Elternhaus

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Thriller

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

273

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.07.2022

Beschreibung

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

273

Erscheinungsdatum

01.07.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2627 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104905389

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War okay... hatte mehr erwartet!

kaddelkatja aus Sereetz am 02.11.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Yvette Winkler ist gestresst. Gestresst von ihrem Zuhause direkt unter Schwiegermutters Fittichen, gestresst von ihrer mauen Ehe und gestresst mit der Erziehung ihrer 4 Kinder. Ein Lichtblick erhellt ihr Leben, als die Familie beschließt, in die alte Heimat von Yvette zu ziehen - nach Hamburg. Beim Treffen mit dem Makler ist der Ehemann erstaunt über eine düstere, abgewrackte Villa, aber die Gattin ist Feuer und Flamme und will dieses Haus in einem noblen Hamburger Elbvorort unbedingt haben. Es kommt, wie es kommen muss - das Haus wird die neue Heimat der Winklers... und sie bemerken nicht, dass sie beobachtet werden. Bzw. nicht die 6köpfige Familie wird beobachtet, sondern die Villa, die mehrere dunkle Geheimnisse beherbergt. Tobias WILL dieses Haus, WILL diese Familie und ist bereit (fast) alles dafür zu tun... Dies ist das erste Buch, das ich von Jennifer Mentges, das ich gelesen habe. Das düstere Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext sowie die Leseprobe waren vielversprechend. Der Thriller hat allerdings in dieser Geschichte sehr lange auf sich warten lassen. ELTERNHAUS liest sich wie ein Roman über eine (dramatische) Familiengeschichte. Die unterschiedlichen Personen wurden gut beschrieben. Am besten haben mir die Putzfrau Consuelo und die fast blinde Nachbarin Gerda gefallen. Allerdings wurde für mein Empfinden zu viel Zeit und Wert auf die Umschreibung der Personen und der Umgebung verwandt. Der Schreibstil ist sehr schön und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Der Thrilleranteil hat mir größtenteils gefehlt. Ich kam gut in meinen Lesefluss, habe aber tatsächlich die Spannungsmomente vermisst. Die Geschichte beginnt sehr gemächlich. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die Rückblenden kam etwas Abwechslung hinein und meine Neugierde wurde geweckt. Es wurden einige klischeelastige Dinge eingebaut, die mich (negativ) überrascht haben. Beim Lesen hatte ich etwas düstere Grundstimmung verspürt, aber richtige Spannung kam für mich erst zum Ende auf. Einige Momente wurden eingebaut, die für mich jedoch nicht mehr überraschend waren, da ich mir (fast) alles zusammenreimen konnte. Für mich hätte der Anfang mehr zusammengerafft werden können. Ich konnte den Protagonisten Tobias Hansen nicht besonders ernst nehmen. Der Barpianist, der ein Womanizer ist, sich in die Familie einschleicht und sich als Klavierlehrer der Kinder unentbehrlich macht. Yvette war für mich auch nicht sonderlich sympathisch. Dieser Roman ist in sich abgeschlossen, umfasst 416 Seiten und ist am 10.08.2022 beim Verlag Fischer SCHERZ (S. Fischer Verlage) erschienen. Im Großen und Ganzen ist das Buch okay, ich kam gut in meinen Lesefluss, aber die versprochene Spannung, die man bei einem Thriller erwartet, hat mir fast komplett gefehlt. Leider wird mir die Geschichte (bis auf die Szenen mit dem Swimmingpool) nicht im Gedächtnis bleiben, daher kann ich nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen. Ich vergebe nette 3/5 Sterne.

War okay... hatte mehr erwartet!

kaddelkatja aus Sereetz am 02.11.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Yvette Winkler ist gestresst. Gestresst von ihrem Zuhause direkt unter Schwiegermutters Fittichen, gestresst von ihrer mauen Ehe und gestresst mit der Erziehung ihrer 4 Kinder. Ein Lichtblick erhellt ihr Leben, als die Familie beschließt, in die alte Heimat von Yvette zu ziehen - nach Hamburg. Beim Treffen mit dem Makler ist der Ehemann erstaunt über eine düstere, abgewrackte Villa, aber die Gattin ist Feuer und Flamme und will dieses Haus in einem noblen Hamburger Elbvorort unbedingt haben. Es kommt, wie es kommen muss - das Haus wird die neue Heimat der Winklers... und sie bemerken nicht, dass sie beobachtet werden. Bzw. nicht die 6köpfige Familie wird beobachtet, sondern die Villa, die mehrere dunkle Geheimnisse beherbergt. Tobias WILL dieses Haus, WILL diese Familie und ist bereit (fast) alles dafür zu tun... Dies ist das erste Buch, das ich von Jennifer Mentges, das ich gelesen habe. Das düstere Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext sowie die Leseprobe waren vielversprechend. Der Thriller hat allerdings in dieser Geschichte sehr lange auf sich warten lassen. ELTERNHAUS liest sich wie ein Roman über eine (dramatische) Familiengeschichte. Die unterschiedlichen Personen wurden gut beschrieben. Am besten haben mir die Putzfrau Consuelo und die fast blinde Nachbarin Gerda gefallen. Allerdings wurde für mein Empfinden zu viel Zeit und Wert auf die Umschreibung der Personen und der Umgebung verwandt. Der Schreibstil ist sehr schön und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Der Thrilleranteil hat mir größtenteils gefehlt. Ich kam gut in meinen Lesefluss, habe aber tatsächlich die Spannungsmomente vermisst. Die Geschichte beginnt sehr gemächlich. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die Rückblenden kam etwas Abwechslung hinein und meine Neugierde wurde geweckt. Es wurden einige klischeelastige Dinge eingebaut, die mich (negativ) überrascht haben. Beim Lesen hatte ich etwas düstere Grundstimmung verspürt, aber richtige Spannung kam für mich erst zum Ende auf. Einige Momente wurden eingebaut, die für mich jedoch nicht mehr überraschend waren, da ich mir (fast) alles zusammenreimen konnte. Für mich hätte der Anfang mehr zusammengerafft werden können. Ich konnte den Protagonisten Tobias Hansen nicht besonders ernst nehmen. Der Barpianist, der ein Womanizer ist, sich in die Familie einschleicht und sich als Klavierlehrer der Kinder unentbehrlich macht. Yvette war für mich auch nicht sonderlich sympathisch. Dieser Roman ist in sich abgeschlossen, umfasst 416 Seiten und ist am 10.08.2022 beim Verlag Fischer SCHERZ (S. Fischer Verlage) erschienen. Im Großen und Ganzen ist das Buch okay, ich kam gut in meinen Lesefluss, aber die versprochene Spannung, die man bei einem Thriller erwartet, hat mir fast komplett gefehlt. Leider wird mir die Geschichte (bis auf die Szenen mit dem Swimmingpool) nicht im Gedächtnis bleiben, daher kann ich nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen. Ich vergebe nette 3/5 Sterne.

Alte Villa mit dunklen Geheimnissen

Büchermaulwurf aus Dreieich am 14.10.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Yvette Winkler zieht mit ihrer Familie in eine alte Hamburger Villa an der Elbchaussee. Es soll ein Neuanfang werden, indem Sie ihren Traum vom perfekten Zuhause verwirklichen will. In Consuelo Strunz findet sie schon bald die perfekte Haushaltshilfe und in Tobias Hansen einen Klavierlehrer für die Kinder, der schon bald mit großer Selbstverständlichkeit im Haus ein und aus geht. Noch ahnen die Winklers nicht, wen sie wirklich in ihr Haus gelassen haben. Mit „Elternhaus“ hat Jennifer Mentges einen atmosphärisch inszenierten Psychothriller mit facettenreichen und teilweise unheimlichen Charakteren vorgelegt. Sie erzählt die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, die einen guten Einblick in das Denken und Handeln der Protagonisten ermöglichen. So lernen wir Yvette und ihre Familie, den charismatischen Klavierlehrer Tobias auf den die Villa eine unheimliche Anziehungskraft ausübt, die einsame Haushaltshilfe Consuelo und die blinde Nachbarin Gerda sehr gut kennen. Besonders Tobias und Consuelo verursachten bei mir zeitweise eine Gänsehaut. Daneben gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die Schritt für Schritt die dunkle Vergangenheit der alten Villa und ihrer ehemaligen Bewohner enthüllen. Sie helfen die Protagonisten und ihre Motive besser zu verstehen. Die Geschichte beginnt zunächst verhalten und braucht etwas Zeit um Fahrt aufzunehmen. Dafür lernen wir die Charaktere sehr gut kennen und die menschlichen Abgründe, die dabei beleuchtet werden, verursachen so manche Gänsehaut. Gut gefallen hat mir dabei der atmosphärische und bilderreiche Erzählstil der Autorin, der von Anfang an eine unterschwellige, sich leise anschleichende Bedrohung erzeugte, die sich im Verlauf der Handlung immer weiter steigerte. Die Geschichte lief wie ein Film in meinem Kopf ab, ich hatte die unheimliche Villa mit ihren „neuen“ und „alten“ Bewohnern sehr gut vor Augen. Im letzten Drittel steigt die Spannung dann nochmal deutlich an und gipfelt in einem Finale, das eine stimmige Auflösung bietet. Nur Yvettes Geheimnis hatte ich schon recht früh erraten. Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte, auch wenn manches vorhersehbar war. Die alte Elbvilla im stürmischen Hamburg sorgte für die perfekte düstere Atmosphäre. Genau die passende Lektüre für die ersten regnerischen Herbsttage auf der Couch. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und werde mir die Autorin merken.

Alte Villa mit dunklen Geheimnissen

Büchermaulwurf aus Dreieich am 14.10.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Yvette Winkler zieht mit ihrer Familie in eine alte Hamburger Villa an der Elbchaussee. Es soll ein Neuanfang werden, indem Sie ihren Traum vom perfekten Zuhause verwirklichen will. In Consuelo Strunz findet sie schon bald die perfekte Haushaltshilfe und in Tobias Hansen einen Klavierlehrer für die Kinder, der schon bald mit großer Selbstverständlichkeit im Haus ein und aus geht. Noch ahnen die Winklers nicht, wen sie wirklich in ihr Haus gelassen haben. Mit „Elternhaus“ hat Jennifer Mentges einen atmosphärisch inszenierten Psychothriller mit facettenreichen und teilweise unheimlichen Charakteren vorgelegt. Sie erzählt die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, die einen guten Einblick in das Denken und Handeln der Protagonisten ermöglichen. So lernen wir Yvette und ihre Familie, den charismatischen Klavierlehrer Tobias auf den die Villa eine unheimliche Anziehungskraft ausübt, die einsame Haushaltshilfe Consuelo und die blinde Nachbarin Gerda sehr gut kennen. Besonders Tobias und Consuelo verursachten bei mir zeitweise eine Gänsehaut. Daneben gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die Schritt für Schritt die dunkle Vergangenheit der alten Villa und ihrer ehemaligen Bewohner enthüllen. Sie helfen die Protagonisten und ihre Motive besser zu verstehen. Die Geschichte beginnt zunächst verhalten und braucht etwas Zeit um Fahrt aufzunehmen. Dafür lernen wir die Charaktere sehr gut kennen und die menschlichen Abgründe, die dabei beleuchtet werden, verursachen so manche Gänsehaut. Gut gefallen hat mir dabei der atmosphärische und bilderreiche Erzählstil der Autorin, der von Anfang an eine unterschwellige, sich leise anschleichende Bedrohung erzeugte, die sich im Verlauf der Handlung immer weiter steigerte. Die Geschichte lief wie ein Film in meinem Kopf ab, ich hatte die unheimliche Villa mit ihren „neuen“ und „alten“ Bewohnern sehr gut vor Augen. Im letzten Drittel steigt die Spannung dann nochmal deutlich an und gipfelt in einem Finale, das eine stimmige Auflösung bietet. Nur Yvettes Geheimnis hatte ich schon recht früh erraten. Ich war von Anfang an gefesselt von der Geschichte, auch wenn manches vorhersehbar war. Die alte Elbvilla im stürmischen Hamburg sorgte für die perfekte düstere Atmosphäre. Genau die passende Lektüre für die ersten regnerischen Herbsttage auf der Couch. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und werde mir die Autorin merken.

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Ein überraschender Thriller, mit leichten Schwächen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meinung: "Elternhaus" ist mit seinem Cover, welches den Inhalt sehr gut festhält, eher ein unscheinbarerer Thriller. Auch der Klappentext klang für nicht unbedingt nach einer Geschichte, die dem Leser den Atem verschlägt. Doch es steckt viel mehr in dem Thriller als es zunächst den Anschein macht. Für einen Thriller findet sich zunächst ein verhältnismäßig ruhiger Einstieg. Dabei wird die Geschichte aus der Perspektive mehrerer Protagonisten aufgebaut und der Leser steht der Frage gegenüber, wie alles zusammenhängt. Wer dabei den Klappentext schon gelesen hat, der findet zunächst nur schwer unbekanntes. Für alle die den Klappentext an der Stelle noch nicht gelesen haben, sollten dies auch nicht unbedingt tun, weil dieser einen großen Teil vom Anfang vorweg greift. Ich denke es reicht zu verraten, dass eine Villa der Mittelpunkt der Geschichte ist und die Familie, die dort wohnt, sich Fragen muss, ob sie sich dem Bösen stellen können, welchem sie bereitwillig die Tür geöffnet haben. Mit kurzen Kapiteln und einem Schreibstil, der schon mit den ersten Seiten angenehm zu lesen und einladend gestaltet ist, haben ich schnell in die Geschichte gefunden. Zwischen einem relativ langen Aufbau der Geschichte finden sich schon spannende Szenen, die mich zwischendrin recht kalt erwischt haben und schnell eine kurze Gänsehaut beschert haben. Auf der einen Seite ist der Aufbau sehr lang gehalten und auf der anderen Seite bietet dies auch genug Platz für unerwartete Sachen, was die Autorin sehr gut ausgenutzt hat. Obwohl es viele Perspektivwechsel gibt hatte ich an keiner Stelle meine Probleme, den Überblick zu behalten und das hat sich auch bis zum Schluss nicht mehr geändert. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und das auch trotz der vielen Wechsel. Alle bekommen die nötige Tiefe und ich konnte mich in alle sehr gut hineinversetzten. Dabei passen die Protagonisten in jeder Szene gut zur Geschichte und haben dazu beigetragen, dass ich noch ein Stück mehr hinein finde. Während die Gestaltung schon eine gute Grundlage bietet, kann auch die Geschichte sehr gut mithalten. Trotz des sehr langen Aufbaus war ich von der ersten Seite an gefesselt und bin recht flott durch die Seite gekommen. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und obwohl mich schon einiges überraschende Szenen kalt erwischt haben, war ich auf die nächste trotzdem nicht vorbereitet. Es findet sich eine bedrückende Grundspannung, wie ich sie mir bei Thrillern wünsche und doch kann man zwischen drin auch etwas aufatmen. Ich konnte mir nie ausmalen was mich als nächstes erwartet, obwohl sich die Szenen nicht unbedingt viel voneinander unterschieden und dabei doch so unterschiedlich sind. Bis zum Schluss war ich also gefesselt und stand beim Lesen etwas unter Strom und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Der lange Aufbau sorgt dafür, dass das Hoch der Geschichte recht weit am Schluss kommt, was ich nicht unbedingt schlimm fand. Dennoch war ich von dem Schluss etwas enttäuscht, weil er etwas im Schatten vom Mittelteil stand, den aus der Auflösung hätte man sicher noch einiges mehr machen können. Die Stimmung ist schnell umgeschlagen und während ich bis zu einem bestimmten Punkt die Protagonisten noch sehr gut verfolgen konnte, hat es mir eine Figur dann etwas schwieriger gemacht. Allgemein wird das Ende im Vergleich relativ schnell abgehandelt, wobei mir auch die überraschenden und unerwarteten Punkte etwas gefehlt haben. Fazit: Der lange Aufbau, der durch den Klappentext etwas vorher genommen wird und das Ende, aus dem man noch etwas mehr herausholen könnte, haben dem Thriller etwas geschadet. Dennoch hat mich die Geschichte und die Gestaltung sehr gefesselt. Die spannenden und unerwarteten Szenen, gemischt mit einer greifbaren Grundspannung geben dem Thriller das gewisse Etwas. Mit gut ausgearbeiteten Protagonisten verdient der Thriller von mir 4.5 Sterne.
5/5

Ein überraschender Thriller, mit leichten Schwächen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meinung: "Elternhaus" ist mit seinem Cover, welches den Inhalt sehr gut festhält, eher ein unscheinbarerer Thriller. Auch der Klappentext klang für nicht unbedingt nach einer Geschichte, die dem Leser den Atem verschlägt. Doch es steckt viel mehr in dem Thriller als es zunächst den Anschein macht. Für einen Thriller findet sich zunächst ein verhältnismäßig ruhiger Einstieg. Dabei wird die Geschichte aus der Perspektive mehrerer Protagonisten aufgebaut und der Leser steht der Frage gegenüber, wie alles zusammenhängt. Wer dabei den Klappentext schon gelesen hat, der findet zunächst nur schwer unbekanntes. Für alle die den Klappentext an der Stelle noch nicht gelesen haben, sollten dies auch nicht unbedingt tun, weil dieser einen großen Teil vom Anfang vorweg greift. Ich denke es reicht zu verraten, dass eine Villa der Mittelpunkt der Geschichte ist und die Familie, die dort wohnt, sich Fragen muss, ob sie sich dem Bösen stellen können, welchem sie bereitwillig die Tür geöffnet haben. Mit kurzen Kapiteln und einem Schreibstil, der schon mit den ersten Seiten angenehm zu lesen und einladend gestaltet ist, haben ich schnell in die Geschichte gefunden. Zwischen einem relativ langen Aufbau der Geschichte finden sich schon spannende Szenen, die mich zwischendrin recht kalt erwischt haben und schnell eine kurze Gänsehaut beschert haben. Auf der einen Seite ist der Aufbau sehr lang gehalten und auf der anderen Seite bietet dies auch genug Platz für unerwartete Sachen, was die Autorin sehr gut ausgenutzt hat. Obwohl es viele Perspektivwechsel gibt hatte ich an keiner Stelle meine Probleme, den Überblick zu behalten und das hat sich auch bis zum Schluss nicht mehr geändert. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und das auch trotz der vielen Wechsel. Alle bekommen die nötige Tiefe und ich konnte mich in alle sehr gut hineinversetzten. Dabei passen die Protagonisten in jeder Szene gut zur Geschichte und haben dazu beigetragen, dass ich noch ein Stück mehr hinein finde. Während die Gestaltung schon eine gute Grundlage bietet, kann auch die Geschichte sehr gut mithalten. Trotz des sehr langen Aufbaus war ich von der ersten Seite an gefesselt und bin recht flott durch die Seite gekommen. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und obwohl mich schon einiges überraschende Szenen kalt erwischt haben, war ich auf die nächste trotzdem nicht vorbereitet. Es findet sich eine bedrückende Grundspannung, wie ich sie mir bei Thrillern wünsche und doch kann man zwischen drin auch etwas aufatmen. Ich konnte mir nie ausmalen was mich als nächstes erwartet, obwohl sich die Szenen nicht unbedingt viel voneinander unterschieden und dabei doch so unterschiedlich sind. Bis zum Schluss war ich also gefesselt und stand beim Lesen etwas unter Strom und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Der lange Aufbau sorgt dafür, dass das Hoch der Geschichte recht weit am Schluss kommt, was ich nicht unbedingt schlimm fand. Dennoch war ich von dem Schluss etwas enttäuscht, weil er etwas im Schatten vom Mittelteil stand, den aus der Auflösung hätte man sicher noch einiges mehr machen können. Die Stimmung ist schnell umgeschlagen und während ich bis zu einem bestimmten Punkt die Protagonisten noch sehr gut verfolgen konnte, hat es mir eine Figur dann etwas schwieriger gemacht. Allgemein wird das Ende im Vergleich relativ schnell abgehandelt, wobei mir auch die überraschenden und unerwarteten Punkte etwas gefehlt haben. Fazit: Der lange Aufbau, der durch den Klappentext etwas vorher genommen wird und das Ende, aus dem man noch etwas mehr herausholen könnte, haben dem Thriller etwas geschadet. Dennoch hat mich die Geschichte und die Gestaltung sehr gefesselt. Die spannenden und unerwarteten Szenen, gemischt mit einer greifbaren Grundspannung geben dem Thriller das gewisse Etwas. Mit gut ausgearbeiteten Protagonisten verdient der Thriller von mir 4.5 Sterne.

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