durch ihre Privilegien und zahlreicher Verbindungen zu diversen Adelshäusern Europas über geltende Regeln gern hinweg und handelt zunächst zu ihrem eigenen Vorteil. Doch dann entdeckt man beim Lesen ihre Menschlichkeit und fängt an, ihre Vorgehensweise zu verstehen und mit ihr mitzufühlen. Schließlich hofft man am Ende sogar, dass für sie alles gut werden wird und ist gespannt, ob sich alles drehen und wenden wird. Dieses Buch schafft es, die Fantasie des Lesers zu beflügeln. Die Figuren, die Orte, die Gerüche, die Gefühle, die Liebesszenen, das Leid, etc. all das wird so gut beschrieben, dass die Fantasie nur so wirken kann. Man sieht, riecht und fühlt, als wäre man selbst fester Bestandteil des Romans und dieser geschaffenen Welt, wie sie vor Jahrhunderten existierte. Ich kann das Buch v.a. all jenen empfehlen, die sich für Geschichte, v.a. die deutsche Geschichte des Mittelalters interessieren, die sich nicht vor gewalttätigen und blutrünstigen Schilderungen scheuen und überhaupt gern historische Romane lesen. Vorkenntnisse muss man nicht haben, um dieses Buch zu verstehen, weil Monika Pfundmeier alle notwendigen Informationen während des Lesens kurz andeutet bzw. im Nachwort detailliert aufstellt.

  • Bewertung

    aus Memmingen

    5/5

    07.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein fesselnder Roman in ungewöhnlicher Sprache

    Bei dem historischen Roman „Löwenblut“ handelt es sich um die Fortsetzung von „Blutföhre“. Auch wenn ich den Vorgänger nicht gelesen habe, fiel es mir nicht schwer, der Geschichte um den letzten Staufer zu folgen. Heiliges Römisches Reich: Im Jahre 1268 steht das Leben des letzten Staufers, des 16jährigen Konradin, auf dem Spiel. Er gerät in die Mühlen der Politik und des Machtmissbrauchs der Kirche unter der Führung von Papst Clemens IV. Dabei stellt Konradin für die Menschen die Hoffnung auf Frieden dar. Er ist der letzte aus dem Geschlecht der Staufe und hat mit seiner strategischen Begabung bereits eine wichtige Schlacht für sich entschieden. Doch das Blatt wendet sich, denn Papst Clemens IV unterstützt den Franzosen Charles D’Anjou und stürzt damit das Volk und den Adel in eine Katastrophe. Denn Charles überzieht das Land mit Hass, Krieg und dem absoluten Siegeswillen. Dabei geht er äußerst brutal und rücksichtslos vor. Unausweichlich steuert das Reich auf einen Machtwechsel zu und Konradins Tod ist bereits beschlossen und unausweichlich. Am Hofe seines Onkels Ludwig – der Strenge - lebt die Hofdame Cäcilia, die diesen berät und zwischen ihren Pflichten und ihrer Liebe zum Ritter Georg hin- und hergerissen ist. Vielen Männern ist sie ein Dorn im Auge, weil sie so klug und stark ist. Im Laufe des Romans offenbart sich mit aller Macht die Grausamkeit des Krieges und des Hasses und doch blitzt dazwischen Leidenschaft und der Funken der Liebe auf. Trotzdem kocht jeder Protagonist sein eigenes Süppchen. Letztlich verfolgen sowohl Charles D’Anjou als auch Papst Clemens VI nur ein Ziel: die völlige Ausrottung des Geschlechts der Staufer! Anfangs war ich sehr überrascht vom Schreibstil, der gewöhnungsbedürftig daher kam. Doch ich habe mich schnell daran gewöhnt und konnte das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen, weil es so spannend war. Zudem passt der Schreibstil gut zu einem historischen Roman. Der geschichtliche Hintergrund ist gründlich recherchiert und der Anhang hilft auch, sich in der Zeit zurechtzufinden und mit den Charakteren klar zu kommen. Die Rolle der Kirche in der Person des Papstes Clemens IV innerhalb der Geschichte um den letzten Staufer hat mich wirklich wütend gemacht. Folgendes Zitat ist mir dabei sehr unangenehm in Erinnerung geblieben „Und, Aquin? Was scheren mich Kinder.“ In diesem Roman gefallen mir vor allem die vielen starken Frauen, die unbeirrt ihren Weg gehen und das in einer Zeit, in der die Männer regieren und eindeutig das Sagen haben. Friggerl, die weise, alte Frau, die noch um die alten Bräuche und Weltanschauung weiß, ist mir sehr sympathisch. Und dann natürlich Cäcilia, die geradeheraus sagt, was sie denkt und ihren eigenen Lebensweg verfolgt. Ihre Liebe zu Georg ist ihr dabei immer wieder im Weg und trotzdem lässt sie sich nicht davon abbringen, ihre Meinung kundzutun und vor allem Ludwig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Neben Clemens IV fällt der Widerling Charles D’Anjou auf. Gnade kennt er genauso wenig wie Mitgefühl und so mordet er sich bis zum Thron durch und das alles mit der vollen Unterstützung der Kirche. Der Titel bezieht sich auf das Wappen der Staufer: der Löwe! Mir hat die Reise ins Mittelalter mit all ihrem Schrecken, aber auch den kleinen Hoffnungsschimmern gut gefallen. Das Cover ist schön gewählt und rundet den Roman wunderbar ab. Monika Pfundmeier ist eine sehr emotionale Aufarbeitung der Geschehnisse um Konradins Tod gelungen. Die erfundenen Personen – wie Cäcilia, Albrecht und Georg – passen sich gut in die Geschichte ein und könnten durchaus so gelebt haben. Ein Zitat aus dem Roman hat mich besonders beeindruckt, als Konradin zu Thomas von Aquin folgendes sagt: „Betet für die, die nach mir sind. Verbrennt Eure Schrift, wenn das Leben Euch etwas bedeutet. Kein Krieg ist gerecht. Kein Gott kann das Morden erlauben. Kein Gott kann die Vernichtung von Leben wollen.“ Treffender könnten diese Worte in der heutigen Zeit kaum sein. Monika Pfundmeier hat mich mit ihrem Roman mitgerissen und mir die Geschichte um den letzten Staufer durch die lebhaften Beschreibungen von Orten, Handlungen und den Charakteren so nahe gebracht, dass ich mich im Mittelalter wiederfand und mitgelitten, gebangt und gehofft habe. „Löwenblut“ hat mir viele schöne Lesestunden bereitet und mich voll überzeugt.

  • Ladybella911

    aus Besancon

    5/5

    25.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der letzte Staufer

    Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs. 1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. Ich war unglaublich gespannt auf den zweiten Roman dieser Autorin, derenerstes Werk, „Blutföhre“ mich total gefesselt und mitgerissen hat, ja, die Geschichte hat mich richtig ins Mittelalter versetzt. Und Monika Pfundmeier hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Denn diese Geschichte um den sechzehnjährigen Konradin, den letzten Staufer, hat mich wieder voll mitgenommen. Sobald ich die ersten Seiten gelesen hatte, fand ich mich im Jahr 1268 wieder, dem Schicksalsjahr in dem alles beginnt. Konradin hat mächtige Feinde, die ihm nach dem Leben trachten, da ist einerseits der intrigante Charles d'Anjou, der die Staufer endgültig ausrotten möchte, denn er möchte keinesfalls auf die Krone Siziliens, die er sich widerrechtlich angeeignet hat, verzichten. Sein anderer, mächtiger Gegenspieler ist Papst Clemens IV. welcher die Staufer für Ketzer hält und sie aus diesem Grund von der Landkarte ausradieren möchte. Es beginnen kriegerische Auseinandersetzungen, wobei das Kriegsglück mal der einen und mal der anderen Seite hold ist. Aber bei zwei so mächtigen Verbündeten, die gemeinsam seinen Untergang betreiben, hat Konradin keine Chance, zumal er vergeblich auf die Unterstützung von Ludwig aus dem Hause Wittelsbach wartet. Die Geschehnisse sind von der Autorin unglaublich spannend mit einer sehr eigenen mitreissenden Sprache in Szene gesetzt, dadurch wirkt das Ganze so lebensecht und lebensnah, dass man beim Lesen regelrecht in die Geschichte versinkt. Schauplätze, Charaktere und Handlungsorte werden so beschrieben dass sie vor unserem inneren Auge sozusagen „auferstehen“ und das ist wahrlich die große Kunst von Moniika Pfundmeier, die den Leser von Anfang bis Ende in den Bann zieht. Ein spannendes Stück deutscher Geschichte, die uns hier lebendig dargebracht wird und mich fantastisch unterhalten hat. Ich wünsche mir mehr von dieser Autorin denn mich hat sie von der ersten Seite ihres ersten Romans „Blutföhre“ bis zur letzten Seite von „Löwenblut“ überzeugt und gefesselt. Gerne vergebe ich hier 5 Sterne und meine Empfehlung für Liebhaber des historischen und gut recherchierten Romans. Autor: Monika Pfundmeier

  • Ralph

    5/5

    09.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Der zweite Band...

    Der zweite Roman von Monika und nachdem ihr erster Roman ‚Blutföhre‘ mich schon ihn ihren Bann gezogen hatte, musste ich auch unbedingt diesen lesen! Konradin, der letzte der Staufer und Neffe von Ludwig dem Strengen, möchte sich seinen Anspruch auf die sizilianische Krone erkämpfen. Da der Franzose, Charles d‘Anyou sich die Krone angeeignet hatte und der Papst samt seiner Kirche ihn dabei unterstützt, bleibt dem sechzehn jährigen Konradin nur ein Feldzug gegen den grausamen und berüchtigten Franzosen. Cäcilia, die wie Ludwig aus der ‚Blutföhre‘ uns wohl bekannt ist, versucht ihrem vorgeschriebenen Schicksal zu entfliehen obwohl sie doch noch etwas zurückhält. Als Vertraute Ludwigs versucht sie ihn zur Vernunft zu bringen doch kann der Strenge sich diesmal dazu überwinden? Wird er seinen Neffen unterstützen oder doch ihn ins Verderben reiten lassen? Ein Feldzug für die Gerechtigkeit und gegen die Kirche beginnt, doch wie wird es enden? Wird die Gerechtigkeit Siegen? Das müsst ihr schon selbst herausfinden...! Um ehrlich zu sein, war ich nie der größte Freund von historischen Romanen und doch konnte mich Monika mit ihrem zweiten Band wieder überzeugen. Wie schon im ersten Band, wurden die Schauplätze sehr bildlich beschrieben weshalb man sich nur schwer von den Worten trennen kann. Die Sprache wird der Zeit gerecht, was manchem vielleicht etwas ungewohnt vorkommen kann, mich jedoch eher positiv überrascht hatte. Liebe, Freundschaft, Intrige und vieles weitere findet man in ‚Löwenblut‘ und genau deshalb und wegen meinem absoluten Liebling, Cäcilia, gibt es von mir für Monika...5 von 5 Sternen!

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    4/5

    19.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlicher Mittelalterroman

    "Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs. 1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen. Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten." - soweit der Klappentext. Monika Pfundmeier lebt in München und hat sich nach Tätigkeiten in der Finanzbranche und Unternehmensberatung für ein Leben als Autorin entschieden. Ihr Debütroma "Blutföhre" als Auftakt einer Mittelalterreihe gewann 2017 den Deutschen Selfpublishing Preis/Publikums-preis, ihr zweiter Roman LÖWENBLUT wurde in die Literaturempfehlungen im Ersten aufgenommen. Das Cover nimmt in seiner Gestaltung das Cover des ersten Buches auf und bezieht sich durch den Löwen auf den Buchtitel. Ich finde es gut gelungen. Den ersten Band "Blutföhre" habe ich (noch) nicht gelesen, da es sich nicht um eine Fortsetzung handelt, ist die Kenntnis dieses Buches nicht notwendig. Der Roman wird in 58, meist kurzen Kapiteln aus wechselnden Perspektiven beschrieben, wobei historische und fiktive Personen im Mittelpunkt stehen. Ein Kurzüberblick über die wichtigsten Personen steht zu Beginn und ist damit sehr hilfreich. Am Ende des Romans werden der geschichtliche und der kirchlich/religiöse Rahmen skizziert. Weitere Informationen über die hier beteiligten Adelshäuser und die historischen und fiktiven Akteure sind ebenfalls zu finden und ergänzen den Roman. Monika Pfundmeier schreibt einen außergewöhnlichen Schreibstil, in den man sich erst "einlesen" muss. Und man muss diesen Stil mögen und Spaß an Sprache haben. Der historische Kontext ist sehr gut recherchiert, die Personen und Handlungsorte werden detailliert beschrieben, so dass das Lesen zum Vergnügen wird. Fazit: ein außergewöhnlicher Roman, der sehr lesenswert ist. Die Rezension bezieht sich auf das E-Book.

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