Produktbild: Was du nicht erwartest

Was du nicht erwartest

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.07.2022

Verlag

BookRix GmbH & Co. KG

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

676 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783755417163

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.07.2022

Verlag

BookRix GmbH & Co. KG

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

676 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783755417163

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  • Bewertung

    aus Graz

    5/5

    08.12.2025

    eBook (ePUB)

    Sehr tolles Jugendbuch, dass trotz schwieriger Themen sehr viel Gefühl und Humor verbreitet

    Das Cover zeigt einen Jungen vor einer Stadtkulisse. Die Farbgebung finde ich hier sehr schön und kontrastreich. Auch die Mütze des Jungen finde ich in Hinblick auf Nik toll. Die Geschichte wird in sehr flüssigem und einfachen Schreibstil aus der Sicht von Nik und Mae erzählt. Nik ist Autist und Mae ist magersüchtig und viele Themen in dem Buch drehen sich auch darum. Besonders toll fand ich hierbei Maes Sicht, die offenbart wie es Patienten mit dieser Essstörung geht und wie die Welt sehen. Nicht alles konnte ich dabei immer nachfühlen, aber trotzdem irgendwie verstehen. Auch Nik ist wirklich ein wundervoller Charakter. Er sieht die Welt etwas anders als der Rest und versteht dadurch manche Dinge nicht immer gleich bzw. sieht keine Probleme. Dadurch war er ein wirklich toller Gegenspieler zu Mae und die Chemie der beiden war wirklich sehr gelungen. Natürlich geht es aber nicht nur um Magersucht und Autismus - sondern auch um das Abenteuer, das die beiden schließlich zusammen erleben. Hier fand ich es besonders toll, dass das Buch im Buch vorkommt. Ich mag dieses Stilmittel - wenn es zur Geschichte passt - wirklich sehr gerne und fand es hier wirklich gelungen. Auch die Dialoge zwischen Mae und Nik fand ich toll und trotz ernster Themen oft auch zum Lachen. Der Ausflug rund um den Test ob Nik verliebt ist oder nicht fand ich auch wirklich amüsant. Nik sieht das Thema Liebe dabei sehr analytisch und mit dem Kopf, was ich sehr süß fand. Im Laufe der Geschichte lernt er aber immer mehr was Liebe wirklich heißen könnte. Das Buch endet dann etwas abrupt, aber es gibt zum Glück am Ende ein Interview mit Mae und Nik, das ein wenig in der Zukunft spielt und ein wenig zeigt, wo ihre Geschichte weiter hinführen könnte. Mein Fazit: Sehr tolles Jugendbuch, dass trotz schwieriger Themen sehr viel Gefühl und Humor verbreitet - von mir 5 Sterne.

  • Nicole Brinkmann

    aus Meiningen

    5/5

    23.07.2024

    eBook (ePUB)

    Das habe ich so nicht erwartet. Highlight nicht nur für Jugendliche!

    Ich durfte das ebook von netgalley zur Verfügung gestellt lesen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und was soll ich sagen…ich habs so nicht erwartet aber bin begeistert! Auch das Cover mochte ich von der Farbgestaltung her, es zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich. Geht mit Nik und Mai auf eine ungewöhnliche und rasante Reise aus der Psychiatrie in Berlin bis nach Frankfurt. Schon beim Vorwort ging mir das Herz auf und es lockerte die doch ernste Story direkt auf. Man liest abwechselnd die Sicht von Nik und Mai, gespickt von Krankheitsgeschichte, Gedanken und Gefühlen der beiden. Ich mochte den Schreibstil, die teils witzigen Dialoge und war tief berührt über die detaillierten Gedanken eines Autisten und einer Magersüchtigen. Wie oft urteilt man als Außenstehender zu schnell ohne die Hintergründe zu kennen…. Ich kann nicht beurteilen wie realitätsnah die Beschreibungen von Autismus und Magersucht sind – mir kam es jedoch (auch nach diversen Reportagen) sehr gut recherchiert und realistisch vor. Es gibt zum Ende hin einen kleinen Twist, der die Grenzen zwischen Realität und Fiktion leicht verschwimmen lässt – ich möchte nicht spoilern…aber das fand ich richtig toll! Und bitte lest auch unbedingt das Nachwort!! Man sollte wohl die Triggerwarnung beachten aber ich kann dieses Buch nicht nur jedem Jugendlichen sondern auch jeden Erwachsenen nur unbedingt ans Herz legen! 10 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

  • Test-LR

    5/5

    07.10.2022

    eBook (ePUB)

    Überraschend gut!

    Inhalt: ------------------- Der 17 Jahre alte Nik leidet an einer Autismus-Störung und er hat sich verliebt, bzw. er denkt, er hat es. Um dies herauszufinden, startet er ein Experiment. Dummerweise wird er dabei gestört und von seiner besorgten Mutter in die Jugendpsychiatrie gebracht. Dort trifft er auf Maike, genannt Mai. Sie ist 18 und leidet an Magersucht, will dies aber nicht wahrhaben. Beide eint das Ziel, aus der Psychiatrie auszubrechen. Und dann geschieht etwas, das weder die beiden noch der Leser erwartet. Mein Eindruck: ------------------- "Und es geht nicht darum, schön zu sein.« »Um was dann?« Sie setzt sich gerade hin und streicht sich über die Wange. »Kontrolle«, sagt sie langsam. »Ich glaube, man braucht etwas, das man kontrollieren kann, weil man ansonsten das Gefühl hat, gar nichts unter Kontrolle zu haben.« Diesmal muss ich lächeln. »Ich will die Dinge auch kontrollieren können«, sage ich. »Die Welt ist viel zu chaotisch, ich brauche meine Ordnung. Deshalb zähle ich Schritte und Bissen und sowieso fast alles. Das beruhigt mich irgendwie.« »Ich zähle Kalorien«, sagt sie. Kalorien kenne ich natürlich, das sind die Energieeinheiten im Essen, aber ich weiß nicht viel darüber und ich hab auch noch nie groß darüber nachgedacht, dass man sie zählen kann. »Wie geht das?«, frage ich. »Was?« »Kalorien zählen.«" Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Nik und Mai geschrieben. So erhält der Leser Einblicke in beide Welten. Ich konnte mich in jeden der beiden sehr gut hinein versetzen. Der Autor hat es geschafft, sich in die Themen Autismus und Magersucht gut einzuarbeiten. Die Gedanken der beiden Jugendlichen wirken sehr authentisch. Trotz der schwer anmutenden Themen gibt es immer wieder viele kleine Momente, die mich schmunzeln ließen, vor allem Niks Gedanken zauberten mir oft ein Grinsen aufs Gesicht. Die Flucht aus der Klinik und der darauffolgende Roadtrip ist spannend geschrieben und die Gefühle, die sich zwischen den beiden nach und nach entwickeln, habe mich mitleiden und mitlachen lassen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Beide sind mir sehr ans Herz gewachsen und der Autor hat es geschafft, bis zum Ende mit neuen Überraschungen, die man NICHT ERWARTET zu fesseln. Fazit: ------------------- Ein mitreißender und berührender Roadtrip von zwei starken Jugendlichen, die trotz Autismus und Magersucht ihren Weg finden

  • Nourea

    aus Straubing

    5/5

    27.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührendes Jugendbuch

    Der 17jährige Autist Nik lebt alleine mit seiner Mutter in Berlin und besucht eine Sonderschule. Als er eines Tages an einer S-Bahnhaltestelle eine Jugendliche beobachtet, die in einem Buch liest, fragt er sich, ob er sich möglicherweise in dieses Mädchen, das er Stella nennt, verliebt hat, da es ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Um das herauszufinden, startet er ein Experiment und verbringt die ganze Nacht an besagter Haltestelle, in der Hoffnung Stella erneut zu treffen. Bei seiner Mutter bringt das das Fass zum Überlaufen, denn je älter Nik wird, um so schwieriger ist es für sie, ihn zu betreuen. Sie bringt ihn in eine psychiatrische Einrichtung, in der Nik die etwas ältere Mai kennenlernt, die aufgrund ihrer Magersucht zwangseingewiesen wurde und sich vehement gegen die Essensregeln wehrt. Nik und Mai gelingt tatsächlich die Flucht aus der Psychiatrie, und sie schlagen sich bis Frankfurt durch, der Stadt, in der der Autor des Buches wohnt, in dem Stella an der Haltestelle gelesen hatte. Nik erhofft sich, dass er über das neue Buch des Autors einen Hinweis für Stella hinterlassen kann, durch den er sie ausfindig macht. Um sich die Zeit in Frankfurt zu vertreiben beschließen die beiden Untergetauchten, ein eigenes Buch zu schreiben, indem sie abwechselnd von sich erzählen. Und so entsteht letztendlich der Roman. Das Buch gibt einen sehr tiefen und authentisch wirkenden Einblick sowohl in die Erlebniswelt eines Autisten als auch in das Martyrium, das Mai durch ihre Magersucht erfährt. Die beiden Jugendlichen wachsen einem sehr ans Herz und man wird von der sich anbahnenden Liebesgeschichte zwischen ihnen berührt und hofft einfach nur, dass es für sie beide gut ausgeht.

  • Bücherhausen

    aus Falkensee

    5/5

    28.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und tiefgreifend werden zwei Schicksale verflochten

    "Was du nicht erwartest" von Jan Cole alias Liv K. Schlett stand schon lange auf meiner Wunschliste. Ich mag es, Bücher fernab des Mainstreams zu entdecken und der Klappentext dieses Werkes versprach eine großartige Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden übertroffen und ab einem gewissen Punkt war es mir einfach nicht mehr möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Zitat: „Natürlich gab es früher auch Autisten. […] Man hat das nur nicht so genannt. Heutzutage ist das Bewusstsein für verschiedene Krankheiten größer, deshalb werden sie eher erkannt, das bedeutet nicht, dass sie häufiger vorkommen. Oder wenn sie eher auffallen, dann liegt es daran, dass die moderne Welt autistenfeindlich ist“ (Jan Cole: Was du nicht erwartest. Seite 165) Der Autor / Die Autorin: Beim Namen Jan Cole handelt es sich um ein Pseudonym. Die Autorin Liv K. Schlett, (geboren 1995) tarnt sich dahinter. Sie studierte Kreatives Schreiben sowie Kulturjournalismus. Ihren Debütroman "Was Du Nicht erwartest" veröffentlichte sie 2022 unter dem Namen des im Buch auftretenden, fiktiven Autors Jan Cole. Der Roman war für den „Delia Literaturpreis“ und den „LovelyBooks Community Award“ nominiert und wurde mit dem rheinland-pfälzischen Jugendbuchpreis „Die Goldene Leslie“ ausgezeichnet. Inhalt: „Die Nachricht von Acts Tod erschüttert die Rebellion. Wer soll nun … Halt, Stopp! Das hier ist nicht das Buch, das du haben wolltest. Also … nicht wirklich. Tut mir leid, ich kann das auf die Schnelle nicht besser erklären, es ist echt ein bisschen kompliziert. Aber ich wollte dich trotzdem warnen, nicht dass du dich später ärgerst. In diesem Buch geht es um Nik (das bin ich), 17 Jahre alt, Autist und möglicherweise verliebt. Und es geht um Mai, 18 Jahre alt, magersüchtig und stinksauer. Wir haben uns in der Jugendpsychiatrie kennengelernt, wo wir beide gar nicht sein wollten. Mai, weil sie das mit dem Essen schwierig findet, und ich, weil ich unbedingt herausfinden wollte, ob ich tatsächlich in das Mädchen von der Bahnhaltestelle verliebt bin. Also sind wir abgehauen, so richtig, wie im Film. Ich kann immer noch nicht glauben, was alles passiert ist und was wir erlebt haben. Aber es ist passiert. Und es war das größte Abenteuer unseres Lebens.“ (Produktbeschreibung) Gedanken zum Jugendbuch: Das Cover zeigt uns einen der beiden Hauptprotagonisten. Nik, ein Junge der zum Himmel schaut und dem wohl einige Gedanken durch den Kopf rauschen. Im Hintergrund die Berliner sowie die Frankfurter Skyline, die sich überlagern und sich dabei durch ihre Farbintensität unterscheiden. Wir sehen den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. All das in Orange- und Petrolfarben ergibt ein harmonisches Bild, welches geradezu einlädt, sich diesem Buch zu widmen. Zitat: „Sie wollen mein Leben retten, dachte ich noch, aber stattdessen töteten sie mich. Und dann dachte ich, wie erbärmlich und melodramatisch das klang.“ (Jan Cole: Was du nicht erwartest. Seite 265) Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschildert. Da ist Nik, der im Präsens schreibt und auf der anderen Seite Mai, die sich für die Vergangenheitsform entschieden hat. Ich empfand das zu Beginn als etwas ungewöhnlich, gewöhnte mich aber schnell daran. Es macht auch Sinn, weil es dadurch die verschiedenen Sichtweisen widerspiegelt. Der Sprachstil der beiden Jugendlichen ist ein wenig roh und somit absolut unverfälscht. Man hat zu jeder Zeit den Eindruck, dass hier ein 17 und eine 18-jährige erzählen, die durch ihre Vorgeschichten in manchen Belangen aber auch eine gewisse Reife habe, als manch andere ihres Alters. Zitat: „Früher hatte ich geglaubt, dass Menschen, die an solchen Orten arbeiten, nett sein müssen, einfühlsam, freundlich. Wie naiv ich gewesen war. Nette Leute wie Frank waren in der Minderheit, vielen anderen ging es nur darum, Macht auszuüben.“ (Jan Cole: Was du nicht erwartest. Seite 83-84) Es war manchmal schwer auszuhalten, wie wenig flexibel die Welt mit Niks Besonderheiten umgehen kann. Erst die Polizisten, die doch eigentlich geschult sein sollte. Dann das Personal der Psychiatrie, wo erst Recht Wissen über Autismus vorhanden sein müsste. Nik wird direkt am Anfang der Handlung einfach in diese Einrichtung verfrachtet – ohne Erklärung, ohne dass die Betreuer wissen, worauf sie zu achten haben. Und auch mit Mai wurde oft sehr wenig einfühlsam umgegangen. Obwohl Nik und Mai so unterschiedlich sind, so ergänzen sie sich gut und haben ein tolles Feingefühl füreinander. Nik lässt Stück für Stück etwas Nähe zu und Mai setzt sich mit ihrer Erkrankung auseinander und lässt sich auf Niks Weise ein. Aber ganz so einfach legt man eine Magersucht natürlich nicht ab. Das stellt auch Nik bald fest. Zitat: „Sie ist wirklich etwas Besonderes, eine Ausnahme. Obwohl mich das mit der Magersucht traurig macht. Ich hätte lieber, dass sie das nicht hat, oder würde es ihr gerne wegnehmen, aber ich weiß ja, dass das so nicht funktioniert.“ (Jan Cole: Was du nicht erwartest. Seite 195) Der Boden einer jeden Buchseite ist mit einer Illustration versehen, je nachdem auf welchem Abschnitt des Roadtrips wir uns befinden. Zunächst ist da die Skyline Berlins, dann Bäume, gefolgt von der Frankfurter Skyline etc. Was ich wirklich erstaunlich fand, war am Ende die Lösung für Niks Problem – so einfach und so naheliegend – ist sie mir während des Lesens aber nicht in den Kopf gekommen. Zum Glück kamen auch Nik und Mai nicht auf diese Idee, sonst hätten sie ihr Abenteuer vermutlich gar nicht erst begonnen. Fazit: "Was du nichts erwartest" ist ein kleines Highlight für mich und ich bin so froh, diesen Schatz auf meiner Reise durch die Welt der Bücher entdeckt zu haben. Wir haben hier eine einfallsreiche, tiefgründige, humorvolle Geschichte, die sich mit Autismus, Magersucht, Mental Health, People of Color und dem Alltag in einer Psychiatrie auseinandersetzt. Nik und Mais Abenteuer hat mich zutiefst ergriffen und nicht so leicht wieder losgelassen. Ein echter Pageturner.

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