Produktbild: Im Dienst der Hoffnung

Im Dienst der Hoffnung Friederike Fliedner - die Pionierin der Diakonie. Ein biografischer Roman.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.06.2022

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

900 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783961225637

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ePUB

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10.06.2022

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Gerth Medien

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783961225637

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  • Bewertung

    aus Bühne

    4/5

    15.07.2022

    eBook (ePUB)

    Sehr interessanter biografischer Roman

    Ein sehr detailreich geschriebener biografischer Roman über Friederike Fliedner, eine starke und unabhängige Frau im 19. Jahrhundert. Aus einfachen Verhältnissen stammend schafft sie es, unverheirateten Frauen ein eigenes unabhängiges Leben zu bieten durch die 'Erfindung' der Diakonissen. Geleitet von ihrem Glauben organisiert sie ihr Leben zwischen Familie - ihr Mann Theodor stellt ziemliche Ansprüche - und Beruf, der für sie auch Berufung ist. Brigitte Liebelt zeichnet die Figuren sehr lebendig und mit Tiefgang, so dass man gut in die vergangene Zeit hineintauchen kann. Auch wenn ich Friederike Fliedner kannte, war ich sehr angenehm berührt über dies gut recherchierte Buch. Ich kann es nur zu gerne weiter empfehlen.

  • peedee

    3/5

    28.08.2022

    eBook (ePUB)

    Gelebtes Gottvertrauen

    Theodor und Friederike Fliedner haben vor rund 200 Jahren ein Diakonissenhaus in Kaiserswerth gegründet: Theodor war als Pastor für die Gesamtleitung und Spendeneintreibung tätig, Friederike als Vorsteherin des Diakonissenhauses. Das Ehepaar Fliedner war sehr in ihrem evangelischen Glauben verankert, was sich auch immer wieder in ihrem Gottvertrauen zeigte. Friederike war nicht nur Mutter für die eigenen Kinder, sondern auch „Mutter“ für die Diakonissen – nicht einfach, das Gleichgewicht zwischen Familie und Berufstätigkeit (Berufung) zu finden… Erster Eindruck: Das Cover und der Buchtitel gefallen mir sehr gut. Friederike musste nach dem frühen Tod ihrer Mutter als älteste Tochter die Rolle der Mutter für ihre jüngeren Geschwister übernehmen. Ihr Vater Andreas unterstützte sie zwar soweit er konnte, aber er musste dafür sorgen, dass er genügend Geld für die Familie verdiente. Nicht einmal zwei Jahre später heiratete er erneut. Der evangelische Pfarrer Theodor Fliedner hielt schriftlich um Friederikes Hand an. Der Heiratsantrag war wohl wenig romantisch, aber er schien sehr gut durchdacht – und somit waren auch gleich diverse Eckpunkte ihrer künftigen Beziehung klar definiert, insbesondere, dass der Glaube für ihn an erster Stelle stünde. Als Ehepaar arbeiteten sie hart daran, das Diakonissenhaus aufzubauen und ganz „nebenbei“ gründeten sie auch eine Familie. Der Aufbau eines evangelischen Werkes in einem katholisch geprägten Umfeld war sehr schwierig – es gab viel Misstrauen. Doch mit unermüdlichem Fleiss bewiesen die Fliedners, wie wichtig die Aufgaben einer Diakonisse für die Allgemeinheit war. Was mir gut gefiel, war die Liebe zwischen Theodor und Friederike. Natürlich war es nicht die romantisch-kitschige Liebe, aber ich hatte doch das Gefühl, die tiefe Verbundenheit der beiden zu spüren. Die Eheleute waren enorm fleissig und gingen da oft an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. „Dienstbereitschaft und Liebe seien einfach das Wichtigste für eine Diakonisse.“ Das schien mir noch verständlich. Aber „Eine Diakonisse darf kein Alltagsmensch sein, sonst wird die Welt belogen.“ Diese Aussage machte mich nachdenklich. Muss sie „überirdisch“ gut sein? Für mich scheint diese Anforderung überzogen. Ich fand es schwierig, dass die Autorin mehrfach etwas erwähnte, was dann erst später passierte, d.h. in der Geschichte selbst war es den Protagonisten noch nicht bekannt. Nur ein Beispiel: „Tatsächlich wurden diese Statuten erst zehn Jahre später, am 10. November 1848, vom preussischen König bestätigt. Aber vorläufig durfte das Krankenhaus eröffnet werden.“ Hier wäre es definitiv besser gewesen, in einer Fussnote darauf zu verweisen. Die vielen (zuweilen sehr ähnlichen) Namen waren für mich verwirrend. Zudem fühlte ich mich zeitlich etwas verloren (klingt komisch, war aber so). Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen – wenn es auch anders war, als ich es mir vorgestellt habe. Das Buch fokussiert gemäss Ausschreibung und Untertitel auf Friederike. Aus meiner Sicht ist das Werk jedoch ein Gemeinschaftswerk – weder Theodor noch Friederike hätten dies ohne den anderen aufbauen können. Am meisten beeindruckt hat mich das immense Gottvertrauen.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewundernswertes Gottvertrauen

    Eine gelungene Biografie über die Gründerin der Diakonissenhäuser. Vorgestelllt wird Friedericke Fliedner, die zusammen mit ihrem Mann Theodor das Diakonissenhaus in Kaiserswerth gegründet hat. Sie gibt vielen ledigen Frauen eine sinnvolle Arbeit und ein sinnvolles Leben. Selbst erlebt sie viel Leid, verliert sieben ihrer 11 Kinder und hält trotzdem an Gottes Liebe und Treue fest. Ihr Glauben ist unerschütterlich und vorbildlich. Ihre täglichen Aufgaben in den ständig neu wachsenden Häusern, ihre "Mutterfunktion" der ledigen Frauen gegenüber, ihr normaler Haushalt und die Kinder verlangen sehr viel von ihr ab und bringen sie oft an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Die geschichtlichen Epochen werden unaufdringlich und sehr gut verständlich in die Erzählung eingebracht. Rundum eine gelungene Biografie, die einem das 19. Jahrhundert in seiner Einfachheit (auch was Hygiene, Krankenpflege, Gefängnisse usw.) näherbringt. Besonders hat mich die selbstlose Aufopferung der Familie Fliedner berührt: Gott in und mit ihrem Leben zur Verfügung zu stehen und ihm zu dienen. Eine große Leseempfehlung

  • Bewertung

    aus Au

    5/5

    28.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend zu lesen!

    „Im Dienst der Hoffnung“ ist der biographische Roman über Friederike Fliedner – die Pionierin der Diakonie von Brigitte Liebelt. Ich habe dieses Buch gelesen, weil mich die Geschichte und Entwicklung über die Diakonie sehr interessiert hat. Friederike wird am 25.01.1800 in Braunfels geboren. Sie ist das älteste Kind in der Familie und als die Mutter früh stirbt, muss sie sich um die kleinen Geschwister kümmern. Ihr Leben wird durch ihren starken Glauben bestimmt. Mit 23 Jahren lernt sie Theodor Fliedner kennen. Erst 5 Jahre später macht er ihr überraschend einen Heiratsantrag und so beginnt die gemeinsame Arbeit. Für Theodor und Friederike ist Nächstenliebe nicht nur ein Wort, sondern sie leben dies auch so. Sie bilden junge Frauen in der Pflege aus und sorgen dafür, dass dies als Beruf anerkannt wird. Es ist eine harte Zeit und Theodor und Friederike müssen viele Schicksalsschläge ertragen, aber ihr starker Glaube hilft ihnen dabei. Für mich war dieses Buch sehr wertvoll. Zum einen wird in diesem Buch sehr eindrucksvoll das Leben im 19. Jahrhundert geschildert, aber auch die Entstehung der Diakonissen und ihr Wirken. Ich fand es sehr beeindruckend und werde es sehr gerne weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    18.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Mischung aus Roman und Biografie mit sehr vielen Hintergrundinformationen.

    In ihrem Buch „Im Dienst der Hoffnung“ beschreibt die Autorin Brigitte Liebelt das Leben von Frederike Fliedner, der Pionierin der Diakonie. Frederike Fliedner lebte im 19. Jahrhundert. Sie war bereits in einem Waisenheim tätig, als sie den Pastor Theodor Fliedner kennen und lieben lernte. Im Frühjahr 1828 heirateten sie und begannen ihre Tätigkeit im Leben und Dienst in Pfarrhaus von Kaiserswerth. Für Frederike Fliedner begann schon früh der Spagat zwischen Mutterschaft und Pfarrfrau. Das gemeinsame Anliegen von Theodor und Frederike war die Gründung der ersten Diakonissenanstalt und eines Krankenhauses. Hierfür waren die beiden bereit alles zu geben und zu nehmen, was der Herr ihnen auftragen würde. In romanhafter Form erzählt die Autorin Brigitte Liebelt die Lebensgeschichte von Frederike Fliedner in zeitlich chronologischer Abfolge. Ihr Schreibstil liest sich leicht und fesselnd. Das Buch zeigt von einer hervorragenden Recherchearbeit, sowohl über Frederike Fliedner selbst als auch die Gründung und den Ausbau der Diakonie sowie die historischen Tatsachen. Die Biografie bietet zugleich viele Einblicke in die damaligen Lebenssituationen insbesondere der Frauen. Welche Schwierigkeiten Armut, Krankheit und Verlassenheit damals auslösten, wird so für den heutigen Leser nachvollziehbarer. Allein wie die Gleichstellung von unverheirateten Frauen in Bezug auf eine Berufsausbildung und ein regelmäßiges Gehalt nicht möglich war, ist heute kaum vorstellbar. Auch ohne Gehalt war Frederike Fliedner als „Mutter der Diakonissen“ tätig und führte zugleich einen großen Haushalt und war Mutter mehrerer Kinder. Ein Zwiespalt von dem noch heute viele Mütter betroffen sind. Hier hat mich sehr beeindruckt, wie sich Frederike von Gott leiten ließ, nichts beeinträchtigte ihren Glauben. Selbst schweres Leid wie der Verlust eines Kindes hielt sie Gott hin und ließ sich von Ihm trösten. Gerade hier zeigt ihr Leben, wie heilsam es ist, wenn das eigene Leben in Gott verankert ist. Mit Ihm ist nichts unmöglich! Sehr gerne empfehle ich diese wunderbare Biografie weiter, die eine gute Mischung aus Erzählung und Informationen bietet.

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