Produktbild: Tiefe Schluchten
Band 3

Tiefe Schluchten Island Krimi

Aus der Reihe Kommissar Konrad
20

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41137

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/3,3 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage 2023

Originaltitel

Tregasteinn

Übersetzt von

Kristof Magnusson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18947-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41137

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/3,3 cm

Gewicht

385 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage 2023

Originaltitel

Tregasteinn

Übersetzt von

Kristof Magnusson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-18947-2

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • sleepwalker

    5/5

    31.03.2022

    eBook (ePUB)

    Dass ein packender Krimi…

    Dass ein packender Krimi keine übermäßige Gewalt oder Blutvergießen braucht, zeigt das neue Buch von Arnaldur Indriðason ganz deutlich. „Tiefe Schluchten“ lebt vielmehr von der Atmosphäre und verlangt dem Publikum einiges an Konzentration ab. Daher fand ich die Lektüre anstrengender als bei den meisten anderen Krimis. Zugegeben, er ist der einzige isländische Autor, der mir namentlich bekannt war, das Buch war allerdings mein erstes von ihm. Aber sicher nicht mein letztes, denn sein Stil und das feine Gespür für Zwischentöne haben mich beeindruckt und die Lektüre des Buchs zu etwas Besonderem gemacht. Die Geschichte an sich fand ich zwar gut konzipiert und spannend, aber das wahre Highlight für mich war die Fähigkeit des Autors, eine enorm düstere und bedrückende Atmosphäre zu schaffen. Aber von vorn. Eine Frau wird ermordet, ihre Wohnung verwüstet. Da auf ihrem Schreibtisch ein Zettel mit Konráðs Telefonnummer liegt, gerät er ins Visier der Ermittlungen. Schnell wird klar: die Tote hatte ihn vor einiger Zeit gebeten, ihr vor Jahrzehnten zur Adoption freigegebenes Kind zu suchen, was er allerdings abgelehnt hatte. So wie sie es offenbar bereute, das Kind weggegeben zu haben, bereut er nun, ihr ihren Wunsch abgeschlagen zu haben. Zumal er als Kommissar im Ruhestand auch Zeit gehabt hätte, nach dem Kind zu suchen, von dem sie selbst nicht einmal wusste, ob es männlich oder weiblich war. Die Polizei ermittelt im Mordfall und er macht sich aus schlechtem Gewissen und Langeweile auf die Suche nach dem inzwischen rund 50 Jahre alten „Kind“. Seine Ermittlungen sind sehr vielschichtig und schnell stößt er auf eine Hebamme, die wohl Schwangere überredete, ihre Kinder auszutragen und dann zur Adoption freizugeben. Konráðs größtes Problem bei seinen Nachforschungen ist allerdings, dass die meisten Beteiligten inzwischen verstorben sind. Er hat große Schwierigkeiten, überhaupt noch jemanden zu finden, der ihm weiterhelfen kann. Und dann ist ja da auch noch der Mord an seinem eigenen Vater, den er aufklären möchte. „Tiefe Schluchten“ erinnerte mich beim Lesen ein bisschen an einen See. Augenscheinlich ruhig, die Handlung scheint sich lange überhaupt nicht zu tun, aber unter der Oberfläche bewegt sich ständig etwas. Aber ab und zu, so kam es mir vor, wirft jemand in Form von Ermittlungserfolgen einen Stein ins Wasser und es gibt schlagartig Wellen und die Handlung kommt voran. Manchmal scheint die Suche nach dem „verschwundenen Kind“ etwas aus dem Fokus zu geraten, vor allem, da Konráð auch noch im Cold Case um seinen ermordeten Vater ermittelt. Vermutlich habe auch nicht nur ich mich immer wieder gefragt, wie man denn nun eigentlich die isländischen Namen ausspricht. Und nicht nur die (in isländischen Buchstaben gesetzten) Namen waren gewöhnungsbedürftig, zumal alle immer geduzt werden und nur einen Vornamen haben (obwohl ich weiß, wie es in Island mit Vor- und Nachnamen funktioniert, hat es hat mich ab und zu irritiert). Die Geschichte verläuft nicht linear, sondern eher im Zickzack auf der Zeitachse. Der Autor springt von der Gegenwart in die Vergangenheit (seine eigene, die des Opfers, die seiner Freundin Eygló oder die seines ermordeten Vaters) – wie gesagt: das Buch verlangt Konzentration und Mitdenken, das ist nichts für nebenbei. Und auch die oft verschachtelten Sätze sorgten dafür, dass ich einige Kapitel mehrfach lesen musste. Die Geschichte ist gut konzipiert. Die Gräben, die der Titel suggeriert sind in den Alltagsdramen häufig zu finden. Die Verkettung der Schicksale gelingt dem Autor meisterhaft, ich habe mich oft gefragt, wie er die verschachtelte Handlung zu einem stimmigen Ende bringen will. Die Übersetzung ist bis auf wenige sprachliche Fehler äußerst gelungen. Ich vergebe für dieses überaus düstere Buch vier Sterne. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall für alle, die ruhige, düstere und atmosphärisch packende Krimis mit intelligenten, engagierten und unnachgiebigen Ermittlern mögen.

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    05.11.2021

    eBook (ePUB)

    Tiefgründig, dramatisch und traurig

    Kommissar Konráð ist ein pensionierter Polizist, der eigentlich seinen Ruhestand genießen möchte. Doch der Mord an Valborg lässt ihm keine Ruhe, da diese kurz vor ihrem Tod mit ihm Kontakt aufgenommen hatte und ihn um Hilfe bat. Valborg erzählte ihm, dass sie vor fast 50 Jahren ein Kind auf die Welt gebracht hat und dieses, ohne jemals überhaupt das Geschlecht erfahren zu haben, zur Adoption freigegeben hat. Dieses Kind wollte sie nun mit Hilfe von Konráð unbedingt finden. Doch der Kommissar lehnte ab. Jetzt nach Valborgs Tod bereut er seine damalige Entscheidung sehr und versucht wenigstens im Nachhinein das Kind zu finden und die mysteriösen Umstände der Adoption aufzudecken. „Tiefe Schluchten“ ist der dritte Teil der „Kommissar Konrad-Reihe“ von Arnaldur Indriðason, kann aber unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen und verstanden werden. Das Cover des Buches zeigt einen verschneiten, geheimnisvollen Friedhof und passt sehr gut zu der traurigen Geschichte rund um das Schicksal von Valborg. Arnaldur Indriðason schafft es, eine düstere, traurige, spannende und auch verzweifelte Stimmung aufzubauen, die sich durch das komplette Buch zieht. Sein Schreibstil ist fesselnd und lässt sich flüssig und schön lesen. Fazit: Ein Island Krimi, über den man länger nachdenkt und der aufgrund des dramatischen und emotionalen Themas nachwirkt. Sehr empfehlenswert! Ich danke NetGalley und dem Verlag für das kostenlose Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

  • Alexandra D.

    aus Nürnberg

    5/5

    05.11.2021

    eBook (ePUB)

    Tiefgründig, dramatisch und…

    Tiefgründig, dramatisch und traurig Kommissar Konráð ist ein pensionierter Polizist, der eigentlich seinen Ruhestand genießen möchte. Doch der Mord an Valborg lässt ihm keine Ruhe, da diese kurz vor ihrem Tod mit ihm Kontakt aufgenommen hatte und ihn um Hilfe bat. Valborg erzählte ihm, dass sie vor fast 50 Jahren ein Kind auf die Welt gebracht hat und dieses, ohne jemals überhaupt das Geschlecht erfahren zu haben, zur Adoption freigegeben hat. Dieses Kind wollte sie nun mit Hilfe von Konráð unbedingt finden. Doch der Kommissar lehnte ab. Jetzt nach Valborgs Tod bereut er seine damalige Entscheidung sehr und versucht wenigstens im Nachhinein das Kind zu finden und die mysteriösen Umstände der Adoption aufzudecken. „Tiefe Schluchten“ ist der dritte Teil der „Kommissar Konrad-Reihe“ von Arnaldur Indriðason, kann aber unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen und verstanden werden. Das Cover des Buches zeigt einen verschneiten, geheimnisvollen Friedhof und passt sehr gut zu der traurigen Geschichte rund um das Schicksal von Valborg. Arnaldur Indriðason schafft es, eine düstere, traurige, spannende und auch verzweifelte Stimmung aufzubauen, die sich durch das komplette Buch zieht. Sein Schreibstil ist fesselnd und lässt sich flüssig und schön lesen. Fazit: Ein Island Krimi, über den man länger nachdenkt und der aufgrund des dramatischen und emotionalen Themas nachwirkt. Sehr empfehlenswert!

  • Mattisbuecherecke

    aus Detmold

    5/5

    16.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ganz tolle Geschichte

    Tiefe Schluchten ist der mittlerweile dritte Fall des pensionierten Kommissars Konráð aus der Feder von Arnaldur Indriðason.  Meine Meinung Arnaldur Indriðason gehört seit vielen Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautoren, und deshalb darf bei mir auch jede deutschsprachige Neuerscheinung direkt bei mir einziehen.  Tiefe Schluchten ist der dritte Fall des pensionierten Kommissars Konráð, der wieder einmal zufällig in die Ermittlungen eines Mordfalls hineingezogen wird. Parallel versucht er immer noch Licht in den ungeklärten Mord an seinem Vater zu bringen. Also recherchiert er in beiden Fällen und bringt nach und nach im aktuellen Mordfall Unglaubliches ans Licht.  Wie alle Protagonisten in Arnaldur Indriðasons Büchern, ist auch Konráð alles andere als der typische Held in einem Kriminalroman. Ich mag seine ruhige Art und sein großes Bedürfnis, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auch die immer etwas düstere Stimmung seiner Geschichten machen das Ganze sehr atmosphärisch.  Fazit Tiefe Schluchten hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es mit dieser Reihe weitergehen wird.  Eine ganz große Empfehlung von mir. 

  • Nele33

    5/5

    12.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überzeugend

    Arnaldur Indriðason hat mit "Tiefe Schluchten" den dritten Band um den pensionierten Kommissar Konráð geschaffen. Valborg wird ermordet aufgefunden, dies ist für Konráð besonders schlimm. Hat er ihr doch die Bitte abgeschlagen nach ihrem vor fünfzig Jahren "zwangsadoptierten" Kind zu suchen. Das schlechte Gewissen treibt ihn um und er beginnt mit Ermittlungen, die ihn zu einer auch schon verstorbenen Hebammenschülerin führt. Gleichzeitig ermittelt Konráð immer noch in einer privaten und persönlichen Sache, der Ermordung seines eigenen Vaters Ende der 60-iger Jahre. Der Mord wurde bis heute nicht aufgeklärt. Wie kein anderer versteht es Arnaldur Indriðason verschiedene Erzählstränge so aufeinander abzustimmen und zusammen zu führen ohne mich als Leser dabei aus den Augen zu verlieren. Die Atmosphäre ist wieder wie gewünscht düster, bedrückend und leicht depressiv. Dies ist einigen isländischen Autoren zu Eigen, aber in meinen Augen schafft es keiner so wie Indriðason die Stimmung zu transportieren. Für mich wieder ein toller und spannender Krimi der in seinem ruhigen, detaillierten Spannungsbogen voll überzeugen konnte.

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Bewertungen (20)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gerda Schlecker

    Gerda Schlecker

    Thalia Neu-Ulm – Glacis-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Noch besser als der Vorgänger

    Ex-Kommissar Konrad,wollte sich eigentlich, weiter in die Ermittlungen über den gewaltsamen Tod seines Vaters vertiefen. Als ihn eine ältere Frau um Hilfe in einer ungeklärten Angelegenheit bittet, ist er einfach nur genervt und weist sie ab. Was er schon bald bereut, als sie tot aufgefunden wird. Von seinem schlechten Gewissen geplagt, verstrickt er sich in die Nachforschungen über die Vergangenheit der Frau, und entdeckt dabei Unglaubliches. Einfach genial geschrieben.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend aber nicht brutal, in...

    Spannend aber nicht brutal, in dem der Mord nicht das wichtigste war, sondern die Suche nach dem Kind. Dramaturgisch geschickt aufgebaut, liefert Arnaldur Indridason wieder einen erwartungsgemäß tiefgründigen Krimi, welcher durch das zutiefst menschliche nachwirkt.
  • Zum Bewerterprofil von Kaike Lösche

    Kaike Lösche

    Thalia Bremen – Roland Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.09.2025

    eBook (ePUB)

    Bedächtig erzählt.

    Weiterhin sucht Ex-Kriminalkommissar Konrad nach dem Mörder seines Vaters. Darin unterbricht ihn der Hilferuf einer Frau Valborg, deren von Unbekannt adoptiertes Kind er suchen soll. Er lehnt ab, bereut es nach Valborgs Tod und geht an die Arbeit.Stück für Stück legt er die Odyssee des Kindes Danny frei und kommt schließlich doch zu spät.
  • Zum Bewerterprofil von E. Schmalzer

    E. Schmalzer

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erst nach ihrem gewaltsamen Tod...

    Erst nach ihrem gewaltsamen Tod beginnt Kommissar Konrad sich mit der Geschichte einer Frau zu beschäftigen, der er seine Hilfe bei der Suche nach ihrem Kind verwehrt hatte. Was er dabei aufdeckt, ist eine Tragödie im Island der 70er-Jahre. Authentischer Krimi mit eisigem Flair!
  • Zum Bewerterprofil von Buchhändler*in

    Buchhändler*in

    Thalia Frankfurt – Nordwest-Zentrum

    Buchhändler*in

    5/5

    29.04.2026

    eBook (ePUB)

    Packend und atmosphärisch

    Ein packender Krimi, der keine Gewalt oder Blutvergießen braucht. Ein atmosphärischer Fall, der jeden, der etwas für Island übrig hat, fesseln muss. Konrad ist ein Mensch wie du und ich, mit all seinen Fehlern und Macken, das macht ihn so liebenswert. Die Bücher greifen auch immer ineinander über, das mag ich sehr.

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