Im Netz des Dämons
Band 2

Im Netz des Dämons

Roman

eBook

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Im Netz des Dämons

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 18,00 €
eBook

eBook

ab 14,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

14094

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Piper

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

14094

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

8427 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Simon Weinert

Sprache

Deutsch

EAN

9783492603560

Weitere Bände von Die Chroniken von Sova

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.0

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Eine schwache Protagonistin trifft auf eine groß angelegte Verschwörung in dieser epischen Fantasy-Saga

Bewertung aus Berlin am 18.01.2024

Bewertungsnummer: 2111260

Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Nach den dramatischen Ereignissen im Finale des Vorgängers verschlägt es die Gruppe um Richter Konrad Vonvalt in die Hauptstadt des Reichs Sova. Dort erwartet sie eine Schlangengrube, geschmiedet aus politischen Ränken und Intrigen, die im Schatten einer groß angelegten Verschwörung liegt. Für diese zeigt sich der Kaiser aber blind und der Richter kann auch in seiner neuen einflussreichen Position wenig unternehmen, da er nicht gegen die Flut ankommt, die sich bereits vor seiner Ankunft in Sova zusammengebraut hat. So gleicht die Stadt einem Kessel, der kurz vor dem Überkochen ist. Zur Einordnung in die Chroniken von Sova-Reihe "Im Netz des Dämons" ist nach "Im Namen des Wolfes" der zweite Band der Chroniken von Sova, auf den "Im Nebel des Krieges" folgen wird. Diese Romane werden aus der Perspektive von Helena Sedanka erzählt, die die Schreiberin von Richter Konrad ist. Meiner Einschätzung nach ist "Im Netz des Dämons" nicht sonderlich gut für den Einstieg in die Reihe geeignet, auch wenn Swan für dieses Buch einen ruhigen Einstieg gewählt hat, wenn erst einmal recht wenig passiert ist. Stattdessen führt der Autor eine Vielzahl neuer Figuren und damit einhergehende Handlungsstränge ein, indem er den Schauplatz der Reihe von der Handelsstadt Galetal nach Sova verlegt. Dazu zählen etwa verschiedene Mitglieder des Ordens, zu dem Vonvalt als Richter gehört, der Kaiser und dessen Familie. Insofern bleibt trotz des eher schwerfälligen Einstiegs, der neben den genannten Figuren die Hauptstadt Sova in ihren Besonderheiten vorstellt, wenig Zeit, um näher auf die Ereignisse des Vorgängers einzugehen. Darüber hinaus lohnt es sich meiner Ansicht nach, den Richter und seinen Vollstrecker Bressinger im nicht gehandicapten Zustand, von dem sie "Im Netz des Dämons" geprägt sind, kennenzulernen. Denn Bressinger hat mit dem Verlust seines Arms zu kämpfen und Vonvalt wird nun von einer mysteriösen Krankheit geplagt, die an ihm zehrt und deren Ursache lange im Verborgenen bleibt. Zur Charakterisierung des Hauptfiguren Quartetts Obgleich "Im Netz des Dämons" ausschließlich aus Sicht von Helena wiedergegeben wird, zählen zu seinen Protagonisten neben der Schreiberin Richter Vonvalt, der ihr diese Stellung verschafft hat und für den sie seitdem tätig ist, und Dubine Bressinger. Letzterer ist nach seinem Einsatz im Krieg und den Verlusten, die er dadurch zu erleiden hatte, zur rechten Hand des Richters als dessen Vollstrecker geworden. Bressinger, der Junker Konrad bereits seit Jahrzehnten kennt, begleitet ihn weit länger, als dies bei Helena der Fall ist, die vom Richter als Straßenkind, das ihn bestehlen wollte, aufgelesen wurde. Denn Vonvalt hat von Anfang an mehr in ihr gesehen, als er ein größeres Potenzial in ihr erkannt hat. Dieses Trio ist um Junker Radomir Dragic erweitert worden, der zuvor Wachtmeister in Galetal gewesen ist. Eine schwache Protagonistin trifft auf eine groß angelegte Verschwörung und mehr Der Spannungsbogen leidet auch "Im Netz des Dämons", so wie das bereits "Im Namen des Wolfes" der Fall gewesen ist, unter der von Swan selbst auferlegten Einschränkung, seinen Roman ausschließlich aus der Sicht von Helena zu erzählen. Denn in Helena ist längst nichts mehr vom ehemaligen Straßenkind aus Murnau zu erkennen, das furchtlos genug gewesen ist, einen Richter bestehlen zu wollen. Stattdessen ist sie in einer Passivität gefangen, die ihrer niederen Rolle in der Gruppe angemessen scheint, und freut sich an Dingen wie ihrer Anrede als "Herrin", da ihr dieser Titel ob des gesellschaftlichen Aufstiegs des Richters als dessen Schreiberin zugestanden wird. Zugleich ergeht sie sich in moralisierenden Gedankengängen, die das Verhalten von Junker Vonvalt konsequent in Frage stellen, sobald der Richter, der sonst wahlweise von seiner fortschreitenden Krankheit oder den in Sova vorherrschenden Regeln der Politik in Schach gehalten wird, denn einmal zur Tat schreitet und in Folge von dessen aktiven Handeln tatsächlich etwas passiert. So wollte bei mir auch nach dem eher schwerfällig geratenen Beginn selbst dann nicht so recht Spannung aufkommen, wenn sich der weitere Verlauf dieses Romans weit ereignisreicher gestaltet hat, indem dieser durch das hohe moralische Ross, auf dem Helena sitzt und von dem ihre Sichtweise geprägt ist, und die wenig begründeten Streitereien innerhalb der Gruppe um den Richter gleich wieder ausgebremst wurde. Meiner Ansicht nach hat Swan an diesen Stellen viel Potenzial verschenkt, da "Im Netz des Dämons" an sich eine interessante Geschichte zu erzählen hat. Denn in dieser tun sich unerwartet Abgründe auf, wenn in die Handlung unter anderem eine Kindesentführung integriert wird und Magie, wie insbesondere die Nekromantie, eine größere Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund hätte der Einstieg in den Roman weit abwechslungsreicher ausfallen können, falls dieser aus unterschiedlichen Blickwinkeln wiedergegeben worden wäre. Dafür hätten sich neben der Perspektive von Helena etwa auch die Sicht von Patria Claver als zentralem Antagonisten, des Kaisers, von Mitgliedern seiner Familie oder des Richterordens angeboten. Die bereits erwähnte Kindesentführung hätte in ihrer Darstellung dramatischer geraten können, sofern diese währenddessen aus Sicht des Begleiters des Jungen geschildert und nicht nur im Nachgang wiedergegeben worden wäre. Denn da ist dieser ob des erlebten Grauens nur noch ein Schatten seiner selbst, der sich wegen seines Versagens den Freitod wünscht. Darüber hinaus hätte den düsteren Anklängen, die der Magie in diesem Roman zukommen, mehr Raum gegeben werden können, indem etwa bereits Helenas erster Albtraum detailliert beschrieben worden wäre und auch die von Vonvalt mit Hilfe von Nekromantie an einem zerquetschten Leichnam vollzogene Totensitzung nicht ausgespart worden wäre. Denn gerade die unheilvolle Atmosphäre, die Swan in solchen Kapiteln heraufbeschwört, die unter anderem um die Abgründe kreisen, die sich durch Anwendung von Magie auftun können, ist besonders stark ausgefallen und bleibt damit in Erinnerung. Davon hätte es gern mehr sein dürfen. Mein Fazit Zwar leuchtet mir ein, dass Swan mit der Art und Weise, in der er “Im Netz des Dämons” angelegt hat, bezwecken will, dass sich der unheilvolle Ausgang seiner Geschichte, der aus dem drohenden Untergang des so lange währenden Kaiserreichs besteht, recht früh abzeichnet. Denn dieser Roman wird so wie bereits dessen Vorgänger "Im Namen des Wolfes" retrospektiv von einer Helena, die ein hohes Alter erreicht hat, erzählt. Infolgedessen ist trotz aller Fortschritte, die die Gruppe um Junker Konrad insbesondere in "Im Namen des Wolfes" erzielen konnte, stets das über ihnen hängende Schwert des Damokles präsent, das letztlich deren verhängnisvolles Scheitern bedeuten wird. Auf Dauer hat dieses in seiner fatalen Unausweichlichkeit nicht abwendbare Schicksal den Romanen dieser Reihe jedoch zumindest bei mir eher ein Gefühl von Stagnation der Handlung gegeben. Stärker hätten die ersten beiden Sova-Romane meiner Ansicht nach ausfallen können, wenn Swan den Ansatz verfolgt hätte, seine Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln im Hier und Jetzt wiederzugeben. In diesem Fall hätte der Autor die Spannung dadurch weiter hochtreiben können, dass er die Ereignisse stets aus Sicht der daran beteiligten Personen geschildert hätte, die entweder ganz nah dran am Geschehen gewesen wären oder sogar aktiv gehandelt hätten. Zudem hätte Swan Hoffnung anstelle von Perspektivlosigkeit schüren können, nur um den Leser dann in ein noch tieferes Loch fallen zu lassen, wenn die Sova-Reihe ihrem fatalen Ausgang entgegengesteuert wäre. Auf diese Weise hätte der Autor dem in seinen Romanen beinhalteten Drama mehr Ausdruck verleihen können. Denn schon die alten Griechen wussten, dass es in Tragödien auf die Fallhöhe von deren Figuren ankommt.
Melden

Eine schwache Protagonistin trifft auf eine groß angelegte Verschwörung in dieser epischen Fantasy-Saga

Bewertung aus Berlin am 18.01.2024
Bewertungsnummer: 2111260
Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Nach den dramatischen Ereignissen im Finale des Vorgängers verschlägt es die Gruppe um Richter Konrad Vonvalt in die Hauptstadt des Reichs Sova. Dort erwartet sie eine Schlangengrube, geschmiedet aus politischen Ränken und Intrigen, die im Schatten einer groß angelegten Verschwörung liegt. Für diese zeigt sich der Kaiser aber blind und der Richter kann auch in seiner neuen einflussreichen Position wenig unternehmen, da er nicht gegen die Flut ankommt, die sich bereits vor seiner Ankunft in Sova zusammengebraut hat. So gleicht die Stadt einem Kessel, der kurz vor dem Überkochen ist. Zur Einordnung in die Chroniken von Sova-Reihe "Im Netz des Dämons" ist nach "Im Namen des Wolfes" der zweite Band der Chroniken von Sova, auf den "Im Nebel des Krieges" folgen wird. Diese Romane werden aus der Perspektive von Helena Sedanka erzählt, die die Schreiberin von Richter Konrad ist. Meiner Einschätzung nach ist "Im Netz des Dämons" nicht sonderlich gut für den Einstieg in die Reihe geeignet, auch wenn Swan für dieses Buch einen ruhigen Einstieg gewählt hat, wenn erst einmal recht wenig passiert ist. Stattdessen führt der Autor eine Vielzahl neuer Figuren und damit einhergehende Handlungsstränge ein, indem er den Schauplatz der Reihe von der Handelsstadt Galetal nach Sova verlegt. Dazu zählen etwa verschiedene Mitglieder des Ordens, zu dem Vonvalt als Richter gehört, der Kaiser und dessen Familie. Insofern bleibt trotz des eher schwerfälligen Einstiegs, der neben den genannten Figuren die Hauptstadt Sova in ihren Besonderheiten vorstellt, wenig Zeit, um näher auf die Ereignisse des Vorgängers einzugehen. Darüber hinaus lohnt es sich meiner Ansicht nach, den Richter und seinen Vollstrecker Bressinger im nicht gehandicapten Zustand, von dem sie "Im Netz des Dämons" geprägt sind, kennenzulernen. Denn Bressinger hat mit dem Verlust seines Arms zu kämpfen und Vonvalt wird nun von einer mysteriösen Krankheit geplagt, die an ihm zehrt und deren Ursache lange im Verborgenen bleibt. Zur Charakterisierung des Hauptfiguren Quartetts Obgleich "Im Netz des Dämons" ausschließlich aus Sicht von Helena wiedergegeben wird, zählen zu seinen Protagonisten neben der Schreiberin Richter Vonvalt, der ihr diese Stellung verschafft hat und für den sie seitdem tätig ist, und Dubine Bressinger. Letzterer ist nach seinem Einsatz im Krieg und den Verlusten, die er dadurch zu erleiden hatte, zur rechten Hand des Richters als dessen Vollstrecker geworden. Bressinger, der Junker Konrad bereits seit Jahrzehnten kennt, begleitet ihn weit länger, als dies bei Helena der Fall ist, die vom Richter als Straßenkind, das ihn bestehlen wollte, aufgelesen wurde. Denn Vonvalt hat von Anfang an mehr in ihr gesehen, als er ein größeres Potenzial in ihr erkannt hat. Dieses Trio ist um Junker Radomir Dragic erweitert worden, der zuvor Wachtmeister in Galetal gewesen ist. Eine schwache Protagonistin trifft auf eine groß angelegte Verschwörung und mehr Der Spannungsbogen leidet auch "Im Netz des Dämons", so wie das bereits "Im Namen des Wolfes" der Fall gewesen ist, unter der von Swan selbst auferlegten Einschränkung, seinen Roman ausschließlich aus der Sicht von Helena zu erzählen. Denn in Helena ist längst nichts mehr vom ehemaligen Straßenkind aus Murnau zu erkennen, das furchtlos genug gewesen ist, einen Richter bestehlen zu wollen. Stattdessen ist sie in einer Passivität gefangen, die ihrer niederen Rolle in der Gruppe angemessen scheint, und freut sich an Dingen wie ihrer Anrede als "Herrin", da ihr dieser Titel ob des gesellschaftlichen Aufstiegs des Richters als dessen Schreiberin zugestanden wird. Zugleich ergeht sie sich in moralisierenden Gedankengängen, die das Verhalten von Junker Vonvalt konsequent in Frage stellen, sobald der Richter, der sonst wahlweise von seiner fortschreitenden Krankheit oder den in Sova vorherrschenden Regeln der Politik in Schach gehalten wird, denn einmal zur Tat schreitet und in Folge von dessen aktiven Handeln tatsächlich etwas passiert. So wollte bei mir auch nach dem eher schwerfällig geratenen Beginn selbst dann nicht so recht Spannung aufkommen, wenn sich der weitere Verlauf dieses Romans weit ereignisreicher gestaltet hat, indem dieser durch das hohe moralische Ross, auf dem Helena sitzt und von dem ihre Sichtweise geprägt ist, und die wenig begründeten Streitereien innerhalb der Gruppe um den Richter gleich wieder ausgebremst wurde. Meiner Ansicht nach hat Swan an diesen Stellen viel Potenzial verschenkt, da "Im Netz des Dämons" an sich eine interessante Geschichte zu erzählen hat. Denn in dieser tun sich unerwartet Abgründe auf, wenn in die Handlung unter anderem eine Kindesentführung integriert wird und Magie, wie insbesondere die Nekromantie, eine größere Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund hätte der Einstieg in den Roman weit abwechslungsreicher ausfallen können, falls dieser aus unterschiedlichen Blickwinkeln wiedergegeben worden wäre. Dafür hätten sich neben der Perspektive von Helena etwa auch die Sicht von Patria Claver als zentralem Antagonisten, des Kaisers, von Mitgliedern seiner Familie oder des Richterordens angeboten. Die bereits erwähnte Kindesentführung hätte in ihrer Darstellung dramatischer geraten können, sofern diese währenddessen aus Sicht des Begleiters des Jungen geschildert und nicht nur im Nachgang wiedergegeben worden wäre. Denn da ist dieser ob des erlebten Grauens nur noch ein Schatten seiner selbst, der sich wegen seines Versagens den Freitod wünscht. Darüber hinaus hätte den düsteren Anklängen, die der Magie in diesem Roman zukommen, mehr Raum gegeben werden können, indem etwa bereits Helenas erster Albtraum detailliert beschrieben worden wäre und auch die von Vonvalt mit Hilfe von Nekromantie an einem zerquetschten Leichnam vollzogene Totensitzung nicht ausgespart worden wäre. Denn gerade die unheilvolle Atmosphäre, die Swan in solchen Kapiteln heraufbeschwört, die unter anderem um die Abgründe kreisen, die sich durch Anwendung von Magie auftun können, ist besonders stark ausgefallen und bleibt damit in Erinnerung. Davon hätte es gern mehr sein dürfen. Mein Fazit Zwar leuchtet mir ein, dass Swan mit der Art und Weise, in der er “Im Netz des Dämons” angelegt hat, bezwecken will, dass sich der unheilvolle Ausgang seiner Geschichte, der aus dem drohenden Untergang des so lange währenden Kaiserreichs besteht, recht früh abzeichnet. Denn dieser Roman wird so wie bereits dessen Vorgänger "Im Namen des Wolfes" retrospektiv von einer Helena, die ein hohes Alter erreicht hat, erzählt. Infolgedessen ist trotz aller Fortschritte, die die Gruppe um Junker Konrad insbesondere in "Im Namen des Wolfes" erzielen konnte, stets das über ihnen hängende Schwert des Damokles präsent, das letztlich deren verhängnisvolles Scheitern bedeuten wird. Auf Dauer hat dieses in seiner fatalen Unausweichlichkeit nicht abwendbare Schicksal den Romanen dieser Reihe jedoch zumindest bei mir eher ein Gefühl von Stagnation der Handlung gegeben. Stärker hätten die ersten beiden Sova-Romane meiner Ansicht nach ausfallen können, wenn Swan den Ansatz verfolgt hätte, seine Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln im Hier und Jetzt wiederzugeben. In diesem Fall hätte der Autor die Spannung dadurch weiter hochtreiben können, dass er die Ereignisse stets aus Sicht der daran beteiligten Personen geschildert hätte, die entweder ganz nah dran am Geschehen gewesen wären oder sogar aktiv gehandelt hätten. Zudem hätte Swan Hoffnung anstelle von Perspektivlosigkeit schüren können, nur um den Leser dann in ein noch tieferes Loch fallen zu lassen, wenn die Sova-Reihe ihrem fatalen Ausgang entgegengesteuert wäre. Auf diese Weise hätte der Autor dem in seinen Romanen beinhalteten Drama mehr Ausdruck verleihen können. Denn schon die alten Griechen wussten, dass es in Tragödien auf die Fallhöhe von deren Figuren ankommt.

Melden

Der Wolf wird zum Dämon

HeikoS aus Nordhorn am 04.10.2023

Bewertungsnummer: 2036782

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wege in der Dunkelheit Die Reise von Junker Konrad und seinen Gefährten führt sie nach Sova, Hauptstadt des sovanischen Reiches. Dort teilt der Kaiser ihm mit, dass er zum obersten Richter ernannt werden soll. Es gibt viele Gefahren, die diese Ernennung mit sich bringt. Das Reich wird von inneren und äußeren Feinden bedroht und jede seiner Entscheidungen kann die falsche sein. Als der Sohn des Thronfolgers entführt wird, spitzt sich die Situation zu. Dazu wird Junker Konrad von einer seltsamen Krankheit befallen, die sich nicht erklären lässt. Im Netz des Dämons lautet der Titel des neuen Romans von Richard Swan. Der zweite Band der von Junker Konrad und seinen Gefährten handelt. Diese Chronik soll laut Aussage neuen Wind in die high fantasy bringen und mir gefällt das. Richard Swan hat mit dem sovanischen Reich eine Welt erschaffen die stark an das Römische erinnert und dazu magische Akzente einfließen lassen. Die Charaktere sind gut dargestellt und die Art der Erzählung ist gelungen. Interessant ist das es starke Spannungen innerhalb der Gruppe gibt und man oft von den Abläufen überrascht wird. Ich kann das Buch nur empfehlen, jedoch sollte zuvor Band eins gelesen werden. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Richard Swan wurde im Norden Englands geboren und wuchs den größten Teil seiner Jugend auf Stützpunkten der Royal Air Force auf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft arbeitete er als Anwalt, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er lebt zur Zeit mit seiner Familie in Sydney. Das Buch wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt
Melden

Der Wolf wird zum Dämon

HeikoS aus Nordhorn am 04.10.2023
Bewertungsnummer: 2036782
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wege in der Dunkelheit Die Reise von Junker Konrad und seinen Gefährten führt sie nach Sova, Hauptstadt des sovanischen Reiches. Dort teilt der Kaiser ihm mit, dass er zum obersten Richter ernannt werden soll. Es gibt viele Gefahren, die diese Ernennung mit sich bringt. Das Reich wird von inneren und äußeren Feinden bedroht und jede seiner Entscheidungen kann die falsche sein. Als der Sohn des Thronfolgers entführt wird, spitzt sich die Situation zu. Dazu wird Junker Konrad von einer seltsamen Krankheit befallen, die sich nicht erklären lässt. Im Netz des Dämons lautet der Titel des neuen Romans von Richard Swan. Der zweite Band der von Junker Konrad und seinen Gefährten handelt. Diese Chronik soll laut Aussage neuen Wind in die high fantasy bringen und mir gefällt das. Richard Swan hat mit dem sovanischen Reich eine Welt erschaffen die stark an das Römische erinnert und dazu magische Akzente einfließen lassen. Die Charaktere sind gut dargestellt und die Art der Erzählung ist gelungen. Interessant ist das es starke Spannungen innerhalb der Gruppe gibt und man oft von den Abläufen überrascht wird. Ich kann das Buch nur empfehlen, jedoch sollte zuvor Band eins gelesen werden. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Richard Swan wurde im Norden Englands geboren und wuchs den größten Teil seiner Jugend auf Stützpunkten der Royal Air Force auf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft arbeitete er als Anwalt, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er lebt zur Zeit mit seiner Familie in Sydney. Das Buch wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Im Netz des Dämons

von Richard Swan

4.0

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von V. Adamczyk

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

V. Adamczyk

Thalia Augsburg

Zum Portrait

5/5

eine Steigerung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine großartige und spannungsgeladene Fortsetzung, die den Vorgänger in vielen Dingen übertrifft. Jetzt kann ich den dritten Band kaum abwarten...
5/5

eine Steigerung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine großartige und spannungsgeladene Fortsetzung, die den Vorgänger in vielen Dingen übertrifft. Jetzt kann ich den dritten Band kaum abwarten...

V. Adamczyk
  • V. Adamczyk
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von David Frey

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

David Frey

Thalia Worms

Zum Portrait

5/5

Tolle Fortsetzung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Richard Swan gelingt es mit diesem Band eine erfolgreiche Fortsetzung zu seinem gelungen Auftaktband zu schaffen. Die Geschichte ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern dem Leser werden noch tiefere Einblicke in den Konflikt der Welt des Junkers Konrad Vonvalt gewährt. Oft fallen Fortsetzungen zum1. Band ab oder sind undankbare Zwischerzählungen zum Abschlussband, aber hier stimmt alles. Die bewährte Handlung wird fortgesetzt und dabei sogar noch ausgebaut und vertieft. Man darf sich hier wirklich auf den letzten Teil der Trilogie freuen.
5/5

Tolle Fortsetzung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Richard Swan gelingt es mit diesem Band eine erfolgreiche Fortsetzung zu seinem gelungen Auftaktband zu schaffen. Die Geschichte ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern dem Leser werden noch tiefere Einblicke in den Konflikt der Welt des Junkers Konrad Vonvalt gewährt. Oft fallen Fortsetzungen zum1. Band ab oder sind undankbare Zwischerzählungen zum Abschlussband, aber hier stimmt alles. Die bewährte Handlung wird fortgesetzt und dabei sogar noch ausgebaut und vertieft. Man darf sich hier wirklich auf den letzten Teil der Trilogie freuen.

David Frey
  • David Frey
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Im Netz des Dämons

von Richard Swan

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Im Netz des Dämons