Produktbild: Nach einem Traum

Nach einem Traum

12

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

GOYA

Seitenzahl

226

Maße (B/H)

12,6/20,8 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8337-4612-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

GOYA

Seitenzahl

226

Maße (B/H)

12,6/20,8 cm

Gewicht

332 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8337-4612-3

Herstelleradresse

GOYA
Henriettenstr. 42a
20259 Hamburg
Deutschland
Email: info@jumbo-medien.de
Telephone: +49 40 42930400

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  • Bücherfreundin

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiger Debütroman

    Der Goya Verlag hat "Nach einem Traum", den Debütroman von Gina Schad, veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Geschichte, die in Berlin spielt, steht die junge Musikstudentin Marie. In einem Café lernt sie den Endvierziger Simon kennen. Beide sind sich auf Anhieb sympathisch, und es kommt bald zu einem Wiedersehen. Simon macht Marie von Anfang an klar, dass er verheiratet ist, zwei Kinder hat und sich niemals von seiner Frau trennen wird. Sie beginnen, sich durch Chatnachrichten auszutauschen. Auf diesem Weg kommunizieren sie intensiv und kommen sich dabei näher. Vor allem Marie sehnt weitere Treffen herbei und wünscht sich körperliche Nähe, die Simon ihr nicht geben möchte. Immer mehr steigert sie sich in die Beziehung hinein, die keine ist und vernachlässigt darüber ihre Freundschaft mit Josie und ihr Cellospiel. Sie sehnt sich nach Simons Textnachrichten und folgt nicht nur ihm in den sozialen Medien, sondern sucht auch Informationen über seine Frau und seine Kinder. Obwohl Simon den Kontakt zu Marie abbricht, begegnen sie sich gelegentlich, zufällig, wie es scheint .... Der in sehr ansprechendem und schönem Sprachstil erzählte Roman, der aus Maries Sicht geschrieben ist, hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen, nicht nur Marie und Simon, sondern auch die Nebenfiguren Josie und Philipp sehr authentisch darzustellen. Die Idee, die Handlung mit Chatverläufen abzuwechseln, fand ich großartig. Oft bringt Marie am Ende eines Chatverlaufs weitere Gedanken zum Ausdruck. Der Roman zeigt sehr deutlich, dass es möglich ist, auch im Internet intensive Gefühle zu entwickeln, er zeigt aber auch, wie leicht sich daraus ein ungesundes Suchtverhalten entwickeln und wie schwer ein Rückzug sein kann. Das Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende, das Raum für eigene Gedanken lässt, sehr gefesselt. Ich habe Marie häufig nicht verstanden, mit ihr gefühlt und mit ihr gelitten, und ich fand es erschreckend, wie sehr sie sich veränderte und sich ihre Prioritäten verschoben. Leseempfehlung von mir für dieses großartige Debüt mit aktueller und wichtiger Thematik!

  • Bücherfreundin

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiger Debütroman Der…

    Großartiger Debütroman Der Goya Verlag hat "Nach einem Traum", den Debütroman von Gina Schad, veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Geschichte, die in Berlin spielt, steht die junge Musikstudentin Marie. In einem Café lernt sie den Endvierziger Simon kennen. Beide sind sich auf Anhieb sympathisch, und es kommt bald zu einem Wiedersehen. Simon macht Marie von Anfang an klar, dass er verheiratet ist, zwei Kinder hat und sich niemals von seiner Frau trennen wird. Sie beginnen, sich durch Chatnachrichten auszutauschen. Auf diesem Weg kommunizieren sie intensiv und kommen sich dabei näher. Vor allem Marie sehnt weitere Treffen herbei und wünscht sich körperliche Nähe, die Simon ihr nicht geben möchte. Immer mehr steigert sie sich in die Beziehung hinein, die keine ist und vernachlässigt darüber ihre Freundschaft mit Josie und ihr Cellospiel. Sie sehnt sich nach Simons Textnachrichten und folgt nicht nur ihm in den sozialen Medien, sondern sucht auch Informationen über seine Frau und seine Kinder. Obwohl Simon den Kontakt zu Marie abbricht, begegnen sie sich gelegentlich, zufällig, wie es scheint .... Der in sehr ansprechendem und schönem Sprachstil erzählte Roman, der aus Maries Sicht geschrieben ist, hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen, nicht nur Marie und Simon, sondern auch die Nebenfiguren Josie und Philipp sehr authentisch darzustellen. Die Idee, die Handlung mit Chatverläufen abzuwechseln, fand ich großartig. Oft bringt Marie am Ende eines Chatverlaufs weitere Gedanken zum Ausdruck. Der Roman zeigt sehr deutlich, dass es möglich ist, auch im Internet intensive Gefühle zu entwickeln, er zeigt aber auch, wie leicht sich daraus ein ungesundes Suchtverhalten entwickeln und wie schwer ein Rückzug sein kann. Das Buch hat mich vom Anfang bis zum Ende, das Raum für eigene Gedanken lässt, sehr gefesselt. Ich habe Marie häufig nicht verstanden, mit ihr gefühlt und mit ihr gelitten, und ich fand es erschreckend, wie sehr sie sich veränderte und sich ihre Prioritäten verschoben. Leseempfehlung von mir für dieses großartige Debüt mit aktueller und wichtiger Thematik!

  • Bewertung

    5/5

    09.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der unter die Haut geht.

    Das Cover des Buches ist sehr interessant gestaltet, die Gesichter wirken sehr künstlerisch und die Farben gefallen mir sehr gut, auch der Titel harmoniert sehr mit dem Rest des Covers, die Haptik des Hardcoverbuches ist toll, den Klappentext fand ich sehr informativ und hat mich neugierig auf die Handlung gemacht. In der Geschichte, die in Berlin spielt, geht es um Marie, diese möchte ihrer Freundin Josie helfen, da diese krank ist und trifft sich mit ihrem Kollegen Simon. Marie ist wie erschlagen, es harmoniert einfach mit Simon, sie spürt die Emotionen. Simon scheint es ganz ähnlich zu gehen und sie treffen sich, träumen zusammen und erzählen voneinander. Marie steht kurz vor ihrem Abschluss, sie spielt Cello, Simon ist Arzt an der Charité und doch ist da diese Verbindung zwischen den Beiden. Doch Simon ist verheiratet und hat zwei Kinder, ein Gefühlsspiel beginnt und die Beiden fangen an sich weniger zu treffen und mehr Textnachrichten zu schreiben. Marie verliert immer mehr die Hoffnung und dann passieren noch so einige turbulente Dinge und doch bleibt Simon immer in ihrem Kopf. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, den Mix auch flüssigen Text und Textnachrichten fand ich gut gewählt und hat die Handlung unterstützt, Marie wurde sehr gut dargestellt und ihr Verhalten war gut nachvollziehbar. Die Kapitel hatte eine tolle Länge und das Ende fand ich sehr emotional und doch stimmig. Ich gebe eine klare Leseempfehlung ab

  • Bewertung

    5/5

    07.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der Traum nicht Wirklichkeit ist, aber du es dir anhand digitaler "Krümmel" zusammenbasteln willst

    Das Buch legt die Psyche und die psychische Entwicklungen einer jungen Frau offen, die sich sehr unglücklich in einen verheirateten Familienvater verliebt. Dieser erwidert zwar ihre Gefühle, aber liebt sein Familienleben und will es für sie nicht aufgeben. Im wirklichen Leben hält er sie auch physisch auf Distanz und sucht lediglich digital ihre Nähe - mit Nachrichten, Social Media etc. In der digitalen Welt steigern sich beide in ihre Gefühle auch weiter rein. Als Simon merkt, dass Marie seine Grenzen nicht versteht bzw. verstehen will, zieht er (vermeintlich) die Reißleine und bricht den Kontakt ab - sowohl im wirklichen Leben als auch digital. Das Angebot des Internets, der Google-Suchfunktion und Social Media zu erfahren, wie Simon sein Leben führt/ weiterlebt, lässt Marie nicht los ... Ihr Traum von einem Paarleben mit Simon ist und war nie real und wird es auch nicht sein. Ihr toxisches Gedankenkarussell und digitale "Fetzen" nähren jedoch ihre Fantasiewelt weiter... Sie gibt schließlich einmalige berufliche und persönliche Chancen auf nur um ihren Simon vermeintlich nah zu sein. Es gibt jedoch noch spannende Überrasschungen .... Obwohl immer wieder spätere Nachrichten Maries, die von Simon unbeantwortet bleiben, eingeschoben werden, anhand derer Marie im Nachhinein bestimmte Situationen kommentiert, gelingt es der Autorin nicht allzu viel zu verraten und es bleibt bis zum Schluss sehr spannend! Der Schreibstil ist sehr einmalig und ich hab das Buch verschlungen! Wenn der Traum nicht Wirklichkeit ist, aber du es dir anhand digitaler "Krümmel" zusammenbasteln willst Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für die Digitalisierung unserer Beziehungen, Social Media und Online-Stalking interessiert!

  • buchstaeblichverliebt

    aus NRW

    4/5

    05.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Liebe im Zeitalter des Internets

    "Sie will diesen Menschen. Noch nie wollte sie etwas so sehr. Und das, obwohl er ihr gerade gesagt hat, dass er mit seiner Frau alt werden will. Noch nie hatte ihr Kopf so wenig zu sagen, und noch nie hatte sie so sehr das Gefühl, es gehe um Leben und Tod, wie in diesem Moment, wie hier neben Simon. Im Wintergarten." (S. 51) Die junge, gerade etwas perspektivlose Cellistin Marie verliebt sich Hals über Kopf in Simon, einen verheirateten Familienvater. Was augenscheinlich wie eine Affäre beginnt, endet ziemlich bald wieder, denn Simon möchte seine Ehe und sein Familienleben nicht aufs Spiel setzen. Nach einigen kurzen Treffen, beläuft sich der Kontakt auf relativ spontane und unregelmäßige Chatverläufe, auf die Marie mittlerweile sehnsüchtiger wartet, als Simon. Nebenher "stalkt" Marie im Netz mittlerweile Simons sämtliche Onlineauftritte und hegt unrealistische Zukunftgedanken. Mir hat dieser Roman gut gefallen und ich habe Verständnis für die Situation von Marie und auch von Simon. Die Geschichte zeigt auf, wie einfach es einem im Zeitalter des Internets gemacht wird, Informationen zu erlangen, da jeder alles von sich preisgibt und sich dadurch ggf. auch angreifbar und verletzlich macht. Genauso gut ergeben sich Möglichkeiten, zum Austausch, die anders vielleicht nicht zustande kämen. Auch Nachrichten können eine intime Verbindung erzeugen und eine, wenn auch körperlose Nähe und vor allem Anziehungskraft und Sehnsucht zwischen Menschen erzeugen. Dieses "Was wäre wenn", was einen hoffen lässt. Auch wenn mich das Ende etwas unbefriedigt zurück lässt, hat mir diese etwas andere Liebesgeschichte sehr gut gefallen.

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.03.2023

    Hörbuch (CD)

    Unstillbar

    Das Thema wird in der Literatur an Aktualität nie verlieren, doch die Medienwissenschaftlerin Gina Schad zeigt in ihrem literarischen Debüt eine heutige Variante. Die Cellistin Marie lernt den knapp zwanzig Jahre älteren Arzt Simon kennen. Die beiden empfinden etwas füreinander, aber Simon ist verheiratet und will sich nicht trennen. Über eine App entspinnt sich ein inniger Dialog. Marie sehnt sich nach mehr, schafft es nicht, ihre Gefühle zu kontrollieren und entwickelt im Netz ein ungesundes Interesse an Simon. Rosa Thormeyer liest die Gedankenwelt von Marie auf leise Weise ausdrucksvoll. Die Geschichte berührt und macht nachdenklich.

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